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Hundeforum Der Hund
Susi und Balou

Stärkung des Selbstbewusstseins...

Empfohlene Beiträge

Hallo,

ich hab mal wieder eine Frage zu meinem Hund... :Oo

Balou ist ja mehr der ängstliche und zurückhaltende Typ Hund..

Heute war es wieder mal soweit das ein 11 Monate alter Labradorjungrüde auf Balou "los ging".

Er fing heftig an zu pöbeln und auch als Balou sich wimmernd auf den Rücken lag und nichts machte lies er ihn nicht mehr aufstehen. Er stand direkt über ihn und knurrte heftig, die Besitzerin war selbst überrascht weil ihrer das zuvor noch nie gemacht hat und wir musste ihn da wegholen weil er in dem Moment nicht mehr auf sie hörte....

Wie kann ich das Selbstbewusstsein von Balou stärken, damit er nicht immer so angemacht wird und auch mal "dagegen hält"?

Kommt das noch von alleine oder wird das immer so bleiben?

Er wird ja erst 8 Monate, ist es also noch typisches Welpenverhalten und der Rest kommt von selbst?

Einerseits sollte ich ja froh sein dass er sich nicht so provozieren lässt und schlimmstenfalls in eine Beisserei gerät, aber so kann es ja auf Dauer auch nicht weitergehen..

Er lässt sich ja auch von jüngeren Welpen/Junghunden unterdrücken.

Ich geh ja mit ihm mittlerweile in die Hundeschule und versuche so viele Kontakte zu anderen Hunden zuzulassen wie möglich.

Hat da jemand einen Rat?

Sei es durch eigene Erlebnisse, Bekannte oder sonst was.

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Hey,

bei meinem war es auch immer so, dass er sich immer überall unterworfen hat und ich dachte das ändert sich nie.

Ich war manchmal schon fast genervt von dem "Weichei" :D

Bei ihm hat es sich allerdings von ganz alleine geändert.

Erst fing er an ganz leise zu knurren wenn ihm was nicht gefiehl und jetzt macht er sich richtig groß und kriegt ne "Bürste".

Er macht zum Glück nichts, geht also nicht auf andere Hunde los oder ähnliches, aber er lässt sich auch nichts gefallen :)

Ich weiß allerdings nicht, ob das immer von alleine kommt...

Liebe Grüße

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Ich kenne eine Menge Leute, die so denken. Wir teilweise auch ;)

Also dieses: "Er muss mal lernen, dagegen zu halten", meine ich.

Ich denke, du solltest ihm ruhig erstmal Zeit geben. In aller Regel wird er von alleine mutig (meist mit etwa 12-18 Monaten :Oo )

Gib ihm Sicherheit, biete ihm Schutz wenn er ängstlich ist aber bestätige seine Angst nicht. Sei ein "Fels in der Brandung" für ihn, ohne zu viel Brimbamborium um ander Hunde zu machen.

Sicher, wenn erste Gefahr besteht dann schütze ihn auch aktiv, aber nicht wenn nur wieder jemand frech wird.

Denke mal, der Labbi war genau in dem Alter, in dem er als Halbstarker mal sehen wollte, wer schwächer ist. Er hat Balou zwar unterdrückt, aber wie es klang war es keine ernste Bedrohung - allerdings sehr richtig, dass die Besitzerin ihn dann weggeholt hat.

In SO einem Fall könnte man auch selber hin und den fremden Hund wegziehen, ich würde es aber nicht generell so handhaben. Aber das bin ich - andere denken vllt anders.

(Ein wenig Konfliktlösungs-Potential sollte man den Hunden schon zugestehen, finde ich.)

Wie gesagt, warte ab. Verhindere extremes Mobbing an deinem Hund surch souveränes Herumstehen ;) und geh zB nicht einfach weg, wenn er zu dir kommt (etwas was ich immer öfter sehe, mit dem Satz "Dass muss er auch mal lernen" :o ), es sei denn er nutzt dich als Angriffs-Hilfe ;)

Im Zweifelsfall geh lieber weiter mit ihm.

In ein paar Monaten wird Balou vermutich von selber frecher und mutiger werden - Higgins ist auch gerade in der Phase.

Yay.

(das war Ironie ;) )

Edit: dein Hund ist jetzt in einem Alter, in dem er von potentliellen Gegnern schon mal für voll(er) genommen wird. Als Welpe hatte er schon durchs eine Tapsigkeit und sein Verhalten noch eine gewisse Narrenfreiheit (nicht "Welpenschutz", aber er wurde einfach nicht als voller Hund angenommen) und nun ist er schon fast erwachsen und der einzige Schutz vor Prügeleien, die er noch nicht gewinnen kann ist nunmal unterwürfiges Verhalten.

Das ist normal und auch gut so, denn seine Gesundheit hängt davon ab, dass starke Rüden ihn nicht als ernste Bedrohung ansehen.

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Hmm ok, dann bin ich mal gespannt was da noch so kommen wird... oder auch nicht kommen wird..

Nur komisch ist, dass er sich teilweise auch von jüngeren (auch Hündinnen) unterwerfen lässt und nicht mal da versucht etwas gegen zu halten...

Oh und tapsig ist er in seinen Bewegungen immernoch - grins

Aber ich werde das ganze mal weiter beobachten, bleibt wohl nicht viel mehr als abzuwarten wie er sich noch entwickeln wird.

Trotzdem schonmal danke für die Antworten.

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Hallo,

ich bin zwar kein Experte, kann aber hier vielleicht ein bißchen mitreden.

Meine Keiko kommt aus einem rumänischen Tierheim.

Sie kam vor ca. 5 Wochen mit ca. 7 Monaten zu uns, war ängstlich, aber es hielt sich in Grenzen. Sie zeigte Anzeichen von Selbstbewußtsein. Die Hundetrainerin gab den Rat, soviele Hundebegegnungen zuzulassen, wie möglich. Hab ich auch gemacht und habe Keiko auch dabei "allein" gelassen.

Ergebnis ist jetzt ein noch ängstlicherer Hund, der allerdings nicht mehr den Schutz bei mir sucht, sondern in der Botanik. :wall:

Ich kann 100%ig Lemmy zustimmen! Schade, daß ich anfangs nicht so gehandelt habe. Jetzt kann ich nämlich wieder von vorne anfangen, sprich hauptsächlich Blickkontakt Übungen und Bindungsarbeit, um Keiko das Vertrauen als Rudelführer wieder zu geben.

Rumänische Streuner sind Sonderfälle, also mag es hier nicht 1 zu 1 passen. Aber so wie du es beschreibst, so lief auch so manche Hundebegegnung bei Keiko ab. Den Rat, den Lemmy dir gibt, der wäre für mich Gold wert gewesen. :Oo

Alles gute mit deinem Balou!

gruss

maya mit Keiko :winken:

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Danke schön!

Ja er darf in solchen Situationen sicherlich zu mir kommen wie er möchte, was er auch zum Glück macht.

Zur Not stell ich mich auch vor den anderen Hund wenn Balou bei mir ist und schick ihn mit einem lauten und bestimmenen "AUS!" oder "AB!" weg. Hat bisher zum Glück auch geklappt, weil die Hunde damit wohl nicht gerechnet hätten... sie guckten eher ein wenig verdutzt :Oo

Wünsche dir jedenfalls auf viel Glück dass die Bindung zwischen euch schnell wieder aufgebaut wird!

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Susi und Balou!

Ich find es so so richtig,

daß Balou Kontakt zu möglichst vielen Hunde hat!!!

Das ind ich wirklich toll, daß du das ermöglichst und erlaubst!

Denn nur durch solche Kontakte kann er lernen,

wie man mit Hunden umgeht und in Kontakt tritt!

Für ich klingt das so,

als hat er im Welpenalter zu viele zu dominante Hunde getroffen.

Wo er einfach unterlegen war.

Vielleicht hast du ie Möglichkeit,

ihn mit gleichaltrigen oder jüngeren Hunden spielen zu lassen.

Du hast geschrieben,

daß er sich auch bei jüngeren Welpen unterwirft.

lass ihn weiter spielen mit Hunden,

und sein froh darum, da er das s gut macht mit dem Unterwerfen.

es ist eine kluge, deeskalierende Geste!

Nur, wenn der dominierende Hund sich in etwas reinsteigert und nicht ablässst, sobald Balou

sich unterwirft,

würde ich eingreifen.

aber gib ihm Zeit.

er wird sicher bald erkennen,

daß er einigen anderen Hunden überlegen ist.

und wenn nicht:

sei froh!

um einen Hund, der jedem Streit aus dem Weg geht, der deeskalierend agiert!!!

meine Frida ist so: sie ist aufgeschlossen,

aber eher unterwürfig.

das ist toll!

denn sie vertseht sich mit JEDEM!!!!!!!! Hund.

am Ende spielen IMMER ALLE Hunde mit Frida!!!!

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Angel hat sich als Junghund auch vor fast jeden Hund unterworfen, Sie ist viel selbstbewusster durch Zerrspiele geworden, dabei lässt Du den Hund auch mal siegen und die Beute kriegen :) !!!

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Verstehen tut er sich auch mit jedem Hund, gab noch nie einen wo es von seiner Seite her nicht gepasst hätte.

Sobald ich Draußen Junghunde treffe trete ich gleich mit den Besitzern erstmal in Konakt dass die sich schön beschnuppern und austoben können.

Die sind ja meistens auch froh wenn mal ein jüngerer Hund kommt und die spielen können :-)

Über seine Vorgeschichte weiß ich nicht ganz so viel, außer das er von einem "Hinterhof" kommt wo nicht so viel war mit Kontakt zu anderen Menschen oder Hunden (bis auf die Wurfgeschwister).. er ist jetzt seit 2 Monaten bei mir, habe ihn mit 6 Monaten übernommen... scheint jedenfalls nicht berauschend dort gewesen zu sein..

Er hatte Anfangs ja vor allen Menschen und Tieren.. auch andere Welpen... ziemliche Angst und meidete den Kontakt zu denen..

hatte viel Arbeit ihn so hin zu bekommen wie er jetzt ist... aber es hat sich gelohnt :)

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Wollte mal berichten wie es mittlerweile bei Balou aussieht:

Seit dem letzten Beitrag sind nun 1,5 Monate vergangen. Balou ist nun 9,5 Monate alt und macht sich prächtig.

Was sein Selbstbewusstsein angeht, geht dieses immer mehr Bergauf.

Er lässt sich nicht mehr von alles und jedem Unterbuttern und zeigt (zwar nicht immer sofort, aber recht schnell) von sich aus wenn ihm etwas reicht oder er etwas nicht will.

Das erste Mal wo er sich richtig gewehrt hat war bei seinem gleichaltrigen Schäferhunderüdenfreund. Eine alte Freundin und ich treffen uns regelmäßig und laufen mit den Hunden, ihr Jungspund zwickte und jagde ihn immer, Balou sah das relativ gelassen, denn er ist schneller und wendiger als der andere.. jedenfalls hat er sich das immer und immer wieder bei unseren Treffen gefallen lassen, bis auf das letzte Mal, da hat er ihn so richtig zurecht gewiesen. Seitdem war Ruhe und Balou hat gemerkt das er ein wenig mehr drauf hat :Oo

Ein paar Tage darauf zickte er zurück als ihn ein BC doof von der Seite anknurrte und schnappen wollte.

Und letzten Sonntag wollte ihn ein etwas kleinerer Rüde bespringen, aber nicht mehr mit Balou dachte er sich wohl.

Die Geduld habt sich scheinbar eindeutig gelohnt, er rennt auch nicht mehr sofort weg wenn andere Hunde etwas forscher auf ihn zugehen, sondern läuft in so einer Situation mittlerweile an meiner Seite oder bleibt in unmittelbarer Nähe zu mir stehen.

Es ist sogar teilweise schon so das er auf andere Hunde zugeht :)

Auch für Hündinnen scheint er sich seit 2 Wochen besonders zu interessieren :Oo , wobei er aber sehr gut abrufbar ist, sollte es zuviel werden.

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