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Hundeforum Der Hund
Moni u. Jürgen

Krebserkrankungen beim Berner Sennenhund

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Warum reagieren denn da alle so arg - ich habe nichts unfreundliches geschrieben und auch nicht von "Barf" als Religion geredet. Halte eh nichts von diesen neuen Wort "Barf".

Ich habe von Trockenfutter geredet, es gibt auch noch Dose, fertig gekochtes etc.

Meine bekommen neben roh auch Speisereste etc.

Im Übrigen kommt unser rindfleisch von Rindern hier, die ausschließlich auf der Weide stehen - die haben nämlich gar keinen Stall. Man kann sehr wohl auswählen.

Also ist ja wohl hier mehr die Trockenfutterfront auf Agrokurs ;)

Mir ist es vollkommen egal, wie jeder seinen Hund füttert.

Fakt ist aber und eben auffällig, dass fast ausschließlich Hunde an Krebs erkranken, die mit Trockenfutter gefüttert werden.

Auch auffällig ist, dass seit etwas 60 Jahren die Krebserkrankungen bei Hunden rapide anstiegen.

Also etwa seit der Einführung von Trockenfutter im großen Rahmen.

Darüber darf man sich doch wohl mal Gedanken machen.

fakt ist aber auch das die meisten mit lungenerkrankungen raucher sind,oder?

und seit erfindung der zigaretten haben die lungenkrebserkrankungen auch rapide zugenommen!

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Ich find eure Diskussion hinsichtlich des Barfens interessant...

im Endeffekt ist kein Futter gesund.... ob Barf oder Trockenfutter...

wenn ich mir so überlege womit Geflügel gefüttert wird, z.B. mit

Antibiotika, Fisch ist auch durch die Umweltgifte belastet usw.

aber ist nur meine Meinung...nur mal so zum Nachdenken für euch gedacht.

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Da die meisten Hunde mit Trockenfutter gefüttert werden, müssten alle Rassen ein erhöhtes Krebsrisiko haben. Vielleicht ist das auch der Fall.

Der Berner Sennenhund ist aus meiner ganz persönlichen Erfahrung heraus noch häufiger von Krebserkrankungen betroffen. Ich kenne aus meinem Umfeld 6 Berner Sennen, von denen 5 vorzeitig an Krebs gestorben sind, das ist schon enorm.

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Ich frag jetzt nochmal gibt es mehr Krebs oder schaut man eher drauf.

Hunde werden älter med. Versorgung besser. Wenn ich denk wie das Leben generell sich verändert hat kann ich schwer glauben das der "moderne" Hund schlechter lebt als noch vor 100 Jahren.

lg Bj

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das mit der häufigen krebserkrankung ist ne bernersache. ich rede jetzt nur von dieser rasse. berner haben leider ein erhöhtes krebsrisiko. das ist leider genbedingt.

manche haben glück und es bricht nie was aus, andere wie unsere dame hatte dieses glück leider nicht.

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Ich frag jetzt nochmal gibt es mehr Krebs oder schaut man eher drauf.

Hunde werden älter med. Versorgung besser. Wenn ich denk wie das Leben generell sich verändert hat kann ich schwer glauben das der "moderne" Hund schlechter lebt als noch vor 100 Jahren.

lg Bj

Krebserkrankungen sind bei vielen Rassen angestiegen, es betrifft also nicht nur den Berner oder Molosser generell. Auch Schäfer (meine), Leonberger, Boxer, Pudel, Deutscher Schäferhund, Cocker Spaniel, Dackel, Yorkshire, Fox Terrier, Doggen, Golden Retriever, Rottweiler, Chow Chow, Scottish Terrier uvm. - natürlich gibt es auch bei anderen Rassen immer wieder Krebserkrankungen, die alle in den letzten 60 Jahren immer mehr auftraten.

Wenn man davon ausgeht, dass die gesundheitliche Versorgung besser ist und Hunde deshalb älter werden, kann ich dies persönlich nicht bestätigen.

Meine Hunde sahen den Tierarzt nur zur Grundimmunisierung mit SHP und dann alle drei Jahre wegen der Tollwutimpfung - habe auch nicht alle Hunde regelmäßig gegen Tollwut impfen lassen.

Also hat meinen Hunden keine medizinische Versorgung das Leben verlängert, seitdenn er wäre mit Tollwut in seinem Leben in Berührung gekommen. Die Tollwutimpfung gibt es aber breits seit 1885, also weit über 100 Jahre.

So kenne ich es auch aus Erzählungen meinen Eltern, Großeltern und deren Eltern - also schon einige Zeit nachvollziehbar und damit mehr als 100 Jahre her.

Auch diese Hunde wurden sehr alt (Durchschnittlich 13 - 15 Jahre) ohne medizinische Versorgung.

Bei Staupe etc. wurde schon früh davon ausgegangen, dass nur Hunde erkranken, die schlecht ernährt wurden oder kränkelnde Junghunde.

Zitat:

"Besonders junge und verzärtelte Hunde und solche,

die wenig Fleischnahrung erhalten, besitzen die Anlage zu der Krankheit (Konhäuser, 1883)."

Schon damals wo es noch kein Fertigfutter gab, war klar, dass wenig Fleischnahrung etc. zu Krankheiten führt.

1820 "impfte" man z.B. Hunde schon über natürliche Infektionswege mit der Staupe (durch Nasenausfluß erkrankter Tiere z.B)

"Man kann daher sagen, je künstlicher oder genauer unnatürlicher die Hunde gefüttert wurden, desto eher und intensiver erkrankten sie auch an der Staupe oder anderen Krankheiten

und dies um so mehr in Städten und bei feineren Schoßund

Luxushunden, da solche Tiere außerdem noch in verschieden hohem Grade durch Mangel an

ergiebiger Bewegung und frischer Luft durch Haltung in warmen Zimmern usw. verzärtelt und

verweichlicht wurden.

(Taplin, 1797)."

Imfungen gegen Staupe oder Parvo etc. versagen oft und die Hunde haben keinen Schutz, durch den geimpften Erreger erkranken sie sogar schneller. Zur Verwunderung vieler Hundebesitzer erkranken geimpfte Hunde häufig an den Erkrankungen, wenn sie regelmäßig auch nach der Grundimmunisierung geimpft wurden.

Die Tollwutimpfung bietet dagegen einen sehr guten Schutz.

Aus diesem Grund sollte die Tollwutimpfung nur einzeln und nie mit anderen Impfstoffen zusammen gegeben werden, da dadurch auch die Wirksamkeit der Tollwutimpfung aufgehoben werden kann. Allerdings treten bei der Tollwutimpfung auch die meisten Nebenwirkungen auf.

Aus diesem Grund sollten Hunde auch erst ab einem Alter von 6 Monaten dagegen geimpft werden.

Ich bin also davon überzeugt, dass sicher die medizinische Versorgung heute einen Hund das Leben verlängern kann, wenn er erkrankt ist. Allerdings sind für mich viele Krankheiten "hausgemacht", um Tierarztpraxen zu füllen.

Impfen z.B. machen immerhin 33 % des Gesamtumsatzes von Tierarztpraxen aus, Fertigfutterverkauf sogar noch mehr.

Editiert wegen Verstoß gegen die Forenregeln

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Wenn ich das alles lese, frage ich mich wirklich ob es eine gute Idee war mir einen Hund anzuschaffen.

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Wenn ich das alles lese, frage ich mich wirklich ob es eine gute Idee war mir einen Hund anzuschaffen.

Wieso - was hat dies mit deinem Hund zu tun?

Ernähre ihn gut und richtig, bewege ihn und laste ihn vernünftig aus - habe Spaß mit ihn und werdet zusammen alt. Ich wollte nie auf nur einen meiner ganzen Racker verzichten, sie haben und hatten mein Leben immer bereichert - mehr Liebe, Zuneigung und Freundschaft kann dir niemand geben - und dies tut unendlich gut. Die Ehrlichkeit und Zuneigung ist unbestechlich und nicht so heuschlerisch, wie bei vielen Menschen....

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Nicht vergessen: Atemmasken für die Hunde: Ganz sicher kommte der ganze Lungenkrebs von den Emmissionen in der Luft ;)

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Kangal, ich habe deinen Beitrag editiert.

Bitte unterlasse solche Äußerungen, die du nicht wirklich belegen kannst und die gelinde gesagt, absolut unverschämt sind.

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