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polar-chat.de  Der Hund
Kiara23w

Ein Beispiel der Gedankenlosigkeit beim Hundekauf

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Bei uns dreht sich gerade ein Trauerspiel ab.... :(

Ich komme aus einem Weiler und ein großteil meiner Verwandschaft wohnt dort. Deshalb bin ich auch noch immer viel zu Besuch da, mit meinem Hund.

Der Cousin meines Vaters mit Familie hat sich vor ca. 2 -Jahren auch einen Hund angeschafft. Mein Hund und seiner sind also gleich alt. Selbe Rasse und vertragen sich super. Wenn sie sich sehen können sie gar nicht genug voneinander bekommen ;)

Naja, leider schauen die Besitzer des Hundes überhaupt nicht nach ihm. Sie gehen noch nicht mal Gassi (im seltensten Fall und dann auch nicht lange). Die machen einfach die Türe auf und dann kann der Hund hin wo er möchte. Durch den Ort führt eine gut ausgebaute Durchfahrtsstraße. Manche Leute rasen da mit 100 Sachen durch. Der Hund läuft teilweise bis in den nächsten Ort über diese Straße.

Nun hält er sich aber auch viel bei meiner nächsten Verwandtschaft auf. Dort ist immer jemand der nach ihm schaut und ich komme auch ein paar Mal die Woche. Man meint, der Hund würde nur darauf warten, dass ich mit meinem Hund komme.

Die Besitzer sind darüber total verärgert, dass ihr Hund ständig zu uns läuft. Als wären wir daran Schuld. Ihm gefällt es natürlich viel besser bei uns, bei uns wird er eben beachtet.

Bei seinen Leuten ist er entweder im Hof angebunden oder er schläft im Keller (ebenerdig). Mit ins Haus darf er nämlich nicht.

Es ist ein furchtbar lieber Hund und er ist sehr menschenbezogen und anhänglich.

Wenn ich könnte, würde ich ihn sofort zu mir nehmen. Aber ich wohne alleine in einer kleinen Wohnung. Habe schon einen Hund und Hasen. Tagsüber arbeite ich und da habe ich Hundesitter. Außerdem ist es auch eine finanzielle Frage.

Er tut mir unheimlich Leid. Denn wenn sich seine Besitzer wieder ordentlich geärgert haben, dass er wieder bei uns war (die holen den auch schon nicht mehr ab, teilweise schläft er sogar nachts vor unserer Haustür), wird er wieder für ein paar Tage angebunden. Überhaupt ist es auch total gefährlich ihn da auf der Straße rumrennen zu lassen.

Ich habe schon versucht zu reden und ihnen klar zu machen, dass der Hund ihre Nähe will und es sicher schon helfen würde, wenn er an ihrem Leben teilhaben könnte bzw. ins Haus dürfte, dass er nicht mehr abhaut. Aber sie sehen das gar nicht ein. Sie sagen, es wäre ja logisch, dass der Hund nicht mehr abhauen kann, wenn er im Haus ist und geben auch zu, sich das alles zu einfach vorgestellt zu haben. Die Frau ist den ganzen Tag zuhause, auch größere Kinder sind da. Aber sie meinen, dass sie keine Zeit haben immer mit dem Hund Gassi zu gehen. Kommt er ins Haus wird er weggejagt. Sie geben, glaube ich, größtenteils uns die Schuld, dass er immer wegrennt. Eben wegen meinem Hund und weil meine Oma ihm immer wieder mal Leckerlie gibt... Sicher ist das mit den Leckerlie auch nicht richtig (das habe ich ihr auch schon gesagt) aber DAS soll der Hauptgrund sein, weshalb er immer wegläuft?! Mein Hund bekommt auch Leckerlie von den Gassigehern, die genau über uns wohnen und trotzdem würde sie niemals von mir weglaufen!

Wahrscheinlich wird der Hund demnächst weggegeben, weil es sich sowieso nicht mehr ändern wird. Ich hoffe nur, dass er zu vernünftigen Leuten kommt... Auch furchtbar schade, dass ich und mein Hund ihn dann nicht mehr sehen können.

Aber das ist mal wieder ein Beispiel dafür wie gedankenlos sich Leute einen Hund zulegen. Es ist ja nur ein Hund...., dass es aber nicht einfach nur ein Hund ist merken viele dann erst zu spät :no:

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