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Hundeforum Der Hund
steffii

Hund wurde geschlagen

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Hallo.

Ich bin noch immer auf 180... :motz::wall::(

Ich bin vor ca. einer halben Stunde raus gegangen richtung Auto, als ich Hunde gebell hörte. Als ich hinsah waren da 2 Männer mit jeweils einem Hund, einen von beiden kenne ich vom sehen.

Ein äußerst fragwürdiger Kerl, führt meist Selbstgespräche und beschimpft seinen Hund immer extrem (der sagt Sachen, da dürfte kein Kind mithören). Sein Hund, ich glaube ein Schäfermix, hat nicht aufgehört zu bellen, während der andere Hund ruhig war und brav auf Herrchen hörte. Ich stieg dann ins Auto an und fuhr vom Parkplatz weg, als ich stehen blieb (um auf die Straße zu fahren) und schaute ob ein Auto kommt, sah ich wie dieser (fragwürdige) Kerl den Hund zu Boden trat, ihn schlug und ihn mit der Leine in die Luft zog. Ich war fassungslos. Ich hörte im Auto bei laufendem Motor noch seine derben Beschimpfungen.

Als er weiter ging fragte ich meinen Freund wer das ist, leider kennt er weder Namen noch Standort des Hauses. Ich weiß also nichts über diesen Mann, außer dass der einen an der Klatsche hat :( Ich hatte mir gedacht dass es dieser Hund bei dem nicht schön hat, aber ich hatte es ja nie gesehen. Als ich das sah wollte ich am liebsten aussteigen und ihm hinterher, mein Freund hielt mich aber davon ab, da dieser Mann nicht zurechnungsfähig ist. (Wohl ein Trinker)

Meine Frage nun, soll ich etwas unternehmen bzw. was kann ich tun? Das Problem ist eben, dass wir nichts von ihm wissen, nur dass er irgendwo in unserer Nähe wohnt und selbst ansprechen und drohen könnte fatale Folgen für mich bzw. meinem Freund haben. (Falls er wirklich handgreiflich wird). Klingt vieleicht blöd, ich weiß... :(

Ich bin einerseits total wütend und einerseits total traurig, ich komm mir grad so hilflos vor, ich kann doch nicht einfach nichts tun.

Was denkt ihr? :(

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Ganz ehrlich? Es gibt Situationen, da muss man seine Ängste überwinden ung Zivilcourage zeigen. Anzeigen bringt sicher nix, da es keine Zeugen gibt. Persönlich hingehen und dem Typ ruhig, aber mit sehr klaren Worten deutlich machen, was man davon hält, finde ich ganz wichtig.

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Diese Situationen sind für mich immer etwas seltsam.

Ich habe hier auch ein paar Kantidaten, die etwas sehr fragwürdig mit Ihren Hunden umgehen.

Ich habe auch schon mal das Gespräch mit denen gesucht, aber die scheinen mit "ihrer Methode" vollkommen zufrieden.. auch wenn sie meinst eben nichts bringt... also zumindest nichts positives.

Es kommen dann so Kommentare ich soll mich um meinen Scheiss kümmern und sie in Ruhe lassen etc.

Und ich habe es wirklich ruhig und gelassen und mit einer wirklich anstänigen Unterhaltung versucht, ohne mit den Vorwürfen ins Haus zu fallen.

Oftmals sind sie sich bestimmt bewusst, dass das was sie machen nicht förderlich und "tierlieb" ist.

Und wenn man nicht weiss wer der Mensch ist, sprich wie er heisst oder wo er wohnt dann kann man da noch nicht mal anzeige erstatten.

Oftmals sind die Leute schon am frühen morgen nicht mehr nüchtern, also nen anständige Konversation ist dann sowieso nicht gegeben.

Man steht da und kann nur zusehen... :motz:

Ich wünschte mir auch ich könnte da anders handeln...

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Ich mache das sicher noch, keine Frage. Aber wirklich helfen wird es dem Hund wahrscheinlich nicht :( aber besser als nichts tun.

Ich verachte solche Menschen.....

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Bestes Beispiel von gestern, hat mir ne gute Freundin erzählt.

Ein Hundebesitzer ist mit seinem Hund gassi gegangen, aus welchem Grund auch immer hat er auf seinen Hund (Dalmatiner-Mix) eingeprügelt und ihn dann am Kettenhalsband samt Leine dran hochgezogen, dass er nur noch auf den Hinterbeinen stand.

Passanten haben die Polizei gerufen, da der Hund nätürlich geschriehen hat wie am Spieß.

Die Polizei hat ihn dann mitgenommen.

Und gestern abend sind wir ihm wieder begegnet mit Hund.........

Ob da jetzt ne Anzeige läuft, ist noch unklar... aber viel scheint es nicht gewesen zu sein.... :motz:

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Hi.

Klingt sehr schlimm, aber jetzt kannst Du nicht mehr viel machen, wenn Du nicht weisst wer der Mann ist.

Ich sehe es wie Hansini, am besten man geht gleich hin und spricht ruhig mit solchen Leuten. Aber ich bin für sowas meist auch zu feige oder zu ängstlich, gebe ich ehrlich zu. Außerdem wäre ich so wütend, dass ich gar nicht ruhig reden könnte, sondern gleich rumbrüllen würde und das macht es meist noch schlimmer.

Mein Freund dagegen hat auch schon zweimal Hundehalter ruhig angesprochen, die ihre Hunde mit der Leine geschlagen haben....die Leute waren dann meist peinlich berührt und sind schnell abgezogen. Ich stand dann dahinter und habe vor Wut gekocht und mir auf die Zunge gebissen nicht loszuschreien bzw. mein Freund sagte zu mir: "Geh weiter...".

Ärger Dich nicht und schau ob Du den Mann nochmal siehst und dann versuch hinzugehen und ruhig mit ihm zu reden.

LG, Svenja und Ramses

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Wird den Typen nur reichlich wenig interessieren..., außer seinem eigenen Ärger Luft gemacht, hat man damit auch nichts erreicht. Dem Hund ist nicht geholfen. Eventuell kriegt der später noch mehr ab. Und man riskiert selbst noch eine auf die Fresse zu kriegen. Gut, dann könnte man ihm wenigstens ans Bein pinkeln. Hilft dem Hund in dem Fall aber auch nicht. Bei "sowas" geh' ich vorbei, denke mir meinen Teil und verdrehe sehr offensichtlich die Augen. Es ist nur ein Hund. Und zudem sein Hund. Das Denken wird man nicht ändern können. Und rechtlich machen kann man auch nicht viel.

Zivilcourage - gerne, aber nicht, wenn es "nur" um ein Tier geht und ich mich selbst dabei gefährde.

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Dazu habe ich eine ganz andere Einstellung. Das NUR um ein Tier kann ich absolut nicht nachvollziehen. Ich bin Tierfreund und gucke nicht weg. Man kann immer den leichteten Weg gehen und weggucken. Machen leider viel zu viele. Wenn jeder glaubt, dass man nix erreichen kann, wird sich nix ändern.

Zivilcourage bezieht sich meiner Meinung nach nicht nur auf Menschen. Ein Tier, dass diese Nothilfe, Zivilcourage braucht, bekommt diese auch. Für mich ist das auch eine Form des aktiven Tierschutzes. Wer kämpft, kann verlieren, wer nicht kämpft, hat schon verloren.

Das Leben ist voller Risiken.

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Mir wäre es lieber, dass die Leute sich öfters denken würden, dass es "nur" ein Tier ist und lieber mal ihr Augenmerk auf ihre nähere Umgebung werfen, statt sich einem vermeintlichen Tierquäler hysterisch an den Hals zu werfen. Wenn das nämlich so wäre, dann wären vielen Kindern, die misshandelt/geschlagen/missbraucht werden und jeder wegschaut, geholfen. Auch vielen Menschen, denen es schlecht geht und Hilfe benötigen, wäre geholfen, wenn man statt wegzuschauen sich einsetzt. Viele Selbstmorde könnten verhindert werden, wenn man nicht nur wegschauen würde. Oh, und erste Hilfe leisten, wenn jemand umfällt/verletzt ist/einen Unfall hat, ist auch total out, da schaut man auch weg. Hier muss, meiner Meinung nach und für meinen persönlichen Teil, zuerst angesetzt werden, bevor ich mich für "nur" ein Tier in Gefahr begebe. Ich versuche es zumindest, dass ich meine nähere Umgebung - Familien-, Bekannten-, Freundeskreis - im Blick habe. Und Hilfe anbiete, auch leiste, wenn es nötig ist. DAS ist mir persönlich wichtiger und auch ein großer, vergessener, Teil von Zivilcourage.

Für mich steht der Mensch immernoch über dem Tier.

Aber es wird wesentlich häufiger auf Tierquälerei angesprungen, als die offensichtlichen Fälle vor der eigenen Haustüre von Menschenquälerei. Finde ich verdammt schade und sehr traurig.

Und egal wie oft man behauptet, dass sie sich nie was ändert, wenn man es nicht angeht: Es wird sich nichts ändern, weil der Mensch ein verdammter Egoist ist und man höchstens auf pampige, rotzige und freche, teils gefährliche Reaktionen, stößt. Schaut euch um. Wie kritikfähig ist der Mensch? Insbesondere Menschen, die es nötig haben ihre Artgenossen und/oder ihre tierischen Freunde so zu behandeln? Mehr als eine peinliche Berührung wird nicht kommen. Dann wird der Hund halt nicht mehr in der Öffentlichkeit geschlagen, sondern hinterher im eigenen Kämmerlein und dann so richtig, weil sich der Frust und der Ärger angestaut hat...

Edith: Das Selbe gilt übrigens auch für kinderschlagende Eltern in der Öffentlichkeit. Ansprechen bringt nichts. Festhalten, Polizei alamieren,... Das Kind bekommt höchstens noch einen ordentlichen Satz heiße Ohren zu Hause, weil "wegen dir Scheißbalg sind wir negativ aufgefallen, du bist Schuld!". Prima Sache, dieses Ansprechen. Richtig heldenhaft. Und nicht um die Ecke gedacht.

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Mir wäre es lieber, dass die Leute sich öfters denken würden, dass es "nur" ein Tier ist und lieber mal ihr Augenmerk auf ihre nähere Umgebung werfen, statt sich einem vermeintlichen Tierquäler hysterisch an den Hals zu werfen.

Ach, jemand, der darauf achtet, dass ein Tier nicht geschlagen, gequält, mishandelt wird, der guckt nicht auch nach anderen Dingen? Schließt das eine also das andere aus?

Wenn das nämlich so wäre, dann wären vielen Kindern, die misshandelt/geschlagen/missbraucht werden und jeder wegschaut, geholfen. Auch vielen Menschen, denen es schlecht geht und Hilfe benötigen, wäre geholfen, wenn man statt wegzuschauen sich einsetzt. Viele Selbstmorde könnten verhindert werden, wenn man nicht nur wegschauen würde. Oh, und erste Hilfe leisten, wenn jemand umfällt/verletzt ist/einen Unfall hat, ist auch total out, da schaut man auch weg. Hier muss, meiner Meinung nach und für meinen persönlichen Teil, zuerst angesetzt werden, bevor ich mich für "nur" ein Tier in Gefahr begebe.

Sorry, Patrizia, für Dich scheint es nur ein entweder Tier oder Mitmenschen zu geben. Für mich zählt beides, ist beides wichtig. Das hat nix mit Prioritäten oder Gewichtung zu tun. Beide Handlungsweisen sind falsch und beide bedprfen des Hinschauens, nicht des Wegschauens. Wie gesagt, nicht entweder oder sondern UND.

Für mich steht der Mensch immernoch über dem Tier.

Aber es wird wesentlich häufiger auf Tierquälerei angesprungen, als die offensichtlichen Fälle vor der eigenen Haustüre von Menschenquälerei. Finde ich verdammt schade und sehr traurig.

Du rechtfertigst ein Fehlverhalten durch das andere? Bei Menschen weggucken ist falsch, bei Tieren weggucken ebenso.

Und egal wie oft man behauptet, dass sie sich nie was ändert, wenn man es nicht angeht: Es wird sich nichts ändern, weil der Mensch ein verdammter Egoist ist und man höchstens auf pampige, rotzige und freche, teils gefährliche Reaktionen, stößt. Schaut euch um. Wie kritikfähig ist der Mensch? Insbesondere Menschen, die es nötig haben ihre Artgenossen und/oder ihre tierischen Freunde so zu behandeln? Mehr als eine peinliche Berührung wird nicht kommen. Dann wird der Hund halt nicht mehr in der Öffentlichkeit geschlagen, sondern hinterher im eigenen Kämmerlein und dann so richtig, weil sich der Frust und der Ärger angestaut hat...
http://www.polar-chat.de/topic.php?id=64516&goto=1349845

Schade, dass Du eine so demotivierte Einstellung hast. Für mich rechtfertigt das kein Weggucken. Ich kann sowieso nix ändern, also tue ich nix. Wenn jeder so denkt, dann prost.

Siehe oben.

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