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Hundeforum Der Hund
marieluise

Schilddrüsenunterfunktion.....

Empfohlene Beiträge

Hallo,

wer hat Erfahrung mit Schilddrüsenunterfunktion und mit Gabe von L-Thyroxin ?? Meine Hündin hat einen niedrigen T4-Wert und einen erhöhten TSH-Wert. Seit 3 Tagen bekommt sie 2 x L-Thyroxin 75 mg.

Mich würde interessieren, ob sich das Verhalten des Hundes durch die Gabe von L-Thyroxin verändert ??

Liebe Grüße

Marieluise

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(bearbeitet)

Ich habe auch einen Hund mit Schilddrüsenunterfunktion.

Im Forum kannst du unter der Suche schon vieles zum Thema finden.

http://www.polar-chat.de/search.php?id=268042&layout=topic&sortfield=post_date&sortorder=DESC&

Außerdem empfehle ich dir wärmstens dieses Buch: http://www.amazon.de/Schilddr%C3%BCse-Verhalten-Schilddr%C3%BCsenunterfunktion-beim-Hund/dp/398108215X/ref=cm_cr_pr_pb_i

Ist sowas wie pflichtlektüre für Schildi-Halter!

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Hallo Marieluiese,

Jules Mutter hat nach den Welpen eine Schilddrüsenunterfunktion entwickelt.

Wurde träge, bewegungsfaul, desinteressiert und missmutig, Fell ratzig, nahm zu trotz verminderter Futtermenge.

Als sie dann Thyroxin bekam, veränderte sich auch ihr Verhalten sehr schnell, schon nach einer Woche Einnahme war sie deutlich lebhafter, aufmerksamer, besser gelaunt.

So etwa nach 3-4 Monaten war sie wieder ganz die alte, also vom Verhalten wie vor der Erkrankung.

LG

Antonia

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Hallo Marierluise,

als wir unseren Rüden mit zwei Jahren aus dem TH holten, war ich nach einer gewissen Eingewöhnungszeit eher der Meinung, daß etwas mit ihm nicht stimmt. Ständig müde, schlechtes Fell.... Ein Tierarzt check brachte dann Klarheit, Schilddrüsenunterfunktion.

Nun bekommt er seit Jahren 5x täglich L-Thyroxin 200 und sein Gesamtverhalten ist endlich das, was man sich von einem normalen Hund verspricht.

Eigendlich soll doch diese Schilddrüsenhormonergänzung nur zu einem normalen Zustand verhelfen ;)

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Ich habe auch einen Dobi mit SDU.

Bei uns war es auch so, dass wir dachten mit dem Hund stimmt was nicht. Bei einem Check beim Tierarzt wurde dann auch die Unterfunktion festgestellt. Luna bekommt jetzt seit ca. 1 Jahr Forthyron. Ihr Verhalten ist viel ruhiger geworden und sie ist auch endlich ein normaler Hund geworden.

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Linus hat auch eine Schilddrüsenunterfunktion. Bzw. seine Werte sind noch im Referenzbereich, allerdings ziemlich weit unten.

Er war immer sehr hektisch, hibbelig, ängstlich bis panisch. Kein Training, Futterumstellung, Bachblüten... nichts hat was gebracht. Er wurde immer unruhiger. Hat auch nie zugenommen.

Erst mit der Einstellung auf Forthyron wurde er jetzt überhaupt erst mal ansprechbar. Wir dosieren zusammen mit einer Trainerin nach Verhalten, Kontrolle dann über Blutbild.

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Also bei meinem konnte ich die Werte mit Thyroxim super einstellen. Er ist vorher sehr träge und eher ängstlich gewesen, das hat sich dadurch schon gegeben, er ist allerdings zeitlebens ein eher ruhiger Hund gewesen.

Trotz der Unterfunktion hat er aber ein langes, normales Leben führen können. Es wurde bei ihm mit 1 bis 2 Jahren festgestellt und er wurde 14 Jahre.

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      Er ist währenddessen nicht abrufbar oder zu beruhigen oder zu stoppen, oft schnappt er auch nach uns und die Steigerung in Aggressionen ist ebenfalls nicht aufzuhalten.
      https://www.youtube.com/watch?v=Dn-ZpfCcl88 Video 3:
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      https://www.youtube.com/watch?v=kby3j6cU7vI Video 4:
      Kleinere, leichte Anfälle kann ich mehrmals am Tag beobachten, nicht immer knickt ein Bein weg wie in diesem Video:
      https://www.youtube.com/watch?v=zpud7FtrpoY Video 5:
      Auch das ständige Lefzen-Kratzen mit Pfoten lecken ist ein schwacher Anfall. Er kann kaum damit aufhören. Das ist bei ihm so, wie in diesem Video:
      https://www.youtube.com/watch?v=46YvOoGi-i0 Trickys Schilddrüsenwerte sind im unteren Grenzbereich, durch Medikamente hat sich dies leicht gebessert. Seine Unterfunktion der Schilddrüse (SDU) zeigte folgende Symptome:
      -Körperzittern
      -offene Ohrspitzen
      -sehr dünnes Fell, fast fehlendes Bauchfell, allgemein schlechte Fellqualität, schuppige Haut
      -trauriges, faltiges Gesicht
      -Gangart nur eiliger Trab mit angespanntem, aufgezogenen Rücken (Kann auch von der Epilepsie kommen)
      -friert schnell
      -leichte Reizbarkeit
      -nervöses, hibbeliges Verhalten
      -ängstliches, schreckhaftes Verhalten, Panisches Verhalten
      -Angstagression, kreischendes Bellen, Schnappen
      Durch Medikamente sind viele Symptome verschwunden, er ist aber noch nicht richtig eingestellt. Dazu kommt noch teilweise "manisches" Kauen auf Gegenständen (Kauknochen, Knoten, Kong). 
      Im Normalzustand kaut er friedlich und langsam, lässt sich auch alles wegnehmen; im "Anfallzustand" ist er nicht von dem Kauobjekt weg zu bekommen, verteidigt es durch Umdrehen oder Weggehen, um gleich darauf wieder wie irre zu kauen. Er deutet dann auch Schnappen an, beißt aber nicht. Zusätzlich bekommt er ein Präparat gegen die Epilepsie, seitdem hat er bisher keinen starken Anfall mehr gehabt, nur noch leichte, die ein außenstehender nicht mal bemerken würde. Familie und Freunde sind entsetzt, wenn sie sehen oder mitbekommen haben, dass Tricky uns wieder so heftig gebissen hat, dass wir im Krankenhaus behandelt werden mussten. Oft kamen Worte wie "zurückbringen", "zeigen, wer der Herr im Hause ist", "einen auf den A...geben" usw. Zurück ins TH wäre sein Todesurteil, da er nicht vermittelbar ist. Den Hund zu schlagen ist niemals eine Option.
      Natürlich kamen auch Kommentare von Bekannten oder Nachbarn wie "einschläfern lassen". Natürlich gab es auch viel Zustimmung und Freunde, die uns verstehen.
      Sollten alle Behandlungen nicht anschlagen und der Hund dauerhaft leiden, müssen wir das erwägen, aber erst dann, wenn nichts anderes hilft und es dem Hund immer schlechter geht. Um Stress zu vermeiden, ist Tricky ein "Gelber Hund" (http://www.gulahund.de/), auch, wenn seine Anfälle bisher nur zu Hause aufgetreten sind.
      Zusätzlich trägt er gelegentlich Maulkorb (z.B. beim TA), Besuch ist für ihn tabu, da bleibt er in seiner Box, um ihm den Stress zu nehmen. Ansonsten ist er ein lernbegieriger, verschmuster, kleiner Hund, der viel Bewegung, abwechslungsreiche Spaziergänge und viel Körperkontakt braucht. Klare Strukturen in den Tagesabläufen helfen ihm ebenfalls, sich besser zu entspannen. Er ist ein kleiner Dickkopf, ziemlich quirlig aber ein lieber Kerl. Wir werden ihn nicht aufgeben und alles tun, damit es ihm besser und gut geht.
      Eine genaue Diagnose kann nur ein TA stellen - nicht jedes ungewöhnliche Verhalten ist einen Krankheit. Im Idealfall ist der TA spezialisiert, was Diagnostik und Behandlung angeht. Ich habe das jetzt so zusammengefasst, um anderen, denen es ähnlich geht, zu helfen und Mut zu machen und allen, die auf meine vorherigen Posts geantwortet haben, durch meine Erklärungen und diese Videos einen Einblick zu gewähren, was bei uns so tagtäglich abgeht. Mehr über Tricky findet Ihr hier: http://www.facebook.com/Tricky.dog Wir bleiben dran!

      in Hundekrankheiten

    • Hat jemand Erfahrung mit physischen und psychischen Symptomen bei SDU (Schilddrüsenunterfunktion)?

      Hallo an alle, Ich bin am Verzweifeln! Unsere Dobidame, die wir im September vom Tierschutz bekommen haben, hat mittlerweile diverse "Symptome", die mich darauf gebracht haben, sie könnte eine Schilddrüsenunterfunktion haben. Abgesehen von ihrer kaum vorhandenen Ansprechbarkeit draussen (was ich bisher auf die noch nicht lange Zeit für eine Bindung geschoben habe) und starken Überreaktionen auf viele Reize, verliert sie zunehmend Fell. Und zwar am ganzen Körper. Ich habe die tollen Links hier zum Thema SDU gelesen, würde aber gerne von jemandem mit eigener Erfahrung und Hund mit ähnlichen Symptomen Wissenswertes erfahren. Unser Tierarzt hat sie bisher auf Milben behandelt, da sie sich die Ohren kratzt und nachts schüttelt. Auch eine seit dem Tierheim (oder davor?) bestehende Augenentzündung wurde mit Cortison, Antibiotika und jetzt homöopathischen Tropfen behandelt und wurde etwas besser. Da in ihren Ohren aber kein Milbenbefall feststellbar ist, habe ich langsam die Vermutung, dass die hier nur oberflächlich beschriebenen Symptome evtl. zusammenhängen... Erziehungsmässig arbeiten wir mit einem Einzeltrainer, der mir zwar gute Ratschläge zum Thema Aufmerksamkeit und Auslastung gibt (was nur sehr kurzfristig hilft, z.B. beim Fährtensuchen), aber viel bringt´s nicht. Unser Hund frisst nachwievor gerne und hält auch sein Gewicht. Werde wohl eine umfassende SDU - relevante Blutuntersuchung machen lassen, aber falls mir jetzt schon jemand irgendetwas Interessantes schreiben kann, wäre ich sehr sehr dankbar! Liebe Grüsse, Gundi

      in Hundekrankheiten


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