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Hundeforum Der Hund
M.Hirmer

Hund - trotz Vollzeit-Job

Empfohlene Beiträge

Hallo zusammen,

anscheinend gibt es doch noch Menschen die glauben, dass ein Vollzeitjob UND ein Hund möglich ist.

Habe eigentlich schon seit meiner Kindheit den Wunsch einen eigenen Hund zu haben. Eine Zeit lang bin ich jedes Wochenende ins Tierheim gefahren und habe dort die Hunde ausgeführt. Als mein Tante dann einen Hund bekam, habe ich die Urlaubsbetreuung übernommen. Aber jeder Hundbesitzer wird verstehen, dass es immer nochmal was anderes ist, wenn man einen eigenen Hund hat... einen den man nicht wieder abgeben muss.

In vielen anderen Foren wird die Möglichkeit für Berufstätige einen Hund zu haben gleich ausgeschlossen! Nur frage ich mich wie ist es möglich, dass es so viele Menschen mit Hund gibt?! Habe ich den einzigen Chef der keinen Hund im Büro möchte? Bin ich die einzige die nicht gleich neben dem Büro wohnt, selbstständig ist oder nur halbtags arbeiten braucht?

Für mich steht fest, dass ich wenn dann einen Hund aus dem Tierheim holen möchte. So viele suchen dort ein zu Hause. Fragt sich nur, ob das Tierheim es auch für möglich hält Job und Hund unter einen Hut zu bringen?!

Habe aber durch die Beiträge nun ein bisschen Hoffnung, dass es vielleicht doch noch klappen könnte - wenn auch nicht von heut auf morgen! :)

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Originalbeitrag

In vielen anderen Foren wird die Möglichkeit für Berufstätige einen Hund zu haben gleich ausgeschlossen! Nur frage ich mich wie ist es möglich, dass es so viele Menschen mit Hund gibt?!

Weil es Menschen gibt, die

- keine Arbeit haben

- halbtags arbeiten

- ihre Hunde zur Arbeit mitnehmen

- zuhause arbeiten

- ihre Hunde tagsüber betreuen lassen

- Hausfrau/Hausmann sind

- im Schichtdienst arbeiten, so dass fast immer jemand da ist

- ....

Und es gibt viele, die es hinnehmen, dass ihre Hunde 10 Stunden am Tag ununterbrochen alleine sind. Mag sein, dass es Hunde gibt, denen das auch egal ist, ich kenne jedenfalls keine.

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Huhu du,

an sich ist das Möglich.

Bei mir siehts so aus:

Morgens große Runde,

dann geh ich arbeiten,

Mittags Heim kleine Runde - dann Leckerlies verstecken

und wieder zur arbeit

Abends bin ich dann aber nur für meinen Hund da.

WICHTIG - Er ist diese Zeit nicht am Stück alleine!!!!

Montags 7 Stunden alleine

Dienstag 4 Stunden alleine - mittags bei meiner Schwägerin

Mittwochs 7 Stunden alleine

Donnerstag 7 Stunden alleine

Freitags habe ich früh Feierabend, da ist er nur 4-5 Stunden alleine.

Allerdings haben wir das Alleine sein ziemlich lange und langsam aufbauen können, da mein Freund daheim war für knapp 3 Monate.

Hätte er es nicht gelernt, hätte ihn mein Freund mit zur Uni nehmen können. Aber so ist es echt entspannt. Wenn wir gehen geht Bato ins Bett und schläft - er ist sogar wenn ich Urlaub hab teilweise genervt. Wenn er seine Ruhezeiten nicht bekommt ;) Du musst halt immer die Möglichkeit in Betracht ziehen, dass der Hund nicht lernt alleine zu bleiben. Daher solltest du wenn du arbeitest keinen Welpen wollen. Der Hund sollte schon älter sein und vielleicht auch mal das Alleinsein gelernt haben.

Allerdings bin ich dann abends von 17 bis ca. 22 Uhr nur mit dem Hund am Arbeiten. Also ca. 1-2 Stunden Gassi, oder Hundeschule, oder THS Training.

Dann noch teils Clickern, Raufen und Kuscheln.

Abends mit Freunden weggehen ist halt nicht, es sei den der Hund kann mit.

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Du kannst aber auch nochmal hier im Forum weitersuchen, wir haben das schon mehrmals durchgekaut. Da wirst du noch einige (teilweise völlig konträre) Meinungen finden. :)

Ich gebe gerne zu bedenken, dass ein Hund auch mal krank ist, es Probleme geben kann (er bellt, die Nachbarn beschweren sich etc.), oder es schwierig wird, wenn er mal alt ist. Aus solchen Gründen landen viele Hunde im Tierheim!

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Ich denke, generell ist es möglich, hängt von vielen Faktoren ab (Hund selber, Zeit, neben der Arbeit für den Hund, Arbeitszeiten, Möglichkeiten der Betreuung......)

Ich glaube, dass es auch viele Hunde gibt, die "ihren Menschen" den ganzen Tag zu Hause haben, aber trotzdem ein tristes Leben haben.

Kurz: Hängt von Mensch und Hund ab, generell aber möglich!

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Das steht außer Frage. Meiner Meinung nach ist es einem Hund jedoch am wichtigsten, bei seinem Herrchen/Frauchen zu sein. Neben adäquater Beschäftigung und Ruhe, was natürlich auch noch wichtige Bedürfnisse sind.

Dass man das nicht immer gewährleisten kann, ist klar. Aber man sollte sich dessen bewusst sein.

Oder habt ihr da andere Erfahrungen gemacht?

Es ist doch so, oder? Hauptsache Frauchen ist da, alles andere ist zweitrangig.

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Ja. Das muss man wirklich berücksichtigen was Skita und Alma geschrieben haben.

Mein Urlaub geht z.B meist für Krankheiten und Co beim Hund drauf.

Zudem habe ich sehr flexible Arbeitszeiten und eine Chefin die zu einem "ich muss nachmittags einen halben Tag Urlaub machen, da mein Hund krank ist" niemals Nein sagen würde.

Und mein Freund geht noch zur Uni - er kann sich immer mal wieder frei nehmen.

Zudem habe ich immer 3 leute in der Hand die meinen Hund ohne Wenn und Aber auch für Wochen (im Falle von Krankheit und CO) betreuen würden.

Auch wenn mein Freund nicht mehr zur Uni geht kommt Bato wahrscheinlich öfter zu meiner Schwägerin, da er sonst länger alleine bleiben müsste. Oder ich gehe von meinen Stunden runter - Verdiene ich halt weniger.

Man muss halt alles durchdenken. Alle Möglichkeiten in Betracht ziehen und prüfen, ob man dem Tier damit gerecht werden kann.

Ich finde es hängt auch stark vom Hund ab.

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Also wenn ich mal ne Woche Urlaub habe ist es bei Bato meist so, dass er sich wenn ich z.B um 8 nach dem Gassi gehen noch was machen will - keine Böcke hat und er ins Schlafzimmer geht, sich hinlegt und pennt. Wenn ich dann Einkaufen gehe ist er immer ganz geschockt, wenn ich nach Haus komme und dann nach ihm schaue. Er bekommts meistens gar nicht mit wenn ich weg bin.

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Bei den nachfolgende Beiträge bekomme ich nun eher den Eindruck, dass ich mir einen Hund abschminken kann.

Keine Frage ich verzichte lieber als das auf biegen und brechen zu erzwingen. Damit tue ich dem Hund keinen gefallen. So vernünftig war ich bislang und so bleibt es auch...

Trotzdem blutet mir jedes mal das Herz, wenn ich jemanden mit seinem Hund beim Spaziergang sehe.

Irgendwie dreh ich mich im Kreis: keine Arbeit, viel Zeit aber kein Geld für den Hund - eine Arbeit aber zu wenig Zeit für den Hund - hilft wohl nur im Lotto gewinnen...

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