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Hundeforum Der Hund

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Hallo,

wir gehen ab und zu zum Tierheim aus dem unser Harry stammt um mit einem "Insassen" spazieren zu gehen. Nun waren wir schon zwei mal mit dem gleichem Hund spazieren. Beim ersten Mal wollte die kleine Dame erst überhaupt nicht mit und hat sich einfach hingelegt. Nach einer relativ kurzen Zeit hat sich die Dame aber an Harry orientiert und ist problemlos weiter gelaufen. Immer in Harrys Nähe. Beim zweiten Spaziergang das gleiche Theater. Das ging überhaupt nicht. Hund legt sich einfach in Richtung Tierheim hin und steht nur auf, wenn es Richtung TH geht. Richtungswechsel wird wieder mit hinlegen beantwortet. Da hat auch Harry nicht geholfen.

Nun hat unser Nachbar aus dem gleichem Tierheim seit 3 Wochen auch einen Hund. Der zeigt das gleiche Verhalten. Ich möchte mich der noch jungen Hünding (8 Monate) etwas annhemen, da unser Nachbar meiner Meinung nach mit dem Hund total überfordert ist. Sie ist total ängstlich. Sie geht nicht freiwillig aus dem Haus, ist nicht stubenrein, hat vor allem Angst (gesteigert noch vor Männern) und ist äußerst schreckhaft. Ich versuche schon seit 5 Tagen mir das Vertrauen den kleinen Kerlchens zu erarbeiten. Dazu gehe ich jeden Tag 3 mal für ca. 20min zu dem Hund und setze mich einfach neben den Hund ohne ihnen zu bedrängen, anzugucken oder irgendetwas zu fordern. Sie kann den aufgebauten Leckerchen nun doch nicht wiederstehen und hat schon ganz schönes Vertrauen aufgebaut. Sie liegt nun auch schon teilweise eintspannt auf meiner Hand und läßt sich hinter dem Ohr vorsichtig kraulen. Ich möchte sie nun auch auf unseren Spaziergängen, die wir sowieso mit Harry machen, mitnehmen. Ich habe aber keine Chance den Hund auf dessen 4 Beinen laufend aus dem Haus zu bekommen. Ich möchte natürlich das zarte Pflänzchen des Vertrauens, welches garade entstehert, nicht durch "Gewalt" zerstören.

Wie geht man mit solchen ängstlichen Hunden sinnvoll um. Mitleid und gut Zureden ist der falsche Weg. Der Hund muß aber doch aus dem Haus und freuding seine Gassirunden drehen können. Bestimmt fühlt sich der Hund im Haus erst einmal sicher und will deshalb nicht raus. Das kann man doch aber nicht einfach so lassen. Damit festigt sich doch sein Verhalten.

Da ich nun gleich zweimal mit diesem Verhalten, das "Heim" nicht verlassen zu wollen konfrontiert wurde und ich unserem Nachbarshund sehr gerne helfen möchte, würde es mich sehr interessieren, wie man das Problem lösen kann.

Wenn man solche verängstigte kleine Wesen sieht, relativieren sich viele "Probleme" die hier diskutiert werden. Das sind meistens keine wirklichen Probleme.

Viele Grüße

Peter

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Hallo Peter,

diese Hunde sind traumatisiert, ängstlich und sehr unsicher. Wer weiß, ob sie je Situationen außerhalb kennen gelernt haben.

Im Hunderudel (Tierheim) fühlen sie sich sicher.

Werden sie nun einzelvermittelt, kommen sie relativ schnell in der häuslichen Umgebung und den ihnen vertrauten Perrsonen zu recht. Der Schritt vor die Tür und in die ungewisse Umwelt lässt die Unsicherheit und Angst wieder aufkeimen.

Deshalb braucht man für solche Hunde sehr viel Geduld, viel Zeit und Ausdauer. Bitte nicht Bedrängen oder Druck ausüben. Der Hund muss von selbst dahinter kommen, dass der Mensch ihm nichts Böses will und dass es außerhalb der 4 Wänden schön sein kann.

Die Unterstützung eines sicheren Hundes kann dabei helfen.

Ist der Hund klein, dann kann man ihn auf den Arm nehmen und ihn einfach mal die Welt von oben sehen lassen. Anfangs wenige Minuten und dann bitte ruhige Plätze. Betatschen vermeiden! Der Hund hat gerade mit sich selbst genug zu tun. Vielleicht kann man ihn auch mal an einem ruhigen Plätzchen runter setzen, ihm gut zu sprechen. Mit besonderen Leckerli verwöhnen!

Lass ihm alle Zeit der Welt,

Gruß Christa

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Hallo Peter :)

Wir hatten mit unserem 2. Hund seit Silvester auch das Problem, dass er nicht wie gewohnt freudig umherhüpfte wenn es losgehen sollte, sondern sich zitternd verkroch :(

Ich kann mich da Christa nur anschliessen: Bloss keinen Druck oder Zwang ausüben.

Und ein sicherer Hund kann dabei sehr unterstützen.

Die kleine Maus braucht denke ich einfach Zeit um Vertrauen, zu ihren neuen Menschen aufzubauen, denn das Vertrauen muss die Grundlage sein, damit sie den Mut hat auch neue Dinge, die sie ängstigen in Angriff zu nehmen :)

Immer wieder in aller Ruhe versuchen, und dem Hund wenn möglich draussen tolle Erlebnisse, die ihm Spass machen verschaffen. Denn er soll ja Freude haben draussen und lernen, dass es draussen toll ist und nicht gefährlich.

Wir haben es zum Beispiel so gemacht, dass wir immer wieder kleine Runden "versucht" haben. Und das beständig. Damit, dass man das ganze dann komplett vermeidet hilft man der Nase auch nicht so wirklich.

Googel doch mal nach Angsthunde.de ich habe den Link gerade nicht aufm Schirm :D da wird man Dir sicher in dieser speziellen Sache auch gut helfen können. ;)

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