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Hundeforum Der Hund
M.Hirmer

Hund - trotz Vollzeit-Job

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Ich gehe auch fast Vollzeit arbeiten und es klappt sehr gut mit meiner Fellnase. Habe auch nicht den Eindruck, das es ihm schlecht dabei geht. Wir sind täglich zw. 3 bis 4 h insgesamt draußen und in der Wohnung werden auch noch auslastende Sachen (WZ-Agillity, Suchspiele, Intiligenzspiele usw. ) gemacht.

Manchmal denke ich, das es ihm damit besser geht als bei jemanden der bei uns im Block wohnt, den ganzen Tag zu Huse ist und mit seinem Hund nur 3 x 10 min rausgeht. Kann mir auch nicht vorstellen, das er sich in der Wohnung viel mit ihm beschäftigt.

LG Katy und Tommy

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24 Stunden?

Aber diese Nachbarn lassen den Hund doch hoffentlich nicht 24 Stunden IN der Wohnung, wo er nicht mal sein Geschäft erledigen kann... :???

Wie unterschiedlich die Auffassungen/Fehlinformationen hier sind, habe ich mal im TA-Wartezimmer gesehen. Eine Frau meinte, es wäre laut Tierschutzgesetz verboten, einen Hund länger als 4 Stunden alleine zu lassen.

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Die Frau ist ja lustig.

Den Hundebesitzern, die ihre Hunde 12 Stunden allein lassen und das auch noch gut finden, wünsche ich schmerzhafte Blasensteine an den Hals, die sie vielleicht entwickeln würden, wenn sie nur zweimal am Tag pieseln dürften.

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Den Hundebesitzern, die ihre Hunde 12 Stunden allein lassen und das auch noch gut finden, wünsche ich schmerzhafte Blasensteine an den Hals, die sie vielleicht entwickeln würden, wenn sie nur zweimal am Tag pieseln dürften.

Warum immer gleich so giftig?

Wer sagt denn, dass der Hund keine Möglichkeit hat in den Garten zu watscheln und sich dort zu erleichtern?

(Darüber hinaus: mein Hund kann, wenn's sein muss locker 12 Std einhalten - mir ist es aber lieber, wenn er machen kann, wenn er dringend muss --> durch Zugang zum Garten zB.)

Für mich wäre es keine Lebensgrundlage und kein geeigneter Zustand, wenn die Viecher dauerhaft den ganzen Tag alleine wären. Das wäre mir persönlich zu wenig Zeit für und mit den Hunden.

Aber andere Menschen sehen das vlt nicht ganz so. Und es gibt sicher auch Hunde auf diesem Erdball die damit gut klarkommen - auch ganz alleine, ohne weiteren Hund.

Ich werde also sicher nicht über solche Leute und Hunde urteilen, nur weils nicht in mein Lebenskonzept passt oder in das was man so allgemein zum Thema Hund im Kopf hat.

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So kannst du aber fast alles rechtfertigen. Es muss doch objektiv bewertbare Kriterien geben.

Nehmen wir mal an, ich habe einen Hund im Tierheim sitzen, der sehr autark ist und sich gerne den ganzen Tag im Garten aufhält. Den an einen Platz zu vermitteln, wo er die Möglichkeit hat, jederzeit in den Garten zu gehen, ist natürlich optimal. Wenn es dann noch ein Hund ist, der sich ein Ei darauf pellt, ob sein Besitzer da ist oder nicht, dann kann Herrchen auch 12 Stunden arbeiten gehen.

Aber das wird in den allerwenigsten Fällen so sein. Meist ist es doch so, dass ein Hund den ganzen Tag auf Herrchen oder Frauchen wartet, und wenn er brav ist, dann legt er sich halt hin und pennt - was soll er auch sonst machen? Wenn er nicht so anspruchslos ist, dann nimmt er die Bude auseinander oder bellt sich die Kehle aus dem Hals.

Und wenn er alt und/oder vielleicht krank wird, dann haben wir den Salat. Wie oft werden Hunde abgegeben, weil sie (nicht mehr) alleine bleiben können?

Jetzt kann ich dir auch erkären, warum ich da giftig werde. Solche Sonderfälle interessieren mich nicht. Mich interessiert Otto Normalhund, und es bereitet mir Bauchschmerzen, wenn hier die Haltung transportiert wird, dass das schon alles gehe und gar nicht so schlimm sei. Lieber strengere Kriterien ansetzen und die im Einzelfall lockern als großzügig sein und hinterher noch ein paar Hunde mehr im Tierheim sitzen haben.

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Originalbeitrag

Auch wenn ich 12 Stunden für einen Hund untragbar finde...

...mit welcher Begründung darf der Amtsvet mit dem Tierschutz einen Hund aus einer Wohnung holen?

Klick

Wir haben hier einen Amtsvet der im Sinne der Hunde auslegt.

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Die Tiere können aber alle zurückgeholt werden, denn egal wie ein Amtsvet das Gesetz auslegt, da steht nirgens, dass ein Hund nicht 12 Stunden alleine galassen werden darf.

Es ist prima, dass da im Amt jemand motiviertes sitzt, aber er kmpft gegen Windmühlen (und gegen das Gesetzt :( )

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Das stimmt leider. Aber oftmals ist es so, dass die Einstellung des Halters geändert werden kann. Dieser dem Hund dann andere Lebensumstände bietet. Damit ist oft schon ein großer Schritt getan. Bei vielen Menschen ist es einfach Unwissenheit, sie wissen gar nicht was sie ihrem Hund antun. Manchmal muss man die Leute einfach aufrütteln damit sich etwas ändert.

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Eigentlich müsste es zu § 2 der Tierschutz Hundeverordnung bestimmt schon Rechtsprechung geben. Auf diese kann sich dann eben der Halter oder der Vetirinär berufen.

Unser Hund ist täglich zwischen 4-7 Stunden alleine.

Das klappt recht gut. An den Tagen, an denen wir voraussichtlich länger arbeiten müssen oder nach der Arbeit beide noch Termine haben, kommt Dean in die Tagesbetreuung.

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Im Prinzip spricht ja nix dagegen Hund und Vollzeitjob zu haben, wenn man für den Hund zwischen drin Ausführen/ Betreuen läßt/ kann.

Aber viele Vollzeitarbeiter ohne Plan B machen sich etwas vor, holen sich den Hund, denn sie arbeiten ja nur 8h. Gut mit Mittagspause kommt noch dazu, haben sie vergessen. Oh Fahrtweg geht ja fix und nochmal ´ne Stunde. Schon ist der Hund mehr oder weniger 10h allein und ganz ohne Überstunden und Stau.

Dann noch Einkaufen, Arztbesuch, evtl. Friseur und dann...ohje Regen, Kälte oder gar Wolken.

Eigentlich gehen ja alle mind 2h am Tag raus, die Vorsetze sind da. Ist der Hund erstmal da und nicht mehr neu, zieht viel. an der Leine, rüpelt und schon wird dir Runde kürzer. Der Hund braucht das gar nicht, der kommt super damit klar, sicher was soll er auch tun.

Naja, und alles in allem stellt man dann fest der Hund braucht garnicht so viel Bewegung und den stört es ja auch nicht so lang allein zu sein und aushalten klappt auch prima.

In meiner Wohngegend wohnen sooo viele Hunde, aber nichtmal eine Handvoll von denen gehen weiter als die Runde um den Block, bis hin zur armen Labbisocke neben an, der nicht mal das Gelände unseres Mietshauses verläßt.

Wenn ich mich mit einigen unterhalten kommen immer genau diese antworten, der Hund ist damit zufrieden, braucht nicht mehr. Mensch muß ja schließlich arbeiten, sonst gibt es kein Futter.

Einsicht, dass ein Hund nichts für jedes Lebenskonzept ist, auch Verzicht bedeutet = Null. Andere haben ja auch ein Hund, dann kann ja keiner einer haben, dann dürfen ja nur Hausfrauen und Rentner Hunde halten, früher hat es die auch nicht gestört.

Ich kann es nicht mehr hören. Und genau darum bin ich im Zweifel gegen einen Hund, besonders wenn Lebensverhältnisse nicht geklärt sind oder der Hund für das Kind angeschafft wird.

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