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Hundeforum Der Hund
piper1981

Wahrscheinlich mache ich mir jetzt Feinde

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Nee, stimmt. Das war kein Goldenretriever. Sorry, mein Fehler.

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http://www.polar-chat.de/topic.php?id=65612&goto=1378780

Ha hab ichs mir doch gedacht. Der leuchtet nich golden genug :D Vom Meer rausgewaschen?? :D

Leider erzählt ihr fast alle nur was über euch fremde Hunde, die angetrampelt kommen....Das beantwortet mir meine Frage nich soo ganz, denn mal ehrlich: Die meisten(Forumsmitglieder ausgeschlossen) die sich nen Golden holen, lassen den einfach machen, is ja schließlich nen lieber Golden.

Mir gehts aber eher darum ob der Golden im Vergleich zu anderen Rassen einfacher ist.

Hat den keiner nen Golden und noch ne andere Rasse um nen Vergleich ziehen zu können??

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Gut, dann mal ernsthaft, meine Laune ist auch wieder besser. :D

Wir haben die Goldiehündin damals bekommen, da war sie knapp 8 Monate alt. Die ersten zwei Jahre waren die Hölle - sie ist ständig ausgebüxt. Sogar aus dem Garten - und wir haben stundenlang die "Fluchmöglichkeiten" gesucht und nie gefunden. Bis heute haben wir keine Ahnung, wo sie raus ist.

Dann wurde es besser - aber mit Menschen hatte dieser Hund einfach nichts am Hut. Ob wir da waren oder nicht, war ihr egal.

An Weihnachten ist sie 1 Jahr tot und es vergeht kein Tag, an dem ich sie nicht vermisse.

Jetzt wohnt ein Altdeutscher Hütehund hier seit Februar - völlig anderes Programm. Dieser Hund ist derart einfach, dass ich es gar nicht glauben kann. Jeden Tag warte ich darauf, dass sie Flausen in den Kopf bekommt - aber nix kommt!

Was soll ich jetzt also daraus für ein Fazit ziehen? Dass der Golden schwierig ist? Dass ein AHH super einfach ist? Dass es beide einfach nur Hunde sind mit unterschiedlichen Charakteren?

Für mich ist ein Hund ein Hund - Danke an diejenige, die mir meinen "Film" gelöscht hat.

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Wir haben noch eine Goldi - also um genau zu sein nicht wir, sondern Schwiegermutter. Sie lebt aber in einem kleinem Häuschen auf dem gleichen Grundstück, die Hunde (und wir) haben ein gemeinsames Grundstück, und sind aus Hundesicht quasi ein Rudel (Urlaubsvetretung, Spaziergänge, Spielen, Füttern ..)

Und ihr 8jähriger Goldi ist weder fett, noch langweilig und hat auch seinen eigenen Dickschädel.

Aber er ist auf jeden Fall "pflegeleichter" als unsere Hunde es waren (meistens Mix, letzte ein Terrier/Schnauzer-Mix) - was wirklich nicht bedeutet dass man bei ihm nicht konsequent sein braucht - aber wir haben schon das Gefühl dass man bei ihm eher mal eine zeitlang die Zügel etwas schleifen lassen kann als bei einigen anderen Hunden.

Nachtrag : Der Goldi beim Spielen ;)

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Goldies finde ich klasse, super symphatisch, aber ein zu einfacher Hund für mich ;)

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Bei mir laufen Goldies unter dem Beinamen Flokati, weil alle, die ich kenne, sterbenslangweilig sind... gehören aber auch sterbenlangweiligen Menschen....

Ich kannte mal ´nen Goldi der war echt gemütlich, aber unerzogen, der Halter gnadenlos inkonsequent (leider mein damaliger direkter Vorgesetzter), dass der Hund seine 2jährige Tochter gebissen hat, konnte er verzeihen :wall: aber als er selber nicht mehr in sein Auto durfte, hat er ihn von meinem Kollegen umbringen lassen.

Also ohne Führung ist auch ein Goldie "bloß ein Hund"!

Für mich wäre ein Goldie im Moment nichts, aber ich finde, es sind sehr schöne (so sie bei Menschen leben , die sie nicht verfetten lassen) freundliche (so sie bei Besitzern leben, die ihre natürlichen Eigenschaften fördern) Hunde, die einem engagierten Hundehalter viel Freude machen können.

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Mir gehts aber eher darum ob der Golden im Vergleich zu anderen Rassen einfacher ist. Hat den keiner nen Golden und noch ne andere Rasse um nen Vergleich ziehen zu können??

Zählen auch Pflegehunde oder muss er wirklich ur-ur-eigen sein?

(Und wo habe ich von einem Goldie erzählt, der angetrampelt kam? Ich kenne keinen einzigen Goldie, der "angetrampelt" kommt.)

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aber sind alle Golden Retriever so langweilig einfach im Umgang???

Beim Clickern super schnell, aufmerksam und mit einer Begeisterung dabei-ich glaub wenn meine Eltern mehr mit ihr in der Richtung machen würden , könnte sie jetzt 1000 Tricks :D

Und für den Dummy apportieren tut sie alles -ohne dass man es je wirklich "richtig" mit ihr trainiert hat. Bei meiner eigenen Hündin hat es Wochen gedauert und wirklich Lust auf Suchen hat sie auch nicht..1-2x dann is aba auch gut..... und Amy sucht ,bringt und fragt mit leuchtenden Augen : Nochmal ?
http://www.polar-chat.de/topic.php?id=65612&goto=1378716

Du machst dir keine Feinde, warum auch du hast ja Recht, vom Prinzip recht, aber auch ein wenig unrecht. Ich bin Besitzer eines Labis.

Vorweg, es gibt keine Familienhunde. Wer so etwas sagt hat keine Ahnung oder will viel Geld verdienen. Wie die vielen Vorredner schon sagten, auch Retriever müßen erzogen werden. Ich kenne eine Golden Züchterin, sehr erfahren, die hat sich eine Golden Hündin dazugekauft, zur Zucht. Und was soll ich sagen, es ist ein liebes Tier, aber so was von wusselig, hippelig. Die BHP hat sie vermasselt und die Besitzerin hat sich jetzt eine Trainerin genommen. Nur mal so am Rande.

Das ein Retriever Dummy-Geil ist, ist ja auch klar. Ist eben ein Retriever. Und unumstritten kluge Tiere, die so was von wissbegierig sind, werden doch als Therapiehunde vielmals Retriever genommen.

Ach ja und dann zeigt mir unsere Trainingsgruppe (ausschließlich Retriever), das es sogar recht viele Retriever gibt, falsch "angepackt", sie zu kleinen Problemen werden. Aber ich habe noch nie einen wirklich aggressiven Retriever erlebt. Also ich zu mindest nicht. Mag sein, das es auch so etwas gibt.

Und langweilig kann man überhaupt nicht sagen. Wenn du mit dem Hund Dummy oder jagdliche Arbeit machst, und mit machst meine ich intensiv, nicht bloß mal ein Dummy werfen, sollst mal sehen wie dir die Schweißperlen auf der Stirn stehen. Und dein Retriever bekommt immer leuchtendere Augen, je länger das Training geht. Man könnte denken die sind schier unermüdlich.

@skita

So, so. Sterbenslangweilige Menschlein diese Golden Besitzer. Du hättest mal zur diesjährigen Weihnachtsfeier von unsere Gruppe kommen sollen. Sterbenslangweilig war höchstens die Musik im Radio. Aber zum Glück sind es ja nur die paar die du kennst. ;););)

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Ich habe einen Flat Coated Retriever und meine Mutter seit einem halben Jahr einen Golden, der immer mal wieder bei mir zu Besuch ist....so auch von gestern bis heute...

"Einfach" finde ich nicht den richtigen Titel: Ich würde ihn eher als "schmerzfrei" bezeichnen.

Verglichen mit meiner Flat Hündin ist er deutlich schlechter ansprechbar, er reagiert langsamer und er ist....."stur".

Er ist ein freundlicher Hund, er ist sehr sicher im Umgang mit seiner Umwelt aber in Sachen Erziehung ist er deutlich resistenter als meine Flat Hündin.

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Es war auch nicht so gemeint, dass alle Goldi-Halter langweilig sein müssen, ich meinte wirklich nur die, die ich kenne (was auch nicht sher viele sin, für eine Statistk dürften die paar nicht ausreichen) ;)

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Hmm. Ich glaube, dass der Begriff "langweilig" einfach etwas zu sehr wertend rüber kommt. Für den einen ist es langweilig, für den anderen einfach nur angenehm und komfortabel. Nicht jeder braucht in Sachen Hund eine Herausforderung, die meisten Menschen suchen einen lieben, gut erzogenen Begleiter.

Musste gestern Nachmittag eine Stunde lang sehr intensiv an dieses Thema denken und auch an meine Aussage mit der "Erziehung mit dem kleinen Finger".

Hatte einen 2-jähringen Goldie-Rüden mit seinen ihn liebenden "Eltern" zur Neuvorstellung in der Hundeschule. Sie haben Umzugsbedingt 3 Hundeschulen besucht, eine jede zeichnete sich dadurch aus, dass der Hund nach der Stunde satt war. Futter wurde permanent in der Hand gehalten und man sagte, der lernt das so.

Gesehen habe ich einen Hund, der völlig respektlos an seinen Menschen herum riss, der jeden Stock am Boden hektisch zerkauen musste, der auf Ruf nicht mal zuckte und der auch andere Hörzeichen erst ausführte, wenn man am Halsband riss. DAS wurde in Perfektion beherrscht, dagegen hat wohl auch nie jemand etwas unternommen. Musste man vermutlich auch nicht, da auf dem Hundeplatz ja ständig Futter in der Hand war. *grusel*

Habe den Hund 3x in die Leine laufen lassen, bin minimal rückwärts gegangen, lobte, wenn er sich auf mich zu bewegte, lobte, wenn er an durchhängender Leine weiter ging, blieb stehen, um zu testen, ob er sich an mir orientieren möchte, ein einziges Mal lief er bis zum Ende der Leine, danach reagiere er SOFORT, sobald ich stehen blieb.

3x wollte er mit Brachialgewalt irgendwo hin zum Schnuppern, 3x habe ich ihn mit dem Körper von dort weg geschoben, ohne ihn zuvor heran gerissen zu haben, hatte nur die Spannung der Leine aufrecht erhalten, danach versuchte er das nicht mehr.

Was ich damit sagen will... ein Hund mit 2 Jahren Mimimi-Biografie, der seine Besitzer NULL ernst nimmt, braucht normalerweise bei der ersten Stunde einige Korrekturen mehr und etwas länger, um mich zu respektieren. Dieser Hund nahm die ihm gebotene Führung SOFORT an, schien sich nachgerade danach zu sehnen.

Hätte ich einen Hovawart mit derselben Vorgeschichte gehabt, wäre ich nach ner halben Stunde schweißgebadet an einem nicht so hohen Ziel gewesen ;) .

Ich finde es angenehm, dass es leichtführige Hunde gibt. Warum muss denn jeder in den Kampf ziehen, wenn er sich einen Hund anschafft?

Finde es nur immer ganz angebracht, wenn sich ein Hundetrainer nicht gerade mit einem gut erzogenen Goldie brüstet... für den "normalen" Ersthundehalter mag das in der Tat eine Herausforderung sein, vor allem, wenn man in Leckerlie-Stopf-Hundeschulen war... *brech*

LG Anja

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