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polar-chat.de  Der Hund
LillyGreta

Hündin akzeptiert neuen Welpen nicht :(

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Hallo Ihr Lieben,

ich stehe vor einem, für mich im Moment heiklen Problem.

Gestern zog unser Hundebaby Greta (9 Wochen, Mops-Mix) ein und unsre Hündin Lilly (4Jahre, Staff-Mix) tut sich echt schwer.

Im Prinzip hab ich keine ruhige Minute, allein lassen würde ich die beiden nicht. Revierverhalten schön und gut, aber ich hab voll Panik, wenn Lilly Greta "maßregelt", Greta nicht mehr aufsteht, bzw. bösen Schaden nimmt. Sie hat noch nicht gebissen oder geschnappt, aber schon geknurrt und ist immer völlig angespannt.

In der Wohnung beobachtet sie jede Bewegung der kleinen argwöhnisch und ich hab Angst, dass sie jeden Augenblick drauf los geht.

Draußen is wieder okay, da will die Große mit der Kleinen spielen...

Bin ich einfach nur zu panisch oder übervorsichtig?

Was kann ich tun?

Danke schonmal

Verena

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Hallo :winken:

Hm, wie ist sie denn sonst so mit anderen Hunden? Mit Welpen? Ist sie Artgenossenagressiv?

Also ansich ist es total normal, dass der Welpe erstmal in der Bewegung eingeschränkt wird und die Althündin sich den nötigen Respekt für ein Zusammenleben verschafft. Nach und nach lässt sie dem Welpen dann immer mehr Freiraum, den er sich dann mit gutem Verhalten verdient hat. Ich würde lediglich aufpassen, dass der Welpe auch mal Ruhe gibt und es keine Dinge wie Spielzeug, Knochen, Futter etc. zu verteidigen gibt. Chef bist erstmal DU!

Dennoch finde ich es nicht schlecht, wenn ein Hund miterzieht. Mein Welpe durfte sich die erste Wo. hier kaum bewegen und heute weiss ich auch, warum... er ist superfrech! Sie hat sich so den Respekt verschafft!

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Oh Danke, dass ging ja fix :klatsch:

Also auf der Hundewiese is die Große ein Engel. Kleine Hunde oder welche, die sie nich interessieren ignoriert sie, mit großen Hunden oder "gleichstarken" spielt und tobt sie gerne und auch fair.

Sie is allerdings was Wohnung und "ihre Menschen" angeht schon immer recht dominant gewesen.

Meine Angst ist halt nur die, dass die Lütte was abbekommt, von dem sie sich nich erholt, weil sie ja noch so winzig is.

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Deine Unsicherheit überträgt sich natürlich auf Deine Hündin. Da kommt so ein Kleinteil ins Haus und Frauchen wird unsicher. Was soll die Hündin da machen - natürlich auch das Kleinteil vorsichtig überwachen.

Klar ist es eine Gradwanderung Ruhe und Selbstsicherheit auszustrahlen und trotzdem ein wachsames Auge auf Hündin und Welpen haben. Gut bewährt hat sich bei mir da eine sichere Box für den Welpen, in die er sich jederzeit zurückziehen kann und wo man ihn dann sicher weiss und beruhigt sein normales Tagwerk ohne Stress begehen kann - wenn der Welpe eine seiner anfangs noch vielen Ruhezeiten hat. Dann sollte auch die ältere Hündin nicht immer zurückstecken, da der Kleine ja neu und noch so klein ist. Als immer bedenken für die Hündin alles so weit wie möglich normal laufen lassen und bei den Zeiten, die sie mit dem Welpen zusammen ist ruhig und gelassen bleiben.

LG Heike

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Wie du es schilderst hat deine erwachsene Hündin ein gutes Sozialverhalten, somit wird sie in einem für den Welpen angebrachtem Maß reagieren. Allerdins kann es nicht schaden, wie Simone schon schreibt, Ressourcen unter Verschluß zu halten und deiner Hündin auch mal Ruhe vorm Welpen verschaffen.

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Puh, ich gebe mein Bestes und werde versuchen mal möglichst wenig einzugreifen ;)

Ich Danke Euch sehr und werde berichten...

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Ich kenne diese Angst, grade wenn der Größenunterschied enorm ist.

Das mit der Box ist eine gute Idee!

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Also eine Box hatte ich im Netz bestellt, die dürfte Anfang der Woche hier sein.

Vielleicht Parke ich die am Anfang im Wohnzimmer und räume dem Zwerg da einen "Schutzraum" ein und Lilly hat dann auch mal Pause.

Bald gehts erstmal in die Welpenspielstunde :D

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Ich verstehe dich sehr gut! Als bei uns der Welpe einzog, war Kira 5 Jahre und immer total lieb zu Welpen (draußen!!!!). Und plötzlich hatte ich eine richtige Zicke zu Hause. Nichts durfte der Kleine (der aber auch rotzfrech war). Nach 5 Tagen hab ich abends heulend im Bett gesessen und gedacht, ich müsste Rusty wieder ins TH zurück bringen.

Als ich dann am nächsten Morgen aufgewacht bin, standen zwei grinsende Hundis vor meinem Bett!!!! :klatsch: Als wenn sie es geahnt hätten. Seit dem gings bergauf.

Rusty hat sich mehr und mehr benommen und Kira hat die Zügel lockerer gelassen.

Heute sind sie wie Latsch und Bommel! :megagrins

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Hallo :)

Meine Hündin war damals genauso, als mein Rüde mit 8 Wochen hier einzog. Ich habe beiden Hunden einen Rückzugsort eingeräumt, den der andere Hund nicht zu betreten hatte. Außerdem habe ich darauf geachtet, dass meine ältere Hündin nicht so viel zurück stecken musste, sondern kleine BonBons extra bekam - Spaziergänge nur mit ihr, sie mit irgendwohin genommen und den Zwerg bei meinen Eltern gelassen, etc. Es ist eine Gradwanderung gewesen, anstrengend aber es lohnt sich. Gerade bei meiner Hündin hab ich gemerkt wie gut ihr die "extrabonuszeit" nur mit mir tat. In seinen Ruhezeiten hab ich ihn von uns getrennt (auch wenn er dabei nur altersgerecht alleine war, ich lebe nicht alleine :)) und mit ihr tolle Sachen unternommen. So hat sie ihn nicht als eindringling gesehen (also, irgendwann nicht mehr) und ich war dadurch auch irgendwie ruhiger wenn die beiden zusammen waren - wobei sie ihn immer sehr sanft zurück gewiesen hat, nicht wirklich ruppig wurde - nur deutlich. Und das ist doch auch klar - da kommt auf einmal sowas ins Haus, und scheint auch noch zu bleiben, da muss man seine Position mal klar stellen.

Wenn du Ruhe ausstrahlst, deutlich machst das beide ihre Ruhezonen haben und darauf achtest, dass sich die ältere nicht extrem zurückgesetzt fühlt, denke ich klappt das alles wunderbar :) Nur du musst Ruhe und "Führung" ausstrahlen.

Lieben Gruß

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