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polar-chat.de  Der Hund
madame_mim

Erziehung meines "verhaltensgestörten Neufundländers"...

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HI!!

Ich hatte vor ein paar Monaten mal einen Beitrage eröffnet, wegen meiner Neufundländerdame. Sie ist jetzt 1 Jahr alt und leider sehr ängstlich.

Hier mal der Link der Diskussion: http://www.polar-chat.de/topic_62010.html

Jetzt ist es so, dass ich mich dafür entschieden habe, einen Trainer zu uns kommen zu lassen.

Heute aber, war meine Schwiegermutter hier. Ich erzählte ihr, dass wir jetzt wohl endlich eine Trainerin gefunden haben, die nicht ganz so unendlich teuer und die uns sympatisch ist.

Da fing sie gleich an zu keifen, dass sie ja beim ersten Sehen gesagt hat, dass Lissi nicht ganz normal ist (Lissi war 13 Wochen alt und extrem verschüchtert. Sie ist total imposant, jeder auf den sie zukommt zuckt erstmal und geht nen Schritt zur Seite). Sie ist der totalen Überzeugung unser Hund hat ne Macke. Und stellte es auch so hin, als wenn dieser Hund, das unnormalste von der Welt ist. Natürlich grieft mich das tierisch an, weil Lissi eben unser Hund ist und zur Familie gehört. Wir lieben sie und keiner möchte von jemandem hören, dass der den man liebt unnormal ist.

Nun ist es so, dass Lissi bei uns auf die Couch darf, wenn sie möchte. Wenn wir es aber nicht wollen, geht sie wieder runter. Es klappt auch total gut so. Generell hört sie wirklich gutb und macht mir keine Probleme. Meine Schwiegermutter meinte nun zu mir, dass es keine Erziehung sei, was ich da mache. Entweder dürfte Lissi nun auf die Couch oder nicht. Genauso findet sie es unmöglich, dass sie bei uns im Schlafzimmer mitschläft. Sie liegt da auf ihrer Decke oder unterm Bett. Ich wüsste auch nicht, was da schlimm dran sein soll. Hunde sind nun mal Rudeltiere und wollen bei ihrem Rudel schlafen. Sie meinte, dass wäre ihr egal. Sie lässt sich auf keinen Fall belehren. Alles was ich mache, mache ich falsch.

Sie ist auch der Meinung, dass ich mit Lissi von Anfang an zur Hundeschule hätte gehen sollen. Die Trainerin sagte mir aber, dass das wahrscheinlich nach hinten los gegangen wäre, weil Lissi eh schon so schüchtern ist und sich so schnell einschüchtern lässt.

Also, mache ich es nun falsch? Findet ihr es schlimm, dass sie auf die Couch darf und dann mal wieder nicht?

LG! Miriam

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Also, mache ich es nun falsch? Findet ihr es schlimm, dass sie auf die Couch darf und dann mal wieder nicht?

Nein, Hunde sind untereinander auch nicht zu 100 Prozent konsequent. Mal dürfen sie etwas, mal nicht.

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Ich finde nicht dass du was falsch machst! Für mich hört sich das alles richtig an!

Aber manchmal sind Schwiegereltern eben so. Bei mir ist´s der Schwiegervater. In seinen Augen haben wir den unerzogensten Hund der Welt. Und zwar unter anderen weil Roxy seinen Kater auf hündische Art zum spielen herausfordert (wird natürlich von uns gebremst) und weil sie in fremder Umgebung nicht alleine bleiben kann. Und weil sie ab und zu bellt.

Ich hab mich auch immer tierisch aufgeregt. Aber jetzt hab ich keine Lust mehr.

Das beste ist den Ärger herunterzuschlucken und doch dass tun was man für richtig hält. Denn ändern kann man dessen Meinung ja eh nicht!

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Um ehrlich zu sein, bin ich froh, dass ich bei meinen Schwiegereltern kein Hund bin... Zum Glück haben sie auch keinen mehr...

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Nun ist es so, dass Lissi bei uns auf die Couch darf, wenn sie möchte. Wenn wir es aber nicht wollen, geht sie wieder runter. [...]Genauso findet sie es unmöglich, dass sie bei uns im Schlafzimmer mitschläft. Sie liegt da auf ihrer Decke oder unterm Bett. Ich wüsste auch nicht, was da schlimm dran sein soll. Hunde sind nun mal Rudeltiere und wollen bei ihrem Rudel schlafen.

Ist bei uns genauso. Ich wuerde mir da auch nicht reinreden lassen. Schliesslich ist das euer Hund und nicht der von deiner Schwiegermutter.

Bei mir ist es meistens andersrum. 'Nun sei doch nicht so streng mit dem Hund!' 'Von UNS aus darf sie auf's Sofa/Kekse haben/Tee stibizen...'

Nach dem Motto: Wie man's macht, macht man's falsch! ;)

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Deine geschilderte Hundewelt klingt für mich nach fürsorglicher Hundehaltung. Ein Looser-/Schnösel-Typ wird nie die grenzenlose Freude empfinden, die andere Rudelstellungen im Zusammensein mit anderen Hunden empfinden. Als Einzelhunde gehalten, benötigen sie einfach viel Vorausdenken der Hundehalter, damit so ein Hund nach und nach eine Festigung seiner Person erfahren kann.

Angst davor, dass dieser Hund die Couch oder das Schlafzimmer okkupiert, brauchst Du sowieso nicht bei dieser Rudelstellung zu haben. Diese Hunde lassen sich überall hin schicken, ohne dass sie das falsch interpretieren.

Du machst für mich alles genau richtig. Jetzt ist er in dem Alter, in dem zusammen mit einem guten Trainer hier ein bisschen Selbstsicherheit nie schadet. Aber man muss auch ehrlich sagen, man kann mit einem Trainer nur den natürlichen Festigungsprozess ein bisschen unterstützen, was sowieso von ganz alleine mit dem Alter kommen wird.

Jedes Tier ist unvergleichlich und man sollte nie den Fehler begehen, die persönliche Struktur eines Tieres außer Acht zu lassen.

Viel Glück Euch weiterhin.

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Nun ist es so' dass Lissi bei uns auf die Couch darf, wenn sie möchte. Wenn wir es aber nicht wollen, geht sie wieder runter. [...']Genauso findet sie es unmöglich, dass sie bei uns im Schlafzimmer mitschläft. Sie liegt da auf ihrer Decke oder unterm Bett. Ich wüsste auch nicht, was da schlimm dran sein soll. Hunde sind nun mal Rudeltiere und wollen bei ihrem Rudel schlafen.

Ist bei uns genauso. Ich wuerde mir da auch nicht reinreden lassen. Schliesslich ist das euer Hund und nicht der von deiner Schwiegermutter.

Bei mir ist es meistens andersrum. 'Nun sei doch nicht so streng mit dem Hund!' 'Von UNS aus darf sie auf's Sofa/Kekse haben/Tee stibizen...'

Nach dem Motto: Wie man's macht, macht man's falsch! ;)
http://www.polar-chat.de/topic.php?id=64898&goto=1359200

Ist ja auch nicht schlecht. Meine Mutter macht es mit ihren Hund auch wiederum ganz anders als wir es mit Lissi.

Emma (1jähriger Boxer) und Zeus (Dobermann-Mix 3 Jahre alt) dürfen bei ihr alles! Wenn meine Mutti und ihr Mann morgens wach werden, kommt Emma ins Zimmer kuschelt viertel Std. Dann steht meine Mutti auf und Emma bleibt noch ne Std im Bett liegen. Sie braucht das auch! Zeus hingegen schläft bei meinem Bruder mit im Zimmer. Auch das finde ich vollkommen okay! Die Hunde dürfen sogar beim Essen auf die Couch. Meiner Mutter ist sowas nciht so wichtig. Der Hund muss hören und im Gegenzug bekommt er dann solche "Verwöhnprogramme".

Ich hab meiner Schwiegermutter auch gesagt, dass wir mit Lissi momentan weiß Gott andere Probleme haben (ihre extreme Angst) und ich da bestimmt jetzt nicht anfange, ihr "normale" Sachen zu verbieten! Bald wird das Training losgehen und dann gibt es noch viiiiel wichtigeres!

LG!

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Deine geschilderte Hundewelt klingt für mich nach fürsorglicher Hundehaltung. Ein Looser-/Schnösel-Typ wird nie die grenzenlose Freude empfinden, die andere Rudelstellungen im Zusammensein mit anderen Hunden empfinden. Als Einzelhunde gehalten, benötigen sie einfach viel Vorausdenken der Hundehalter, damit so ein Hund nach und nach eine Festigung seiner Person erfahren kann.

Angst davor, dass dieser Hund die Couch oder das Schlafzimmer okkupiert, brauchst Du sowieso nicht bei dieser Rudelstellung zu haben. Diese Hunde lassen sich überall hin schicken, ohne dass sie das falsch interpretieren.

Du machst für mich alles genau richtig. Jetzt ist er in dem Alter, in dem zusammen mit einem guten Trainer hier ein bisschen Selbstsicherheit nie schadet. Aber man muss auch ehrlich sagen, man kann mit einem Trainer nur den natürlichen Festigungsprozess ein bisschen unterstützen, was sowieso von ganz alleine mit dem Alter kommen wird.

Jedes Tier ist unvergleichlich und man sollte nie den Fehler begehen, die persönliche Struktur eines Tieres außer Acht zu lassen.

Viel Glück Euch weiterhin.
http://www.polar-chat.de/topic.php?id=64898&goto=1359221

Danke für deinen Beitrag. Schön zu hören, dass man es nicht falsch macht. Ich bin ganz ehrlich und handhabe es mit unserer Hündin ähnlich wie mit unserer Tochter (2 1/4). Sie schläft auch bei uns im Bett mit (gut, ihr Bett ist mit einer Seite offen an unseres gebaut) und ich finde es völlig natürlich so!

Ich muss aber zugeben, dass ich die Trainerin eigentlich zu mir kommen lasse, weil ich das Gefühl habe, als wenn Lissi mir nicht vertraut. Wenn sie totale Angst bekommt, möchte sie zb immer abhauen und verkrümmelt sich nie bei mir. Ich weiß leider auch nicht, was ich da falsch gemacht hab (falls überhaupt ein Fehler meinerseits in Frage kommt).

Ich denke nicht, dass die Trainerin kommen wird und ich dann einen mutigen sicheren Hund habe. Ich hoffe nur, dass Lissi mir dann mehr die Führung in solchen Momenten gibt.

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Das wird schon....manchmal braucht man nur mal einen vernünftigen Anstoss und dann wundert man sich wie einfach das alles ist....

Und lass Dir nicht soviel von Deinem Schwiegermonster rein reden!!!

Ich drücke Dir die Daumen.....

Loui liegt auch mit auf der Couch und geht auch runter wenn ich ihm das sage und abends im Bett genau das selbe in grün.....

Also Kopf hoch....

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Ich muss aber zugeben, dass ich die Trainerin eigentlich zu mir kommen lasse, weil ich das Gefühl habe, als wenn Lissi mir nicht vertraut. Wenn sie totale Angst bekommt, möchte sie zb immer abhauen und verkrümmelt sich nie bei mir. Ich weiß leider auch nicht, was ich da falsch gemacht hab (falls überhaupt ein Fehler meinerseits in Frage kommt).

Ich denke nicht, dass die Trainerin kommen wird und ich dann einen mutigen sicheren Hund habe. Ich hoffe nur, dass Lissi mir dann mehr die Führung in solchen Momenten gibt.


http://www.polar-chat.de/topic.php?id=64898&goto=1359240

Das Dein Looser/Schnösel Rudeltyp sich hinter Dich versteckt ist für ihn ganz normal. Ist auch genau richtig so. Du sollst ja vorgehen und die Situation so klären, dass er anschließend relaxt hinter Dir her trotteln kann.

Aber sage nicht immer Angst oder ängstlich. Dies ist keine Angst oder Ängstlichkeit in menschlichem Sinne. Er braucht nur für alles die Leitfigur weil das nicht seine Veranlagung ist. Seine Fähigkeiten liegen im den was hinter ihm passiert.

Also bitte nicht betütteln sonder einfach genau die Positionen besetzen, die für ihn wichtig sind. Dann sind diese Typen ganz robust zu führen und dies sollte man auch.

Also wenn Du die Position eingenommen und geklärt hast, dann hat er da durch zu gehen und nicht weiter diese Veranlagung auszubauen. Stupser dass nun gut ist und er gefällist weitergehen soll, sind nicht unangebracht bei diesen Typen. Die reagieren besser, wenn man bisschen robuster ist. Im Rudel nimmt auch keiner Rücksicht auf diese Typen.

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