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Hundeforum Der Hund
Hansini

Alte Hunde - wie weit noch gehen?

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ich glaube das muss man individuell entscheiden.

Jeder Besitzer kann, glaube ich, sein Tier soweit einschätzen, das er weiß ob es sich lohnt oder nicht.

ich würde in dem Fall sicher auch für eine OP sein.

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Hi,

wir würden nur noch Ops machen lassen, die mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Steigerung der Lebensqualität mit sich bringen würden. Nur eine Aufrechterhaltung des Status Quo würde uns nicht reichen. Auch zur genaueren Diagnostik würden wir nicht alles unbedingt durchführen lassen, hängt von den Wahrscheinlichkeiten der endgültigen Diagnosen und der Zukunftsperspektive ab.
http://www.polar-chat.de/topic.php?id=63633&goto=1324414

Das kann ich komplett unterschreiben!

Aus dem Grund werde ich Kim auch nicht mehr operieren lassen denn die Zukunftsaussichten sind halt nicht mehr rosig!

Es ist aber in jedem Fall eine Einzelfallentscheidung!

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Eben. Es geht weniger nach Alter sondern nach "Allgemeinzustand" und manchmal auch einfach um leben oder sterben. Manchmal ist ohne OP kein weiter leben möglich. mit ist immerhin noch eine Chance vorhanden. Denke dann macht man das.

Hab meine Birka noch mit 15 kastrieren lassen, wegen Pyometra. Da hatte sie schon schwer unter der Spondylose zu leiden. Ohne Op hätte sie nicht überlebt.

Sie hat sich davon nie wieder richtig erholt und es folgten diverse kleinere Krankheiten und letztendlich Nierenversagen. Nur, das weiß man erst hinterher. von daher denke ich eine lebenswichtige Op macht man halt und hofft das es gut geht.

Bei Chub hab ich es bekanntlich nicht mehr machen lassen. Obwohl er noch so jung war. Aber da war der verdacht nahe, das bis er sich von der OP erholt hat, der Krebs an anderer Stelle ausbrechen würde. Ob es so gewesen wäre, wer weiß ?

Gruß Iris

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Hallo und viele Grüße an alle Hundesenioren und -seniorinnen !

OPs bei älteren Hundchen finde ich wirklich eine schwierige Entscheidung. Wenn die OP sein muss - welche Wahl hat man schon ? Ich würde aber in jedem Fall nur in einer Klinik unter Gasnarkose und entsprechendem Monitoring operieren lassen. Im Notfall können die das Hundchen sofort aufwachen lassen bzw. reanimieren. Allein die erforderlichen Gerätschaften schafft sich ein niedergelassener Tierarzt aus Kostengründen wohl kaum an. Vor der OP würde ich auch Herz und Lunge (Röntgen) checken lassen.

Natürlich gibt es bei unseren grauen Schnäuzchen immer ein Risiko, aber was passiert, wenn eine notwendige OP nicht gemacht wird ? (Die Hoffnung stirbt bekanntlich immer zuletzt.)

Viel schwieriger wird die Sache bei Routineangelegenheiten, z.B. Zahnstein, oder Diagnosemaßnahmen, die nur unter Narkose durchgeführt werden können. Da muss man schon sehr gut abwägen.

Die konkreten Heilungschancen kennt man aber leider oft erst nach der Diagnosemaßnahme und nicht vor der Entscheidung hierzu.

Liebe Grüße Eva und Easy

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Ich stand vor 1 1/2 Jahren auch vor dieser Frage. Tarzan hat deutliche Symptome eines Hirntumors gezeigt. Es ging alles innerhalb von 5 Wochen. Er war damals fast 11 Jahre alt. Er hat ein tolles Leben gehabt war immer fit und hat noch Sport gemacht bis eben von heute auf Morgen gar nichts mehr ging. Ich hätte in in eine Klinik fahren können um CT/ MRT machen zu lassen, aber wozu? Er hatte jetzt immer Angst wusste nicht mehr wo er war und sowas zu operieren ist eigentlich aussichtslos. Ich habe all das nicht mehr getan. Wir haben die letzten Tage trotz aller Schwierigkeiten genossen und als es nicht mehr ging habe ich ihn einschläfern lassen.

Meine beste Freundin ist Tierarzt und vielleicht hatte ich deshalb die Möglichkeit ihn so gehen lassen zu können. Zu Hause in meinen Armen und nicht in einer Klinik wo er vielleicht schon Tage zuvor ohne mich gewesen wäre. Auch wenn es noch immer weh tut für ihn war es gut so.

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Das ist wirklich ein schwieriges Thema, bei dem es auch immer solche und solche Geschichten gibt.

Ich persönlich würde Luke nur noch dann operieren lassen, wenn es unbedingt notwendig ist und die Aussichten, seinen Gesundheitszustand wieder so herzustellen das er schmerzfrei über die nächsten Jahre kommen könnte. Für mich geht es da um Lebensqualität.

Wenn es absehbar ist, sein Leiden nur herraus zu zögern, würde ich ihn eher gehen lassen, als noch an ihm rumschnipseln zu lassen.

Aber es ist wirklich sehr schwer das zu beurtelen, bevor es soweit ist.

Unser alter Familienhund damals ist operiert worden weil er Krebsgeschwulste hatte (er war 9 Jahre alt), nach der OP hat er gelitten wie sau, ist nochmal operiert worden - es ging ihm immer noch sehr schlecht die nächste OP hat er nicht mehr überlebt.

Die Golden Retriever Omi von ner Bekannten hat mit 13 oder 14 Jahren noch eine neue Hüfte bekommen und war die nächsten 2 Jahhre bis zu ihrem Tod noch das blühende Leben.

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Also Fricka lasse ich nicht mehr operieren, weil die Heilungschansen gering sind und die OP eine Chemotherapie nach sich ziehen würde. Und die ganzen Qualen für vielleicht ein paar Wochen längeres Leben... Nee, dann lieber Würstchen und Sprühsahne bis zum Schluss.

Hätte sie jetzt aber ein Problem, was man mit einer OP wirklich beseitigen könnte, würde ich es vielleicht machen. Vielleicht!

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Wie würdet Ihr bei einem Kreuzbandriss entscheiden?
http://www.polar-chat.de/topic.php?id=63633&goto=1324421

Ich hatte mich bei Ramses (14) anfang letzten Jahres dagegen entschieden. Allerdings war das auch schon ein "verschleppter" Kreuzbandriss und auch "nur" Anriss.

Ramses hatte plötzlich gelahmt, wir haben röntgen lassen mit der Annahme die Athrose habe sich stark verschlechtert. Diganose war aber, dass das außer Athrose wohl auch ein Anriss vorlag der schon wieder am "heilen" war, dadurch aber eine ziemliche Entzündung im Gelenk entstand.

Wir haben erstmal die Entzündung konventionell behandeln lassen. Der Tierarzt schlug damals vor:

"Wenn Sie möchten operieren wir es, aber mit Geduld und Ruhe bekommen Sie es auch in den Griff!"

Ramses Werte wären für eine OP auf jeden Fall noch okay gewesen, aber wir haben uns dagegen entschieden. Die Entzündung klang ab und wir haben noch eine Weile mit Traumel und Ruta Globoli behandelt.

Er kommt auch ohne OP wieder gut klar und hat noch genug Lebensqualität.

LG, Svenja und Ramses

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Ich finde man kann die Frage nicht pauschal beantworten. Das muss jeder für sich und seinen Hund entscheiden.

Für mich kommt es auch auf den Allgemeinzustand des Hundes an und um was für eine OP es sich handelt.

Aysha hatte ja auch im letzten Jahr ihre Hüft OP und in diesem Jahr auch noch einmal eine Kreuzband OP. Es hat sich für den Hund auf jeden Fall gelohnt.

Nun lahmt sie vorne links. Da hat sie Arthrose mit mal mehr, mal weniger Schmerzen. Medis bekommt sie noch keine. Sie geht mit uns trotz alledem sehr gerne Spazieren und hat auch noch Freude am Leben und fast täglich blitzt ihr der Schalk aus den Augen ;)

Wenn ich ihr in die Augen gucke, dann weiß ich, das wir alles richtig gemacht haben.

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hattest du das Thema nicht schomal eröffnet ??

Ich würde je nach Zustand entscheiden, am Leben erhalten um jeden Preis -defintiv NEIN, auch keine OPS die mit erheblichem Leiden verbunden sind, und die schlechte Prognosen haben.. nein, würde ich nicht mehr machen.

Wenn ich Hunde sehe die schon sehr Alt sind, die schwere Arthrosen ,z.T Krebs haben und an denen noch xmal (meine damit auch Xmal) rumgeschnibbelt wird die Tonnen von Cortison nehmen müssen (was echt widerliche Nebenwirkungen hat) die Dauerdurst, Wassereinlagerungen ohne Ende, Atemnot und von dem Medis zerfressene Mägen haben..und/oder wochenlang am Tropf und oder in der Klinik liegen .. nur um defakto ein paar Monate rauszuholen.. sorry, da könnt ich über soviel Egosimus kotzen.

Ich würde für meinen Hund alles tun, auch loslassen wenn er nicht mehr kann..

Ich erinnere mich mit schaudern an einen Hund mit Hautkrebs der nurnoch aus Wunden und Sekret bestand, und man freute sich über 3min. Wedeln am Tag.."Guck mal : Die will noch ! die will noch da ist noch ein letzter Rest Lebensfreude "

Hallo ? Muss der Hund wirklich erst den allerletzten!!! Funken HOFFNUNG verlieren, und sich aufgeben damit man sein Leiden beendet ??

Für den Halter ist es das Leben das er beendet, natürlich ist das eine große Entscheidung.. aber für den Hund bedeutet sie "nur" einige Wochen weniger Leid und Schmerz..

Als klar war das meine Hündin nie wieder gesund wird sondern elendig eingehen wird , habe ich sie erlöst ( Bauchspeicheldrüse kaputt, Leberschaden) ich habe es nicht auf den allerletzten Tag hinausgezögert - ich habe sie nicht leiden lassen.

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