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polar-chat.de  Der Hund
CreepCat Alice

Cesar Millan - gut oder schlecht?

Empfohlene Beiträge

(bearbeitet)

Hallo ihr Dosenöffner da draußen!

Ich habe eine sehr wichtige Frage bei der ich nicht so recht weiß, an wen ich mich noch wenden soll. Aber ich erzähl mal von vorn.

In einem Cartoon wurde ein gewisser "Cesar Millan" auf den Arm genommen, der Hundeprofi aus Amerika. Das weckte mein Interesse. Also suchte ich ein paar Videos von ihm im Internet und wurde schnell fündig.

Ich saß einen ganzen Nachmittag vorm PC und schaute mir seine Sendungen an. Doch ich konnte mich mit seinen Methoden nicht wirklich anfreunden. Bei jedem Hund, egal welches Problem er aufwies, schnürte er erstmal die Leine direkt hinter die Ohren und übte Leinenführigkeit. Hört sich jetzt gar nicht mal so falsch an vielleicht aber seine Art und Weise war ziemlich seltsam. Er sprach oft über Unterordnung und dass der Hund deshalb nie vor dem Besitzer laufen darf beim Spazierengehen. Um ehrlich zu sein, das war mir neu. Ich habe schon sehr viele gut erzogene Hunde gesehen die locker an der Leine neben dem Besitzer laufen, aber eben mit der Hüfte neben ihrem Herrchen/Frauchen und nicht mit dem Kopf. :???

Er quasselte ständig was von Unterordnung und Dominanz. Schön und gut aber wirklich geholfen haben seine Ratschläge nicht. Er sollte einem kleinen, wuscheligen Hund das Fell schneiden aber dieser hatte das Problem, dass er eben die Schere nicht mochte. Also packte er den kleinen Kerl im Nacken und zwang ihn dazu. Und so ziemlich sah sein Erziehungsprogramm auch aus. Er zwang die Tiere dazu, das zu tun, wofür sie Angst hatten oder das sie aggressiv machte und ihn als Dominanten zu akzeptieren. Aber ist das wirklich der richtige Weg?

Er meinte ebenso, dass er den Hund mit seiner Leinenführung dazu zwingt, den Kopf aufrecht zu tragen und ihn somit stolz macht. Aber ich denke, wenn er das eigentlich nicht will dann wird er nicht stolz sein sondern eher verunsichert und wird sich unwohl fühlen. Wenn man den Hund in eine Körperhaltung zwingt obwohl seine Stimmung anders ist dann ändert sich doch nicht automatisch die Stimmung!?

Er selbst hat ein ganzes Rudel von Hunden und die scheinen recht gut zu hören und sind auch gut sozialisiert. Aber ich fand diese Methoden eigentlich etwas.....veraltet und nicht unbedingt "hundgerecht". Obwohl ich genau da falsch liegen könnte und einfach nur zu weich bin^^

Aber ich habe auch andere "Hundeprofis" arbeiten gesehen und die haben es wesentlich besser auf die Reihe gekriegt ohne ein einziges Mal grob zu werden. Ich werde jetzt keine Namen nennen weil sonst hier eventuell gleich mit Steinen nach mir geworfen wird aber ich kann nur so viel sagen, dass ich diesen Personen alles Vertrauen schenke, was ich in diesem Bereich habe.

Jetzt möchte ich mal die Meinung anderer Hundebesitzer hören. Vielleicht sollte ich mal einen Clip von Youtube posten damit sich jeder sein eigenes Bild von ihm machen kann.

http://www.youtube.com/watch?v=kNA8JbnKU94

Ansonsten freue ich mich mal auf die kommenden Antworten!

LG, Jule

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Hallo und erst mal herzlich Willkommen hier im Forum.

Es gibt wohl kaum einen "bekannten" Hundetrainer, der so polarisiert wie Cesar Millan.

Du findest hier

und

hier sehr kontrovers verlaufende Diskussionen.

Meine Ansicht zum Thema findest Du dort auch immer mal wieder, bis es mir dann meist irgendwann zu blöd wurde, weil man sich im Kreis dreht.

Bei ihm muss man, wie auch bei allem anderen, differenzieren, und darf nicht pauschal urteilen nach dem Motto "der fügt Hunden Schmerzen zu, also ist er ein schlechter Trainer".

LG Anja

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Hallo Jule,

mit dieser Methode kann ich mich gar nicht anfreunden. Ich trainiere selber Hunde und lege beim training sehr viel Wert auf Vertrauen.

Es müssen zu Hause immer Hausregeln eingehalten werden und somit dann auch das Vertrauen aufkommt. Dann klappt es draussen auch gut.

Mit freundlichen Grüßen

Die terrier-tante

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Hallo!

Also Jule beschreibt die "Methode" hier ja nur sehr kurz und gibt einen minimalen Ausschnitt von Cesar Millans Arbeit.

Um zu urteilen, sollte man schon etwas mehr von ihm, gehört, gelesen und gesehen haben.

Ich schließe mich hier Anja an, in den beiden Threads sind einige interessante Argumente und Aspekte.

Um einem Hund einfach ein Alltagsleben mit dem Menschen beizubingen, der vorher nicht negativ geprägt wurde (normale Entwicklung, normale Sozalisierung), muss man sicher nicht immer so handeln und agieren wie Cesar Millan.

Als kleine Anregung möchte ich noch sagen, dass seine Bücher auf deutsch leider grotten schlecht übersetzt sind und dort oft der eigentliche Inhalt anders dargestellt wird.

Grüße

Maike

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sorry aber wenn ein Trainer Hunden Schmerzen zufügt dann ist er kein guter Trainer. Das heißt für mich nur, er weiß nicht wie er sich anders helfen soll.

Er gibt in meinen Augen nicht wirklich gute Ratschläge denn oft ist das Problem nicht mal ansatzweise gelöst oder hat sich zumindest gebessert wenn er wieder geht. Und ich wage mal zu behaupten dass das was er da macht fast jeder hinkriegt der keine Angst vor Hunden hat.

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rofl, lustiger Einstieg hier ins Forum - les dir die beiden Threads durch und diskutier dann bitte erst weiter, anscheinend hast du nur einen sehr kleinen Einblick "genossen"

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Ich schaue seine Dog whisperer Folgen auf Sky an und ich habe noch nie gesehen das er einem Hund weh getan hat oder ihn geschlagen hat. Das höchste der Gefühle ist das runterdrücken,sprich die Höchststrafe. Bei mir und meinen Hunden ist ein "schttt" die warnung,also Gelb und bei Rot werden sie kurz touchiert.

Bestimmte Räume sind nur mir vorbehalten und das handhabe ich schon immer so.

Ich muss nicht schreien und meinen Hund nicht verhauen,meine Methode ist seiner sehr ähnlich.

Meine Kysha folgt mir gerne und ist mit Abstand der Besterzogenste Hund im Umkreis von 20 km!

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Ich habe mich sehr lange mit Cesar Millan auseinander gesetzt. Und ich kann wirklich nicht behaupten, dass er ein Tierquäler ist.

Habt ihr schon einmal sein Buch gelesen? Nein?

Dann holt das mal nach. Er hat sehr viel Respekt vor dem Hund. Er verurteilt Gewalt am Tier.

Aber, er legt viel Wert darauf, dass man mit seinen Hunden wie mit Hunden umgeht. Und nicht wie mit kleinen Menschen.

Das Buch habe ich zur Ergänzung zu HTS gelesen. Und beides hat mich soviel weiter gebracht.

Ohne das Vertrauen zu meinen Hunden zu verlieren.

Im Gegenteil: Nach 6 Jahren akzeptiert mich Leonie endlich als Chef bei den Spaziergängen, bleibt freiwillig hinter mir, und pöbelt so auch nicht mehr.

Vertrauen? Endlich in jeder Situation da. Nicht nur, wenn sie möchte.

Es ärgert mich maßlos, dass man ein paar Ausschnitte aus seiner Arbeit sieht, und dann meint urteilen zu können.

Wer hat den schon mit so aggressiven Hunden gearbeitet? Erfolgreich?

Wer hat schon mit Hunden gearbeitet, die nicht nur Pöbeln, sondern Verletzungs- oder Tötungsabsicht haben?

Man sollte schon das ganze Bild betrachten. Und da gehört mehr dazu, als das Internet nach Filmchen über seine Arbeit abzusuchen.

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Die ersten Hundebücher die ich mir gekauft habe, ohne das ich den Namen vorher kannte, waren von ihm. Ich fand sie sehr gut, von Gewalt ist da keine Rede. In Büchern kann man auch alles weiter auslegen. Ich finde man kann sich sehr gute Sachen draus ziehen.

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Ich habe mich sehr lange mit Cesar Millan auseinander gesetzt. Und ich kann wirklich nicht behaupten, dass er ein Tierquäler ist.

Habt ihr schon einmal sein Buch gelesen? Nein?

Dann holt das mal nach. Er hat sehr viel Respekt vor dem Hund. Er verurteilt Gewalt am Tier.

Aber, er legt viel Wert darauf, dass man mit seinen Hunden wie mit Hunden umgeht. Und nicht wie mit kleinen Menschen.

Das Buch habe ich zur Ergänzung zu HTS gelesen. Und beides hat mich soviel weiter gebracht.

Ohne das Vertrauen zu meinen Hunden zu verlieren.

Im Gegenteil: Nach 6 Jahren akzeptiert mich Leonie endlich als Chef bei den Spaziergängen, bleibt freiwillig hinter mir, und pöbelt so auch nicht mehr.

Vertrauen? Endlich in jeder Situation da. Nicht nur, wenn sie möchte.

Es ärgert mich maßlos, dass man ein paar Ausschnitte aus seiner Arbeit sieht, und dann meint urteilen zu können.

Wer hat den schon mit so aggressiven Hunden gearbeitet? Erfolgreich?

Wer hat schon mit Hunden gearbeitet, die nicht nur Pöbeln, sondern Verletzungs- oder Tötungsabsicht haben?

Man sollte schon das ganze Bild betrachten. Und da gehört mehr dazu, als das Internet nach Filmchen über seine Arbeit abzusuchen.
http://www.polar-chat.de/topic.php?id=64979&goto=1361975

Das hast Du ganz TOLL zusammen gefasst :kuss:

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