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Hundeforum Der Hund
daaani

Frage zur Kastration...

Empfohlene Beiträge

Hallo, falls ich in der falschen Rubrik bin, bitte verschieben :)

Ich habe folgende Frage: es raten immer wieder welche ab, eine Hündin vor der ersten Läufigkeit zu kastrieren, weil sie vom Wesen her nicht erwachsen werden. Meine Frage als Laie: was ist daran schlimm? Wenn sie vom Wesen her jung bleibt, bleibt der Hund dann nicht verspielt und anhänglich usw.? Bitte nicht auf mich losgehen und Riesendiskussionen anfangen, ich wollte nur mal ganz lieb nachfragen......

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Es gibt wie immer, auch hier für und wider - wie überall.

Meine Smilla wurde VOR ihrer ersten Läufigkeit kastriert. Sie wird bald 8 Jahre. Ich habe nichts negatives bemerkt.

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Vom Wesen her erwachsen? stimmt nicht!

wiesoll das auch geschehen? der sexualpart ist nur ein Teil des Erwachsen werdens und selbst das früh kastrieren löscht nicht den ganzen Sexualtrieb.

Wir haben 2 Kastrierte Rüden und eine kastrierte Hündin (alle Tierschutz, alle sehr früh kastriert.

unser ältester Rüde (mit 5 Monaten kastriert) hatte so seine Verehrerinenn die er auch bestieg, mit hängen! unsere damalige Hündin, unkastriert, wurde auch regelmäßig bestiegen (beanspruchte den Rüden sehr)

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Hallo Caronna,

ich verstehe Deine Antwort auf meine Fragen nicht ganz. Ich habe nicht nach dem Sexualtrieb gefragt, sondern was schlimm daran ist, wenn ein Hund mehr kindlich und verspielt bleibt durch die Frühkastration.

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Ich habe einen frühkastrierten Rüden und manchmal wünscht ich, man hätte noch etwas länger gewartet.

Es ist so, dass nicht nur der Körper wächst und der Sexualtrieb entsteht, sondern dass es auch eine Wesensentwicklung gibt, die z.b. durch die Hormone und die Entwicklung des Sexualtriebs beeinflusst wird.

Der Hund wird also nicht nur körperlich erwachsen, sondern auch geistig.

Kastriert man nun zu früh, KANN es sein, dass die Hunde dann geistig nicht fertig ausreifen (sozusagen)

Klar ist kindlich und verspielt schön ... aber nicht in allen Situationen.

Mein Rüde hat sehr sehr sehr lange noch welpenhaftes Verhalten gezeigt, vorallem in Bezug auf andere Hunde. Lefzenlecken, mit der Pfote Schnauze anstubsen, penetrantes Verhalten also, wie es gerne Welpen und Junghunde machen, denen es auch lange nachgesehen wird. Allerdings mit 3 oder 4 Jahren ist das dann nicht mehr toll.

Oder, was ich bei Ihm auch sehr stark beobachten konnte und auch heute noch kann, ist diese kindliche Unvernunft. (Kindskopf) Trotz besseren Wissens wird aus Übermut (oder warum auch immer) auf dem Willen beharrt. Stell dir sonen kleinen kindischen Trotzkopf vor ..... "ich will jetzt aber"

Zudem denke ich mir:

Ein fertig ausgereifter Charakter ist in der Lage aus seinen Erfahrungen zu lernen und an ihnen zu wachsen. Wird dann nicht mehr so schnell erschüttert, wird in einem gewissen Maße (dem Charakter entsprechend) sovuerän.

Das nimmt man aber einen Hund, den man nicht "ausreifen" lässt.

Das finde ich - zumindest bei meinem Rüden - sehr schade. Er ist alles andere als souverän und wird es auch nie, da er sich aufgrund seiner kindlichen Unvernunft immer wieder selber ein Bein stellt.

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Da kann ich catalina nur zustimmen. Ich habe leider auch einen Frühkastraten. Und er wird vom Wesen/Verhalten her auch nicht erwachsen. Kindlisch und verspielt ist zwar erstmal ganz niedlich. Aber in manchen Situationen kann es verdammt nervig und hinderlich sein. Man sollte dem Hund die Möglichkeit geben, auch geistig erwachsen zu werden. Sonst kann das nicht nur für dich, sondern auch für den Hund (bspw. in Zusammenhang mit anderen Hunden) problematisch werden, da viele erwachsene Hunde kindliches Verhalten bei einem anderen erwachsenen Hund nicht akzeptieren. Von denen wird eben mehr erwartet als von einem Welpen. Diego ist damit schon einige Male bei anderen erwachsenen Hunden gegen Wände gelaufen und hat auch den ein oder anderen Rüffel erhalten.

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Hallo,

mittlerweile ist man ja zu der Erkenntnis gekommen, dass Hormone im Körper eine wichtige und wesentliche Rolle in der Entwicklung des Hundes haben und das fehlen von Hormonen auch verantwortlich ist, dass die Hunde Knochenschädigungen davon tragen.

Wer einen ausgereiften Hund (seelisch, wie körperlich) haben möchte, wartet bei der Hündin mindestens 2 Zyklen Läufigkeit ab und lässt seinen Rüden erst nach der Entwicklung kastrieren, wenn überhaupt.

Kastration ist kein Allheilmittel und schon gar nicht ein Erziehungmittel, wenn die konsequente Erziehung fehlt.

Gruß Christa

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daaani! Hund bleibt nicht kindlich sondern wird ein ganz normaler Hund!Andere, unkastrierte Hunde haben oft bis ins hohe Alter das benehmen von Junghunden.

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Ich sehe es so, ein Hund ist für mich sowieso ein Tier, was (je nach Rasse) sehr lange kindlich bleibt. Teilweise bis ins hohe alter.

Meine Hündin ist Frühkastriert und im vergleich zu anderen Hunden seh ich kein unterschied. Lernen können auch Frühkastraten.

Sicher tragen Hormone einen Teil zur Körperlichen Ausreifung bei, Frühkastrierte Rüden werden oft größer und schlacksiger. Das die Knochen/ Bänder Probleme machen können glaube ich gerne. Einen Rüden würde ich zB nie Frühkastrieren, da erkennt man ja eh erst während und nach der Pupertät, ob er einen übersteigerten Sexualtrieb hat und ob eine Kastra sinnvoll wäre und dann ist zumindest ein mittelgroßer Hund körperlich schon ziemlich fertig (also nicht vor 18 Monaten).

Bei Hündinnen habe ich das noch nicht gehört (Knochenprobleme), ausser Inkontinenz usw. Ich weiß nicht ob es dazu Studien gibt, wenn ja wäre nett wenn sie jemand einstellt. Bei Hündinnen hat man als "Vorteil" die "Krebsvorsorge" und keine Gebärmutterentzündungen. Was einem wichtig ist muß man dann selber entscheiden.

Die frühkastrierten Hündinnen die ich kennengelernt habe waren jedenfalls allesamt, klar im Kopf und sind norm. herangereift.

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mein Labradorrüde ist frühkastriert ( 9 Monate) - ich kann mit vielen anderen Rüden vergleichen , die nicht kastriert sind und empfinde ihn keineswegs als kindisch , er wird von meinem Rudel voll akzeptiert . Meine Doggenhündin wurde mit 1 Jahr kastriert ( vor der 1. Läufigkeit) sie entwickelt sich völlig normal , auch hier kann ich gut vergleichen mit unkastrierten gleichaltrigen Hündinnen, wobei hier auffällt, dass meine Hündin keine Schwierigkeiten mit anderen Hündinnen hat, während meist nach der Hitze deutliche Agressionen unter den Hündinnen zu verzeichnen sind.

lg Hilde

PS mein Rudel besteht aus 2 intakten Doggenrüden, einem kastrierten Labradorrüden und einer kastrierten Doggenhündin.

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