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polar-chat.de  Der Hund
Fiona01

"Denkst du denn" ... und noch einige Geschichten zum Lesen und Nachdenken ;)

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Denkst du denn ...

Denkst du denn, wir merken es nicht

und schon wieder zieht ein Schatten über dein Gesicht.

Mensch, wohin ziehen deine Gedanken?

Du schaust mich an und ich merke dann,

es wird Zeit ein paar Schritte mit dir zu gehen.

Ach mein Freund, du hast es gut, dein Stress hält sich in Grenzen.

Wenn du wüsstest, wie gut das tut, einfach mit dir loszuschlendern und die Seele baumeln zu lassen, den Stress hinter sich zu lassen und die Sorgen zu vergessen.

An dieser Stelle des stummen Zwiegespräches trafen sich 2 Augenpaare.

Der Hund holte seine Leine, setzte ein freundliches Wedeln auf, wie er es immer machte, wenn sein Mensch in Gedanken war und setzte sich vor ihn hin. Brav ließ er sich anleinen und wartete darauf, welchen Weg die Zwei jetzt wohl einschlagen würden.

Manchmal bestimmte der Mensch den Weg, aber manchmal - wenn der Mensch sehr tief in Gedanken vergraben war, übernahm er die Führung und suchte ihre Lieblingsplätze auf.

Hatte der Mensch nicht letztens noch gesagt, er findet den Wald um diese Jahreszeit so schön?

Der Spaziergang war leise, ganz ohne Worte, wozu auch, wenn man sich auch ohne verstand?

Selten klappte das mit Menschen untereinander und oft klingelten dem Hund die Ohren, wenn er dabei war, wie Menschen miteinander kommunizierten.

Langsam merkte der Hund, wie sein Mensch sich entspannte.

Der Schritt wurde rhythmischer, er fing an zu schlendern und der Blick, der vorher keinen Ruhepunkt gefunden hatte, schweifte zwischen den Bäumen, dem Laub, was am Boden lag hin und her und zwischendurch spürte der Hund, wie auch er beobachtet wurde.

Noch verweilte der Hund einen Tick länger an den Stellen, die er seinem Menschen zeigen wollte, sei es an der kleinen Blume, die ihre letzte Blüte zeigte oder auch an dem kleinen Bach, der jetzt so schön ruhig dahinfloss.

Mensch, schau es dir an, schien er sagen zu wollen, hier kannst du wie ich deine Kräfte auftanken.

Eigentlich habe ichs doch gut, dachte der Mensch so bei sich.

Was geht den anderen Menschen in der Hektik der Zeit so alles verloren?

Wieviel Zeit verschwenden sie mit sinnlosen Dingen, sind laut und hören gar nicht mehr zu, weil ihr Gehör gegen so viele leise Geräusche abgestumpft ist?

Nur Geräusche, oder einfach nur auf das aufeinander eingehen?

Nun waren die Beiden angekommen.

Der Hund zufrieden damit, seinem Menschen seine kleine Welt gezeigt zu haben, wo er sich wohl fühlt und der Mensch damit, es mit Hilfe seines Hundes angenommen zu haben.

Wieder treffen sich 2 Augenpaare und wer ganz genau hinsieht, sieht, wie sich Freunde verstehen.

A. Schmiemann

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*seufz*

Wieder soooo schön geschrieben, Astrid! :knuddel

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Hallo ihr Lieben,

immer wieder höre ich von Hundebesitzern mich eingeschlossen ;) , dass sie sich vor der Auswahl ihres Hundes Gedanken gemacht haben, was für eine Art Hund sie wollten. Dann kommen so Dinge wie: Es sollte ein schwarzer Rüde sein, groß sollte er sein und im Endeffekt wurde dann z. B. eine kleine blonde wuschelige Mischlingshündin ausgesucht. :zunge:

Uns ist es mit unserem Minos ähnlich gegangen, denn wenn wir ihn erwachsen und in voller Größe im Tierheim gesehen hätten, wäre er wahrscheinlich nicht bei uns eingezogen, ... oder doch? ;)

Der Funke

Als ich dich das erste Mal sah,

war mir noch gar nicht klar,

was passieren wird.

Doch das Gefühl, anfangs kaum zu spüren, war in mir.

Ein kleiner Funke:

Er machte sich, kaum erkannt, auf seinen Weg, stellte unterwegs kleinste Häärchen auf dem Arm auf, wanderte weiter Richtung Nacken, um von dort aus Richtung Herz zu wandern.

Für einen kurzen Moment wurde alles still.

Der Funke setzte sich hin und wartete ...

Menschen sind bekanntlich etwas begriffsstutzig und wenn ihnen etwas Fremdes begegnet, dazu noch freiwillig und ohne ihr Dazutun, muss man ihnen Zeit geben, zu begreifen, dass das Glück vor ihnen liegt.

Der Mensch fängt an zu denken, weil er ja von Natur aus?! immer alles erst überdenken muss.

[ALIGN=center]Und schon wieder kam dieses kleine tapsige Wesen auf ihn zu, knabberte wie selbstverständlich an seinem Daumen, rollte sich wie ein kleiner Igel zusammen und legte sich ihm zu Füßen.

[/ALIGN]

Bevor der Mensch sich versah, machte sich schon wieder etwas auf den Weg und wohlige Wärme breitete sich in ihm aus

So langsam wurde es eng für den Verstand des Menschen.

Er kannte nicht allzu viele Dinge, die passieren konnten, damit diese Gefühle die er spürte, in ihm aufloderten.

Er versuchte zu analysieren, doch konnte er einfach nicht erfassen, was das war. Noch nicht ...

Im Laufe der Zeit dachte er immer wieder an diesen Moment.

Viele Dinge, die er zusammen mit seinem Hund erlebt hatte, hatten ihn bereichert, so dass der Funke, der ihn damals ergriffen hatte, immer wieder Nahrung erhalten hatte und nie erloschen war.

Worte in ihm, die schon fast keine Bedeutung mehr hatten, waren wieder in den Vordergrund getreten.

Er konnte entspannen, was war das vorher gewesen?

Sich an Kleinigkeiten wie mit dem Ball spielen erfreuen.

Sich wie ein Kind darüber freuen, wenn der Hund ihn verstand, ohne das er viel dafür tun musste, wie sonst.

Wie gut, dass er seinem Herzen vertraut hatte.

Funke,

eigentlich als ganz kleines Teilchen, kaum erkannt auf den Weg gemacht.

Heute weiß der Verstand, der ja immer etwas mehr Zeit braucht als das Herz, dass es vom ersten Moment an

Liebe war.

A. Schmiemann

Vielleicht wisst ihr jetzt, warum es dieser oder jener Hund geworden ist, mich eingeschlossen. ;)

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oh ist das toll! :)

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Einfach mal wieder was zum Lesen und Nachdenken für die, die es mögen. :)

Still, nur ganz still!

Es sind die leisen Töne, die man wirklich hört, nur dann, wenn der Krach der Welt dich nicht stört.

Und nur dann, wenn es ist ganz still, wirst du hören, was dein Hund dir sagen will.

Denn er auf seine ganz besondere Art und Weise spricht ganz ganz leise.

Hast du ihn dich schon mal anschreien hören?

Nein, denn nichts läge ihm mehr als fern.

Denn er achtet dich so wie du bist

und seine Augen sehen

nur dein wahres ich.

Deine Makel und Fehler, die sieht er nicht,

denn im Gegensatz zum Menschen will er das auch nicht.

Und vor ihm musst du dich auch nicht verbiegen,

er gehört dir ja schon,

also gib auch du ihm Frieden.

Schlag doch mal die leisen Töne an

und du wirst sehen, wie das Kind im Hund sich freuen kann.

Sieh mit seinen Augen die Natur,

er führt dich schon auf ihre Spur.

Er zeigt dir deine kleinen Schätze,

die manchmal tief in dir verborgen sind.

Die Freude am Leben, wenn du mit ihm spielst, gibt dir Kraft für den Tag,

also sag,

dieser Hund der dich mag lässt nichts Schlechtes bei dir.

Dann gib auch du ihm Respekt, denn er dankt es doch dir.

Und nun mein Freund sei leise und hör deinen Hund auf seine ganz besondere Weise.

A. Schmiemann

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Hallo ihr Lieben,

nur mal so für diejenigen, die Geschichten mögen:

(M)eine kleine Schöpfungsgeschichte

Es war in einer Zeit, wo die Erde noch wild und roh war.

Die Geschichte des Einhorns war schon geschrieben und auch der goldene Phönix war aus der Asche auferstanden.

Die Tiere hatten schon ihre Sprache und Intelligenz, nur der Mensch war noch primitiv.

Er tat sich sehr schwer in dieser Zeit und lebte, wie viele Tiere auch, noch in einer Höhle.

Die Tiere hatten es sich zur Aufgabe gemacht den Mensch zu beobachten und sie sorgten sich um ihn.

Wir müssen was tun, sagte der Greif, einer der Uralt-Gestalten, zu seinem Freund dem Wolf und kratzte sich bedächtig am Schnabel.

Der Mensch kommt nicht klar wenn wir ihm nicht irgendwie helfen.

Der Wolf wollte dem Greif schon antworten, als er durch ein leises Knacken aufmerksam wurde.

Ihre Freundin, die Schakalin, hatte sie gefunden.

Kann ich irgendwie helfen? fragte sie.

Wisch' dir erst einmal die Feder von deiner Schnauze, bevor du mit weiterredest, erwiderte der Greif, dem ganz flau im Magen wurde, als er sah, was seine Freundin auf ihrer nächtlichen Jagd erlegt hatte.

Anmutig hob die Schakalin ihre goldene Pfote, tat ihm den Gefallen und setzte sich hin.

Wir reden über den Menschen, diese ärmliche Kreatur und wie wir ihm helfen können, sagte der Wolf.

Der Greif, der älteste von ihnen allen, versank in Schweigen und er dachte nach.

Seine beiden Freunde waren ihm das Wertvollste was er hatte und jeder auf seine Weise hatte Fähigkeiten, die dem Menschen nützlich sein könnten und auf einmal hatte er eine Idee.

Du Wolf bist kräftig, führst dein Rudel an und bist sozial.

Du Schakalin bist gesellig, treu und stellst dich nicht in den Vordergrund.

Wie wäre es, wenn ihr euch zusammentun würdet und einen eurer Nachkommen dem Menschen zur Seite stellen würdet?

Lange Zeit herrschte Stille, denn noch nie hatten sich zwei unterschiedliche Arten vermischt.

Sie spürten aber genau, das dies der einzige Weg war, ein Geschöpf zu finden, was dem Menschen helfen könnte.

Nun gut, sagte der Wolf, so soll es sein.

Eines unserer gemeinsamen Kinder wird zu den Menschen gehen.

Er wird ihn bei der Jagd führen, ihn vor Gefahr schützen, ihn bei Kälte wärmen und ihn trösten wenn er einsam ist.

Er wird ihn sogar verstehen lernen.

Auch die Schakalin nickte, obwohl ihr innerlich schwer ums Herz wurde, bei dem Gedanken, eines ihrer Kinder gehen zu lassen.

Und so trug es sich zu, dass sich vor langer, langer Zeit ein Geschöpf auf den Weg machte, um die schwere Aufgabe auf sich zu nehmen, treuer Begleiter des Menschen zu werden.

Und manchmal, wenn ein Wolf heult, horcht irgendwo ein Hund auf, weil er die Stimme seines Vaters erkennt.

Und wenn eine Schakalin Junge bekommt, blitzt es in ihren Augen und silbern glänzt eine Träne, denn sie erinnert sich daran, wie vor Urzeiten ein Kind gegangen ist, ein Kind, was wir heute Hund nennen.

A. Schmiemann

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Hundekind

Ach Hundekind ich will dir was sagen:

Die Menschen stellen immer wieder Fragen,

über Rasse und Herkunft, schau mir ins Gesicht,

das sind Werte, die interessieren mich nicht.

Die Natur gab dir mit, was viele nicht haben,

Augen, wie Mutters Erde die Farben.

Dein Haarkleid, wie kein Designer es kriegt,

mal "bunt" und mal "uni",

doch auch hier von Mode man spricht.

Manche Rassen sind in und manche sind out.

Weiß der Mensch nicht, was er da versaut?

Zurück zu den Wurzeln, das hört man jetzt oft,

damit der Ursprung euch Kraft gibt,

dass ist das worauf man hofft.

Und kritisch sich fragt,

was macht Sinn und was nicht?

Wieso fragt der Mensch; wieso sieht er es nicht?

Es darf heute nichts natürlich sein und es muss ein bestimmter Standard rein.

Raubt euch das nicht die Kraft, gesund zu sein?

Ach Hundekind, ich lass' es jetzt sein, denn du bist ja noch viel zu klein.

Doch vielleicht werden die Menschen verstehen,

nicht immer nur nach Äußerlichkeiten zu gehen,

sondern zu akzeptieren, dass die Natur ein Einmischen nicht will.

A. Schmiemann

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Hallo ihr Lieben,

für die, die meine "Geschichten" mögen, noch mal eine "Geschichte".

Dies ist dann aber auch vorerst wieder die letzte.

Engel gesucht

Lieber Gott, ich möchte dich was fragen, doch vorher hör' mir bitte zu.

Du hast mir einen Engel zur Seite gestellt, schon bei meiner Geburt.

Er hat mich beschützt, viele Male und ich bin dankbar dafür.

Doch jetzt würde ich ihn am Liebsten freigeben und weißt du auch warum?

Ich trage ein Bild in mir, was mich einfach nicht los lässt, ein Bild, was meine Seele berührt hat.

Es geht um einen Hund, irgendwo ganz allein.

Er hat es nicht gut und wenn ich in seine Augen sehe, dann weiß ich, er ist fast gebrochen.

Du hast uns Menschen doch auch diese Wesen anvertraut und uns die Fähigkeiten verliehen, sie zu achten und zu behüten, aber irgendetwas ist falsch gelaufen, wenn ich das Elend so sehe.

Wieso hast du nicht auch ihnen einen Engel zur Seite gestellt?

Doch jetzt, wo ich dir das schreibe, hast du ja die Möglichkeit, daran etwas zu ändern.

Schicke ihnen Engel an ihre Seite, die sie schützen, die ihnen Hoffnung geben, die sie durchhalten lassen.

Einige Engel haben sich ja schon auf den Weg gemacht, aber es fehlen noch so viele.

Die, die schon unterwegs sind, denen schicke viel Kraft um weiterzumachen, gerade Engel müssen so viel ertragen.

Und jetzt, wo ich dir das schreibe, habe ich wieder Hoffnung für diesen Hund, den ich gesehen habe, dass auch ihn ein Engel erreicht, noch zeitig genug, um ihm beizustehen.

Und das, lege ich jetzt in deine Hände.

A. Schmiemann

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Ein Hundeleben im Wechsel der Jahreszeiten

Frühling:

Kaum habe ich das Licht der Welt erblickt, geht der Stress schon richtig los.

Das Zauberwort heißt Zitze und genau da will ich hin. Ein bisschen schubsen und drängeln und irgendwann ist es geschafft und durch die wohlige Wärme, die sich in meinem Bäuchlein breit macht, die Geborgenheit, die meine Mama mir gibt, schlafe ich zufrieden neben meinen Geschwistern ein.

Mein Leben beginnt ...

Habe ich euch schon erzählt, dass ich richtig groß geworden bin?

Meine Augen sind jetzt auch schon geöffnet und ich habe Bärenkräfte. Ich bin der Stärkste in meiner Wurfkiste, musste ich mir auch mächtig erarbeiten, denn ihr glaubt gar nicht, wie penetrant Geschwister sein können.

Das gehört aber dazu, hat meine Mama gesagt, denn ich werde noch viele meiner Art treffen und da werde ich mich einfügen müssen, na Prost Mahlzeit, so groß bin ich ja jetzt auch wieder nicht ...

Sommer:

Was für ein Tag.

Heute kamen Fremde zu uns, die mich mitgenommen haben.

Ich bin etwas traurig und durcheinander. Der Abschied von meiner Mama und meinen Geschwistern, meiner geliebten Wurfkiste und von allem, was ich bisher kannte, macht mir Angst.

Ich habe aber Glück gehabt, denn da wo ich hingekommen bin, erwartet mich das, was ich schon seit meiner Geburt kenne. Liebe, Wärme und Geborgenheit wird mir gegeben und ich fühle mich schnell Zuhause.

Es gibt aber auch Zeiten, wo ich überhaupt nicht weiß, was man von mir will.

Da bekomme ich was um den Hals gelegt und soll dann auch noch nach Draußen in die Dunkelheit, würde ich doch freiwillig niemals machen.

Ich will doch schlafen, son Mist.

Viele neue Dinge lerne ich.

Wenn ich es mir so richtig überlege, gar nicht mal schlecht.

Mit mir wird gespielt, wir machen Ausflüge und die meisten Sachen, die ich machen möchte, darf ich auch, na ja, jedenfalls meistens.

Ich lerne auch andere Hunde kennen, so wie meine Mama gesagt hat.

Mit diesen Hunden verstehe ich mich sehr gut und ich genieße es, unter meinesgleichen zu sein.

Wir verstehen uns ja, denn wir sprechen die gleiche Sprache.

Ich bin zufrieden mit meinem Leben und so vergeht die Zeit und ich lerne was es heißt, ein Hund zu sein ...

Herbst:

Viele Dinge sind passiert und sie haben mich geprägt.

Heute weiß ich, dass ich eines der Tiere bin, die den Menschen begleiten, ihn beschützen und vieles mehr.

Jetzt kenne ich meinen Platz im Rudel und nur noch manchmal kommt mein Dickkopf durch.

Meistens lohnt es sich aber nicht, das habe ich gelernt und da ich nicht dumm bin, nehme ich lieber die Streicheleinheiten und Belohnungen an, die man mir gibt.

Manche meiner Art, die ich treffe, sind nicht so wie ich. Sie haben unsere Sprache verlernt oder vielleicht auch nie richtig gelernt, wer weiß das schon!?

Diese Hunde haben es schwer, denn sie werden nie ihren Platz finden können.

Ich bin dankbar dafür, dass man mir einen anderen Start ins Leben gegeben hat und weil ich das weiß, zeige ich es meinen Menschen auch.

Liebe, Treue und Verlass aufeinander, dass ist das, was uns miteinander verbindet. Ich achte sie und sie achten mich, das durfte ich im Laufe meines Lebens immer wieder erfahren.

Und so konnte ich mein Leben leben, bis ich in Würde ...

Winter:

alt geworden bin.

Meine Tage werden kürzer und ich erinnere mich an meine Welpenzeit zurück.

Wisst ihr noch: Bäuchlein voll und schlafen?

So geht es mir heute wieder.

Wenn ich heute auf einem Spaziergang einen Jungspund trefffe, wende ich mich ab und überlasse ihm das Feld.

Alles hat seine Zeit und dies ist seine Zeit, genieße es mein Freund ...!

Alle kümmern sich jetzt noch mehr um mich, wenn ich mal nicht so kann; auch alt zu werden, muss nicht schlecht sein.

Mit dieser Fürsorge und Liebe, bin ich durch mein ganzes Hundeleben gegangen und jetzt darf ich meinen Lebensabend so verbringen, wie es mir zusteht.

In Würde, geliebt und respektiert.

Und wenn ich jetzt irgendwann von euch gehe sage ich danke,

danke für euer Verständnis,

für eure Liebe,

und alles, was ihr für mich getan habt.

Ihr habt erkannt was ich war, euer Hund. :)

A. Schmiemann

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Hallo ihr Lieben,

ich bin immer sehr schlecht darin etwas zu schreiben, wenn jemand seinen Hund verloren hat, aber es ist nicht so, dass mir das nicht nahe geht.

Aus diesem Grund, stelle ich diese Zeilen ein und vielleicht können sie ja etwas Trost spenden.

Land ohne Namen

Es gibt ein Land, das wirst du auf keiner Karte finden,

aber es existiert, denn es wächst jeden Tag.

Es wird gebaut, nicht mit Straßen, sondern mit Trauer, Tränen und Hoffnung

und dem Wunsch, dass hier etwas weiterlebt,

was uns so viel bedeutet.

In diesem Land herrscht Ruhe und Frieden,

es gibt keinen Schmerz mehr

und alles was einmal war, ist nicht mehr.

Nur der Gedanke, dass es dir hier gut geht und das du so sein kannst,

wie in jungen Jahren, begleitet dich hierher.

Viele haben in dieses Land gefunden und sie warten geduldig jeden Tag,

aber noch ist es nicht so weit und das wissen sie auch

und so nähren sie deine Gedanken und deine Träume mit der Erinnerung an sie.

Noch musst du weinen, aber das ist auch ok, denn so kann das Land wachsen und

zu einem wunderschönen Ort werden, denn es werden ja noch Viele dorthin finden.

Und irgendwann, wenn du nicht vergessen hast,

aber dein Herz nicht mehr so weh tut, wie am Anfang,

siehst du den Regenbogen, wie er in allen Farben schimmert und du kannst dir sagen,

was kann es Schöneres geben, als von seinen Strahlen

in das Land ohne Namen begleitet zu werden

und dann endlich ist es gut.

A. Schmiemann

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