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polar-chat.de  Der Hund
Fiona01

Die unsichtbare Linie!

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Hallo ihr Lieben,

vielleicht eine merkwürdige Überschrift, die ich gewählt habe, aber mir geht es um Folgendes:

Meine Hunde sind ja viel ohne Leine unterwegs. Fly bewegt sich sicher in einem Radius um uns herum, der so zwischen 10 m und 15 m liegt.

Minos, unser 18 Monate alter Junghund macht das ähnlich, wobei er auch schon mal gerne gucken geht, was er aber nur bedingt darf.

Wenn wir jetzt in einer Freilaufzone unterwegs sind und er einen anderen Hund sichtet, mit dem er natürlich spielen will, ist mir aufgefallen, dass er sich in einem Bereich von, ich kanns jetzt nicht genau sagen, vielleicht 7, 8 m, gut zurückrufen lässt, aber darüber hinaus kommt die unsichtbare Linie, der Bereich, in dem er die Ohren auf Durchzug stellt.

Ich habe schon öfters mit anderen Hundehaltern darüber gesprochen und sie haben mir das bestätigt, dass es bei ihnen genauso ist. ;)

Warum ist das so?

Ist der Kontakt zum Rudel, sprich zu mir, dann schon mental? unterbrochen?

Geht euch das genauso oder kennt ihr das auch von euren Hunden?

Klar muss ich als Halter dann darauf achten, dass mein Hund mir nicht aus "seinem Bereich" herausflutscht, aber mir gehts generell um die Frage, kennt ihr diese unsichtbare Linie und in welchem Distanzbereich liegt sie bei euren Hunden?

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Huhu :winken: JA, ist bei den meisten Hunden so. Bei Maniya nicht mehr zum Glück, sie kann ich auch 1 m vor dem anderen Hund noch abrufen, egal wie weit weg. Dennoch denken die meisten Hunde (auch George und Pepper, Sky etc.) je weiter sie vorne sind immer mehr "vorwärts", sind sozial motiviert oder/und im Trieb und beides schaltet "Lernen" aus. Und konditionierter Rückruf gehört zum "Lernen" leider. Was nun die soziale Motivation genau ist und warum die stärker ist, als die Motivation beim Rudel zu bleiben... keine Ahnung leider.

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Jo, kenn ich auch!

Leider kann ich nicht genau sagen, wo die Linie liegt, denn sie ist je nachdem WAS auf der anderen Seite der Linie ist - Hund, Reh, Schnüffeln, Butterbrot - unterschiedlich weit von mir entfernt.

Lemmys ist beim 'reinen' Schnüffeln etwa 20 m. Manchmal noch weiter. Muss dazu sagen, er kommt dann langsam, aber er kommt .

Ist ein Hund zu sehen liegt sie bei etwa 5-6 m.

Wild... öhm, lange nicht getestet, aber ich erinnere mich glaub ich an 0-1 m. Und der 1 m auch nur, wenn ich mich auf den Hund stürze und ihn festhalte :D

Bei Butch... ähh, der kommt sowieso nicht ;) Aber er läuft auch nicht weg, also... naja.

Higgins ist bei Hunden (noch keine Rehe offline begegnet) etwa bei 8 m, manchmal auch mehr. Er kommt aber sehr schnell wieder und lässt sich auch recht gut vom Spiel oder Kontakt abrufen. Manchmal allerdings, wenn er Volldampf gibt, ist er auch aus 2 m nicht mehr abrufbar. Hin und wieder hilft ein Leinenwurf, aber nicht immer.

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Was nun die soziale Motivation genau ist und warum die stärker ist, als die Motivation beim Rudel zu bleiben... keine Ahnung leider.

Das hat Trummler auch schon beschrieben und beobachtet. Hunde die getrennt von ihren Artgenossen aufgezogen worden sind. Sprich sie haben nur Kontakt zum Menschen, wenden sich vom Menschen ab sobald sie die Möglichkeit haben sozialen Kontakt zu Artgenossen zu bekommen.

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Heiko aber das widerspricht sich dann in unserem Fall.

Minos war 5 Monate mit seinen Wurfgeschwistern zusammen. ;)

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Ne das wiederspricht sich nicht unbedingt.

Soll heißen sobald Artgenossen ins Spiel kommen wird es deutlich schwieriger für den Menschen dazwischen zu kommen.

Aber deine Beobachtung teile ich. Bei den meisten Hundehaltern ist es so das wenn ein bestimmter Abstand erreicht wird dann ist der Hund quasi frei und entscheidet auch so.

Es könnte daran liegen das immer daran gearbeitet wird den Hund nah beim Hundeführer zu halten. Ein gute Distanzarbeit würde das Problem wahrscheinlich kleiner werden lassen wenn nicht sogar beseitigen.

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Oh, die Beobachtung hab ich auch gemacht! :Oo

Im 10 Meter Bereich ist alles klar und darüber isset vorbei!

Allerdings nur bei Wildsichtung, bei Artgenossen nicht!

Ich habe bisher immer gedacht, das es an der Schleppleinenarbeit liegt! :Oo

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Es könnte daran liegen das immer daran gearbeitet wird den Hund nah beim Hundeführer zu halten. Ein gute Distanzarbeit würde das Problem wahrscheinlich kleiner werden lassen wenn nicht sogar beseitigen.
http://www.polar-chat.de/topic.php?id=65409&goto=1373957

Ja, das denke ich auch! Meistens rufen wir die Hunde ran und managen alles bei uns und sind eher negativ motiviert, wenn der Hund zu weit weg ist, vertrauen weniger und das beeinflusst "das innere Band" denke ich.

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@ Simone:

Bei fremden Hunden bzw. Haltern mache ich das auch, allein weil die wegen der Größe, dem Tempo und dann noch der Angewohnheit wie ein Gnu zu hüpfen, meist doch etwas irritiert sind. ;)

Ansonsten lasse ich das mittlerweile bei uns bekannten Hunden und Haltern sein, da soll Minos machen. :)

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Machen lasse ich keinen VOR mir, da wir ja meist im Rudel unterwegs sind. Ich lage Maniya gern mal auf Entfernung ab und wenn der fremde Hund zu ihr geht, dann gebe ich sie erst frei und wenn er es nicht tut, muss sie da bleiben, bis ich sie frei gebe. Oder ich rufe kurz vorher ab. George (und Pepper) muss ich bei mir behalten, weil sie unfähig sind stressfrei zu "machen" und vor allem auf weite Entfernung meinem Kommando Folge zu leisten. Ist im Rudel eh alles etwas komplizierter, da die Hunde untereinander sich auch gerne mal "Kommandos" geben. Z.b. rennt Sky wie angestochen zum Hund, Maniya will Sky holen und rennt einfach mit und splittet etc. Da kann ich dann auf entfernung auch nicht mehr viel machen. :Oo

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