Jump to content

Schön, dass Du hier bist! 

Erstelle in wenigen Sekunden ein Benutzerkonto oder logge Dich noch einfacher mit Deinem Facebook oder Google account ein. 

➡️  Konto erstellen | Login

Hundeforum Der Hund
LaFleur

Hund hat mich gebissen - jetzt weiß ich wirklich nicht mehr weiter...

Empfohlene Beiträge

Zur Vorgeschichte: Wir haben unseren Rüden mit einem Jahr aus dem Tierheim geholt, über seine Vorgeschichte ist fast nichts bekannt, außer, dass er aus Spanien kommt und in kurzer Zeit mehrere Besitzer hatte.

Vom Tierheim wurde uns der Hund aber als "Ersthund" auch ohne Erfahrunge empfohlen, da er sehr lieb sei und kein Alpha-Hund.

Wir holten den Hund also nach Hause und es hat - nach vielen Anfängerschwierigkeiten - echt gut mit ihm geklappt. Zwei Probleme waren der Rückruf aus dem Freilauf, der nicht ganz zuverlässig war und Begegnungen mit anderen Rüden: hier war und ist er einfach sehr aggressiv.

Wir sind von Anfang an mit ihm in die Hundeschule, waren auch bei einem Tierpsychologen, der uns bescheinigte, dass der Hund nicht dominieren will und recht gutmütig sei. Von ihm bekamen wir den Tipp, bei Rüdenbegegnungen den Hund hinzulegen und fest auf die Leine zu treten, damit er in seiner Bewegungsfreiheit eingeschränkt ist. Auf Empfehlung haben wir den Hund auch erstmal chemisch kastrieren lassen, um zu testen, welche Verhaltensänderungen das bewirkt. Er wurde ein bisschen ruhiger, aber Rüdenbegegnungen waren immer noch ein Alptraum, ich habe es vermieden, wenn es nur irgendwie ging.

Seit ein paar Wochen bekommen wir den Hund aber immer weniger in den Griff. Er ist jetzt 21 Monate alt. Bei einem Freigang vor drei Wochen ist er uns so richtig abgehauen und kam erst eine Stunde später zurück. Seitdem spinnt er völlig. Selbst auf dem Hundeplatz kann man ihn nicht von der Leine lassen (was vorher problemlos geklappt hat) er ist sofort über alle Berge. Letzte Woche hat er einen Rüden, obwohl der sich schon unterworfen hatte, weiter gebissen. Nicht ganz brutal, aber ein bisschen Blut floss.

Heute nun kamen uns auf einem schmalen Weg eine Frau mit Rüden entgegen. Mein Hund legte sich hin, ich bin auf die Leine getreten und bat die Frau, einfach zügig vorbeigzugehen. Sie blieb leider ausgerechnet stehen, als mein Hund mit Knurren anfing. Ihr Rüde machte dann gleich fröhlich mit. Mein Hund führte sich auf wie wild und biss mich auf einmal in den Oberschenkel - und zwar richtig kräftig. Ich habe tiefe Abdrücke, es hat geblutet und tut richtig weh.

Jetzt bin ich gerade völlig fertig mit den Nerven: ich kann doch nicht vor jeder Rüdenbegegnung Panik haben? Wird er mich noch öfters beissen, so wie heute, um frei zu kommen?

Vor allem wissen wir absolut nicht, was wir noch machen sollen, wir sind in der Hundeschule, wir üben mit ihm, überall wird uns bescheinigt, dass er ein verträglicher Hund ist. Aber wir wissen jetzt wirklich nicht mehr weiter. Spaß macht es im Moment gar nicht mehr mit dem Hund....

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Moin.

1. So wie du die Situation beschreibst , war der Biss in dein Bein eher sowas wie eine

Übersprungshandlung .

Nimm das nicht persönlich !

2.Etwas mehr Info über eure Arbeit in der Hundeschule und in eurem Zuhause wären evtl.

hilfreich....

LG Jörg

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Grüße,

der Biß war wohl eine Übersprunghandlung aus "Frust", weil er nicht zu dem anderen Hund hinkam, den er eigentlich frühstücken wollte.

Habe mir jetzt mal die anderen Beiträge durchgelesen und es lief ja bei euch von Anfang an nicht sondernlich prickelnd.

Ich würde euch dringend raten, kloppt die bisherige Hundeschule in die Tonne und sucht einen Trainer der bei euch zuhause schaut, was schief läuft und mit euch Einzeltraining macht.

Normale Hundeschule ist bei solchen Problemen nicht der wirklich richtige Ansprechpartner. Denke, dass euer Problem wahrscheinlich wesentlich eher anfängt wie du vermutest, nämlich schon bei euch zuhause.

Falls du derzeit durch den Biß zu unsicher bist und auch so Angst hast, dass dein Hund beißt, würde ich ihm halt einen Maulkorb anziehen bis ihr einen Trainer gefunden habt

lg

sabine

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Ey, da gehts bei euch im Augenblick ja richtig zur Sache.

Viel kann ich dir leider auch nicht raten, aber der Tipp eures Verhaltenstherapeuten kommt mir doch komisch vor.

In dem Moment, wo du deinen Hund ablegst und auf die Leine trittst, grenzt du zwar seinen Radius ein, er kann aber in seiner Aggression noch mehr hochfahren, weil er dem anderen Hund nicht ausweichen kann und ihn quasi im Sichtfeld behält.

Wenn du weitergehen würdest, könnte er das nicht. Frage ist dann natürlich, kannst du ihn in dem Moment überhaupt halten?

Das einzige was mir noch im Augenblick zu deiner und seiner Sicherheit einfallen würde, wäre der Maulkorb und ich würde mir auf jeden Fall schnellstmöglich jemanden suchen, der sich mit dieser Rüdenaggression auskennt.

P.S.: Warst du mit deiner Verletzung schon beim Arzt? Hundebisse sind nicht ohne und das würde ich auf jeden Fall nachschauen lassen.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Hi,

der Hundepsychologe, war der bei Euch zuhause? Hat der sich das ganze "im Orginal" angeschaut? Hast Du ein gutes Gefühl bei dem gehabt? Dann lass ihn doch nochmal kommen und mit Euch arbeiten. Oder, da schließe ich mich meinen Vorrednern an, sucht Euch einen guten Hundetrainer, der mit Euch gezielt an dem Problem arbeitet. Vielleicht kennt hier jemand einen guten Trainer aus der Nähe von Stuttgart...

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Ergänzend noch: Freilauf ist natürlich ersteinmal völlig gestrichen

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Und Astrid hat recht, lass Dich auf jeden Fall untersuchen. Hundebisse sind nicht ungefährlich. Da kommen viele Keime in die Wunde. Nicht, dass Du eine Blutvergiftung bekommst!!

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
(bearbeitet)

Ich versuche mich gerade mal in den Hund reinzuversetzen. Es kommt ein anderer Rüde auf ihn zu, den er (warum auch immer) wegbellen will. Du zwingst ihn aber dazu, sich hinzulegen und nimmst ihm jede Bewegungsmöglichkeit (Tritt auf die Leine) und der andere pöbelt fröhlich, über ihm, drauf los. Da hätte ich als Hund auch zugebissen und wäre sauer.

Ich denke, wie Sabine, dass dort etwas in eurer Kommunikation nicht stimmt und die Hundeschule darauf keine Rücksicht nimmt. (Nur weil ein Hund gehorcht, ist er kein unterwürfiger Hund, sondern schieb dabei vielleicht Frust.) Ein Trainer könnte das im Alltag beobachten und an der Kommunikation arbeiten (und nicht nur am unterwürfigen Gehorsam).

Weißt du, ob der Hund in Spanien auf der Straße gelebt hat? Dann ist er vielleicht ein äußerst selbstständiger Hund, der keine Verlustangst hat und dann ist es normal, dass er stiften geht.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Ich glaube auch nicht, dass der Biss persönlich gemeint war.....

Ich würde den Hund bei Hundebegnungen nicht ins Platz legen oder Sitz, da hat Dein Hund genügend Zeit, sich auf sein Opfer einzustellen.

Nach dem Motto: Oh, Frauchchen und ich warten schon, dann kann die Show gleich losgehen....

Besser zügig weitergehen, den Hund mit Kommandos beschäftigen und entgegenkommende einfach ignorieren, die auch gar nicht ansprechen.

Hundeschule und zu Hause sind für Hunde oft auch 2 Paar Schuhe, in der Hundeschule

verhalten sie sich vorbildlich und zu Hause lassen sie sprichwörtlich die Sau raus.

Aber aus der Ferne kann man das leider schlecht beurteilen und da greifen einzelne Tipps häufig nicht.

Aber nicht den Kopf hängen lassen....das wird schon wieder. Und bloß nicht unsicher werden, das ist aber leichter gesagt als getan....

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Du könntest Dich auch mit dem Tierheim in Verbindung setzen, oft haben Tierheime eigene Hundeschulen oder Trainer an der Hand, die sich mit schwierigen Fällen auskennen.

.....oder wissen welche.....

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

  • Das könnte Dich auch interessieren

    • Hund hat gebissen

      Hallo zusammen.. Mein Mann und unsere Kinder (10j/6j/10m) haben einen labbi-mix.. Die Hündin kam mit 12 Wochen zu uns und ist mittlerweile 2 Jahre. Der Alltag,  die Spaziergänge und alles was dazugehört läuft reibungslos.. mit Artgenossen haben wir auch keine Probleme. Sie ist sehr aufgeschlossen und wirklich lieb.. Unser 6 jähriger und Emma (Die Hündin) hatten von Anfang an immer das innigste Verhältnis.. jeden morgen wenn er aufsteht setzt er sich auf die Couch, Emma legt sich zu ihm und dann wird erstmal gekuschelt ..  Gestern genauso .. Ich war in der Küche um die schulbrote zu schmieren und hörte Emma aus dem Wohnzimmer so knurrende Geräusche machen wie sie zum Beispiel auch macht, wenn sie mit ihrem Ball Spiel.. Kurz darauf wildes Geschrei von unserem Sohn.. als ich ins Wohnzimmer kam lief ihm Blut übers Gesicht und schnell war zu erkennen das er gebissen wurde .. im Gesicht.. (wir waren direkt Beim Arzt .. tetanus und die Wunde wurde gesäubert musste auch nichts geklebt oä. Werden) ... Wir können uns nicht erklären warum Emma das gemacht hat und haben keine Ahnung was wir tun sollen .. Unser Sohn hat jetzt panische Angst vor ihr ..  Hat jemand eine Idee oder einen Tipp was man tun kann?  Vielen Dank im voraus  LG Denise 

      in Hundeerziehung & Probleme

    • Hund hat anderen Hund gebissen

      Hallo zusammen,   ich hoffe ihr könnt mir helfen. Ich habe seit vier Tagen eine knapp dreijährige Französischen Bulldogge (unkastrierter Rüde) daheim. Er ist wirklich ein sehr lieber (und sehr fauler) Hund. Will nur gestreichelt werden und schlafen. Auch erwachsenen Menschen gegenüber absolut kein Problem. Die Vorbesitzerin hat ihn abgeben müssen weil sie vier Kinder hat (plus noch etliche Nachbarskinder die ständig ein und ausgingen) und der Hund einfach nicht mehr zur Ruhe gekommen ist und ständig hyperaktiv durch die Gegend gerannt ist und gebellt hat. Sie hatte uns erzählt, dass er in der Vergangenheit wohl mal von einem Rottweiler gebissen wurde, seitdem mag er keine anderen Hunde.  Heute sind wir mit ihm an der Schleppleine Gassi gegangen, als wir einen anderen Hund gesehen haben (unangeleint ohne Halsband die Besitzerin dahinter) er hat den Kamm gestellt und hat sich angespannt (Lauerstellung), kein Knurren, kein Bellen, kein Zähnefletschen. Ich hatte ihn vorher schon kürzer genommen mit der Leine da ich eben von der Vorbesitzerin wusste, dass er andere Hunde nicht mag. Der/die Hund/Hündin (konnte ich leider nicht sehen, war ein Golden Retriever mit längerem Fell) kam näher an uns ran (zeigte kein Aggressionsverhalten war nur neugierig) ich habe ihn dann etwas lockerer gelassen, da ich gelesen hatte dass oft eine Leinenaggression dahinter steckt aber wenn man sie zusammen lässt schnuppern die nur. Naja alle außer er... Er ist auf ihn/sie zugerannt und hat sie/ihn anscheinend ins Bein gebissen (konnte ich nicht wirklich sehen, nur dass unserer auf sie zugestürmt ist grummelnd) Der andere Hund hat sich dann verteidigt und hat unseren gebissen (nichts schlimmes, die einzige Verletzung bei unserem ist ein Kratzer am Ohr der etwas geblutet hat)    Man muss zu unserem noch sagen; er ist leider sehr verzogen worden, wir arbeiten momentan noch dran, dass er auch ohne Leckerli seine Kommandos macht, er markiert ständig, auch wenn seine Blase komplett leer ist hebt er noch das Bein und will markieren.   Bei manchen Hunden reagiert er gar nicht. Wenn in der Nachbarschaft ein Hund bellt interessiert es ihn nicht (bellt nicht mit). Manchmal fixiert er andere Hunde nur aber man kann mit ihm ohne großes Theater weitergehen.    Letztens stand mein Freund unten mit ihm und hat sich mit der Nachbarin unterhalten, sie hat einen alten Mops. Er hat sie zwar nicht zusammengelassen und ist am Anfang nur sehr langsam mit ihm hingegangen aber da hat er auch nichts gemacht. (Außer einmal wie die Hündin ihm näher kommen wollte, da wollte er hinspringen)   Uns sieht er (denke ich) als Rudelführer an, er hat am Anfang versucht uns zu bespringen da haben wir ihm aber sehr schnell und unmissverständlich klar gemacht dass er das vergessen kann. Wir haben ihn unterworfen (steinigt mich oder nicht, aber in der Natur läuft das nicht anders und nein wir haben ihn nicht in die Kehle gebissen ^^)    Ich hoffe ihr könnt mir helfen   Vielen lieben Dank schon mal  

      in Aggressionsverhalten

    • Hund hat Kind gebissen

      Hallo!   Ich bin neu hier und muss mich leider gleich mit einem Problem an Euch wenden. Was genau ich mir jetzt mit diesem Thread genau erhoffe, weiß ich selbst nicht. Vielleicht ein paar andere Sichtweisen gezeigt bekommen, oder ein paar Tipps und Anregungen. Wir haben zwei Hunde: Barney, Shar Pei-Rüde, 6 Jahre alt, als Welpe bekommen. Hera, Shar Pei-Labby-Mix, 4 Jahre alt, kastriert, Ende 2015 aus dem Tierschutz übernommen.   Hera ist ein absoluter Familienhund, immer dabei und beobachtend, Fremden gegenüber anfangs skeptisch, aber nach einem kurzen Beschnuppern (wir halten sie am Halsband) ihrerseits kein Problem, auch bei Kindern nicht (wir haben selbst zwei). Wenn ihr im Haus zu viel Trubel ist, kommt sie grundsätzlich zu mir und signalisiert mir, dass sie nach draußen und ihre Ruhe haben möchte. Sie hat einen sehr ausgeprägten Beschützerinstinkt, beim kleinsten Geräusch, das hier nicht hingehört, schlägt sie an. Hier hatten wir dann im Januar 2016 dann auch einen Vorfall: ein Bekannter, den Hera bis dahin noch nie gesehen hatte, kam ohne Vorwarnung auf unser Grundstück und hat laut gerufen und mit den Armen gefuchtelt. Das fand Hera nicht ganz so spaßig und hat ihm ins Bein gebissen. Hier mache ich dem Hund keinerlei Vorwürfe, wer sich hier falsch verhalten hatte, ist klar. Wir waren nach diesem Vorfall auch bei einem Hundetrainer, da Hera anfangs eine totale Leinenpöblerin war: alles anbellen, anknurren, man hätte meinen können, wir hätten einen Löwen an der Leine. Hier wurden beide Dinge angesprochen und seitdem wird Besuch nur am Hoftor mit Hund an Leine oder Halsband empfangen und beschnuppert, das Leinenproblem ist mittlerweile auch keins mehr.   Von Freitag auf Samstag hatte unsere Tochter eine Freundin zu Besuch, Hera kennt sie bereits. Das Mädchen (8 Jahre alt) wurde beschnuppert und begrüßt, Hera hat sich dann zu den beiden ins Zimmer gelegt und sich streicheln und knuddeln lassen. Auch am Samstag war alles problemlos, nur das Mädchen lief ständig hinter dem Hund her und wollte ihn streicheln. Hera kam irgendwann wieder zu mir, gab mir ihr Signal "Ich will raus" und sie durfte in den Garten. Den Kindern habe ich gesagt, dass sie erst raus können, wenn der Hund dann im Haus ist, dem Besuchskind habe ich auch nochmal direkt gesagt "Geh bitte nicht nach draußen". Tja, gesagt, getan... Ich bin kurz auf die Toilette und schon höre ich einen Schrei: das Mädchen ist nach draußen und muss Hera geweckt haben, die am Gartenhaus schlief. Das Resultat: eine 5cm lange Bisswunde auf der Stirn und ein Loch in der Wange, wir haben den Notarzt gerufen, der das Kind in die Kinderklinik gebracht hat, wo sie am Samstagnachmittag operiert werden musste, weil die Wunde auf der Stirn zu tief war.   Wir stehen immer noch unter Schock, die Eltern des Mädchens verlangen, dass wir den Hund einschläfern lassen. Am Samstag stand zwar kurz im Raum, dass Hera ins Tierheim kommt, da der genaue Unfallvorhergang erst völlig unklar war. Sie bleibt aber definitiv hier. Heute habe ich bereits eine Hundetrainerin kontaktiert, die auf Verhaltenstraining usw. spezialisiert ist, nächste Woche haben wir den ersten Termin bei ihr. Tja, ansonsten sind wir ratlos. Das einzige was uns noch einfällt: Maulkorb oder den Hund konsequent bei Besuch wegsperren. Oder habt Ihr noch Tipps und Ideen?   Ich danke Euch schon jetzt für Eure Antworten!! :-)

      Liebe Grüße, Gretel129    

      in Aggressionsverhalten

    • Wurdet ihr schon mal gebissen?

      Wenn ja, warum, von wem und warum?      Ich fange mal an und beschreibe den bislang blödesten Biss mit den schwerwiegensten Folgen.   Ist schon knapp 10 Jahre her. Ein leinenaggressiver Bostonterrier wollte sich auf meinen Rüden Cosmo stürzen und die Besitzerin hatte die Leine nicht im Griff und ließ ihn sehr nah ran. Ich reagierte idiotisch und schickte ihn mit einem Fingerzeig weg um meinen Hund zu verteidigen.  In den Finger biss er dann.....  Die Fingerkuppe der rechten Hand hing seitwärts weg, es blutete wie verrückt und tat höllisch weh. Ich verfrachtete meine Hunde ins Auto, die Besitzerin fuhr mich dann zu einem Arzt, der uns sofort ins Krankenhaus schickte. Eine Freundin holte mein Auto und meine Hunde ab und brachte sie nach Hause. Es war Frühsommer und ich war sehr beruhigt, dass sie Zeit hatte, sonst hätte ich mich kümmern müssen noch bevor ich ins Krankenhaus konnte. Da wurde ich dann genäht. Bestimmt 3 Monate hatte ich einen Fingerverband rechts, wie nervig und störend das für einen Rechtshänder ist, kann man sich vielleicht vorstellen. Ich hatte damals keine Spülmaschine, allein das Geschirr, war ein Problem. Der Finger ist optisch wieder ganz gut geworden, allerdings ist die Fingerkuppe seither taub. Ich kann damit nicht tippen, kein Kleingeld raussuchen und der Mittelfinger wurde zur Ablösung des Zeigefingers.  1 Sekunde dumm gehandelt, jahrelang "Freude" :/ .   Und was hat ihr so erlebt?       

      in Plauderecke

    • Mein Hund hat mich gebissen

      Hallo liebe Hundefreunde, ich habe ein großes Problem und mein Herz ist voller Sorge das mein Hund die Familie verletzt. Ich habe vor 2 Jahren aus Rumänien einen Welpen von 10 wochen bei mir aufgenommen, auch hier in Deutschland bei dieser Organisation war er in schlechtem Zustand, total verdreckt er hat gestunken, keine Sozialisiereung hat stattgefunden, es wurden viele Hunde in einer versifften Wohnung gehalten. Buddy ist ein wunderschöner Mischling, Aussehen und Statur einer Bracke. Das erste mal hat er mich gebissen als er 1 Monat bei uns war, ich wollte ihm etwas zu fressen geben nicht wegnehmen, seine Beisskraft mit Milchzähnen war enorm, bei Erziehungsversuchen fletschte er die Zähne und knurrte, er ließ sich nicht am Halsband z.B. vom Stuhl runter führen, er beißt, ich holte mir eine HT ins Haus, sie war erst davon überzeugt ihn dominieren zu können, desto strenger man wurde um so wilder wurde Buddy, er versuchte auch sie zu beißen. Sie meinte dieser Hund wird irgendwann zum Beißer. Buddy ist schwierig, sein knurren oft unvorhersehbar, kann er einen anderen Hund nicht ab wird er an der Leine zur Bestie, dann versucht er auch mich zu beißen. Gestern lag er neben meinem Mann und er wollte ihm nur liebevoll einen Streichler verpassen da ist es passiert, er biss zu, kein knurren keine Drohung, der Biss war mit voller Wut, mein Mann hatte zwei tiefe Löcher in der Hand. Ich bin so verzweifelt, er ist ja nicht immer so, er kann so schmusig und liebevoll sein. Ich habe mir wirklich alle Mühe gegeben die Ratschläge der Trainerin zu befolgen, leider wurde Buddy nur noch agressiver. Soll ich mir eine neue Trainerin holen oder ihn kastrieren lassen. Mein Tierarzt befürwortet das weil Buddy jeden besteigen und dominieren will, schupst man ihn weg wird er falsch. Was ratet ihr mir?

      in Aggressionsverhalten


×

Mit der Nutzung dieser Website stimmen Sie zu, dass wir Cookies verwenden, um unser Angebot zu personalisieren. Mehr erfahren.