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Hundeforum Der Hund
wilmasfriend

Erfahrungen mit Tierschutz"profis"

Empfohlene Beiträge

Hallo,

ich hätte mal eine Frage?

Wie sind Eure Erfahrungen mit profisionellen Tierschützern-Heimen?

Wie ist man Euch begegnet, wenn ihr einen Hund aufnehmen wolltet.

Ich bin langsam etwas ratlos und würde einfach gerne mal neutrale Statements hören.

Zur Vorabinfo.Ich habe einen Hund , suche eine zweiten.

Ich weiß "alles " zu Hunden, denn ich lebe seit 35 Jahren mit ihnen.

Halte mich also für ideal, wenns darum geht, auch traumatisierte oder sonstwie "eigenartigen"Hunden eine Heimat zu bieten.

Soweit mal..alles andere führe schon zu weit...

wilmas-friend

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Vergiss den ganzen Menschenkram und such Dir Deinen Vavoriten selbst aus und kämpf um ihn. ;)

Er hat es mit Sicherheit verdient, auch wenn Du über Deinen Schatten springen mußt.

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(bearbeitet)

Finja haben wir aus einem Tierschutzverein, der uns gut gefällt.

- unbürokratisch

- erfahren

- ohne größere Probleme (wenn man von den Flöhen und einer Bissverletzung absieht)

Ablauf: Telefonat über unsere Situation, Vorauswahl der Hunde, vorab verliebt, 1. Besuch (2 Hunde ausgeführt), verliebt, 2. Besuch (Finja ausgeführt), Vertrag unterzeichnet, Einzug ins neue Zuhause

Nachkontrolle fand nicht stand, da wir eine Hundeschule besuchen, die Kontakt zum Verein pflegt.

Erfahrung mit anderen Vereinen und Tierheimen:

- unfreundliche und unfähige Mitarbeiter

- enorme Verhaltensprobleme verschwiegen

- m.E. unzumutbare Verträge

Für mich ist es schon wichtig, dass man einen Verein findet, mit dem man harmoniert. Für mich ist das - so traurig es auch ist - ein KO-Kriterium. Ich habe in der Such-Phase einige Vereine angerufen. Wenn man am Telefon unfreundliche oder unqualifizierte Antworten bekommt, kommt es noch nicht mal zum Kennenlernen des zukünftigen Familienmitgliedes... Gerade bei Problemhunden möchte man so viel Informationen wir nur möglich erhalten, obwohl nachher eh alles anders kommt... Da möchte ich nicht mit einem Verein zusammenarbeiten, der einem Informationen verschweigt z.B. häufige Aggressionen gegen Herrchen / Frauchen, andere Menschen und Hunden...

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Herzlich willkommen hier bei uns.

Unsere Vermittlungsrubrik hast du ja schon gefunden, hast du dich dort mal umgesehen?

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Also von den Hunden her habe ich noch keine Erfahrungen gemacht aber von den Papageien und da kann ich nur schreiben, nie und nimmer würde ich wieder einmal mit Tierschützern zusammenarbeiten, egal ob es um Vermittlung geht, um Patenschaft, kurzzeitige Aufname oder auch Beratung.

Alle, die ich kennenlenrnen durfte und musste waren sehr extrem und sehr mit Scheuklappen behaftet, hatten das ihr Wissen mit Löffeln gefressen, ob das stimmte oder nicht war egal....

Tut mir leid, aber da lief menschlich und im Bezug sovieles, was nicht ging, da wurden bei Leuten Tiere enteignet und dann für viel Geld weiterverkauft, nur dass die neuen Halter schlechtere Bedingugen hatten, da werden Tiere aus dem Umfeld gerissen, sie wurden psy. krank, nur weil man es als "Experte" ja so gut wusste....

Mit "hündischen" Tierschützern hatte ich noch nicht viele Erfahrungen, aber sehr extrem waren die wenigen auch.

Das sind nur meine pers. Erfahrungen, es gibt sicher auch andere, nur habe ich die leider erleben dürfen.

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kenne selber drei Tierheime näher. Zwei um meinen "Heimatort", eins in Stuttgart. In der Summe kommt es auf die jeweiligen Mitarbeiter an mit denen man zu tun hat.

In dem einen um meinen Heimatort bin ich selber Mitglied im zugehörigen Tierschutzverein und bin dort, soweit zeitlich möglich, Gassigeher. Da kann ich von meiner Seite aus nur Positives berichten.

Nummmer zwei, um meinen Heimatsort, sind soweit auch ok, haben allerdings zwei Mitarbeiterinnen, die es nicht so mit der Höflichkeit haben. Als Interessent muss man sich schon mal beschimpfen lassen, oder als Möchtegerngassigeher merkwürdige Dialoge durchstehen.

Z.B., war ich einmal da um mich für einen Hund zu interessieren. Hatte nicht gepasst, aber da ich schon da war wollte ich dann die Gelegenheit für einen Gassigang nutzen. Dabei kam es zu ungefähr folgenden Dialog:

Ich: ... na gut. Wenn ich schon mal da bin, könnte ich ja vielleicht mit einem Hund Gassi gehen?

THM (Tierheimmitarbeiterin): Nein, das geht nicht. Es sind keine Hunde da.

Ich: Aber in den Zwingern sind doch noch welche? (Hatte ja vorher einen Rundgang gemacht.)

THM: Die sind alle problematisch, ... (kurze Pause) ... Haben Sie eigentlich ihren Hund mit?

Ich: Ja, meine Frau wartet mit ihm beim Wagen.

THM: Dann geht das sowieso nicht. Womöglich beissen die sich noch.

Ich: Das sieht man sehe schnell ob die miteinander könen oder nicht und im Zweifelsfall gehen wir mit grösserem Abstand oder sogar in die entgegengesetzten Richtungen. Hat zumindest bisher in den Tierheimen 1+3 immer sehr gut geklappt.

THM: Das ist mir egal wie das bei anderen Tierheimen ist. Bei uns ist es so, es gibt keinen Hund wenn der eigene dabei ist. (Damit dreht sie sich leicht seitlich und blickt demonstrativ in eine andere Richtung. In etwas so wie wir unseren Hunden mitteilen, dass wir sie gerade ignorieren.)

Soweit aus dem Gedächtnis. Die Frage, ob während der Gassizeiten die umliegenden Strassen und der naheliegende Wald für alle anderen Hunde gesperrt sind, um ja jede Hundebegegnung zu vermeiden, habe ich mir dann verkniffen.

Sind allerdings nur zwei Mitarbeiterinnen so, die anderen sind alle sehr nett. Folge war trotzdem, dass ich nur noch im Internet hin und wieder mal geschaut habe was sie dort gerade haben, aber keine Lust mehr hatte mich dort persönlich umzusehen. Auch andere Tierheime haben schöne Hunde.

Das Tierheim in Stuttgart ist auch gut, konnte zumindest nichts Negatives feststellen. War dort auch Gassigeher und mein Hund ist auch von da.

Generell sollte man bei solchen Sachen auch die Lage der meisten Tierheime berücksichtigen. Wenig Geld, Mitarbeiter überlastet. Teilweise reingepresste Mitarbeiter auf 1-Eurobasis oder Sozialstunden. Die sind dann entsprechend motiviert. Dazu kommt noch das die Mitarbeiter dort tagtäglich Sachen zu sehen bekommen, die unsereins garnicht sehen und wissen will. Ebenso wird es auch viele komische Kunden geben. Denke dabei z.B. an Eltern die für ihre Kinder ein hübsches kuscheliges Spielzeug suchen ohne sich darüber klar zu sein das Tiere gerade das nicht sind. Dass man dann als Mitarbeiter irgendwann genervt ist und die Schnauze voll hat, kann ich gut nachvollziehen. Aber dass sollte nicht unbedingt am Publikum ausgelassen werden.

Ach ja, das Probleme der Tiere verschwiegen werden konnte ich nirgendwo feststellen. Eher das Gegenteil, dass besonders auf Probleme hingewiesen wird die sich dann beim Gassigang nur leicht oder auch garnicht zeigten. Aufgefallen ist mir aber, dass etwaige Probleme erst im persönlichen Gespräch vor Ort genannt werden. In der Beschreibung im Internet aber nicht erwähnt werden. Vermutlich will man keine Interessenten schon vorab abschrecken.

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