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polar-chat.de  Der Hund
Melody198

Jack-Russel-Mix Hündin hat arge Probleme

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Hallo,

ich(38J. eigener 10 J. Jacky) habe mich hier im Forum angemeldet, in der Hoffnung Hilfe für Tiffy zu bekommen.

Tiffy ist 3 J. alt , ein Mix aus Jack-Russel und Chihuahua.

Wir haben sie im letztem Jahr aufgenommen, da eine Bekannte Wohnungsprobleme hatte undder Hund ins Tierheim sollte.

Tiffy hat vor uns schon 4 Besitzer gehabt. Weshalb wir besonders kritisch sind(kein Mehrfamilienhaus, Zeit für den Hund, usw.)

Wir versuchen sie zu vermitteln, was aber leider auch ein Problem zu seien scheint.

Sie hat eine Grundausbildung bekommen, d.H. sie macht Sitz, Platz, läuft ohne ziehen an der Leine und ohne bleibt sie in der Nähe , läßt sich auch super abrufen.

eigendlich alles super. Sie ordnet sich auch sofort unter, in dem sie sich auf den Rücken schmeisst. Eigendlich super, da sie auch mit Kindern, Katzen und Pferden klar kommt.

Nun das Problem:

Sie bellt. Nicht nur wenn jemand kommt(klingelt), sondern wenn sie was unbekanntes hört, wenn sie raus soll, wenn sie im Dunkeln draußen ist(haben einen Hof auf dem sie frei laufen kann).Wenn sie was unbekanntes hört...

Sie hat sich gerade wieder , durch das Bellen, ein schönes Zuhause vertan. Da die Leute damit nicht klar kamen.

Wir denken, sie ist unausgelastet. Ich könnte mir vorstellen, das Hunde-Spass-Sport(Agility?) was für sie wäre.

Nur leider habe ich keine Zeit dafür.

Was können wir noch tun, um ihr zu helfen.

Sollten wir sie doch in professionelle Hände(Tierheim?) geben? Wir möchten nicht, das sie ständig wieder ihr Zuhause verliert.

Ich hoffe ihr könnt helfen.

Liebe Grüße

Bianca

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Hallöli,

ein unruhiger und sich schnell selbst hochpushender Hund sollte RUHE erlernen, und damit sind alle Sportarten wie Agility, Flyball etc.. meiner Meinung nach absolut ungeeignet.

Ich habe hier einen Ex-Pflegehund, der unvermittelbar war ( beißt ) und die bei jedem Mist wie eine Wilde kläfft. Legt sie los ( z. B. im Garten auf dem Hügel stehend und erst mal ins Tal bellend ) hat es die sofortige Konsequenz, daß sie sofort rein muß.

Ich war gerade 2 Wochen lang krank, die Hunde total unterfordert, und ES hat mehr gebellt als je zuvor im Leben .. ich sehe da schon einen Zusammenhang mit zuwenig Auslastung, allerdings setze ich dabei immer auf ruhige Sachen mit viel Konzentration - ZOS, Fährten, mantrailen, Nasenarbeit im Allgemeinen..........

Ist natürlich immer individuell zu sehen, aber ich finde : OBEN hat man sie immer alle schnell ..

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Nun das Problem:

Sie bellt. Nicht nur wenn jemand kommt(klingelt), sondern wenn sie was unbekanntes hört, wenn sie raus soll, wenn sie im Dunkeln draußen ist(haben einen Hof auf dem sie frei laufen kann).Wenn sie was unbekanntes hört...

Sie hat sich gerade wieder , durch das Bellen, ein schönes Zuhause vertan. Da die Leute damit nicht klar kamen.

Das kenne ich von meiner Jule. Sie hat auch gebellt, ununterbrochen, wenn jemand kam, wenn wir jemanden begegnet sind und ich ein bisserl plaudern wollte, wenn jemand am Haus vorbeiging. Bei ihr war es Ängstlichkeit und Unsicherheit, sie hat wohl in ihren ersten 10 Wochen auch schon einiges erlebt. Manchmal bellt sie auch jetzt noch, ich sage "scht, alles o.k." und sie ist ruhig.

Und da Tiffy ja auch schon durch verschiedene Hände ging ist sie bestimmt sehr unsicher. Ihr solltet ihr Sicherheit geben, ihr zeigen, dass sie euch vertrauen kann und an der Bindung arbeiten.

Und wie Kuhhund schon schreibt, sie sollte Ruhe lernen.

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Editieren geht nicht!

Ich glaube nicht, dass ein TH das richtige wäre. Wenn schon professionelle Hände, dann nemt doch einen Trainer oder sucht eine gute Hundeschule!

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Hallo,

ich würde der Kleinen gerne helfen, nur habe ich mit ihrer Problematik leider gar keine Erfahrungen.

Ich habe es geschafft, einen total verängstigten Hund gesellschafftsfähig zu kriegen(erstes 1/2J. kannte er nur Schweinestall). Mein Jacky , den ich dazu holte als Welpe, hat in der Hundeschule eine super Figur gemacht und ist Problemlos. Mittlerweile zwar ein Drömelhund, aber verlässlich.

Nur bei Tiffy weiß ich nicht weiter.

Sie hat keinerlei Aggressionen, will immer noch lernen und am liebsten den ganzen Tag auf dem Schoß liegen, was ich aber nicht möchte. Es gibt zwar Schmuseeinheiten, aber "eingeteilt".

Ich habe auch keinerlei Erfahrung mit Nasenarbeit, oder ähnlichen.Leider..

Zeitlich würde mir da auch höchstens im Moment der Abend bleiben.

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Ich vermute auch Bellen aus Unsicherheit. Das kann man eigentlich gut in den Griff bekommen, indem man dem Hund mit einem entsprechenden Führungsstil Sicherheit vermittelt. Hat bei meinem vom Naturel her unsicheren Terriermix sehr gut funktioniert, ABER es ist immer eine Sache zwischen Hund und Halter und nichts was man dem Hund generel aberziehen kann. Das heißt auch die neuen Besitzer müssen mit der Kleinen arbeiten und sich Bewusst sein, dass sie einen Hund bekommen, der eine klare Führung braucht, die ihm erst die nötige Sicherheit gibt.

Auslastung ist natürlich auch sehr wichtig und dient auch zum Stressabbau. Auch ich rate dabei von Aufputschspielchen ab.

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Okay Ferndiagnosen sind schwierig, mir fällt spontan ein:

Unsicherheit(Bellen im Dunkeln)

Aufmerksamkeit (Bellen egal bei was auch immer)

Gefühlsmässig könnte ich sagen: Dieser Hund braucht eine Bindung, klare Ansagen, Liebe und dann eine Mischung aus Sport und Ruhe und solche Leute, möglichst hundeerfahren, gilt es zu suchen-

Viel Glück bei Euer Suche

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Ich hoffe zwar, das sich so schnell wie möglich ein geeigneter Platz findet, würde aber gerne in der Zwischenzeit schon anfangen, an ihrem Problem zu arbeiten.

Ich hole sie morgen früh wieder zurück.(war übers Wochenende zur Probe)

Ist es richtig, das ich mit beiden Hunden getrennt raus gehe?

Was kann ich am besten mit ihr machen, wenn sie im Haus bellt? Auf Platz schicken? Und wenn sie im Garten ist? Reinholen?

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Okay das klingt hart, aber so funktionierts. Wenn Du nicht willst dass der Hund einfach so bellt, dann mache Dir einen Gegenstand (Leere Flasche mit Nägeln drin) und sobald es losgeht diesen in die Nähe werfen, damit das Hundchen lernt wie lang Dein Arm sein kann.

Tiere untereinander machen klare Ansagen, daher müssen wir Menschen das auch lernen. :winken:

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Hört sich schon mal gut an, damit kann ich arbeiten. Plastikflaschen und Nägel/Schrauben haben wir da.

Mein Mann dachte schon an so ein "Anti-Kläff-Halsband" , nicht mit Strom, es gibt wohl auch welch mit Sprühfunktion. Nur war ich mir nicht sicher , ob das in Ordnung ist.

Bei der Vermittlung ist auch das Problem, das die meisten nur "ach wie süß" in ihr sehen. Ich habe bei meinem Rüden schon in manchen Situationen festgestellt, das die kleinen Terrier oft gar nicht so einfach sind. Mein Großer war da einfacher zu erziehen.

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