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Hundeforum Der Hund
Bärenkind

Hund von Hundepsychologin reißt Reh

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Vor einigen Tagen erreichte mich ein Gerücht, dass der Hund einer Hundetrainerin, ihres Zeichens "Hundepsychologin", in Cuxhaven ein Reh gerissen hat. 2 Frauen seien im Wald fürchterlichen Schreien nach gegangen und fanden das schreiende, gerissene Reh mit dem Hund der Trainerin.

Das Reh musste vom Förster, der an den Ort des Geschehens gerufen wurde, erlöst werden. Die beiden Zeuginnen wurden anscheinend von der Hundeführerin aufs Übelste beschimpft.

Ich konnte und wollte das erst nicht glauben, da mir die vollmundigen Sprüche der "studierten Kollegin" bekannt sind und ich mir nicht vorstellen konnte, dass sie mit einem Hund, den sie nicht unter Kontrolle hat, ein solches Risiko eingeht.

Leider handelt es sich bei dem Vorfall nicht um ein Gerücht, sondern um eine inzwischen bestätigte Tatsache.

Die Sache selbst macht mich traurig und fassungslos, wütend machen mich die ohne jegliches Unrechtsbewusstsein getroffenen Aussagen der Hundehalterin. Das Tier hätte angeblich ein gebrochenes Bein gehabt (ob sie ein mobiles Röntgengerät dabei hatte?) und sei deshalb von ihrem ach so ursprünglichen Hund als tötenswert befunden worden und wurde innerhalb allerkürzester Zeit "professionell" durch Kehlenbiss zur Strecke gebracht. Bisher hätte der Hund nie Jagdambitionen gezeigt und auch seit dem Vorfall könne man im Anblick von Rehen keine Veränderungen bemerken.

Wir brauchen uns alle nicht zu wundern, wenn selbst Personen, die durch ihren "Beruf" einen entsprechenden Vorbilds-Status wahren sollten, mit dem Hintern das einreißen, was andere mit den Händen mühsam aufzubauen versuchen: Einen guten Ruf als Hundehalter in der Gesellschaft.

Ich fühle eine Stinkewut in mir und flehe, dass es über einem Stadtteil von Cuxhaven ganz besonders viel Hirn und Einsicht regnen möge.

:wall::wall: Anja

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Die Sache selbst macht mich traurig und fassungslos, wütend machen mich die ohne jegliches Unrechtsbewusstsein getroffenen Aussagen der Hundehalterin.

Sehe ich genauso, wie Du.

Bleibt zu hoffen, dass die Frau über Nacht zur Besinnung kommt und man ihre erste Reaktion als "Ausnahmesituation" werten kann.

Obwohl die Erkärung wirklich haarsträubend ist!!

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Gratulation, liebe mir unbekannte Hundepsychologin.

Damit hast den guten Ruf aller anderen Hundehalter sicher sehr voran gebracht.

Besonders nach dieser wirklich nachvollziehbaren und ausdrucksvollen Erklärung wie es zu diesem Vorfall kam.

*kopfschüttel*

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Erinnert mich so ein bisschen an Fakemarkenware: Es steht zwar Adidas drauf, aber drin ist bulgarische Hinterhofarbeit (überspitzter Vergleich).

Hauptsache man ist Hundetrainer, -psychologe oder vollmundig Hundeversteher. Diese Etikettierungen sind meistens mehr für das eigene Ego als für die eigene Kompetenz bezeichnend. Traurig, aber wahr. Enormes Schindluder wird mit solchen Berufen getrieben. Zumal wenn man bedenkt, dass es nun Fernstudien gibt wie Pilze im Wald. Jeder kann sich mal eben irgendwo ausbilden lassen ohne jemals einen eigenen Hund besessen zu haben.

Erinnert ihr euch noch an den Hundetrainer auf Mallorca, den RTL zeigte? Der hatte noch nie einen eigenen Hund, aber meinte die Reichen beraten zu können und so Kohle zu machen.

Traurig.

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Na bravo (Ironie aus)

Da fällt mir echt nix mehr ein. :wall::wall:

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Nach so einem "Vorfall" kommt die Dame doch heftigst in Rechtfertigungszwang, sie nennt sich schließlich "Hundepsychologin", das impliziert eine gewissen Professionalität.

Und dann der GAU: Hund reißt Reh. Und zwar IHR Hund.

So etwas DARF ihr schlichtweg nicht passieren!

Ich kann mir denken, dass sie ihre Existenz gefährdet sieht. WAS soll sie ihren Kunden denn erzählen???

Da muß eine Ausrede her "Reh hatte Bein gebrochen", "Hund folgte ursprünglichem Insitinkt" etc.

Es ist häufig so mit Menschen, die ein schlechtes standing haben. Sicher ist es schwer, Fehler einzugestehen, oder die eigenen Grenzen zu aktzeptieren.

Aber sind das nicht die Ecksteine der Hundeerziehung? Authentisch sein...

Nun, sie ist authentisch und zeigt so ihre Schwäche, indem sie leugnet.

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Hey

Wenn man seinen Hund nicht unter Kontrolle hat und er jagen geht, gehört er an die Leine.

Ich will selber Hundetrainerin werden ( Ausbildung dauert aber noch ca. 1 Jahr) und finde es schade, das einfach jeder ohne Ahnung sich so nennen darf.

Meine Trainerin sagte es so: Die Seminare und Kurse sind wichtig, auch die praktische Ausbildung, aber nichts ersetzt jahrelange Hundeerfahrung.

lg Alyssa und Lindo

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und wurde innerhalb allerkürzester Zeit "professionell" durch Kehlenbiss zur Strecke gebracht.

Das ist ja jetzt wohl der Hammer. :wall: Warum musste der Förster dann das Reh erlösen? Hoffentlich bekommt die Dame eine richtige Strafe aufgebrummt.

Nein, "Fachleute" sind immer über jeden Zweifel erhaben. Ich hab auch mal eine tolle Geschichte vom Rütter mit dem eigenen Hund gehört. Wenigstens kam da niemand wirklich zu Schaden.

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So werden wieder die seriösen Hundetrainer in Verruf gebracht!

Diese Frau sollte auch Auflagen bekommen: Hund in Wildgebieten an die Leine, bei Freilauf Maulkorb.

@ Anja, aufs Hirn regnen wart ich auch schon so lange und dass sich dann gewisse Leute ohne Regenschirm aufstellen!

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Was ist eigentlich so schwer daran, zu gemachten Fehlern zu stehen? Warum sagt man nicht einfach: ist schei**, sollte nicht vorkommen, ich hab den Fehler gemacht etc.

Jedem von uns HH (und auch den Profis und Möchtegernprofis) kann mal ein schlimmer Vorfall passieren, man kann Tiere nicht 100%ig unter Kontrolle haben, aber dann steh ich zu so einem Vorfall und halt ehrlich den Kopf hin.

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