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Hundeforum Der Hund
Hugo und Hilda

Wandern mit einer adulten Deutschen Dogge möglich? Wer hat Erfahrungen?

Empfohlene Beiträge

Hallo Fories...

wir sind ja in den Planungsvorbereitungen einem dieser wunderbaren Hunde ein Zuhause zu geben... da wir im Urlaub primär wandern möchten wir natürlich gewährleisten, das uns unsere Dogge in Spe ohne gesundheitliche Risiken und mit Freude ins Mittelgebirge (oder evtl. auch Alpen?) begleiten kann...Wir sind nicht super sportlich...i.d.R. ca. 4-6 Stunden Wanderungen so max. 30 km mit vielen Pausen und moderatem Tempo..

Wir haben schon Eselwandern gemacht und es ist ein ganz anderes Erlebnis, einen tierischen Begleiter zu haben....Da wir eher Individualisten sind, mögen wir allein wandern und die Touren selbst planen; nicht in der Gruppe oder per Reiseorga.

Worauf müssen wir bei den sanften Riesen auf Tour achten?

Danke für Eure Tips und Erfahrungen!!!! :winken:

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Hallo,

Erfahrungen mit Doggen habe ich keine. Jedoch kenne ich etliche Doggenbesitzer. Alle sind sich der Meinung:

1. Doggen werden nicht alt; mit 3 Jahren setzt der Alterungsprozess ein,

2. Doggen sind sensibel und wenig belastbar, die wollen ihren geregelten Alltag.

3. Doggen haben früher oder später aufgrund ihrer Größe alle ihre Herz/Kreislaufprobleme und ein

Zusammenbruch auf offener Straße ist keine Seltenheit.

Mir selbst gefallen Doggen aufgrund ihres Charakters und ihres ruhigen Wesens sehr gut. Die Tatsache, dass die wenigsten "alt" werden, hält mich davon ab, mir so einen Hund zu zulegen.

Ich würde Euch zu einem typischen Laufhund raten!

Gruß Christa

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Wollt ihr mehrere Tage hintereinander dieses Pensum mit dem Hund absolvieren?

Genau wie beim Menschen auch, sollte vorher, eine Wanderstrecke durch langsames Steigern geübt werden. Auch Hunde können einen Muskelkater bekommen. Magnesium in dieser Zeit füttern.

Den Hund beobachten wärend des Übens, wann braucht er Pause, wann will er Wasser etc. Wenn er ohne Leine läuft, mußt Du immer daran denken, dass wenn Du 30 km läufst, der Hund die gleiche Strecke durch Hin und Herlaufen dementsprechend verlängert. Also Hund am Anfang der Strecke, wenn er noch frisch ist, mehr bei Fuß laufen zu lassen.

Würde immer im Urlaub die Strecke Stückeln, beginnen mit 15 km, 20 km, 25 km , 30 km.

Ganz wichtig bei großen Hunden: Wenn der Hund am nächsten Tag nicht mit will, nur normale Spaziergänge und eben nicht wandern.

Wenn ihr Euch die Dogge erst anschaffen wollt, nehme Dir einen Fachmann zum Aussuchen. Das wichtigste bei einer Dogge ist ein stabiler Hinterhandknochen. Papiere sind nicht wichtig, aber Achtung ganz wichtig der hintere Knochenbau.

Wenn Du einen Welpen anschaffen willst, mit dem Wandern, warten bis er 2 Jahre alt ist.

Das würde ich so machen, hatte immer Doggen, Doggen-Mixe und auch jetzt einen Riesen einer anderen Rasse.

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Hallo,

Knochengerüst gut und schön. Das ist bei den meisten Doggen in Ordnung.

Wie bei großen Menschen macht das Kreislaufproblem die Sorgen, weil ein großes Volumen versorgt werden muß.

Ich würde einen Welpen kaufen, der eine gute Vorsorge im Bezug auf Herzleistung hatte. Das heißt: eine komplette kardiologische Untersuchung (Herz-Ultraschall, Belastungs-EKG, bzw. EKG sowieso). Das ist schon einmal eine gute Voraussetzung - aber leider keine Garantie.

Gruß Christa

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Vielen Dank für die super Hinweise...

Per Zufall ist uns bei einer Wanderung ein kleiner Terrier zugelaufen und den ganzen Weg mitgewandert (fast 25km)...aber stimmt, der kleine Kerl muss das Doppelte gelaufen sein...an die Mehrkilometer habe ich gar nicht gedacht! Wir haben dann in einem Dorf nachgefragt und glücklicherweise konnte sein Frauchen aufgestöbert werden...

@Christa: ein Laufhund ist uns im "Alltag" zu agil...wir gehen gern ausgiebig spazieren, aber wir sind dann doch nicht soooo sportlich, wollen auch kein Agility oder so machen....

Auf jeden Fall wollen wir einer Dogge aus dem Tierschutz ein Heim geben...aber da werden wir auf den Knochenbau achten....gerade im Hüftbereich....

Auch Hunde können einen Muskelkater bekommen. Magnesium in dieser Zeit füttern.Den Hund beobachten wärend des Übens, wann braucht er Pause, wann will er Wasser etc. Wenn er ohne Leine läuft, mußt Du immer daran denken, dass wenn Du 30 km läufst, der Hund die gleiche Strecke durch Hin und Herlaufen dementsprechend verlängert. Also Hund am Anfang der Strecke, wenn er noch frisch ist, mehr bei Fuß laufen zu lassen.Würde immer im Urlaub die Strecke Stückeln, beginnen mit 15 km, 20 km, 25 km , 30 km..zitieren

Mit dem Training vorher und langsamer Steigerung ist ein guter Tip.....vielleicht erstmal mit Eintagestouren/Rundwanderungen beginnen...mit dem Muskelkater wusste ich gar nicht...aber ist nur logisch....

.Wenn ihr Euch die Dogge erst anschaffen wollt, nehme Dir einen Fachmann zum Aussuchen. Das wichtigste bei einer Dogge ist ein stabiler Hinterhandknochen. Papiere sind nicht wichtig, aber Achtung ganz wichtig der hintere Knochenbau.zitieren

Hast Du eine Idee, wo ich einen Fachmann finden kann, wenns soweit ist?

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Ich würde einen Welpen kaufen, der eine gute Vorsorge im Bezug auf Herzleistung hatte. Das heißt: eine komplette kardiologische Untersuchung (Herz-Ultraschall, Belastungs-EKG, bzw. EKG sowieso). Das ist schon einmal eine gute Voraussetzung - aber leider keine Garantie.

G

Es gibt einige wenige Züchter, die ihre Hunde schallen lassen, beim CCler ( speziell Uschalldiagnostik am Herzen) sie sorgfältig zur Zucht auswählen und ihnen auch eine gute Prägung mitgeben. Namen gerne per PN

Ich halte diese Auswahl für äusserst wichtig!

Ich selber laufe mit den Hunden pro Tag ca 2 Stunden ( abwechselnd mit Fährte , Training und reinem Laufen) habe meine Hunde auch schon am Fahrad geführt- keine Probleme.

Seltener machen wir Wanderungen , aber auch da sind 20 - 25 km mit normalen Pausen und Wasser, kein Problem.

Mein ältester Rüde derzeit ist 9 Jahre und wirklich noch sehr fit, klar mit ihm würde ich jetzt keine Wanderung mehr machen, aber wenn ich ihn fragen könnte, er würde ja sagen ;)

lg Hilde

PS. die Aufzucht eines Doggenwelpen ist schon schwieriger als bei anderen Rassen, hier kann man vieles verkehrt machen, z.b. zu schnell zu hoch füttern, was natürlich zu erheblichen Knochenproblemen führen kann! Ein guter Züchter gibt euch hier wirklich die besten Tips!

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Hallo,

wir hatten zwei Doggen und die hätten das Pensum ab spätestens vier Jahren im Sommer nicht mehr gepackt. Kommt auf die Temperaturen an, aber ab spätestens 25 Grad gingen die nur noch Pinklen, ansonsten Bett...

Und wir hatten relativ fitte Doggen, sie wurden beide erst sehr spät grau und immerhin 10 Jahre alt.

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Bekannte haben zwei Doggen und auch Pferde und die Hunde sind immer dabei wenn ausgeritten wird. Also sie toben neben den Pferden her und die Strecken sind nicht die kürzesten. Weiß aber leider nicht viel mehr über die Hunde, nur dass es zwei wunderschöne Rüden sind..

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...die Aufzucht eines Doggenwelpen ist schon schwieriger als bei anderen Rassen, hier kann man vieles verkehrt machen, z.b. zu schnell zu hoch füttern, was natürlich zu erheblichen Knochenproblemen führen kann!

Genau deshalb trauen wir uns u.a. nicht an einen Welpen heran (der Hund wird unser Erster!!)...natürlich werden wir auch mit einer erwachsenen Dogge die Hundeschule besuchen!!

Kommt auf die Temperaturen an, aber ab spätestens 25 Grad gingen die nur noch Pinklen, ansonsten Bett...

Ist doch fast wie bei uns Menschen, oder ;):D

Wie bei großen Menschen macht das Kreislaufproblem die Sorgen, weil ein großes Volumen versorgt werden muß.Ich würde einen Welpen kaufen, der eine gute Vorsorge im Bezug auf Herzleistung hatte. Das heißt: eine komplette kardiologische Untersuchung (Herz-Ultraschall, Belastungs-EKG, bzw. EKG sowieso). Das ist schon einmal eine gute Voraussetzung - aber leider keine Garantie.

Die Untersuchung wird doch dann auch bei einer Dogge aus dem Tierschutz sinnvoll und möglich sein, oder??? :???

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Die Untersuchung wird doch dann auch bei einer Dogge aus dem Tierschutz sinnvoll und möglich sein' oder??? :???
http://www.polar-chat.de/topic.php?id=64097&goto=1337580"

Nun ja, leider sind mittlerweile ja nicht nur Doggen aus der "Hobbyzüchterfront" im Tierschutz- sondern auch viele Doggen aus VDH Zuchten, da weiss man zumindest ( wenn die Orga es mag :so ) woher diese stammen und kann Rückschlüsse auf die gemachten Untersuchungen erhalten. Es geht hier um Untersuchungen von Elterntieren und den Generationen vorher!

Allerdings landen auch viele Doggen wieder beim Züchter, weil sich Menschen eben nicht so , wie ihr ( das Lob muss auch mal sein) vorher erkundigt haben , der Hund jetzt aufeinmal zu groß ist, zuviel kostet und vieleicht auch ,gerade heranwachsend ,Erziehungsprobleme macht! Damit ist dann die Chance auch sehr gut, einen Hund adoptieren zu können, der eben kein Welpe mehr ist und trotzdem alle Vorsorge und Untersuchungen gemacht worden sind und auch viel über die Ahnen erfahren werden kann .

Anbei, siehe auch die Tierschutzthemen hier im Forum, auch da sollte man genau überlegen, wo man sich erkundigt!! :so

lg Hilde

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