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Hundeforum Der Hund
Bärenkind

Hund von Hundepsychologin reißt Reh

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Oh man es wirklich Wahr???

Ich hoffe nur das solche Menschen echt mal ein Einsehen bekommen, aber da kann ich wohl sehr lange drauf hoffen

Mir fehlen die Worte auch wenn ich die Gerüchte ja nun auch schon seit Mittwoch kannte

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Ich kann Tanja und Monika nur zustimmen.

Es ist schlimm, wenn einem und dann noch jemandem der meint sich mit Hunden auszukennen, so ein gravierender Fehler unterläuft. Gerade sie sollte eine Vorbildfunktion haben.

Dann aber die Situation gewissermaßen schön zu reden, dass das Tier ein Bein gebrochen hätte und der Hund es per Kehlbiss selektiert hätte, die Wut bei anderen abläßt indem man die Zeuginnen beschimpft usw. macht das ganze viel, viel schlimmer!

Sie sollte halt "einfach" ihren Fehler eingestehen, es ist halt wirklich schXXX gelaufen. Und auch wenn ihr Hund vorher keinen Jagdtrieb gezeigt hätte, das Tier krank war usw. dann hätte man den Hund wenn der Gehorsam sitzt abrufen können. Also irgendwas ist da ganz schön falsch gelaufen, denn sonst wäre jetzt kein Reh gerissen worden.

Echt traurig...

Liebe Grüße, Ute

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Oh Mann, das arme Reh, was mußte das durchmachen, nur weil da wieder mal jemand meint, Hunde zu verstehen...... :Oo

Selbst wenn das Tier zwei Beine gebrochen hätte und offene Wunden gehabt hätte, hat kein Hundehalter in Deutschland das "Recht" seinen Hund mal ebend "natürliche Selektion" spielen zu lassen!

Und sowas als angebliches Vorbild!

Aber eine staatliche Anerkennung des Berufes würde auch nicht viel ändern, Lehrer beispielsweise ist ja nun wirklich ein staatlich anerkannter Beruf und wie viele Flachpfeifen laufen unter denen rum!

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Es ist häufig so mit Menschen, die ein schlechtes standing haben. Sicher ist es schwer, Fehler einzugestehen, oder die eigenen Grenzen zu aktzeptieren.

Aber sind das nicht die Ecksteine der Hundeerziehung? Authentisch sein...

Nun, sie ist authentisch und zeigt so ihre Schwäche, indem sie leugnet.

Interessanter Gedankengang... so habe ich das noch gar nicht betrachtet.

Da ich mit der Person einige Monate versucht habe, in einem Verein zu arbeiten, weiß ich wie sie tickt und was sie drauf hat. Sie machte sich damasl selbstständig, weil sie Hartz4 entkommen wollte und es die Ich-AGs noch gab. Schon seinerzeit empfand ich die Hündin als problematisch.

Zum Crash zwischen uns kam es, weil ich sagte, sie kann entweder mit ihrem Hund an meinem Unterricht teilnehmen, dann sollte sie aber bitte auch im Ansatz das umsetzen, was ich lehre, oder sie bleibt der Gruppe mit ihrem Hund fern und macht ihr Ding woanders. Darauf bekam ich zu hören "ich habe das ja studiert, ich weiß besser als Du, was für meinen Hund richtig ist".

Wann immer ich in den letzten Jahren völlig undisziplinierte Hunde traf, die ohne Futter in der Hand des Besitzers noch nicht mal sitz machten, rate mal, wo die in der Hundeschule waren???

Ja, da steht wohl jemand mit dem Rücken an der Wand und hat schon vor langem den Bezug zur Realität massiv verloren, denn schon damals wich das Bild, welches sie von sich und ihrem Hund hatte meileinweit ab von dem, welches der Realität entsprach.

Wenn ich eine Möglichkeit hätte, dieser Person das Handwerk zu legen, würde ich es tun. Leider steht jeden Tag ein Dummer auf und lässt sich von gekauften Titeln, die das Papier nicht wert sind, auf dem sie stehen, blenden.

:motz::motz: Anja

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Klasse, echt. Das arme Reh.

Hundetrainer sind keine Götter und keine Maschienen, auch ihnen können Fehler unterlaufen. Wenn sie sowas zugeben, macht das sie sogar sympatisch. Aber diese Aussage dissqualifiziert auf ganzer Linie.

Leider ist das keine Seltenheit :Oo .

Wie ist das eigentlich? Kann ich also heute sagen, so, jetzt bin ich Hundetrainer und morgen das als Gewerbe anmelden und ich bins? Oder muss ich ein Tagesseminar ablegen?

Nicht, dass ich es vor habe, aber manchmal frage ich mich ehrlich, wieso es so viele XXX Hundetrainer gibt.

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Hi,

das bestätigt wieder meine Meinung das sich heute jeder Depp Hundetrainer oder -psychologe nennen darf.

Kaum hat man ein paar Seminare besucht und ist vielleicht mal an Herrn Trumler vorbeigelaufen,

ist man voll ausgebildeter Hundeprofi.

Ich sehe auch wenn andere Fehler in der Erziehung machen, weil man dafür eher einen Blick hat als bei sich selbst. Klar man sieht sich ja auch selber nicht. Trotzdem maße ich mir nicht an mich als Trainerin anzubieten.

Meiner Meinung nach müsste jeder Trainer eine zertifizierte Ausbildung durchlaufen.

Ehrlich gesagt habe ich bisher kaum von Hundetrainern gehört die ihre eigenen Hunde im Griff haben. Ich, bzw mein Hund, habe das bereits am eigenen Leib zu spüren bekommen.

Trotzdem schiessen diese (auch mobilen) Hundeschulen wie Pilze aus dem Boden.

Sorry von jemandem der keine Friseurlehre gemacht hat würde ich mir niemals die Haare schneiden lassen, aber jemanden der ein Wochenendseminar besucht hat vertraue ich meinen Hund an? Nee, ganz bestimmt nicht.

Und das der Hund das Reh reissen musste weil es verletzt war? Nee ist klar. Jeder halbwegs zurechnungsfähige Hundehalter hätte den Förster verständigt und nicht den Hund das erledigen lassen.

Schade das Jäger Hunde erschiessen dürfen, aber nicht deren dämliche Halter.

LG

Andrea

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@Bärenkind

Was ist das denn für ein Hund?

Weißt Du ob der Hund mit "geeigneten Jagd-Ersatz-Aufgaben" gearbeitet wurde um dem Hund die angeborene Verhaltensweisen naturnaher erleben lassen zu können???

LG :winken:

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schliesse mich weitestgehend Dylan an.

Bin selber Hundeanfänger, mein bisheriger Eindruck zum Thema Hund ist, nach einigen Büchern und Mitlesen im Forum, dass die Theorie garnicht mal so wild ist. Die Knackpunkte bei der Erziehung liegen, meiner Meinung nach, überwiegend bei der Konsequenz und dem Timing, gepaart mit Unwissen. Dazu kommen dann noch Alltagssituationen die das torpedieren und auch die eigene Bequemlichkeit. Man selber nimmt das vielleicht garnicht wahr, vor allem wenn sich Schritt für Schritt Gewohnheiten einschleichen. Da hilft dann der Blick von aussen, z.B. Hundetrainer. Für diesen Blick ist es auch nicht erforderlich, dass der Trainer seine Hunde voll im Griff hat, er muss eigentlich nur sehen was beim HH schief läuft und die passenden Rezepte haben. Soweit ist es an sich ganz einfach. Schwieriger wird es, wenn der Hund nichts von der Theorie hält, wie z.B. meiner beim Thema Clickerkonditionierung. Oder die Methoden/Rezepte des Trainers nicht zu HH und Hund passen. Hier ist dann neben umfangreichen Wissen auch Praxiserfahrung gefragt, und dass nicht nur in einer Stilrichtung sondern möglichst vielen Verschiedenen. Praxiserfahrung kommt mit der Zeit, aber die Theorie kann man lernen. Die könnte man abprüfen und zertifizieren und damit ein Mindestniveau legen.

Na ja, soweit mein Senf zum Thema.

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Beim Lesen musste ich spontan dieses Thema denken Hund biss Hündchen tot . Bei der Besitzerin dieses Hundes handelte es sich auch um eine Tierverhaltenstherapeuthin :Oo

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So jetzt auch noch von mir der Senf zu der Diskussion. So wie Dylan schreibt gehts doch zu, oder nicht ??? Jeder der glaubt, dass er zu Hundeerziehung was beizutragen hat, macht eine Hundeschule auf oder nennt sich Hundepsychologe.

Hundetrainer ist leider kein geschützter Beruf und es gibt auch kein anerkanntes Fachstudium zum Hundepsychologen. Ich finde, hier gehören (leider scheint es nicht anders zu funktionieren) klare Richtllinien und auch Prüfungen her, die belegen, dass derjenige, der sich so nennt auch fähig ist das zu tun.

Dass ein Hundetrainer, nun jetzt mit oder ohne Ausbildung hierzu, auch nur ein Mensch ist, steht ja wohl außer Frage. Sein Hund ist auch kein Heiliger, also kann so was wie Bärenkind erzählt hat einem Hundetrainer auch passieren. Das Üble dran ist (nach meiner Ansicht), dass diese Hundepsychologin ihren Hund mit unsachgemäßen Entschuldigungen von jeder Schuld reinwaschenn wollte und sich den Anschein einer Fachkompetenz geben wollte, die sie anscheinend nicht hat. Es hätte ja wohl genügt, zu sagen "Ja, mein Hund und ich haben Sch... gebaut, und wir ziehen daraus die Konsequenzen.".

Wie ich dazu komme, als einfacher Hundehalter hier so vehement meine Meinung zum Thema Hundetrainer zu äußern??

Ganz einfach: Bei uns in der Gegend schießen die Hundschulen wie die Pilze aus dem Boden und jeder macht jeden hintenrum schlecht. Ich hatte das Glück von Anfang an in einer guten Hundeschule zu landen, und dort laufen dann die ganzen unglücklichen Hundehalter auf, deren Hundetrainer an ihre Grenzen stoßen und nicht mehr weiterwissen mit den sogenannten Problemhunden. Die nur bisher nur ein Problem hatten, eine inkonsequente und auf Schema F basierte Erziehung. Jedes Mensch-Hund-Team ist einzigartig und muss (nach meiner Ansicht) auch so trainiert werden.

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