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Hundeforum Der Hund
Fürchterlich

Kastration der Hündin und deren Folgen...?!

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Gut, dass es nicht das war, was ich als erstes vermutet habe! :)

Jetzt drück ich Däumchen, dass es der Leber gut geht!

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So, also nun sind wir zurück von 2 Tierarzt Besuchen. Und irgendwie ist es schön, dass anscheinend kein akuter Prozess in Gange ist, aber auch unbefriedigend mit einer dicken Tierarzt-REchnung und ohne Ergebnis nach Hause zu fahren.

Erster Besuch Haus-TÄ:

Tastuntersuchung, Erstaunen über Urinfarbe und Sonoghrafie.

Alles bis auf die Farbe des Urins unauffällig, kein einziger pathologischer Befund. Der Urin ließ sich wegen der extremen Einfärbung nicht stixen, Farbe hielt meine TÄ für so bedenklich, dass sie mich umgehend in die nächste Praxisklinik schickte, die auch operiert hatten, damit direkt vor Ort ein größeres Labor abgenommen und auch ausgewertet werden konnte.

Also TA-Besuch Nr. 2:

Tastuntersuchung weiter unauffällig, Hund in sehr gutem Allgemeinzustand nach Kastration, keinerlei Ausfluss o.ä. festzustellen (aber das war mir ja nun klar).

Urinfarbe wurde auch hier für sehr merkwürdig empfunden, also Blutbild, Leber- und Nierenwerte und Urinsediment.

Die Anzeichen der SCheinträchtigkeit hat die TÄ noch nie in so einem Ausmaß gesehen, dass die Hündin bein normaler Bewegung ohne weitere Manipulation Milch lässt und das Gewebe über der Milchleiste sehr ödematös geschwollen ist. (Wenisgtens bin ich mir nun sicher, dass die Kastration wirklich gerechtfertigt war und mache mir keine Vorwürfe wegen dem großen Eingriff)***

Blutbild und Leber wie auch Nierenwerte komplett unauffällig, ganz dezent erhöhtes Bilirubin, was aber nicht diese Farbe erklären könnte und leicht erhöhte Leukozyten - für nur 4 Tage postop eher sehr wenig erhöht.

Ende vom Lied: Braunüle gelegt, ich habe zwei Flaschen NaCl mit nach Hause bekommen, die erste hat einen Zusatz von 70mg Dimazon (Entwässerung), um den Hund mal richtig zu spülen.

Zusätzlich dann noch - weil es ja mal wieder vor dem WE ist - einen guten Tierarzt empfohlen bekommen, der auch am WE reguläre Sprechzeiten hat (so muss ich dann nicht zum Notfall TA) und Laborwerte von heute mitbekommen.

Und heute Nachmittag nochmals in der Praxis anrufen, wie die Tendenz (Verhalten, AZ, Urinfarbe) ist.

Hier habe ich Bijou an den Tropf gehängt (da ist es doch ganz gut Krankenschwester zu sein) und sie ZUR SICHERUNG, damit sie auch in einem noch so kurzen unbeobachteten Moment nicht aufsteht mit der 2 m Nylonleine an der Heizung festgemacht - ich glaube das ist besser als eine gezogene Braunüle.

Welch ein Glück, dass ich in einer nur teilsanierten Wohnung lebe, hier laufen sämtliche Heizungsrohre über dem Putz. Das ganze Krankenbett habe ich dann noch fotografiert - wenn ich die Bilder vernünftig verkleinern kann, stell ich das mal hier ein. Naja, nun sitz ich auf dem Bett am Laptop neben dem Hundi, in eineinhalb Stunden gibt es die erste Infusionspause zum Pinkeln...

*** auf dem Weg nach Hause fiel mir folgendes ein:

als ich auf der Neugeborenenstation eingesetzt war in meiner Ausbildung, habe ich gelernt, dass kleine Mädchen, wenn sie auf die Welt kommen wegen der Veränderung der hormonellen Lage, Milchdrüsenschwellung, sog. Hexenmilch und blutigen Ausfluss/Urin bekommen können.

Da die hormonelle Situation von Bijou ja immer etwas besonders war, könnte es ja evtl. sein, dass sie quasi gerade reagiert wie so ein Baby... ich werde heute Nachmittag nochmals mit der TÄ drüber sprechen.

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Hallo,

Du solltest vielleicht auch in Erwägung ziehen, dass sie vielleicht irgendetwas mit Farbstoffzusätzen gefressen hat und diese dann über den Urin ausgeschieden werden.

Nur so ein Gedanke!

Gruß Christa

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Was meine Hündin frisst ist sehr überwacht wegen ihrer Unverträglichkeiten, gerade in den letzten Tagen läuft sie an der Leine nach der OP.

Aber trotzdem danke.

Im übrigen ist diese Farbe eine Mischung aus Blut und Bilirubin, wie mir die TÄ heute sagte - warum das gestern Abend nicht festzustellen war - ich weiß es nicht.

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Hm... Interessant. Und nun? :???

Komische Sache. Aber trotzdem bin ich froh, dass es keine inneren Blutungen waren.

Wie gehts ihr?

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Ihr geht es weiter gut, es ist nichts auszusetzen außer dem Blut/Bili im Urin bzw. statt Urin - ist eine furchtbare Suppe. Sonst langweilt sie sich ein bisschen an der Infusion... darf ja nun nicht von ihrem Platz hoch. Aber da müssen wir jetzt alle durch - ich hatte auch andere Pläne...

Jetzt heisst es spülen und warten, dann neu entscheiden

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Hab das gerade erst gelesen.

Himmel, wenns kommt dann richtig.

Ich hoffe für euch das es nichts schlimmes ist und schnell vorbei ist. Drücke alle Daumen und Pfoten.

Halte uns weiter auf dem Laufenden.

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So, also Infusion Nr. 2 läuft, mein Freund stand kurzzeitig vor einem Nervenzusammenbruch, weil das Zeitmanagement ein bisschen ungünstig war.

Das heisst im Klartext, obwohl ich sie von der Infusion abgestöpselt habe bevor ich kurz zur Bank musste und sie auf der Gassirunde war, musste sie dann ganz dringend - hat gefiept und gehechelt.

Denis dachte wohl, nu gehts zu Ende... naja, er ist sehr zart gestrickt in solchen Dingen.

Nach der dann folgenden Gassirunde gehts ihr wieder gut, Zustand unverändert - nur der Urin wird heller - sollte aber auch kein Wunder sein nach 500 ml NaCl und Diuretika. Ich hoffe nur, dass der Urin hell bleibt.

Beide jetzt noch involvierten TÄ haben nach wie vor keine Idee was es ist und wie es weitergeht. Bei der letzten Tierarzt versuche ich gerade anzurufen, mit ihr sollte ich entscheiden was nun passiert. Aber da geht die ganze Zeit niemand ran, oder die Leitungen sind belegt - nun ja, ich versuche es ja erst seit 20 min.

Heute sind die Hunde-Kosten für diese Woche um weitere runde 155 Euro gestiegen, mit gestern und der Kastration selber sind wir allein diese Woche dann bei ca 835 Euro.

Aber was tut man nicht alles für seine Wuffels...

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MannoMann, was für ein Programm. Schön, dass Du die Infusion selbst vornehmen kannst. Drücke Dir die Daumen, dass der Urin Deiner Hündin bald wieder normal ist!

Ich habe vor Kastrationen auch ordentlich Respekt. Meine Grosse habe ich bereits kastriert bekommen. Bei der Kleinen werde ich versuchen ohne hinzukommen, aber man weiss es ja nie... Scheinträchigkeiten in einem solchen Ausmass wie bei Deiner Hündin, sind sicher für Hund und Besitzer recht belastend.

Gute Besserung weiterhin!

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TA hatte sich dann gestern Abend noch kurz vor 20.00h zurückgemeldet.

Wir machen alles weiter wei bisher, gestern Abend wurde Bijou von der Rest-Infusion abgenommen und heute soll sie den Rest dann noch erhalten.

Der Urin ist wieder völlig klar!

Allerdings weiß man ja nun nicht, was es war.

Probleme macht uns die Scheinträchtigkeit weiterhin, gestern Abend ist Denis eingeschlafen, während er die Essigwasserauflagen festgehalten hat. Kopf an Kopf und quasi Arm in Arm. (Und was musste ich natürlich machen?! Fotografieren...).

Ihr läuft die Milch weiterhin bei Bewegung aus dem Gesäuge, alles deutlich überwärmt und rot. (Zum Glück ist sie durch OP noch antibiotisch gut abgedeckt mit Clavaseptin 2x500mg, sonst hätten wir wohl die nächste Entzündung)

Da es ja am Montag noch keinerlei Anzeichen gab, wurde sie nicht, wie kurzzeitig in Erwägung gezogen mit Galaktostopp unterdrückt vor OP, Dienstag noch immer keine Anzeichen und Mittwoch wäre sie fast geplatzt... sonst hätten wir dem gern vorgebeugt. Jetzt versuchen wir "Schadenregulierung" zu betreiben.

Jetzt sind die drei von Morgenrunde zurück und es geht wieder an die Infusion, parallel gibt es Essigwasserauflagen, nachher dann Kühlgel.

So schlimm war es wirklich noch nie...

welch ein Glück, dass ich Urlaub habe - auch wenn der für etwas anderes bestimmt war.

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