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polar-chat.de  Der Hund
Reni_82

Hundesenior - Panik an der Treppe

Empfohlene Beiträge

(bearbeitet)

Guten Abend alle Zusammen! :winken:

Mein Hund Tobi, inzwischen bald 11 Jahre, wohnt seit klein auf bei mir und hatte noch nie ein Problem damit, Treppen runter zu laufen.

Altersbedingt wurden Anfang diesen Jahres Rückenprobleme festgestellt. Durch verschiedene Umstellungen (zum Beispiel nur noch mit Geschirr Gassi gehen oder mäßiges Rumtollen) haben wir diese gut in den Griff bekommen. Er bewegt sich im Allgemeinen recht gut und springt problemlos auf die Couch und wieder runter. Was hin und wieder auffällt ist, dass er lahmt. Man bekommt den Eindruck, als würde er die Pfoten nicht richtig beim Laufen heben bzw. hat nicht mehr den stabilen Halt wie früher. Das alles hängt laut Tierarzt wohl mit dem Rücken zusammen.

Aufgrund dessen rutschen seine Pfoten auch extrem auf glatten Böden. Im Treppenhaus ist der Boden auch glatt, sodass es hin und wieder vorkommt, dass ihm die Pfötchen beim Runterlaufen weggerutscht sind. Wahrscheinlich hat sich seine Angst immer mehr entwickelt, weil er unser besorgtes Verhalten bemerkt hat. Ich hatte Angst er würde ausrutschen und sich was tun, das hat er wahrscheinlich bemerkt. Und auch mein Erschrecken, wenn er mal weggerutscht ist, hat sich gewiss auf ihn übertragen.

Ihm wurden die Stufen dadurch immer unheimlicher und heute war es so, dass er gar nicht mehr runter ging. Ich habe ihn versucht mit positiver Stimme zu motivieren und habe keine Angst gezeigt. Nachdem er 3 Stufen gegangen ist, blieb er stehen und begann zu fiepen. Er bewegte sich keinen Meter mehr und ich musste ihn hochnehmen (was nicht ganz einfach ist bei 33 kg Hundegewicht).

Was mache ich denn in Zukunft? Er hatte sonst nie Angst vor Treppen. Aber weil er unsere Besorgnis gespührt hat und sich das Ganze auch noch als unsicher bestätigt, weil ihm die Pfoten wegrutschen, will er die Treppe nicht mehr runter und legt sich panisch hin. Ich weiß, dass mein Verhalten dazu beigetragen hat, wie kann ich das wieder korrigieren? :wall:

Ich habe überlegt erstmal rutschfeste Schuhe zu besorgen, damit er durch stabilen Halt erstmal wieder Sicherheit bekommt. Teppich können wir leider nicht verlegen, da es ein Mehrfamilienhaus ist.

Ich bin für jeden hilfreichen Tip dankbar!!!

Liebe Grüße

Reni & Tobi

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Wer kann helfen? Will denn keiner ein Feedback geben????

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Um diese Uhrzeit schlafen die meisten. ;)

Warte einfach ab,da werden noch genügend Tipps kommen. :)

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Das hört sich für mich eher danach an, dass er möglicherweise Schmerzen hat, wenn er die Treppe läuft und klar dann will er die nicht mehr gehen. Ich denke, ich würde erst zum Tierarzt gehen und abklären, ob sich di Rückenprobleme verschlimmert haben und er mehr Schmerzen hat als vorher und ob die Unlust Treppen zu laufen daher kommen könnte!

Alles Gute für den "Kleinen"

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Guten Morgen!

Meine Hündin (14) hat auch massive Rückenprobleme. Sie trägt mittlerweile bei jedem Gassigang eine dicke Decke. Ausserdem ist es bei ihr absolut nötig die Krallen so kurz wie irgendmöglich zu halten!

Wenn Dein Hund nicht mehr gerne die Treppen geht, dann nimm ein Handtuch oder einen Schal, den Du um den Hund legen kannst um ihn beim laufen zu unterstützen!

Ich denke das wird Tobi schon enorm helfen!

Ausserdem würde ich evt mit dem Tierarzt über eine Schmerztherapie reden!

Meine Kim bekommt auch mittlerweile dauerhaft Schmerzmittel! Ihr gehts gut, auch wenn sie Athrose von vorne bis hinten hat und voll mit Krebs sitzt!

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Das hatte mein Oldie auch mal. Als er 12 Jahre alt war, ging er vor allem die letzten Stufen nach unten nicht mehr, sondern sprang sie eher - was natürlich bei Fliesen zur Folge hatte, daß er dann wegrutschte... :(

Bei ihm war wohl der Übergang von Treppe abwärts zur Geraden das Problem - und er hatte 50 kg, also konnte ich ihn nicht tragen, und er ließ sich auch nicht davon abhalten, zum schlafen mit nach oben zu gehen.

Ich habe ihm damals Schüssler Salze gegeben zur Unterstützung von Gelenken und Sehnen - Silicea und Calcium Fluoratum. Danach lief er die Treppen wieder normal.

Wäre vielleicht einen Versuch wert bei Euch - zur Unterstützung generell.

Baldur lief danach auch wieder deutlich besser und wurde "aktiver" - soweit man das so nennen kann bei einem Hund mit 75cm Rückenhöhe und 12-13 Jahren, einem "Methusalem" sozusagen unter den Hunden... ;)

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Das hört sich für mich eher danach an, dass er möglicherweise Schmerzen hat, wenn er die Treppe läuft und klar dann will er die nicht mehr gehen. Ich denke, ich würde erst zum Tierarzt gehen und abklären, ob sich di Rückenprobleme verschlimmert haben und er mehr Schmerzen hat als vorher und ob die Unlust Treppen zu laufen daher kommen könnte!

Alles Gute für den "Kleinen"
http://www.polar-chat.de/topic.php?id=64625&goto=1352737

An Schmerzen habe ich auch gedacht, allerdings bewegt er sich sonst draußen und drinnen normal. Andere Treppen scheut er ebenso nicht.

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Ach guck, da isser ja! :klatsch:

Nur weil Dein Senior sich drinnen und draussen normal bewegt heisst es ja nicht das er keine Schmerzen hat!

Das hat meine alte Dame auch gemacht!

Allerdings habe ich gesehen das sie zB die Hinterhand so weit nach vorne schiebt und das sie zwischenzeitlich mal über den Boden schleift!

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Hi.

Ich glaube auch, dass Dein Hund Schmerzen beim Treppesteigen hat, die Angst, dass ausrutscht kann natürlich auch damit zusammen hänge.

Mein Senior steigt Treppen auch nur noch sehr, sehr wiederwillig! Wir wohnen zum Glück im EG. Aber ich habe das beobachtet, wenn wir früher bei meinem Vater zu Besuch waren...da ist Rameses 1 - 2 zweimal am Tag die Treppe brav hochgelaufen, beim 3. Mal hat er dann gestreikt, so als wollte er sagen: "Sorry, bin ja gerne bei Euch und versuch mein bestes....aber jetzt geht es grad nicht mehr." Oft kam der Streik auch erst nach der hälfte der Treppe...

Bei flachen Treppen hat er auch kein Problem (flache Stufen), aber steile Treppen will er so gut wie gar nicht mehr gehen.

Ich würde Ihne auch nochmal genauer untersuchen lassen und vielleicht auch eine Schmerztherapie machen. Vielleicht hat er auch gerade einen Schub? Mein Hund plagt die Athrose z.B. nur manchmal...vielleicht ist das bei seinen Rückenproblemen ähnlich.

LG, Svenja und Ramses

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Das kann natürlich auch sein. Normalerweise verhält er sich bei Schmerzen anders - er liegt nur rum und lässt sich zu nix motivieren. Aber da sich ja das Verhalten verändern kann, weil es wiederkehrende Schmerzen sind, werde ich mit ihm mal beim Tierarzt vorbeischauen. Ich weiß bereits aus früheren Diagnosen, dass es sich um Spondylose handelt, die laut Auskunft des Tierarzt jedoch nicht heilbar ist. Das meinte ich anfangs mit Rückenleiden. Man kann wohl nur durch bestimmte MAßnahmen aufhalten bzw. verlangsamen und erträglicher gestalten.... Ist echt unglaublich - bei der Technik von heute. Da Tobi ne eigene Krankenversicherung hat, wäre ich mit vielerlei Dingen (die Sinn machen) einverstanden...

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