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Hundeforum Der Hund
Winchester

Studentin - erster Hund?!

Empfohlene Beiträge

Halli Hallo,

jahrelang habe ich Hunde anderer Leute spazieren geführt und hatte einen "Pflegehund", als ich noch bei meinen Eltern lebte. Den habe ich versorgt, als die Besitzer im Urlaub waren und war auch so viel mit ihm unterwegs.

Der Wunsch war schon immer da einen eigenen Hund zu haben, doch der Zeit- und Geldmangel während meiner Schulzeit, sowie die Tatsache, dass meine Eltern keinen Hund haben wollten, waren Grund genug den Wunsch vorerst als solchen zu belassen.

Seit etwas über einem Jahr bewohne ich nun allein eine Wohnung am Stadtrand von Hildesheim im Ergeschoss. Das Gelände ist eine alte Gärtnerei, sodass vor den Wohnungen ein großer Hof mit Grasfläche ist. Insgesamt wohnen dort nur 4 Studenten, der Vermieter und zwei andere Parteien. Zwei meiner Nachbarn haben ebenfalls Hunde, also ist es kein Problem von dem Vermieter her, Tiere zu halten.

Ich bin Studentin und an meiner Hochschule sind ebenfalls Hunde erlaubt. Viele Studenten nehmen ihre Tiere mit in die Vorlesungen und in den Pausen kann man gemütlich an verschiedenen Orten sitzen (Hochschulcafe, etc) wo die Hunde mit auf den Sofas sein können und überall willkommen sind. Es gibt dort kein "Wir müssen draußen bleiben".

Ich bin mobil, habe also ein Auto und kann im Notfall Tierärzte und -kliniken aufsuchen.

Da ich nebenbei an der Hochschule als Tutor einen eigenen Kurs leite, bekomme ich zusätzlich zu meinem Studentengeld noch knapp 100 extra. Evtl. übernehme ich bald Gremien und könnte nochmals 150 dazu bekommen.

An den Wochenenden fahre ich in den Stall zu meinem Pflegepferd, der Hund könnte auch dort immer mitkommen, genug Auslauf wäre also garantiert.

Nun zu meiner Zukunft:

Als Student der Sozialen Arbeit bin ich sozusagen später in dem Job wo ein Hund immer und überall dabei sein kann. In diesem Berufsfeld wird sehr tolerant mit den Vierbeinern umgegangen und an manchen Arbeitsplätzen wird das Mitbringen von Hunden sogar gewünscht, da viele Klienten positiv auf die Tiere reagieren. Meine Zukunft ist damit also gut für einen Hund geeignet.

Nun zu meinen Zweifeln:

- ich habe ein Kaninchen, dass in meiner Wohnung frei läuft, ich bräuchte also definitiv ein Tier, dass sich nicht für meinen Mitbewohner interessiert, oder ihn bestenfalls sogar mag.

- ich habe kaum eine Vorstellung über die Kosten, die monatlich auf mich zu kommen. Also bis 180 kann ich monatlich locker machen für das Tier.

Nun ein paar Fragen:

- ich habe ein Angebot von eine "Tierretterorganisation" bekommen "seelenhundenannteichsie.de", die meinen, eine Hündin gefunden zu haben, die exakt in meine Situation passt. Sie ist drei Jaher alt, sehr ruhig und anhänglich, stubenrein. Zurzeit wird geprüft, wie sie mit Kaninchen zurecht kommt, Katzen, Menschen und andere Hunde sind kein Problem.

Ich habe die Möglichkeit, die Hündin eine Woche zur Probe bei mir zu haben und später einen Schutzvertrag mit Schutzgebühr abzuschließen, wenn die Probewoche erfolgreich war und ich mich für sie entscheiden sollte.

Voraussetzung für die Vermittlung ist, dass ich mit der Orga in Verbindung bleibe und einer jährlichen Kontrolle zustimme.

Ist so etwas seriös?

Ich möchte keinen Zuchthund, sondern lieber ein Tier, das mich wirklich braucht. Ich habe ein gutes Gefühl dabei, auf was muss ich achten??

- was fütter ich am besten? Nass, trocken, barf?? Ich frage zehn Leute und bekomme zehn verschiedene Antworten. Unsere Pflegetiere wurden immer mit Trocken- und Nassfutter gefüttert. Sind alle sehr alt geworden und hatten dadurch keine Probleme. Gibt es da ein Optimum??

- Gibt es regelmäßige Untersuchungen, die ich wahrnehmen muss? Wie oft wird geimpft, wie oft entwurmt?

- ist eine OP Kosten Versicherung ratsam? Was übernimmt die, was zahle ich für sie (ich kenne nur die OP Kosten Versicherungen für mein Pferd)

Gibt es sonst noch Dinge, die ich mir im Vorab überlegen sollte? Achja: ich fahre nie ni den Urlaub, da ich bedingt durch das Pflegepferd nicht länger als eine Woche weg sein kann. Mein "Urlaub" sind meine Tiere.

Oh Gott, mein Text ist endlos lang geworden, doch ich wollte euch genau aufzeigen, was bei mir Stand der Dinge ist, damit ihr mir die besten Tips geben könnt :)

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Hallo,

auch wenn das eigentlich nicht das Thema ist und ohne dir zunahe treten zu wollen, fände ich es für dein Kaninchen gut, wenn es einen Artgenossen bekäme. Denn so vereinsamt es. Kaninchen sollten NIE in Einzelhaltung leben.

Und nun zum eigentlichen Thema:

Ob der Hund zu dir passt, kann ich nicht sagen. Und die Probewoche sehe ich sehr kritisch. Ein Hund wird sich nie in einer fremden Umgebung zeigen wie er sich zeigt, wenn er in einer gewohnten Umgebung ist. Daher wirst du erst nach einigen Wochen, nachdem sich der Hund eingelebt hat, den wahren Charakter kennenlernen.

Wegen des Kaninchens (hoffentlich bald der Kaninchen!) kann ich dir empfehlen, dass du die Hündin erstmal an der Leine lässt und diese ständig in der Hand hälst. Als Tom bei mir einzog, hatte ich 4 freilaufende Kaninchen. Wenn ich mal nicht zugegen sein konnte, waren die Kaninchen und der Hund getrennt. Eine Alternative wäre zudem, dem Kaninchen ein Innengehege zu bauen, so dass es vor dem Hund geschützt ist.

Impfungen müssen nach der Grundimmunisierung jährlich wiederholt werden (es gibt auch alternative Impfpläne).

Wenn du 180 monatlich zur Verfügung hast, sollte es für einen gesunden Hund reichen. Ich kann dir empfehlen, das Geld, welches du im Monat übrig hast, anzulegen, so dass du immer eine Reserve hast.

Lieben Gruß,

Astrid

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Danke für deine Nachricht :)

Das Kaninchen ist aus einem bestimmte Grund allein. Habe schon mit diversen Kaninchenschutzorgas, sowie dem städtischen Tierheim versucht zu vergesellschaften. Es ist imemr schief gegangen und für das andere Kaninchen nie gut geendet.

Ich habe das Kanichen selbst aus einer Haltung,a us der er abgegeben werden musste, weil er seine Partnerin fertig gemacht hat. Ich befasse mich mit dem Thema nun schon fast zwei Jahre und habe nun nach Absprache mit Fachleuten (Tierarzt, Tierschutz, Tierheim) den Entschluss getroffen, ihm den Stress zu ersparen und ihn allein zu lassen, da er gesund ist, sich so sehr wohl fürhlt und sehr anhänglich ist, was seinen Menschen betrifft.

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Hey

Also die Bedingungen für einen Hund sind gut :) Eine Versicherung lohnt sich auf jeden Fall, denn es kann immer mal was passieren und z.b eine Hüft-Op kostet mehrere hundert Euro.

Ich würde mir auch ne Reserve anlegen, das ist immer gut.

Ob die Hündin zu dir passt kann dir hier aber wohl niemand sagen, ich gebe Astrid aber Recht, ein Hund braucht min. ein Monat bis er voll angekommen ist, je nach Vorgeschichte sogar noch viel länger. Also in einer Woche wirst du nie alle Charaktereigenschaften kennenlernen.

Was du dich einfach fragen musst, ist wie weit der Charakter abweichen darf. Probleme können eh immer auftreten, egal woher der Hund ist. Ich finde es aber sehr schön, das du einem erwachsenen Hund ein Zuhause geben willst :)

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Grundsätzlich finde ich die Vorraussetzungen schon gut :yes:

Bedenke, dass wir in Niedersachsen inzwischen Haftpflichversicherungspflicht haben ;)

Zu der Orga, ob das ganze seriös ist oder nicht wird Dir nur jemand was sagen können, der mit dieser Erfahrungen hat.

Ich habe selber vor 5 Monaten einen Hund einer Orga übernommen.

Ich habe keiner jährlichen Kontrolle zustimmen müssen.

Zu seiner Vermittlerin habe ich eh immer wieder Kontakt, einfach aus Sympathie und weil sie sich freut von ihm zu hören :) aber ich wurde nicht dazu verpflichtet.

Eine solche Pflicht klingt für mich etwas komisch ehrlich gesagt.

Ich finde es schön, dass Du einer "Notnase" ein zu Hause geben magst und weder Züchter noch solche, die sich nur so nennen unterstützt :respekt:

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(bearbeitet)

Deine Lebensbedingungen passen gut für einen Hund. :)

Allerdings, wenn es ein Hund aus dem TS sein soll, dann würde ich mich bei weiteren Orgas und v.a. im örtlichen Tierheim! umsehen.

Bei dieser "Orga" http://www.seelenhunde-nannte-ich-sie.de/ werden die Tiere ausdrücklich durch eine Privatperson vermittelt. Das ist nicht einmal ein e.V. und jährliche Kontrollen finde ich zudem sehr befremdlich.

Eine Haftpflicht brauchst du, Krankenversicherung ist Ansichtssache. Wichtig ist, das Kleingedruckte sorgfältig zu lesen, denn da gibt es einige Unterschiede in der Leistung.

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Ich habe mir die Seite jetzt auch nochmal genauer angeschaut ;)

Auch dort wird schon eine jährliche Kontrolle erwähnt.

Und ja Christiane befremdlich ist das richtige Wort ;) ich finde es schön und auch wichtig, dass einer vermittelnden Orga das Wohl der Hunde am Herzen liegt. Aber man kann es auch übertreiben ganz ehrlich.

Was ist denn wenn jetzt nur mal als Beispiel, Du krank bist zu dem Zeitpunkt zur Nachkontrolle... jeder von uns hat mal Zeiten, wo's Wuffel kürzer kommt weil mal was ist... wollen die den Hund dann wieder abholen? ... mhh also klingt für mich ehrlich gesagt etwas befremdlich.

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Danke für die Antworten :)

Ich habe per bisher Email Kontakt zu der Vermittlungsperson und sie macht einen sehr bemühten und freundlichen Eindruck. Ich werde mit ihr nochmal sprechen bezüglich der "probewoche" und in wieweit die verlängerbar ist.

Wie bei allen meinen Nottieren, die ich aufgenommen habe, ist mir der Charakter relativ egal. Wichtig ist für mich nur, dass Hund und Hase sich mindestens ignorieren. Schließlich ist mein Kaninchen vorher schond a gewesen und hat das Recht des Älteren :so Alles andere - so habe ich gelernt - konnte ich bei unseren Pflegehunden mit viel Liebe, Zeit und Hundeschule hinkriegen, ich bin auch bereit das in Kauf zu nehmen.

Die Tierheime, die ich kontaktiert habe vermitteln Hunde erst ab einer Wohnungsgröße von mindestens 60m² und einem Garten. Den kann ich nicht nachweisen, weil der Hof nicht als Garten zählt und meine Wohung kleiner ist. Das Tierheim Hildesheim würde mir nichtmal eine Katze vermitteln, weil unsere Wohnsiedlung ihnen zu "befahren" war... (30 Zone und Spielstraße -.-)...von daher möchte ich mich nicht an Tierheime wenden.

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Hi,

Ich finde deine Voraussetzungen gut. Bin auch Studentin mit Hund ;)

Wegen der Probewoche: Ich denke, wie der Hund mit dem Kaninchen umgeht, wirst du sehr schnell sehen. Da reicht die Woche locker. Und ob man sich sympathisch ist, merkt man ja auch schnell...

Ich habe meine Hündin von ner Orga, bei der der Hund in das Eigentum des neuen Halters übergeht. Ich persönlich würde es auch nicht anders machen. Bei vielen Orgas bleibt der Hund Eigentum der Orga. Das finde ich nicht besonders gut, ich finde wenn die Orga mir den Hund gibt, muss sie auch überzeugt sein, dass ich mich gut kümmere und kann mir dann auch das Eigentum am Hund überlassen.

Die regelmäßigen Kontrollen finde ich nicht unbedingt schlecht, ich könnte mir vorstellen, dass die Vermittlerin einfach daran interessiert ist, was aus den Hunden wird.

lg,

SuB

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Die Tierheime, die ich kontaktiert habe vermitteln Hunde erst ab einer Wohnungsgröße von mindestens 60m² und einem Garten. Den kann ich nicht nachweisen, weil der Hof nicht als Garten zählt und meine Wohung kleiner ist. Das Tierheim Hildesheim würde mir nichtmal eine Katze vermitteln, weil unsere Wohnsiedlung ihnen zu "befahren" war... (30 Zone und Spielstraße -.-)...von daher möchte ich mich nicht an Tierheime wenden.
http://www.polar-chat.de/topic.php?id=65068&goto=1364971

Leider ist das oft so :( und ich kann das bestätigen :Oo ist im TH Hannover auch nicht anders... ich bekam nichtmal ein Kaninchen, weil meine armen Tiere bei ganz miesen Wetterbedingungen in die Wohnung MÜSSEN :Oo Ich kanns gut verstehen, an das hier ansässige TH werde ich mich auch nie wieder wenden.

Aber bitte prüfe eine Tierschutzorga sehr gut ;) für mich käme auch nur ein eingetragener Verein in frage.

Ich habe meine Hündin von ner Orga, bei der der Hund in das Eigentum des neuen Halters übergeht. Ich persönlich würde es auch nicht anders machen. Bei vielen Orgas bleibt der Hund Eigentum der Orga. Das finde ich nicht besonders gut, ich finde wenn die Orga mir den Hund gibt, muss sie auch überzeugt sein, dass ich mich gut kümmere und kann mir dann auch das Eigentum am Hund überlassen.

Dem kann ich mich nur anschliessen :yes:

Ich drücke Dir die Daumen, dass Du eine passende Fellnase findest :)

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