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Hundeforum Der Hund
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Demodex, rote kahle Stellen, Juckreiz, wunde Pfoten, Allergie - wichtige Infos

Empfohlene Beiträge

Hallo!

hab jetzt eben erst gesehen,

daß hier geschrieben wurde.

@Simsala,

meine Hündin Piroschka hatte inzwischen, im vergangenen sommer,

einen Mini- Rückfall.

Sie hatte wieder Demodex:

Diesesmal war es ein winziger Punkt am Augenrand.

ich dachte, es sei ein Hagelkorn.

Der Tierarzt hat aber sofort gesagt,

nein, das sind wieder die Demodex-Milben.

Er hat dreimal eine winzige Hautprobe genommen.

Es wurde keine einzige Milbe gefunden!

Trotzdem wurde Piroschka auf Demodex-Milben erneut behandelt,

und sofort war der ganze Spuk wieder vorbei.

Wenn allerdings der Befall schon fortgeschritten ist, viele juckende Hautstellen vorhanden sind,

dann sollten schon Milben zu finden sein.

WICHTIG ist, daß die Proben richtig genommen werden,

die Milben sitzen nicht an der Hautoberfläche,

sondern etwas tiefer an der Wurzelkanälen der Haare.

und noch das:

es muß nicht immer so aussehen,

wie auf den Fotos von Piroschka.

es muß nicht unbedingt eine "Brille" zu sehen sein,

oder die Pfötchen so wund werden.

Manchmal ist es nur eione Stelle auf dem Rücken, oder am Schwanz,

oder am Hals.

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Hier sind die neusten Bilder von meiner Flohi. An der Pfote hat sie 2 ganz kleine kahle Stellen an den Krallen. Wie gesagt es wurde absolut noch nichts gefunden.

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9289798zin.jpg

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@criol bekommt man die Sachen in der Apotheke?

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ich möchte noch einmal an alle ganz deutlich schreiben:

Wenn man einen Hund hat, der sich andauernd kratzt

und Hautveränderungen,

also Rötungen, Kratzwunden, offene Stellen, Haarverlust durch Kratzen,

kleine Pickelchen etc. etc. hat,

und der "normale" Haustierarzt bzw. verschiedene Haustierärzte finden da nichts,

dann muß man damit auf jeden Fall zu einer guten Dermatologie für Haustiere

gehen!

Solche findet man in Tierkliniken,

und diese Dermatologie-abteilungen sind auch nicht teurer als ein normaler Tierarzt!

Es gibt auch wenige spiezialisierte Tierkliniken bzw. - Ärzte,

die nur Allergien und dermatologische Fälle behandeln.

ich bin damals mit Piroschka nach München gefahren,

obwohl das eine längere Fahrt jedesmal war.

Aber dort behandeln die Ärzte tagtäglich nur solche Fälle.

Sie sind erfahren mit Symptomen und können auch schneller als der normale Tierarzt Laboruntersuchungen vornehmen.

@ Simsala,

ich würde auf garkeinen Fall mal "auf Verdacht" behandeln lassen,

dazu sind die Medikamente viel zu stark!

Das sind Hämmer mit Nebenwirkungen.

ich würde mit dem Hund schleunigst in eine solche Dermatologie fahren

und alles in die Hände von damit erfahrenen Ärzten legen.

und noch etwas:

wenn ein Hund wirklich Demodex hat, dann ist es eine Quälerei für das Tier, die Haut mit irgendwelchen Dingen ab- und einzureiben!

Da gehören die passenden Medikamente her, und sonst garnichts.

Die Haut ist extrem gereizt,

sie juckt und schmerzt und brennt,

und alles, was man da dann draufschmiert oder einreibt oder Wässerchen und Tinkturen

WIRD NICHT HELFEN!

Sondern das Tier weiter quälen.

Wenn wir als Menschen

plötzlich übersät sind mit rioten Stellen auf der Haut,

die brennen und jucken, so daß es zum Verücktwerden ist,

wennwir uns am liebsten wundkratzen würden,

wenn die Haare ausfallen -

dann geht doch jeder vernünftige Mensch zu einem Dermatologen, um sich helfen zu lassen.

GENAUSO macht man es mit einem Tier.

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hier ein toller link zu den verschiedenen Milbenarten beim Hund,

vielleicht interessiert es jemanden.

mich hat es sehr interessiert:

www.esccap.org/index.php/fuseaction/download/lrn_file/guideline-milben.pdf

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Das hast du sehr gut geschrieben Calua!

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das find ich auch und danke für den link.

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Auch wir haben bereits jetzt wieder Probleme mit unserem kleinen Beagle und Herbstgrasmilben. Sehr früh heuer, wie ich meine.

Unsere Tierärztin gab uns den Rat, Babypenatenöl mit Wasser zu mischen (Mischverhältnis 1:1), aufzuschütteln und Robbie auf die befallenen Zehenzwischenräume und Pfoten zu sprühen. Das haben wir bisher mit großem Erfolg gemacht. Nachdem unser Hund aber, sobald er nur die Sprühflasche sieht, das Weite sucht, habe ich nun gestern dieses Mischungsverhältnis in eine Schüssel geschüttet und ihm die Pfoten mit einem Mikrofasertuch, welches ich in diese Penatenöl-/Wasser-Emulsion getaucht habe, gründlich abgerieben, auch zwischen den Zehen.

Heute Nacht bereits Ruhe, kein Kratzen mehr und jetzt schläft der Kleine ruhig und friedlich. Ich wiederhole diesen Vorgang jeden Abend, ehe wir zu Bett gehen. Robbie ist nach dem Befall innerhalb von 2 Tagen Behandlung völlig beschwerde- und milbenfrei.

Herbstgrasmilben sind Hautatmer und ersticken durch das Öl.

Ich wünsche allen von diesen Viechern Geplagten rasche Besserung!

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Da uns dieser Tipp damals so gut geholfen hat, wollte ich diesen alten Thread noch mal hoch holen. Vielleicht hilft es auch anderen.

 

Uns hat die Behandlung mit Kokosöl über die Jahre schon x mal gerettet (besonders bei Dermodex aber auch bei Herbstgrasmilben), nachdem wir bei Dermodex so ziemlich alles andere durch hatten. Nachdem das Ganze damals sehr aussichtslos aussah, konnte man beim Kokosöl schon nach 3 Tagen deutliche Fortschritte sehen.

Bitte nur raffiniertes Öl verwenden, das native/unraffinierte kann wg. Nussrückständen allergen wirken, außerdem ist es für die Nase des Hundes angenehmer nicht wie ein Bounty zu riechen. Hilft übrigens auch gegen diverse Mykosen, dazu liegen auch Studien vor (meistens in-vitro).  

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