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Hundeforum Der Hund
piper1981

Wahrscheinlich mache ich mir jetzt Feinde

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Unser Goldie war ein toller Hund. Bärenkind hat schon darauf hingewiesen das "langweilig" immer so negativ besetzt ist, und das stimmt.

Sam (wurde 13 Jahre alt) war ein absolut verlässlicher Kerl. Er war kein Apportierjunkie, hat aber auch im Alter noch gerne mit Bällen (etc) gespielt.

Er lief 95% offline. Er hat ohne zu hinterfragen das getan was von ihm verlangt wurde. Er war friedlich und respektvoll zu jedem Lebewesen, einzig bei Männern immer ein wenig skeptisch.

Im Urlaub ist er mit meiner damals 3 jährigen Nichte an der Leine Gassi gegangen (natürlich waren wir dabei). Meine Nichte hielt die Leine und Sam achtete darauf die Kleine nicht zu rempeln, zu zerren etc.

Er war sensibel und trotzdem verlässlich. Ein absoluter treuer Kumpel.

Meine beiden Hunde jetzt, sind auf ihre Art vollkommen anders. Luna ist ein "Aber!...Aber!...Aber!!!..."-Hund und Neo eh ein Fall für sich. :Oo

Sam war ein Goldie, ja. Aber eben EIN Goldie von vielen. Und so individuell wie "die Deutschen" und "die Italiener" (usw) sind, sind eben auch die Goldies.

Ich glaube das Goldies gemeinsam mit Labbis durch diesen "Familienhund-Boom" zu häufig ihren Stempel als verfressene, treudoofe Schlaftabletten aufgedrückt bekommen.

Sehr schade, denn die Arbeitslinien sind schicke sportliche Hunde und keine moppeligen Couchpotatoes.

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Ich kann mir vorstellen, dass es einem FT-Züchter wichtig ist, dass sein Hund zu jemandem kommt, der viel mit ihm arbeitet. Gerade bei "Hobbyzuchten" wird der Goldi eher auf Teufel komm raus als Familienhund propagiert, egal, um was für eine Familienkonstellation es sich handelt.

Ich kann einfach nicht verstehen, warum man sich so einen Hund als Familienhund holt. Es gibt doch genug Begleithunderassen. Wir sind damals beim Eurasier gelandet, weil wir uns andere Rassen, die uns gefielen, einfach nicht zugetraut haben.

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Wobei mir aber auch gerade beim Eurasier wieder auffällt, dass er als anspruchsarmer Familienhund stigmatisiert wird. Da geht es ihm ähnlich wie dem Goldie.

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Ich würde ihn anspruchsarmer definieren als eine Goldie. Natürlich braucht jeder Hund Beschäftigung und Auslastung. Man darf auch den Sturkopf und die Intelligenz des Eurasiers nicht unterschätzen, aber aus meinen Erfahrungen würde ich ihn dennoch als "einfachen" Familienhund einschätzen.

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Ich finde das eigentlich schade. Wie definiert man einfachen Familienhund? Ein ausgelasteter Goldie - Dummytraining etc. - ist das ebenso.

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Solche Threads find ich lustig und spiegelt genau das Verhalten der Leute auf der Straße.

"Warum trägt der denn einen Maulkorb? Ist doch ein Labi" :wall: Klar, die haben auch keine Zähne. Unserer wurde so verhunzt, das reicht fürs ganze Leben. Wir haben ihn 4jährig übernommen. Hätten wir ihn auch wieder zurückgegeben, wäre er eingeschläfert worden.

Fett ist er nicht, träge ist er nicht und langweilig auch nicht wirklich. Unser Schäfermädel ist dagegen langweilig. Soll ich jetzt sagen, daß es ja wohl nicht schwierig ist, einen Schäfer zu erziehen?

Ach, was rege ich mich denn auf. Ist ja ein Labbi und kein Goldie. :D

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Das Image hat der Golden auf jeden Fall weg: Niedlich, friedlich, kann nicht beißen und erzieht sich von selbst.

Das haben Pudel aber auch, das Image. Und die ganzen Gesellschaftshunde wie Malteser, Bichon Frisé, Havaneser oder der Bolonka, den ich kriegen werde. Die meisten Menschen vergessen einfach, dass auch diese Hunde erzogen werden müssen.

Und ich bin ehrlich: Wie gerne würde ich mir eine Husky holen oder einen anderen Nordischen - aber ich würde mir einfach die Erziehung nicht zutrauen!!! Wenn es also mal ein großer Hund wird (wenn ich ebenerdig wohne und nen Garten hab ;) ), wird es wohl ein Golden Retriever, da trau ich mir die Erziehung wenigstens zu.

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Wie definiert man einfachen Familienhund? Ein ausgelasteter Goldie - Dummytraining etc. - ist das ebenso.
http://www.polar-chat.de/topic.php?id=65612&goto=1380493

Es gibt keinen Familienhund.

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Omchen, es gibt keinen Familienhund, der als solcher geboren wird. Es gibt Hunde, die artgerecht ausgelastet werden, vernünftig erzogen werden und dann prima in IHRE Familie passen.

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Sag ich doch. ;););)

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