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Hundeforum Der Hund
DogoMerlin

Dringend Hilfe, Hund kommt nicht zurück!

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Huhu Leute.... VORSICHT: LAAAANGER TEXT

ich hätt mal, im Auftrag einer lieben Arbeitskollegin, eine riesen Frage....

Sie hat vor etwa 5 Monaten einen knapp 8 Jahre alten Labrador-Doggen-Mix-Rüden aus dem Tierheim geholt, "Branko" heisst er.

Branko ist absolut brav gegen über Menschen und den "meisten" Hunden. Mag nicht so gern Rüden, ist auch selbst nicht kastriert.

Über Brankos Vorgeschichte weiß man das er in einem Haus mit Garten gewohnt hat, es ging ihm wohl recht gut, hatte Familienanschluss (also keine Zwingerhaltung).

Was allerdings das Problem war, es wurde nie wirklich mit ihm Gassi gegangen.

Er hatte ein großes Grundstück zur Verfügung auf dem er sich frei bewegen konnte. Von daher waren wohl Spaziergänge nicht nötig.

Branko hat nen ganz passablen Grundgehorsam, er macht brav Sitz und Platz, Fuß klappt nicht wirklich, er hält seine Leine immer auf Spannung. Die Besitzerin bleibt dann immer brav stehen wenn er zu stark zieht, er bleibt dann auch stehen, schaut sie dämlich an.

Sobald es weiter geht, zieht er wieder.

Das eigentliche Problem ist aber das abrufen wenn er frei ist. Er läuft nicht weg, das auf keinen Fall. "Eigentlich" beobachtet er seine Besitzerin schon genau. Aber er entfernt sich sehr sehr weit wenn er genug Wiese um sich rum hat.

Er haut nicht ab, darüber macht sie sich keine Sorgen, aber sie muss oft 5,6 oder 7x rufen bis er überhaupt anstalten macht zurück zu kommen. Und dann auch nicht auf direktem Weg, wenn unterwegs ein toller Geruch kommt dann bleibt er da noch stehen, schnüffelt, pinkelt etc.

Mit diesen kleinen "Boxenstops" dauert es dann teilweise Minuten und ca 20x rufen bis er endlich bei ihr angekommen ist!

Der Hundetrainer hat ihr die Übung aufgetragen sich "Interessanter" zu machen für ihn. Damit er nen guten Grund hat zur ihr zurück zu kommen. Hierbei is das Problem, er is unheimlich verspielt, nur nicht draussen.

In der Wohnung reagiert er sofort auf Reize mit Spielzeug etc... draussen garnicht, Bälle, Stöckchen etc, alles uninteressant.

Er ist nur mit schnüffeln beschäfigt, Nase die ganze Zeit unten und riechen was das Zeug hält... ^^

Leckerlis funktionieren schon, aber auch nur wenn er tatsächlich in 2-3 Meter Entfernung ist, andernfalls lebt er da nach dem Motto:

"Ach das Leckerli hat sie später auch noch". (Garnicht Dumm der gute :P)

Das ganze wurde auch schon an der Schleppleine versucht und da klappt es PERFEKT, mit Leckerli, und ohne auch.

Komischerweise weiß er dann anscheinend das er ihr sowieso nicht aus kommt und gehorcht dann.

Aber Sinn der Mühe is ja eigentlich das er sich ohne Schleppleine bewegen kann...!

Nach über 5 Monaten meinte der Hundetrainer nun allerdings, Branko wird es niemals lernen. Er ist es einfach sein ganzes Leben gewohnt gewesen das er gehen kann wohin er will, und kommen kann wann er will.

Er meinte sie soll es lassen, und ihn einfach nur mit Schleppleine gehen lassen, und nur auf extrem weitläufigen Wiesen mal ohne Leine lassen.

Das kanns doch nicht gewesen sein oder???

Sie will ihn doch nicht für den Rest seines Lebens an die Leine nehmen, vorallem da sie ihm nicht die Möglichkeit eines großen Grundstückes bieten kann.

Ich muss nochmal betonen, es geht hierbei nicht darum das sie befürchtet er rennt weg, das würde er nie. Es geht wirklich nur darum das er sich einfach zu weit entfernt und dann schlecht abrufbar ist weil er sich alle Zeit der Welt lässt um zu ihr zu kommen wenn sie ihn ruft.

Und das bereitet ihr Sorgen, da Branko ja nicht unbedingt 100% verträglich mit allem ist, und wenn er sich von wehenden Blättern und tollen Gerüchen schon so ablenken lässt, stehen die Chacen schlecht bis ganz schlecht das er sie überhaupt noch wahr nimmt wenn ein andere "unsympathiscer" Hund seinen Weg kreuzt!

So, ich weiß das war seeeeehr lang, aber ich weiß ja wie sehr ihr auf Details fixiert seid wenn man so ne Frage stellt ^^

Ich hoffe das sind genug Details, und ich hoffe ihr habt nen guten Rat wie meine Kollegin ihr riesen Baby doch noch in den griff kriegt.

Wenn selbst der Hundetrainier aufgibt :Oo

(Was ich garnicht verstehen kann) Branko ist nicht lernunwillig, er is nur von allem und jedem ständig abgelenkt!

Bussi, Tascha :D

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Was ist wenn deine Kollegin den Hund abgeleint hat und sie die Richtung wechselt, folgt ihr der Hund dann oder geht er seine eigenen wege?

Ich würde sonst mal versuchen alle paar Meter die Richtung zu wechseln. Später dann nur noch wenn er zu weit weg gehen will....

Und das Abrufen würd ich mal versuchen mit Abrufspielen zu trainieren z.b. hältst du ihren Hund fest sie steht 5meter von dir weg und ruft ihn...

Am besten wäre es natürlich, wenn man den Hund sehen kann dann wüsste man auch einbisschen mehr wieso und in welchem Sinne er weg läuft. Vermutlich hat der einfach nie nen Radius erlernt bekommen und der Abruf ist auch mangelwahre so wie sich das anhört...

Lg

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Ich habe bis jetzt bei allen Hunden es so aufgebaut, bevor sie von der Leine gelassen werden wird wie folgt geübt... das kann von Hund zu Hund unterschiedlich sein.

Ich habe mir ne Schleppleine besorgt so 5 m

Dann bin ich mit dem jeweiligen Hund (mit dem ich eben geübt habe) losgegangen..

Der Hund dann eben wo es ging (Feld, Wiese etc) vorneweg.

Ich habe die Schleppleine in der Hand gehalten..

und dann immer und immer wieder einen Richtungswechsel gemacht, der Hund ist dann doch das eine oder andere Mal in die Leine, habt dann aber doch oft sehr schnell gemerkt hoppla... ich sollte doch mehr nach dem anderen Ende der Leine schauen...

Und wenn das dann super geklappt hat, gings auch meistens ohne Leine...

Und meine Hunde egal welche es waren, Pflegis oder meine Eigenen... sind jetzt dann auch so dass sie immer und immer wieder kucken wo ich bleibe.. in welche Richtung ich gehe..

Tascha, wenn Interesse besteht, kann ich deiner Bekannten mal meine Methode gerne zeigen...

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Ein Detail hast du nicht erwähnt :zunge:

Was macht die gute Frau, wenn sie ihn dann endlich mal bei sich hat?

Festhalten, oder gar gleich anleinen?

LG

Antonia

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@Baby spike

Das ist die selbe Methode wie ich sie beschrieben hab. Nur halt dass du die Schleppi erst noch dran läst. Find ich eigentlich auch besser! Hab mich irritieren lassen von dem "hund merkt wenn schleppi dran" aber eben du hast absolut recht. Für den Radius einzugrenzen ist es viel besser mit schleppi weil darauf auch ein Reiz erfolgt wenn der Hund nicht aufmerksam genug ist!

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Also ich würde es auch einmal mit Richtungswechsel ausprobieren und einfach in die andere Richtung gehen/laufen (wenn nötig) wenn er stehen bleibt und nicht kommt), denn der Hund hat sich an deiner Arbeitskollegin zu richten und nicht sie sich nach ihm! Also ganz normal Spazieren gehen wenn der Hund zu weit abdriftet rufen wenn er nicht reagiert, entgegen gesetzte Richtung einschlagen und zügig weiter gehen. Wenn der Hund dann schließlich hinterher kommt loben ! leckerchen was auch immer !

Das muss man ziemlich oft wiederholen klappt aber beid den meisten!

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Bei allen neuen Hunden und Pflegehunden aus 2. Hand, habe ich den Rückruf bereits in der Wohnung aufgebaut und es hat immer perfekt geklappt.

Man nehme ein bisserl Leberwurst oder anders super Leckerlie und rufe den Hund immer dann zu sich, wenn er gerade so gar nicht damit rechnet (das ist wichtig). Sprich, er schläft tief und fest oder ist gerade in einem anderen Zimmer.

In der Wohnung ist die Ablenkung nicht so groß. Also hinknien und genauso wie draußen in freundlichem Ton rufen, sich freuen wie Bolle und Leberwurst in die Schnute.

Das macht man ein paar Tage lang erst in der Wohnung, dann an der Schleppleine draußen. Leberwurst gibt es nicht immer bei jedem rufen, manchmal auch nur ein kurzes Spiel oder ein kurzes Knuddeln. Aber gerade da es ab und an das Superleckerlie gibt, wirkt es wirklich Wunder.

Ich konnte alle Hunde aus 2. Hand innerhalb weniger Tage sehr gut draußen abrufen. Hinhocken, freudig rufen, dazu in die Hände klatschen und die Hunde kommen im fliegenden Galopp und freuen sich noch darüber.

Bei Welpen baut man es etwas anders auf, die ruft man auch in der Wohnung erst, wenn sie einem wahrnehmen und auf einen zukommen. Die kennen ja in der Regel ihren Namen noch nicht und auch nicht die Bedeutung des Kommandos. Ein erwachsener Hund schon.

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Ich habe bis jetzt bei allen Hunden es so aufgebaut, bevor sie von der Leine gelassen werden wird wie folgt geübt... das kann von Hund zu Hund unterschiedlich sein.

Ich habe mir ne Schleppleine besorgt so 5 m

Dann bin ich mit dem jeweiligen Hund (mit dem ich eben geübt habe) losgegangen..

Der Hund dann eben wo es ging (Feld, Wiese etc) vorneweg.

Ich habe die Schleppleine in der Hand gehalten..

und dann immer und immer wieder einen Richtungswechsel gemacht, der Hund ist dann doch das eine oder andere Mal in die Leine, habt dann aber doch oft sehr schnell gemerkt hoppla... ich sollte doch mehr nach dem anderen Ende der Leine schauen...

Und wenn das dann super geklappt hat, gings auch meistens ohne Leine...

Und meine Hunde egal welche es waren, Pflegis oder meine Eigenen... sind jetzt dann auch so dass sie immer und immer wieder kucken wo ich bleibe.. in welche Richtung ich gehe..

Tascha, wenn Interesse besteht, kann ich deiner Bekannten mal meine Methode gerne zeigen...
http://www.polar-chat.de/topic.php?id=63110&goto=1308627

das Spiel mache ich mit meiner Hündin seit knapp 5 Jahren ohne Erfolg.

Sie kam als ich sie bekam, gut auf RR zurück. Dann folgte die Ausbildung beim ASB zum Rettungshund und ab dann war sie der Meinung sie findet Frauchen IMMER, egal wo sie ist.

Ist sie abgeleint hat sie keine Probleme alleine rumzutigern, auch ihr heissgeliebtes Rudel was zurück kommt, interessiert sie dann nicht mehr. An der Schleppleine ist der RR perfekt und zwar zu 100% wenn sie auch nur sieht, das keine Leine dran ist, dann ist sie so autonom das sie gar nix interessiert, ausser ihr Ding.

Ich habe mich schon in Bäumen versteckt, dass sie mich nicht sieht. Das Ende vom Lied, sie läuft alleine heim, es kratzt sie nicht.

Sie hört sonst auf alle Kommandos und läuft gut an der Leine aber das mit dem RR hat mit allen möglichen Varianten bis heute nicht geklappt. Man denkt ja, wenn die restliche Meute auf einen zustürmt das sie mit folgt, Pustekuche. Ihr heissgelieber Rüde, der sofort kommt, ist dann genauso abgeschrieben wie der Rest der Welt.

Wie gesagt, bei mir fing der Mist dann an, als sie in der Flächensuche als Rettungshund super war, sie verlässt sich auf ihre Nase und findet immer den Weg heim und ist sie in einem fremden Gebiet, dann findet man sie ggf. 5 Std. später wieder auf dem Parkplatz, wartend bis sie einer holt aber ohne Angst oder Reue :???

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Mhm das ist natürlich nicht so gut..

Ich übe an der Schlepp auch keinen Rückruf.. ich kommuniziere bei dieser Übung ganz ohne Worte..

Also ich spreche da überhaupt nicht mit dem Hund... gebe keine Kommandos oder sonstiges Verbales..

DogoMerlin kenn ja meine Hunde wir waren ja schon zusammen unterwegs...

die kucken immer und immer wieder wo ich bin.... =)

Ausser im direkten Spiel mit andern Hunden.... ;)

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Mhm das ist natürlich nicht so gut..

Also ich spreche da überhaupt nicht mit dem Hund... gebe keine Kommandos oder sonstiges Verbales..

DogoMerlin kenn ja meine Hunde wir waren ja schon zusammen unterwegs...

die kucken immer und immer wieder wo ich bin.... =)

Ausser im direkten Spiel mit andern Hunden.... ;)
http://www.polar-chat.de/topic.php?id=63110&goto=1308646

wie darf ich mir das vorstellen, dass du keine Kommandos etc. gibst?

Ich meine, meine anderen ruf ich mit Namen und einem Kommando und schon sind sie da, die eine Hündin muss ich meist gar nicht rufen, sie guckt immer nach mit und folgt unaufgefordert. Aber was macht man mit Schoten, die im abgeleinten Zustand ihr Umfeld vollkommen vergessen?? Bwz. vergessen wollen :???

Wie machst du das mit dem RR non-verbal etc.?

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