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polar-chat.de  Der Hund
kathelarina

Das einizig Wahre in der Hundeerziehung??

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Hey ihr Lieben!

Würde gerne eure Meinung hören:

Ich bin heute einer Bekannten begegnet, die bei Natural Dogmanship mit ihren Hunden trainiert.

WIr kamen dann ins Gespräch und ich erzählte ihr ganz stolz, dass Ayla mitlerweile auch sehr gut auf einen Pfiff aus der Hundeflöte reagiert und sogar das Jagen hinter Vögel o.ä. sofort aufhört und zu mir kommt. Wenn das gut geklappt hat, bekommt sie immer ein Eckschen Fleischwurst, aber auch nur in der Kombination. Anschließend habe ich ihr unsere neusten Tricks vorgeführt (Toter Hund und ein kleiner Zaubertrick)

sie war entsetzt und pampte mcih fast an warum ich meinem Hund so einen Mist beibringe. Es handel sich um ein Raubtier was ausschließlich mit dem Ziel des Jagens ausgestattet sei. Alles andere wie Tricks sei unnütz und würde gegen die eig Bestimmung des Hundes sein. Zu meiner Flötentaktik meinte sie das das vollkommen doof sei, weil ich somit auf eine Geschäftsbeziehung meines Hundes eingehe. Es wäre ja nur doofe Konditionierung und hätte nichts mit Erziehung zu tun.

Anstatt das alles mit ihr zu üben, sollte ich mal mit Ayla eine N.D.-Hetzjagd oder ein Gebiet abrevieren. Clickern ginge sowieso gar nicht.

Desweiteren erzählte ich ihr das ich mit Ayla ein Zugtraining aufbauen wollte (Ayla=Husky Mix) und Hundchen gar keine Lust dazu gehabt habe.

Sie sagte daraufhin das das auch Quatsch sei, denn ein Husky würde auch nciht aus Freude laufen, sondern nur weil er danach eine Belohnung zu erwarten hätte.

Das habe ich aber strikt verneint. Ich habe einige Bekannte mit Huskys und die Rennen definitiv aus Freude (genau wie mein Hund, nur eben nicht vor einem Trainingswagen o.ä.)

Jetzt bin ich gänzlich verwirrt. Von unserem Obedience habe ich ihr gar nicht erst erzählt, sonst hätte sie noch den Tierschutz angerufen ;-)

Was meint ihr? Ist Clicker, Dogtricking etc. echt so gegen die Hundenatur?

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Hallo

gegen die Wolfsnatur: JA, gegen die Hundenatur: NEIN!

Alles andere ist doch quatsch, schon allein zu behaupten nur eine Methode sei korrekt finde ich sowas von arrogant.

Der Hund hat spaß und arbeitet gerne, warum sollte es schlecht sein? Und was soll überhaupt bedeuten gegen die Natur des Hundes, der Hund ist seit tausenden von Jahren domestiziert und hatten, je nach Rasse, die unterschiedlichsten Aufgaben.

Hunde sind gezüchtet worden um zu kooperieren, mal mehr mal weniger, alles was sie beschäftigt und aus freude gemacht wird ist nicht verkehrt.

Es will doch schließlich von uns keiner mit einem Wolf zusammenleben.

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Huhu!

Naja, dass Hunde sich gegenseitig nicht clickern, dürfte jedem klar sein. Es ist in diesem Sinne also tatsächlich nicht hündisch. Die Frage ist nur, ob alles schlecht sein muss, was nicht hündisch ist.

Ich unterscheide zwischen Erziehung und Ausbildung. Erziehung ist das, was für's tägliche Zusammenleben notwendig ist, und das kann man durchaus auf der Basis hündischer Kommunikation aufgebaut werden, auch wenn wir Menschen niemals Hunde werden und unsere Fellnasen das ganz genau wissen.

Bei der Ausbildung sieht's wiederum anders aus, wobei ich unter Ausbildung nicht nur den "Ernstfall", sondern alles verstehe, was über die Erziehung hinausgeht. Das alles ist nicht hündisch, und deswegen muss man es dem Hund irgendwie verkaufen. Unterordnung, Tricks und so. Und da schmeisse ich durchaus auch mit Leckerchen.

Mal ganz nebenbei, es wundert mich nicht, dass du dir solche Kommentare von einem ND-Anhänger eingefangen hast - mir sind in Foren schon öfter sehr radikale Vertreter dieser Erziehungsmethode begegnet. Ich weiss nicht, ob Jan Nijboer was dafür kann, aber zumindest die engagierten Verfechter dieser Methode kommen mir oft etwas zu dogmatisch rüber.

Ich würd mir an deiner Stelle keine allzu grossen Gedanken machen - solange du und dein Hund Spass miteinander habt und euch wohl fühlt, ist doch alles gut. Es gibt nicht DEN Weg in der Hundeerziehung, sondern nur den Weg, der für ein bestimmtes Hund-Mensch-Gespann passt.

Viele Grüsse,

Iris

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Das einzig wahre habe ich immer noch nicht gefunden. Ich finde den gesunden Mix

am besten und das genau auf Hund und Herrchen/Frauchen angepasst.... aber finde den mal ;)

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Mal ganz vereinfacht gesagt:

Alles was ich MIT meinem Hund mache und WIR uns gut dabei fühlen, kann nur gut sein. Da interessiert es mich persönlich auch nicht, was irgendwelche "Methoden nach irgendwem" sagen. ;):)

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und Bälle in ein Tor reinschieben ist Hundenatur ;)

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Haha genau Dodoh

Ich hab ihr dann auch versucht zu erkläre, dass man einen Hund ausschließlich konditionieren kann. Erziehung ist gar nicht möglich, da ich dem Hund den Sinn eines meiner Befehle nicht erläutern kann. Beispiel: Auto kommt - ich pfeiffe - Hund kommt, denn will Fleischwurst = Konditionierung

Ich kann meinem Hund aber nicht erklaeren, dass es wichtig ist auf mich in der Situation zu reagieren und ran zu kommen, weil er sich sonst verletzten kann. Soviel erstmal dazu.

Mich wundert nur einfach wir radikal sie andere Methoden ablehnt. Meiner Meinung nach gibt es in fast alles Traingsschemen tolle Sache. Aber eben auch nicht so sehr sinnvolle. Ich könnte mich nie so geschlossen hinter etwas stellen.

Ich sehe das eig so wie ihr:

Ayla ist ein Strassenhund und freut sich wie Bolle wenn wir clickern, Ball werfen oder auch obediencen.

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Ich sollte mal versuchen ihr mit dem Abrevieren zu kommen....

Sie findet den Futterbeutel schon sehr bescheiden.

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Haha genau Dodoh

Ich hab ihr dann auch versucht zu erkläre, dass man einen Hund ausschließlich konditionieren kann. Erziehung ist gar nicht möglich, da ich dem Hund den Sinn eines meiner Befehle nicht erläutern kann. Beispiel: Auto kommt - ich pfeiffe - Hund kommt, denn will Fleischwurst = Konditionierung

Ich kann meinem Hund aber nicht erklaeren, dass es wichtig ist auf mich in der Situation zu reagieren und ran zu kommen, weil er sich sonst verletzten kann. Soviel erstmal dazu.

Mich wundert nur einfach wir radikal sie andere Methoden ablehnt. Meiner Meinung nach gibt es in fast alles Traingsschemen tolle Sache. Aber eben auch nicht so sehr sinnvolle. Ich könnte mich nie so geschlossen hinter etwas stellen.

Ich sehe das eig so wie ihr:

Ayla ist ein Strassenhund und freut sich wie Bolle wenn wir clickern, Ball werfen oder auch obediencen.

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Vielleicht wäre es in dieser Situation (Hund abrufen wenn ein Auto kommt) für diese fanatischen Anhänger ja natürlicher wenn man dem Auto gemeinsam hinterher jagt?

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