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Hundepsychologie

Empfohlene Beiträge

(bearbeitet)

Wer einmal ganz tief in die "Materie" Hund einsteigen möchte, dem sei das Standardwerk "Hundepsychologie" von Frau Dr. Feddersen-Petersen empfohlen.

Nicht leicht zu lesen, aber dafür hochinteressant.

Kurzbeschreibung:

Dorit Urd Feddersen-Petersen ist mit diesem gewaltigen Grundlagenwerk zur Verhaltensbiologie des Hundes in seiner umfassenden Aussage, in seiner schon im Untertitel - Sozialverhalten und Wesen, Emotionen und Individualität - umrissenen Vielfalt der verschiedenen Aspekte dieses Themenkomplexes und der akribisch liebevollen Ausarbeitung jedes noch so kleinen Details ein wahres Meisterwerk gelungen.... Ausgehend vom Wolf und seiner Domestikation zum Hund in seiner selbst wieder sehr reichen Verschiedenheit der Ausprägung in spezifischen Rassebesonderheiten zeichnet Dorit Urd Feddersen-Petersen ein Bild des sozialen Wesens Hund, wie es in der wissenschaftlichen Nachvollziehbarkeit und Perfektion sicherlich einmalig ist.

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Hundepsychologie

Dorit U. Feddersen-Petersen

Kosmos (Franckh-Kosmos) - 2004-08 - Gebundene Ausgabe

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Bin großer Fan von Frau Dr. Dorit Feddersen-Petersen und hatte schon das Glück sie ein paarmal zu treffen.

Tolle Frau! :respekt:

Gruß Bine!

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Im Moment fehlt mir leider, das nötige Kleingeld dafür :(, hört sich sehr interessant an und ich werde es mir sicherlich später mal kaufen.

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Hallo,

das hörst sich gut an, ich habe die Rezensionen bei Amazonen.de gelesen.

39,90 EUR sind 'ne Menge, es gibt da im Moment auch eins für 21,95 EUR.

Ich kaufe so oft es geht gebraucht oder angestoßen - mehr Geld kann man nicht sparen.

Der Inhalt bleibt ja der gleiche.

Das Buch steht nun auf meiner "Liste". Ich hab' noch eins, dass ich vorher lesen werden.

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Mal *schubs* weil ich mich grad nochmal dran gewagt habe.

Hat das noch wer gelesen?

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Ich kenne das Buch

Wer sein Glück in der Bibliothek versuchen möchte ,findet es in guten Stadbüchereien unter Fachbücher.

Ich kann es nur jedem empfehlen der wissen will was sein Hund ausdrücken möchte und warum er was gerade nun tut.

Dorit Feddersen-Pedderson die einen Lehrstuhl an der Universität Kiel innehat ,ist eine Schülerin von Lorenz und hat viel mit Ziemen zusammengearbeitet.

Was mich besonders faziniert an ihren Ausführungen sind die Erläuterungen über ihre Versuchszuchten mit Pudel , Wolf und Goldschakal .

Ziel dieser Zuchten war es die genetische Herkunft unserer Haushunde zu beweisen.

Als Nebeneffekt fiel die damit bewiesene Vererbbarkeit des Sozialverhaltens an und die Millieutheorie erhielt einen Knick.

L.G.

Wotan

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habe es soeben bei Amazon bestellt. Weil mit Lorenz und Ziemen ist schon eine Referenz und Euer ans-Herz-legen auch. Ist aber schon ein stolzer Preis (habe gleich noch "Wer bin ich - und wenn ja, wie viele?" von dem ich heute im SPIEGEL gelesen habe mitbestellt - nun bin ich wieder viel zu viele Euromäuse los...

hoffentlich komme ich zum Lesen neben all dem ums Hunde-Kümmern ;)

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Hallo Elvira,

weißt du, warum das Wort Bastard da so oft fällt?

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Hallo -

Ich denke einfach das Frau Dr. Feddersen-Peddersen eine Frau der klaren Worte ist.

Ausserdem habe ich Sie in der Vererbungslehre mit der Meinung "Rasse ist alles" kennengelernt.

Das Wort Bastard welches im deutschen Sprachgebrauch im Laufe der Jahrhunderte einen negativen Touch bekommen hat ,ist aus ihrem Munde nicht negativ zu sehen.

Es ist einfach das Wort für ein Lebewesen unbekannter Abstammung .

Das heißt nicht das sie Mischlinge für weniger wert hält ,aber sie behauptet, aus meiner Sicht zurecht ,das im Mischlingsbereich die durch Jahrzehnte oft Jahrhunderte lang angezüchteten Eigenschaften und Verhaltensweisen ,verwischt oder verloren gehen.

Deshalb hat sie für ihre Versuchszuchten auch den Pudel gewählt der auf die längste genetische Abstammung zurück blicken kann.

Als sie diese Versuche machte ,gab es immer noch die Vermutung das für die Abstammung unserer hunde nicht nur der Wolf ursprünglich ist ,sondern auch der Goldschakal.

Man vermutete das weil unsere Hunde phänotypisch überhaupt mehr kein wolfsartiges Aussehen haben.

Ihre Versuche haben bewiesen das der Goldschakal ,mit seinen Eigenschaften als Einzelgänger n keinem Fall Stammvater unserer Hunde sein kann.

Denn auch die Mischlinge aus Pudel +Goldschakal ,sowie Wolf und Goldschakal weder in F1 noch F2 Generation nur annähernd hündisches Verhalten aufwiesen.

Natürlich muss man wissen das zum Zeitpunkt dieser Versuche das Genom des Hundes noch nicht entschlüsselt war.

L.G.

Wotan

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Mein Schreckens-Buch schlechthin. Super interessant, aber ich finde es so extrem schwer zu lesen :redface

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