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polar-chat.de  Der Hund
Achim1976

Stroh in der Hundehütte - gut oder schlecht?

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Hallo !

Ich habe eine 1 Jahr alte Hovawart-Hündin. Eigentlich "wohnt" Sie mit mir im Haus, allerdings kann es tagsüber immer wieder mal vorkommen, daß Sie für einige Stunden in den Hundezwinger muß. Hier hat Sie auch eine komfortable isolierte Doppelkammerholzhütte ! Meine Frage jetzt an Euch: Würdet Ihr die Hütte zusäzlich noch mit Stroh einstreuen !? Bringt das dem Hund etwas anderes als Ungeziefer oder eher nicht !? Für viele Kommentare wäre ich dankbar !!

Gruß,

Achim mit Emma !

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Hey,

ich würde eher so eine Thermodecke nehmen, die an der unteren Seite so eine isolierende Folie hat und die obere Seite schön kuschlig ist.

Natürlich wärmt und isoliert Stroh auch, aber eine Decke finde ich besser. Zum einen wegen dem "Ungeziefer", zum anderen weil das Stroh auch staubt....

Grüße

Maike

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Ich kenne einige Großhund-Züchter, und die haben das Stoh unter die Hütte gemacht. Ob das jetzt gut oder schlecht ist, mag dahin gestellt sein. Mir wäre es auch wegen der Ungeziefer zu unsicher. Und wenn es unter der Hütte ist, dann verrottet das und zieht u.U. noch mehr Ungeziefer an.

Das absolut Ungeschlagene ist nachwievor Schaffell. Das wärmt im Winter und kühlt im Sommer.

Erkundige Dich doch mal, ob Ihr einen Gerber bei Euch in der Region habt. Da bekommt man oft die Abschnitte geschenkt. Oder Du siehst Dich um, ob Ihr Schaf-Besitzer bei Euch habt. Heutzutage lohnt sich das Verarbeiten der Wolle oft nicht mehr (nur wenn man ganz große Menge hat) und die Wolle muß kostenpflichtig entsorgt werden. Viele Schafbesitzer sind froh, wenn sie die Wolle los werden und damit kann man eine Hundehütte super isolieren.

Allerdings: Ob Du bei einer Hovawart-Hündin wirklich soo viel isolieren mußt...Das weiß ich nicht.

Unsere Bernhardiner haben immer nur draußen gelebt. Die eine Hütte im Zwinger war so gebaut, daß sie zugsicher und geschützt war. Und die andere war neben dem Haus. Auch zugsicher. Und drin war nur eine einfache Decke und das hat immer voll ausgereicht. Egal, wie kalt es war...

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Ich würde auch kein Stroh nehmen, zu hohe Pilzgefahr ...

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Ich verwende auch Stroh, da es neben der wärmenden Rolle auch Nässe aus dem Hund zieht.

Einzige Alternative ist eine Thermokunststoffmatte, durch die die Nässe durchdringt.

Jede Decke, Schaffell usw. mag zwar in der Wohnung praktisch sein, aber ist für die Hütte im Zwinger ungeeignet. Bei Schnee, Matsch oder Regen schleppt der Hund mit seinem Fell Nässe in die Hütte. Ist der Hund dann nicht in der Hütte, so friert bei Frost die Decke. Da bei niedrigen Temperaturen Decken nie trocknen schimmeln diese auch sehr schnell. Auch ist die Gefahr grösser das der alleingelassene Hund eine Decke zerbeisst - Stroh kann maximal aus der Hütte gescharrt werden.

Streut man die Hütte reichlich ein, so bauen sich die Hunde ein richtiges Nest mit Liegekuhle. Besser können wir es ihnen gar nicht bieten.

Ausnahme: Es gibt Hunde, die auf Stroh allergisch reagieren. Ständiger Nasen- und Augenausfluss, gerötete Bindehäute sind dafür Anzeichen. Dann Stroh raus und Thermomatte rein.

LG Heike

Edit: Das Stroh muss natürlich jedes Frühjahr entfernt und im Herbst neu eingestreut werden auch wenn der Hund die Hütte nur 2 oder 3mal genutzt hat.

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Ich persönlich verwende Styropor und verkleide es von innen mit Sperrholzplatten, damit meine Beiden das Styropor nicht anknabbern. Die Tipps zum Thema Hundehütte isolieren fand ich persönlich sehr gut, dort sieht man auch, die Vor- und Nachteile der einzelnen Materialien :)

 

 

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Werbung ist hier nicht erwünscht, und bei einem 5 Jahren alten Beitrag auch echt lustig.

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Na ja,....versuchen kann man es ja mal.....  ;)

 

 

 

Aber da das Thema schon mal oben ist, ein Bekannter benutzt für die Hundehütte eine Iso- o. Jogamatte, die findet der Hund einfach toll. 

Da hat man kein Problem mit Ungeziefer, die kann man auch mal vernünftig sauber machen, egal ob sie trocken oder leicht feucht ist, die

wirft die eigene Körperwärme zurück. 

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