Jump to content

Schön, dass Du uns gefunden hast! 

Erstelle in wenigen Sekunden ein Benutzerkonto oder logge Dich noch einfacher mit Deinem Facebook oder Google account ein. Kostenlos alle Funktionen nutzen!

➡️  Konto erstellen | Login

Hundeforum Der Hund
jinie

Hund frisst alles auf der Straße/Wald/Gebüsch

Empfohlene Beiträge

Hallo ich hab leider nix passendes Gefunden deshalb hab ich mal ein neues Thema aufgemacht.

Mein Problem ich hab 2 Mops+Beagle Mixe das heißt beide sehr sehr verfressen.

Die Nase immer auf dem Boden und immer auch Glück beim finden.

Meist finden sie was im Gebüsch und fressen das dann immer ganz schnell auf.

Wenn es noch auf dem Boden liegt und ich "Aus" rufe dann lassen sie davon ab.

Ist es schon im Maul dann wird ungekaut und alles runtergeschlugt.

Gott sei dank ist noch nix schlimmes passiert aber ich hab sehr dolle Angst davor denn hier laufe regelmäßig bekloppte rum die Giftköder/Nagelköder oder sowas legen.

Was kann ich machen?

Sie fressen wirklich alles vom Brötchen was weggeworfenist bis hin zu Menschenscheiß*** von Joggern.

Es ist wirklich wiederlich.

Bitte hilfe :winken::winken:

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Wie alt sind denn die beiden ?

Also bei uns war das ne Zeit lang auch ganz schlimm allerdings hat es sich inzwischen, ich sag mal "verwachsen" .

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Die große ist 1 1/2 und der kleine der seiner Schwester ja alles nachmachen muss:motz: :motz: :motz:

ist 17 Wochen alt

;)

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Es gibt zwei Möglichkeiten diese Angewohnheit anzugehen.

1. Eine Zeit lang beide wirklich nie unbeaufsichtigt, das bedeutet nie ausser Sicht, laufen lassen. Man könnte eine lange Schleppleine dran machen damit man den Hund jeder Zeit aus dem Gebüsch holen kann und er den Umkreis von z.B. 10 m nicht verlässt.

Bei zwei solchen Kandidaten würde ich immer einen an der kurzen Leine lassen oder immer einem von beiden einen Maulkorb aufsetzen, der die Aufnahme von Gefundenem verhindert. So kann man sich auf den anderen konzentrieren, damit der nichts aufnimmt. Später wird gewechselt, so das der andere Hund frei läuft oder ohne Maulkorb laufen darf.

Dabei hofft man, das die Zeit es mit sich bringt, das die Hunde sich mit etwas anderem beschäftigen als nach Futter zu suchen. Muss man aber einige Monate durchhalten - und jede Chance unbeobachtet etwas aufzunehmen wirft einen wieder an den Anfang zurück.

2. Ähnliches Vorgehen wie bei 1., also immer absichern, das nur ein Hund die Möglichkeit hat etwas aufzunehmen und man sich auf diesen konzentrieren kann.

Ihn dabei wirklich ununterbrochen beobachten.

Nimmt er dann etwas auf, so muss sofort ohne vorherige Ankündigung eine unangenehme Einwirkung kommen. Ich habe bei solchen Hunden immer Kieselsteinchen zum Werfen in der Tasche. Der Hund bekommt diese dann ohne Vorwarnung ab. Nach 2 oder 3 Treffern hat bei mir jeder Hund verstanden, das es Aua macht draussen etwas vom Boden zu fressen und lässt dies.

LG Heike

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Ich wende bei Islay (ein Labrador im KHC-Kleid :Oo ) die Methode des Wuerstchenverpruegelns an. Sie meidet inzwischen Sachen, die ich weggeworfen habe, alles, woran wir zusammen vorbeigehen und alles, was ich vor ihr sehe. Leider klappt das mit dem Generalisieren bisher nicht - wenn sie sich unbeobachtet fuehlt, sucht sie trotzdem noch nach leckeren Sachen. Also muss ich immer ein Auge auf sie haben. (Ob das jemals klappen wird? *seufz* Wir bleiben dran!)

Ich habe Islay auch beigebracht, auf 'Aus' alles aus dem Maul fallen zu lassen - praktisch, wenn sie weit weg ist und auf irgendwas rumkaut.

Heike, Islay laesst sich leider ueberhaupt nicht durch nach ihr geworfene Sachen beeindrucken - selbst, wenn ich sie damit treffe!

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Danke für die Tipps ich werde mal Schleppleine rauskrammen und ordentlich Leckerlies verhauen :klatsch::klatsch:

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Ich weiss nicht wie es bei Islay war. Aber ich habe mehrfach die Erfahrung gemacht, das Hunde an Strafen ( wie auch das von mir angewendete Kieselsteinwerfen) gewöhnt wurden.

Anfangs haben die HH meist ein Problem damit ihren Hund richtig, das heisst richtig unangenehm zu bestrafen. Man will ihm ja nicht weh tun. Also straft man nur ein bisschen, so dass der Hund nicht beeindruckt ist. Später wird der menschliche Leidensdruck grösser und man straft ein bisschen mehr, dann noch mehr usw. Und der Hund reagiert irgendwann auch auf starke Wurfgeschosse nicht - er hat sich daran gewöhnt.

Überwindet man seine Angst dem Hund mal wehzutun gleich von Anfang an und die ersten Bestrafungen sitzen wirklich nachhaltig beeindruckend, so kann man später ( in anderen Situationen, denn die bestrafte ist ja schnell gelöst) sehr leicht einwirken und der Hund reagiert sehr sensibel.

LG Heike

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Ich habe mit meinem Diego trainiert, dass er generell nichts mehr frisst ohne mich vorher "um Erlaubnis zu fragen". Er hat immer alles gefressen, was er gefunden hat - Kot, tote Tiere, rumliegendes Futter von vorherigen Hunde-Spaziergängern, fallengelassene Brote, etc. Mittlerweile schaut er mich an, wenn er etwas findet, das er haben möchte. Sage ich nichts, geht er weiter. Sage ich "Nimm's", nimmt er es sich. Bin ich nicht da, lässt er es liegen oder er kommt total aufgeregt zu mir gerannt und ich muss ihm folgen - dann ist es aber auch etwas ganz Besonderes. :-P Das war zwar harte Arbeit, aber ich finde es super. Er frisst nichts Ekliges und evtl. Giftiges mehr und nimmt auch nichts von fremden Menschen an. Das ist bei uns besonders wichtig, weil hier in der Umgebung schonmal Giftköder ausgelegt werden. :-(

Vielleicht probierst du das ja mal. Das ist nicht nur praktisch, sondern auch gleichzeitig wieder geistige Auslastung für deinen Hund. :-P

Das Training ist eigentlich recht simpel. Du fängst an, indem du das Leckerchen in der Hand hältst - so dass der Hund das Leckerchen noch sieht, es sich aber nicht nehmen kann (also zwischen den Fingern eingeklemmt). Lass ihn einfach versuchen das Leckerchen zu nehmen. Irgendwann, wenn er merkt, dass er nicht dran kommt, wird er dich anschauen. Sobald der Blickkontakt da ist, gibst du ihm das Leckerchen mit dem Kommando "Nimm's". Das machst du so oft bis er dich direkt zu Beginn anschaut und nicht erst versucht, das Leckerchen zu nehmen. Wenn das funktioniert, kannst du das Leckerchen auf den Boden legen. Versucht er dran zu gehen, stellst du schnell den Fuß drauf. Nimmt er den Kopf weg, nimmst du den Fuß vom Leckerchen. Schaut er dich an, kommt das Kommando "Nimm's" und er darf es sich nehmen. Auch hier gilt: So oft machen, bis er dich direkt zu Beginn anschaut. Dann kannst du die Übung immer mehr erweitern und die Leckerchen an den verschiedensten Orten platzieren. Je nach Ort kannst du sie mit dem Fuß oder mit der Hand schützen, wenn er ohne vorherigen Blickkontakt dran will. Die gesamte Übung geht absolut lautlos von statten - außer dem Kommando "Nimm's". Wenn das in der Wohnung klappt, machst du auf dem Grundstück weiter und gehst nachher dazu über, die Übung auf den Spazierängen zu machen. Zum Schluss kannst du dir Menschen suchen, die versuchen ihm etwas zu geben. Diese Personen sollten wohl kein Problem mit Hundesabber an den Händen haben. :-P Hier läuft es nämlich ab wie oben beschrieben - so lange er keinen Blickkontakt aufnimmt, darf er nicht an das Leckerchen. Anfangs solltest du dich direkt neben diese Personen stellen, weil er lernen soll mit dir Blickkontakt aufzunehmen und nicht mit den "fremden" Menschen. Auch von dir muss das Kommando "Nimm's" kommen - nicht von der anderen Person. Nach und nach kannst du dich dann von den Personen entfernen.

Es ist zwar ein hartes Stück Arbeit und es hat bei uns auch einige Wochen gedauert bis es 100%ig funktionierte. Aber es lohnt sich. Und meiner hat auch noch Spaß dran. Immer wenn ich jetzt "Nimm's" sage, freut er sich wie ein Schneekönig. :-)

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

×

Mit der Nutzung dieser Website stimmen Sie zu, dass wir Cookies verwenden, um unser Angebot zu personalisieren. Mehr erfahren.