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polar-chat.de  Der Hund
Linchchen

Worauf sollte man beim Hundesitter/der Hundepension achten?

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Hallo ihr,

ich hab evtl. ab 1.1. die Möglichkeit eine Vollzeitstelle in einer etwa 80 km entfernten Firma anzufangen.

Nun will ich Lina natürlich nicht den ganzen Tag allein lassen, zumal es ja nicht "nur" die acht Stunden Arbeit wären, sondern jeweils noch eine Stunde Fahrzeit hin und zurück.

Mit ins Büro darf sie leider nicht... :(

Jetzt war ich am überlegen, dass es ja Hundesitter gibt bzw. Pensionen, die die Hunde auch tageweise aufnehmen, ähnlich wie in einem Kindergarten für die lieben Kleinen.

Aber: Worauf muss man dabei achten? Was unterscheidet gute von weniger guten? Gibt es jemand, der es ähnlich praktiziert? Wie kommen denn die Hunde damit zurecht?

Lina war noch nie in einer Hundepension. Sie fremdelt ja ein bisschen die erste Zeit und ich weiß nicht, ob des nicht zu krass für sie is, wenn die einfach irgendwo abgegeben wird. Andererseits bin ich kein Fan davon, Fremden meinen Schlüssel zu geben....

Danke schon mal für Tipps.

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Sie sollten sich Zeit nehmen für ein Vor ab Gespräch,

du solltest die Örtlichkeiten begehen können,

bei kleineren "Betrieben" würde ich mir einen Nachweis zeigen lassen das die Person entsprechend versichert ist.

Hund sollte sich wolhfühlen,

es sollten nicht zu große Gruppen sein,

die Hunde sollten Familienanschluss haben und nicht den Tag über sich selbst überlassen sein.

Sie sollte drauf bestehen das die Hunde haftpflichtversichert und geimpft sind.

Das ist das was mir als erstes einfällt ;)

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Hallo!

Ich führe Vorab-Gespräche, mache einen gemeinsamen Gassigang, da sich der zu betreuende Hund mit meinem verstehen soll.

Am besten wäre es natürlich, wenn Lina einfach in den Tagesablauf integriert wird. So mache ich das. Der Gasthund lebt bei mir normal als Familienmitglied mit.

Ich lasse mir einen Wohnungsschlüssel geben, falls es irgendwie nötig sein sollte, den Gasthund nachts (ich habe häufig Übernachtungshunde) in der eigenen Wohnung schlafen zu lassen. Wichtig sollte für die betreuende Person noch sein Haftpflichtversicherung Hund und Impfausweis.

Der Betreuungshund sollte sein eigenes Futter mitbringen und eine gewohnte Decke/ Liegeplatz.

Meine Gasthunde freuen sich immer nen Ast ab, wenn sie herkommen ;) Ich gebe mir auch extrem viel Mühe und dann kommen die Hunde gerne wieder.

Viele Grüße und viel Erfolg beim Suchen!

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Die Vorschreiber hatten ja schon gute Tips. Vieleicht suchst du jetzt schnell nach einer geeigneten Stelle, damit du jetzt schon einen Probetag ausmachen kannst , um zu schauen , wie es mit deinem Hund klappt!

:winken: Hilde

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Hast du keine hundebekannschaften? Vielleicht jemand mit dem du gerne Gassie gehst und wo sich die Hunde schon kennen. Frag doch dort ob dieser den Hund Tagsüber mit betreuen würde. Eine Pension ist oft gerade für sensible Hunde mit häufig wechselden Rudelmitgliedern mit Streß verbunden.

Auch viele Rentner die selber keinen Hund mehr aufnehmen wollen weil der sie überleben könnte währen eine gute alternative.

generell sollten die Leute erst einmal mit deinem Hund klar kommen können und auch die Zeit haben. einem Arbeislosen würde ich keinen Hund für Dauerpflege geben denn er wird ja auch irgendwann wieder Arbeiten.

Es sollte generell ob pension oder Privat sauber sein. Wo würde der Hund untergebracht. Bei Pensionen: Wieviel Hunde werden dort max. versorgt wieviel Personal ist da? Wird ein Kind oder der Mann mit zum Betreuungspersonal gezählt obwohl die in die Schule bzw. Arbeit gehen? Gibt es §11. beobachte wie sie mit den dort anwesenden Hunden umgehen und beurteile selbst. Außerdem kontrolliert man deinen Impfpaß achte man darauf das die Tiere alle entwurmt wurden? Woher kommen die Tiere die sich dort befinden aus Privathand oder werden sie vielleicht dort zwischengelagert. Wie geht man mit Beißereien um? Idealer weise sind immer zwei personen anwesend. Welchen Tierarzt würde man im Notfall beauftragen.

Fragen die ich klären würde und nicht zuletzt Versicherung und Kosten abklären.

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Hast du keine hundebekannschaften?

Wie Hundebekanntschaften... also ich persönlich bevorzuge da schon Menschen :)

Aber ich weiß, worauf du hinaus willst.

Vielleicht jemand mit dem du gerne Gassie gehst und wo sich die Hunde schon kennen. Frag doch dort ob dieser den Hund Tagsüber mit betreuen würde.

Das Ding ist, die sind alle auch im besten Alter und arbeiten, sprich die Hunde sind da schon selbst irgendwo zwischen Tür und Angel.

Momentan haben wir zwar auch einen Nachbarn, der während meiner Weiterbildung Lina mittags kurz raus lässt, aber das ist für alle leider keine Dauerlösung.

Rentner sind bei 30 Kilo Hund leider auch keine Lösung - vor allem, wenn Hund gern Katzen nachgeht. Da kann Lina mal kurz ordentlich anziehen und den Oberschenkelhalsbruch möchte ich nicht verantworten.

Die Vorschreiber hatten ja schon gute Tips. Vieleicht suchst du jetzt schnell nach einer geeigneten Stelle, damit du jetzt schon einen Probetag ausmachen kannst , um zu schauen , wie es mit deinem Hund klappt!

Ich hab noch keine feste Zusage für die Stelle und bis ich die nicht hab, möchte ich da noch nichts organisieren. Hoff jetzt, dass ich bis Ende der Woche was höre.

Natürlich müsste ich vorher nen Probetag ausmachen, Lina geht nämlich grundsätzlich nicht einfach mit Fremden mit, was halt noch einmal ein Problem ist...

Kennt den jemand im Umkreis Memmingen bzw. irgendwo auf dem Weg von Sonthofen/Kempten nach Memmingen?

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Ohja das Problem kenne ich.

Bei mir ist es Gott sei Dank nur ein Tag in der Woche, an dem ich Chaos abgeben muss- aber selbst das ist (für mich und Hund) schon schlimm genug.

Gibt es denn in deiner näheren Umgebung eine Art "Hundekindergarten"?

Ich finde es kommt sehr stark auf den Hundetypus an.

Wenn Lina gern mit (vllt auch vielen) anderen Hunden zusammen ist und nicht so schnell Stress hat, dann kann soetwas eine gute Sache sein- sie ist abgelenkt und am Ende ausgepowert.

Wenn sie aber nicht so viel Wert auf Artgenossen legt und eher die menschliche Nähe sucht, ist eine Einzelbetreuung (oder eben auch bei einer Person mit max. 2 Hunden) das Beste.

In jedem Fall sollte für den/die Hundesitter/in der Spaß am Umgang mit Hunden imVordergrund stehen und das sollte man merken.

Ich hatte neulich eine potentielle Hundesitterin bei mir und das ging gar nicht.

Sie hatte einfach null Feeling für Hunde und das hat Chaos sofort gemerkt und dann natürlich auch voll ausgenutzt.... er war rotzfrech und biss immerzu in die Leine, wenn sie ihn führte.

An sich nur ein Austesten, aber sie wusste nicht damit umzugehen und war extrem unsicher.

Da ist dann der Funke einfach auf beiden Seiten nicht übergesprungen.

Da gibt es gute und schlechte Kombinationen.

Und dann kommt es darauf an, für welche Art der Betreuung du dich letztlich entscheidest.

Bei einer (öffentlichen) Hundekita würde ich vorher mindestens 1x vorbeischauen und ein bisschen Zeit dort verbringen, mit genau die Örtlichkeiten zeigen lassen und den Tagesablauf etwas mitverfolgen.

Hierbei sollten nicht zu viele Hunde aufeinander hocken und die betreuende Person sollte immer Herr der Lage sein.

Auch sollte sie auf die Formalitäten (Impfungen/Haftpflicht und dergleichen) Wert legen.

Bei einer privaten Person, die max. 2 Hunde bei sich hat, würde ich mir ebenfalls die Örtlichkeiten anschauen und vor allem aber den Umgang mit den Hunden und insbesondere deinem Hund; denn wie gesagt- nicht immer passt es und du möchtest ja entspannt auf die Arbeit gehen und Hundi ausgeglichen wieder abholen.

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