Jump to content
Hundeforum Der Hund
piper1981

Strafe nach Jagderfolg?

Empfohlene Beiträge

Folgende Situation:

Hund allein im Garten tötet entlaufenes Meerschweinchen.

Wird leider erst bemerkt , als Meerschweinchen quiekt .Bis man beim Hund angelangt ist , wurde dieses bereits "erlegt"-ist also tot. Dem Hund kann das tote Schwein problemlos abgenommen werden.

So wie würdet ihr in der Situtation mit dem Hund umgehen ? Es geht nicht um nachfolgendes Antijagdtraining ,sondern um das "Direktdanach"/"während" .

Bisherige Vorschläge:

-ne ordentliche Tracht Prügel

-Futterentzug

-Rudelausschluß

- gar nichts, da Hund nur Instinktgemäß gehandelt hat und eh schon alles vorbei war

-fressen lassen

Sonst noch Vorschläge/Meinungen?

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Hallo,

ich würde den Hund gar nicht strafen, denn er hat hundegerecht gehandelt.

Ich würde mir Vorwürfe machen, dass ich nicht Achtsam genug war und besser das Merri hätte sichern müssen.

Gruß Christa

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Die Beute abzunehmen wäre meine einzige Handlung in Richtung des Hundes.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Ich wäre sehr traurig, weil das Meeri tot ist,

ich wäre sehr wütend auf mich, weil ich nicht besser auf Meeri aufgepasst habe.

Den Hund würde ich nicht bestrafen. Es ist ein Hund und handelt einfach.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Also, auch wenn mich einige lynchen! :D

Ich wäre stinkesauer! Und ich würde den Hund zusammenfalten.

Denn Haustiere gehören mir und auch wenn die ausgebrochen sind dann haben meine Hunde da nix dran zu suchen! Punkt

Da gibt es für mich keine Diskussion.

Ist doch im Prinzip auch ein Familienmitglied, genau wie Kinder oder Lebensgefährten!

Meins ist meins und da haben sich auch die Hunde dran zu halten!

Ich frage mich allerdings die ganze Zeit schon was der Hund mit Futterentzug verbinden soll? :???

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Prinzipiell würde ich mich Christa und Cookie anschließen.

Angenommen das Meerschweinchen war schon vorher mit Tabu als " meins" belegt , Hund weiß das und ich komme direkt in dem Augenblick dazu,wenn er es killt,würde ich ihm schon deutlich machen ,daß er sich unerlaubt an etwas gemacht hat,das nur mir zusteht.Das ist keine Strafe,sondern ich verschaffe mir Respekt. Je nach Hund kann das aber durchaus nach hinten los gehen,wenn ich mich nämlich dabei auf einen "Streit" um Beute einlasse. Meine Reaktion sollte also punktgenau " sitzen".

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Hi,

so traurig es für das Meerschwein ist, aber warum sollte ich den Hund für meine Dummheit bestrafen?

Das wäre ja das gleiche wenn ich bei einem durch meine Unachtsamkeit verursachten Auffahrunfall den anderen Autofahrer verprügeln würde.

LG

Andrea

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Interessantes Thema.

Was man da machen kann frage ich mich auch immer. Cooper hüpfen manchmal die Frösche vors Maul und zack hat er den Frosch. Letzens war es wieder ein Huhn, das sprang ihm beim pinkeln vors Maul, ist wohl irgendwie ins Village gekommen.

Ich habe schon alle Mögliche probiert, schimpfen, ihn angebrüllt mit Aus, in den Nacken gepackt, versucht das Maul aufzubiegen, Fleisch vor die Nase gehalten, geliebtes Gummihuhn hingelegt, ignoriert. Aber es gibt nichts weshalb er das abgeben würde. Nichts! Entweder ich warte bis er den Frosch aufgefressen hat oder mein Mann kommt mit Handschuhen und reißt ihm den Frosch aus dem MAul.

Aber es muß doch eine Möglichkeit geben das er das was er gefangen hat auch abgibt. Beim Jäger muß er das doch auch.

Puh, bin froh daß das mal jemand gefragt hat und bin auch sehr gespannt was ihr für Lösungsmöglichkeiten habt.

Ach ja, sonst gibt er alles ab. Sogar seinen Fleischknochen kann ich oder auch fremde Menschen ihm abnehmen.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

hmm ich würde, wie immer wenn mein Hund was macht was er nicht darf und ich ihn live dabei erwische, ein entschiedenes Nein mit evtl. (geht natürlich nur, wenn man in Reichweite ist) ner körperlichen Einwirkung arbeiten.

Das ist jetzt nicht mit deinem/dem Vorschlag "ordentliche Tracht Prügel" gleichzusetzen, denn darunter verstehe ich, den Hund mehrfach und fest schlagen und das hat noch nie was gebracht egal ob bei Hund, Kind oder Frau :boxing:think:;)

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Ich denke, ein Hund darf die kurze Unachtsamkeit eines Menschen einfach nicht ausnützen um das Apetithäppchen mal ebend zu erlegen. Wenn man spazierengeht und nicht die ganze Zeit 100% beim Hund ist, darf er ja auch nicht jagen gehen. Von daher würde ich zusehen, das ich ihm die Beute mit einem deutlichen NEIN abnehmen, aber auf keinen Fall verprügel, schütteln oder ähnliches.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

  • Das könnte Dich auch interessieren

    • Streicheln als Strafe?

      Ich habe einen "bemerkenswerten" Blogbeitrag gefunden. "Bemerkenswert" heißt, ich finde, der Beitrag ist eine Bemerkung hier im Forum wert. Ich bin gespannt auf eure Meinungen.   P.S.: Der Blogbeitrag enthält ganz unten Werbung für ein Seminar ... aber so weit braut man ja nicht zu lesen ... 

      in Körpersprache & Kommunikation

    • durch milde Strafe wird schneller gelernt als durch Belohnung

      http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article141017492/Aus-Bestrafungen-lernen-Menschen-deutlich-schneller.html    

      in Lernverhalten

    • Jagderfolg - wie weiter machen?

      In den letzten 3 Tagen hatte mein Stromberg leider 2 Jagderfolge (denke so kann man es nennen). Situation 1: Auf dem großen Feld an der Schlepp. Er buddelte kurz und ging weiter schnüffeln. Dann ging er zurück und buddelte vielleicht 3 Sekunden und Zack Wühlmaus im Maul gehabt. Bin direkt hin und habe ihn am Halsband "festgehalten". Die Maus fiel ihm aus dem Maul und da ich ihn ja fest hielt konnte er diese nicht fressen. Ok Mist. Abgehakt. Situation 2: Gerade eben. Am Feld entlang. Leine i

      in Hundeerziehung & Probleme

    • Unsicherheit verursacht mehr Stress als das Wissen um eine Strafe

      Bisschen verkorkster Titel, sorry.   Ich las heute in einem Artikel der Süddeutschen Zeitung über ein Ergebnis einer Studie (an Menschen). Da stellten die Forscher (Neurowissenschaftler aus GB, University College London) fest, dass die Ungewissheit, ob man Schmerz/Strafe erleidet oder nicht sogar noch mehr Stress verursacht, als die Gewissheit, dass es einen Schmerzreiz gibt.   (Quelle: http://www.sueddeutsche.de/wissen/psychologie-die-angst-vor-schmerz-1.2925406)   Sie stellten aber auch

      in Lernverhalten

    • Willi Wollmatingen zum Thema Strafe

      Was zum Schmunzeln: http://www.willisworldandfriends.com/2015/07/anleitung-zum-strafe-schonreden-oder.html

      in Lernverhalten

×
×
  • Neu erstellen...

Mit der Nutzung dieser Website stimmen Sie zu, dass wir Cookies verwenden, um unser Angebot zu personalisieren. Mehr erfahren.