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polar-chat.de  Der Hund
Soja

Alleinebleiben...irgendwie weiß ich nicht mehr weiter

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Hallo zusammen,

ja, mal wieder ein Thema mit Alleinebleiben. Leider macht mir das mit Fini derzeit große Probleme...aber mal zur Geschichte:

In meiner Wohnung habe ich von Anfang an geübt, dass Fini auch mal alleine bleibt, und das ging auch eigentlich relativ gut anfangs. Bei meinen Eltern (aber auch alleine in meinem Zimmer) gab es anfangs ziemliche Probleme, mittlerweile bleibt sie dort aber auch über Stunden alleine, ohne dass man einen Mucks hört. In der Uni/Arbeit gab es auch Anfangsschwierigkeiten, aber jetzt kann sie auch mal eine Stunde und mehr auf ihrer Decke liegen und schlafen, wenn ich nicht da bin.

Jetzt gehen allerdings die Probleme in meiner Wohnung los. Eine Zeit lang war Fini eigentlich kaum alleine (sie ist eh wenig alleine, vielleicht mal einen Tag eine Stunde für Einkaufen etc und einen Tag mehrere Stunden, wenn ich etwas "hundeunkompatibles mache).

Wenn ich sie in meiner Wohnung (in meinem Zimmre) alleine lasse und meine Mitbewohnerin da ist, dann jault und bellt sie sich anscheinend die Seele aus dem Leib. Gestern war ich länger weg und es muss richtig schlimm gewesen sein...jedenfalls war ihr auch in der Nacht dann übel und so -.-

Jetzt übe ich aber schon extra, dass sie auch mal so alleine ist (wenn ich in der Küche/im Bad bin). Da höre ich nie was, sie liegt da und schläft. Anfangs ist sie auf den Schlüssel sofort gesprungen, jetzt auch nicht mehr, dank Training.

Bin ich mal draußen zum Einkaufen/Schneeräumen höre ich nix, wenn ich beim Weggehen und Wiederkommen horche. Sie freut sich zwar wie Bolle, dass ich wieder da bin, liegt aber manchmal auch erstmal gemütlich im Bett und schläft.

Jetzt bin ich ziemlich ratlos, weil ich den Nachbarn und vor allem meiner Mitbewohnerin das Gebell ja nicht immer antun kann...aber ich weiß auch nicht, wie ich das Trainieren soll. Meint ihr, es wäre gut, wenn meine Mitbewohnerin dann mal nach ihr schaut und sie merkt, es ist jemand da? Ich befürchte halt, dass sie dann erst recht durchdreht...Ich weiß echt nicht weiter :(

LG

Susanne

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Ehrlich gesagt würde ich Deiner Nachbarin mal erlauben etwas stunk zu machen, wenn der Hund rebelliert. Vielleicht merkt sie dann, dass das nicht gedudeltet wird, auch wenn du nicht da bist. Denn sie KANN es ja scheinbar. Auch in dem Fall des Alleinseins hilft oft nur eine Korrektur leider.

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(bearbeitet)

Hi Susanne,

war das jetzt einmalig, das sie so gebellt hat?

Es könnte doch auch sein, dass es ihr nicht gut ging. Gerade jetzt bei dem Schnee kriegen die Wuffels ja mal gerne ne Gastritis, wenn sie Schnee gefuttert haben.

Sonst denke ich, ist es schon der richtige Weg, wie du übst und trainierst.

Maike

Edit:

Simones Idee finde ich auch ganz gut.

Vorausgesetzt deine Mitbewohnerin hat ein gutes Verhältnis zu Fini....

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Leider war es kein Einzelfall, in letzter Zeit jammert/bellt sie öfters...kann natürlich auch sein, dass ihr wegen dem Streusalz schlecht war und nicht wegen dem Stress.

Hi Susanne,

Das mit dem Stunk machen wäre eine Idee...leider ist meine Mitbewohnerin nicht so der "Hundemensch", aber irgendwie würden wir das schon hinkriegen...in der Uni hat das im Endeffekt auch geholfen, dass dann die anderen mal laut "Ruhe" gesagt haben oder auch mal irgendwas durch den Raum geflogen ist.

Ich kann mir halt vorstellen, dass sie denkt, ich wäre da, wenn sie meine Mitbewohnerin hört und sich dann beschwert, warum ich sie nicht beachte?

Danke für eure Tipps jedenfalls schonmal.

LG

Susanne

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Ich kann mir halt vorstellen, dass sie denkt, ich wäre da, wenn sie meine Mitbewohnerin hört und sich dann beschwert, warum ich sie nicht beachte?

Wenn das der Fall wäre, müsste sie ruhig sein, wenn niemand da ist. Probiert das doch einfach mal aus.

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Ähnliche Problematik haben wir hier auch. Paula bleibt super alleine, wenn gar keiner da ist und das Haus leer. Ist aber jemand zu Hause und sie bekommt das mit, dann ist sie unruhig, nervös und hüpft wie ein Flummi an der Tür hoch (zum öffnen, sie kanns ja, aber Tür verriegelt - Hund pech!). Sie will halt dabei sein. "Behandeln" tun wir das zur Zeit sehr effektiv damit, dass mein Stiefvater, wenn sie rumhüpft und lärmt, einige klare Worte durch die Tür spricht und sie auf ihren Platz schickt. Danach ist Ruhe. Funktioniert bisher ganz gut. Der Glaseinsatz in der Zimmertür ist aber nicht unbedingt förderlich... :Oo

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Bei uns ist das auch ähnlich gewesen. Ich hab das Alleinsein vom Welpenalter an trainiert - alles war gut. Dann kam die Pubertät und nichts ging mehr. Also fing ich wieder bei Null an, baute das Alleinsein langsam auf. Heute ist es meistens so, dass sie mir 2-3 Minuten hinterher bellt. Danach ist aber Ruhe, bis ich nach Hause komme. Es gibt allerdings auch Tage, da hört sie einfach nicht auf. Warum das so ist, weiß ich nicht, nichts ist anders an solchen Tagen. Sie ist nie länger als 1-2 Std. allein.

Zum Glück habe ich nette Nachbarn, die das nicht so sehr stört. Ich habe sie gebeten, auch mal an meine Wohnungstür zu gehen und mit dem Hund zu schimpfen. Bei uns bringt das nur leider gar nichts, sie fährt da eher noch weiter hoch...

Ich habe die Hoffnung, dass sich das noch "auswächst". ;)

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Ich kann mir halt vorstellen, dass sie denkt, ich wäre da, wenn sie meine Mitbewohnerin hört und sich dann beschwert, warum ich sie nicht beachte?


http://www.polar-chat.de/topic.php?id=65759&goto=1382145

Dann müsste sie sich ja auch melden, wenn du länger in Küche oder Bad bist, und das tut sie ja nicht.

Ich denke auch, dass deine Mitbewohnerin einfach mal den Kopf ins Zimmer stecken und "Ruhe" rufen sollte. Reicht das nicht, kann sie ja auch etwas (leere Flasche) durchs Zimmer werfen.

Ich habe mal von Leuten gelesen, die ihren Podenco (oder waren es mehrere?) über einen AB erzogen haben. Die Nachbarn haben sie angerufen auf dem Handy, wenn die Hunde gebellt haben , danach haben sie sich selbst zuhause angerufen und die Hunde über den AB ausgeschimpft. Das hat sehr schnell funktioniert.

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