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Hundeforum Der Hund
vejda

Vestibularsyndrom

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Na wer sagts denn? Feines Mädchen! :)

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Berta (auch fast 16) hatte das am Tag nach Weihnachten. Der herbeigerufene Notarzt wollte sie einschläfern, wir haben dann aber gemeinsam entschieden, sie in doch eine größere Tierarztpraxis zu bringen.

Sie kam an den Tropf, bekam ebenfalls Cortison, ein Antibiotikum und was gegen die Übelkeit. Innerhalb von einer Woche hat sie sich fast vollständig wieder erholt!

Heute schüttelt sie sich etwas vorsichtiger und rennt etwas langsamer - letzteres kann aber auch am Granulat draußen liegen.

Aber - und jetzt kommt´s: Ich habe Grund zur Annahme, dass es bei ihr erst durch das Karsivan ausgelöst wurde, welches sie die 5 Tage vorher das erste Mal bekommen hat.

So rum geht es also auch!

Allerdings besteht bei ihr auch der Verdacht, dass sie zusätzlich einen Infarkt im Stammhirn hatte.

Inwiefern das alles tatsächlich mit dem Karsivan zusammenhängt, können wir natürlich nicht sagen, aber Fakt ist, dass so etwas schon öfter vorgekommen ist. Ein Hund bekommt Karsivan und kurz darauf einen Infakt/das Vestibularsyndrom. Das hatte meine Tierarzt mir sogar vor der Gabe gesagt.

Nichts gegen Karsivan, aber es gut zu wissen, dass so etwas passieren kann.

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Guten Abend und ein freundliches hallo in die Runde, ich weiß zwar nicht ob es noch etwas bringt aber auch wir würden uns wünschen das unser vierbeiniges Familienmitglied wieder auf die Beine kommt. 

Es heißt zwar überall das das Vestibularsyndrom an sich keine wirklich schlimme Krankheit sei, aber viel weiß man dennoch nicht darüber. Wir haben einen Tschechoslowakischen Wolfshund und er wurde fast dahin gerafft! Er ist 8Jahre und kann seit 3 Wochen nicht mehr laufen, es wird trotz Medikamente nicht wirklich besser und wir sind völlig fertig! Er bekommt Karsivan plus Vitamin B Complex und Globulis, hatte Antibiotikas, Cortison Spritzen und es wurde immer wieder ein wenig besser und dann wieder schlimmer. Er frisst und trinkt zwar, aber was nützt das wenn er nicht mehr laufen kann? Er liegt im Prinzip seit 3 Wochen und steht ganz selten aus eigener Kraft auf, kann nur mit Hilfe seine Geschäfte verrichten und wir sind kurz davor ihn einschlafen zu lassen. Wie lange sollen wir ihm das noch zumuten? 

Verzweifelte Grüße Cherokee und Familie 

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Ward ihr mal in der Neurologie mit ihm, also Tierklinik? 

 

so weit

Maico

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vor 25 Minuten schrieb mikesch0815:

Ward ihr mal in der Neurologie mit ihm, also Tierklinik? 

 

so weit

Maico

Guten Abend, vielen lieben Dank für die schnelle Antwort. Nein ein Mrt haben wir noch nicht machen lassen und weil alles auf einmal kommt werden wir das auch nicht machen können aus finanziellen Gründen. Wobei auch hier die Aussage von Ärzten sich scheiden, die einen sagen es macht auch keinen wirklichen Sinn und vorm Mrt musste/konnte man auch so behandeln und die andere Fraktion es muss! 

Es ist für uns sehr schwierig und wir können beide Seiten verstehen, können uns aber derzeit auch keine Behandlung von mehreren Tausend Euro leisten von der man wahrscheinlich dennoch nichts hat. Wir fühlen uns von unseren Ärzten vor Ort verraten und verkauft, es scheint als wollen sie alle nur Geld und das Tier ist ihnen völlig egal! 

Wir bräuchten einen kompetenten TA der sich auch mal richtig an den Hund ran traut und vielleicht gibt es ja dann auch noch Hoffnung? 

Ps : Sein Blutbild ist angeblich sauber, nur leicht erhöhte Leukozyten soll er gehabt haben, was am Stress beim Wolfshund liegen soll. 

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Es muss nicht wirklich gleich ein MRT sein. Auch der "normale" neurologische Check-Up ist einfach tiefgreifender als das, was ein normaler "Haus"-TA abspult. Die machen eben in der Neuro nix anderes, und daher halt meine Frage.

Das ein MRT letztlich ein (teures) diagnostisches Hilfsmittel, aber noch keine Heilung ist, weiß ich. 

 

Vit. B Komplex, Karsivan - das ist ja alles schon ganz gut. Wenn ihr einen guten TA habt, kann der euch auch die benötigte Menge Aspirin ausrechnen, die eine Blutverdünnung erzeugt. Die Dosis ist sehr niedrig, und die Sache ist nicht ganz unheikel. Anstelle von Karsivan gehen auch Gingko Präparate.

 

so weit

Maico

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vor 9 Stunden schrieb mikesch0815:

Es muss nicht wirklich gleich ein MRT sein. Auch der "normale" neurologische Check-Up ist einfach tiefgreifender als das, was ein normaler "Haus"-TA abspult. Die machen eben in der Neuro nix anderes, und daher halt meine Frage.

Das ein MRT letztlich ein (teures) diagnostisches Hilfsmittel, aber noch keine Heilung ist, weiß ich. 

 

Vit. B Komplex, Karsivan - das ist ja alles schon ganz gut. Wenn ihr einen guten TA habt, kann der euch auch die benötigte Menge Aspirin ausrechnen, die eine Blutverdünnung erzeugt. Die Dosis ist sehr niedrig, und die Sache ist nicht ganz unheikel. Anstelle von Karsivan gehen auch Gingko Präparate.

 

so weit

Maico

Guten Morgen, war eine lange Nacht er wollte oft raus, bzw. ist immer hin und her gerobbt da mehr nur selten geht. 

Danke für den Tipp, wir werden jetzt versuchen in eine etwas weiter entfernte Neurologische Praxis zu kommen. Wie gesagt kommt alles auf einmal, meine Frau ist zur Zeit in der vierten Woche auf Schulung und ich habe kein Auto da. Freunde auch gerade im Urlaub, aber meine Frau kommt dieses Wochenende zurück so das wir zu einer Praxis fahren können. Ansonsten versuche ich den Veterinärarzt zu erreichen und evtl. kann der helfen, dieser kommt auch Nachhause, die Anderen nicht. 

Ich würde gerne wissen wie lange im Durchschnitt diese Krankheit geht? Wir sind in der vierten Woche und KEINE Besserung in Sicht. Es tut so sehr weh ein so stolzes Lebewesen, nur noch liegend zu sehen! 

Liebe Grüße 

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Schwierig zu sagen, wie lange es dauert. Es klingt schon ungewöhnlich lange. Mein Rumsi hatte 4 VS in einem Zeitraum von 16 Monaten. Folgeschaden war Taubheit und vermutlich auch eine Sichtfeldeintrübung. Er erholte sich von jedem VS in einem Zeitraum von etwa 14 Tagen, insbesondere das Gangbild wurde nach etwa 5 Tagen wieder besser.

VS wird immer etwas als "ach, geht irgendwie schon" belächelt, aber ich glaube, diese Achterbahnfahrt im Kopf möchte man keinem zumuten. Und die Folgeschäden können nicht ohne sein.

 

so weit

Maico

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Das der Hund nach 3 Wochen immer noch nicht laufen kann, ist auf jeden Fall unnormal für ein Vestibular-Syndrom!

 

Über das VS kann man sich inzwischen im Netz ja recht gut belesen. Die allgemeine Beschreibung das die Hunde meist nach 2-3 Tagen wieder ohne Hilfe laufen können und nach ca. 2 Wochen fast völlig genesen sind, deckt sich auch mit meiner Erfahrung.

 

Ich würde das auf jeden Fall nochmal abklären lassen, bevorzugt in einer Tierklinik, da Tierkliniken einfach die besseren Diagnosemöglichkeiten haben und dabei sind sie nicht selten sogar günstiger als Tierärzte.

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