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Hundeforum Der Hund
Evchen

Wie erkennne ich, ob mein Hund rudelfähig ist?

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Ich habe einen Welshterrierhündin von zwei Jahren. Sie ist eine sehr temperamentvolle Hündin, verspielt, aber auch mal zickig und eifersüchtig.

Wenn ich spazieren gehe und wir treffen Hundefreunde, dann darf ich oft den fremden Hund nicht streicheln, sie knurrt den anderen Hund an, obwohl sie zuvor mit ihm gespielt hat.

Dann gibt es auch wieder Hundefeundschaften, wo wir keinerlei Probleme haben und es zu keinen Eifersüchteleien kommt.

Das Problem ist meistens bei Hündinnen.

In uns ist der Wunsch herangereift einen Zweithund in unsere Familie aufzunehmen.

Wir sind eine Familie mit drei Kindern zwischen 18 und 8 Jahren. Wir haben schon immer einen Hund.

Ich habe auf Tierschutzseiten ein Welshterriermixrüden gefunden, drei Jahre alt, sehr lieb zu Kindern und hundeverträglich. Leider ist er noch in Tschechien in einem Tierheim, das heißt eine langsames Kennenlernen und Testen, ob die zwei Hunde zueinander passen, ist nicht möglich.

Würdet ihr das Risiko zu hoch einschätzen, den Hund als Pflegehund aufzunehmen?

Wie konntet ihr einschätzen, dass die Hunde miteinander harmonieren?

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Also das ist ein schwieriges Thema.

Ich habe hier ja auch ein 3er-Rudel und darunter eine Madame, die sehr eifersüchtig ist, was aber kein Problem darstellt, denn die anderen beiden ziehen von Dannen bzw. nehmen Distanz ein, wenn ich mich mit der Madame beschäftige.

Muß dazu aber sagen, daß sie jetzt nicht Knurren muß, es reicht ein Blick und dann passiert das oben erwähnte.

Bislang gab es noch nie einen Zwischenfall - und das seit 3 Jahren.

Wenn man zu seinem Ersthund einen Zweithund dazuholt, wird ja immer geraten, daß sich die beiden auf einem neutralen Fleck zum ersten Mal begegnen sollten. Da sieht am am besten, ob die beiden jemals Freunden werden könnten.

Daher würde ich eher empfehlen - schaut Euch in örtlichen Tierheimen um, ob es da nicht Hunde Eures Beuteschemas gibt. Das sollte sicherlich kein Problem sein. Am besten, einer von Euch führt Euren Hund und der andere den potentiellen Zweithund. Das entschärft die ersten Momente.

Zu meiner Schande muß ich allerdings zugestehen, daß ich das nie so gehandhabt habe, dafür einfach nur sehr viel Glück hatte, das alles funktionierte. Ich/wir habe/n mir/uns aber nie wirkliche Gedanken dazu gemacht. Alles kam so auf uns zu, und ist nun wie es ist.

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Das kann man so pauschal nicht sagen.

Wir haben vor 3 Wochen einen Hund zu unserem Max dazugeholt und wir wußten, dass Max fast alle Hunde liebt, außer in seinem "Revier". Von daher hatten wir auch unsere Sorgen. Streß gab es allerdings nur durch den Neuzugang, der Max 4-5 x geschreddert hat (natürlich haben wir eingegriffen), da er eifersüchtig war. Er lernt allerdings, dass er sich anständig zu benehmen hat und Max auch auf andere Art Bescheid sagen kann und das Eifersucht gar nicht funktioniert. Das trainieren wir auch aktiv.

Im wesentlichen denke ich, dass es am Menschen liegt und wie dieser damit umgeht. Im Endeffekt müssen die Hunde den Menschen als "Oberhaupt" respektieren, welches führt und leitet und das läßt sich ja üben und so eine Harmonie herstellen.

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Danke für eure Erfahrungsberichte. Ich hab halt Angst, wenn es nicht klappen sollte, was geschieht dann mit dem Hund?

Es wäre halt einfacher, wenn es ein Hund aus dem Tierheim in unserer Stadt wäre, dann könnten wir die Hundebegegnugen üben.

Leider ist bisher nichts passendes dabei gewesen. Viele kleinere Terrier aus dem Tierheim haben Verhaltensauffälligkeiten, dass sie schnappen. Das kann ich mit Familie nicht machen.

Ich bin gespannt, ob noch weitere Erfahrungsberichte kommen.

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Huhu :)

Luna war etwas über ein Jahr alt, als wir uns für Neo entschieden haben. Auch er saß damals noch in Spanien (Burgos) im Tierheim.

Als erstes nahmen wir die Beschreibung, wir suchten einen etwas älteren Hund (keinen Welpen), der Kinder und andere Tiere kennt und kein Problem mit ihnen hat. Er sollte aktiv sein, da wir viel laufen.

Luna ist sehr verträglich, also machten wir uns da nicht so viele Sorgen.

Als Neo in Deutschland ankam, haben wir Luna zuhause gelassen. Nach der Übergabe hatten wir noch ca eine Stunde fahrt nachhause.

Neo hat erstmal Wasser bekommen und mein Mann ist mit ihm dann Richtung Wald gelaufen. Wir haben den Weg vorher abgesprochen.

Mit Luna bin ich dann auch los und wir trafen uns auf dem Feld.

Wir haben die Hunde gar nicht großartig schnuppern lassen, sondern sind nebeneinander einfach losgelaufen.

Zwischendurch gabs dann mal Pausen, in denen die Hunde sich annähern konnten. Nach ca. einer Stunde sind wir mit beiden nachhause.

Luna fands erst seltsam aber es gab (bis heute) keine Auseinandersetzung zwischen den Beiden.

Es hat um die 3 Wochen gedauert bis sie dann nebeneinander gelegen haben. Neo hat Luna vorher immer angeknurrt wenn sie versehentlich mit der Pfote an ihn gestoßen ist, von einen Tag auf den andern änderte sich das.

Im nachhinein stellte sich heraus das Neo sich in Deutschland ganz anders verhält als in Spanien (wenn seine Beschreibung richtig war). Er mag weder Katzen noch Kinder so richtig und andere Hunde muss er auch nicht um sich haben.

Allerdings haben wir uns entschlossen daran zu arbeiten.

Wir haben es nicht bereut.

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Danke für eure Erfahrungsberichte. Ich hab halt Angst, wenn es nicht klappen sollte, was geschieht dann mit dem Hund?

Geh halt nicht vom Idealhund aus. Gehe vom schlimmsten aus und freue dich, wenn es nicht so schlimm kommt. Wenn du dazu bereit bist, dann kannst du so ziemlich alles lösen.

Wenn du Angst hast würde ich davon Abstand nehmen und einen Hund suchen den du vorher kennenlernen kannst. Es gibt unzählige Hunde die ein Zuhause suchen und einen Hund zu holen, ohne zu wissen, wie er ist und ob er mit dem eigenen Hund zusammenpaßt ist schon mit Gefahren verbunden und du bist es ja auch irgendwo dem Hund schuldig, dass er nicht hin- und hergeschoben wird.

Es ist durchaus legitim und auch sinnvoll, dass man den Neuzugang vorher kennenlernen möchte.

Wir sind zur Abholung 8 Stunden hingefahren und am selben Tag nochmal 8 Stunden zurück. Das war schon heftig aber es bestand wenigstens die Möglichkeit, dass die Hunde sich mal 2 Stunden kennenlernen konnten, um zu sehen, ob überhaupt eine Chemie vorhanden ist .... primär zwischen den Hunden aber auch zwischen uns und dem Neuzugang. Es kann ja auch einfach sein, dass es nicht paßt, dass ist schwierig, wenn man den Hund nicht vorher kennenlernen kann.

Von daher überlege Dir gut wozu Du bereit bist und dann Chacka :klatsch:

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Wie verhält sich denn deine Hündin bei Hundebesuch bei euch zuhause?

Zum Knurren: Ich finde, dass es deine Entscheidung ist, wann du welchen Hund streichelst, und dass deine Hündin kein Recht hat, das verhindern zu wollen.

Wenn sie hauptsächlich ein Problem mit Hündinnen hat, ist die Entscheidung für einen Rüden schon einmal gut. Ansonsten liegt es an euch, ob es klappt.

Ein vorheriges Kennenlernen brächte auch dann nichts, wenn eure Hündin zu denen gehören sollte, die erst einmal einen Neuen toleriert, dann aber, wenn sie feststellt, dass der doch tatsächlich bleibt, erst ihr Missfallen kundtut.

Geh halt nicht vom Idealhund aus. Gehe vom schlimmsten aus und freue dich, wenn es nicht so schlimm kommt. Wenn du dazu bereit bist, dann kannst du so ziemlich alles lösen.

Dem kann ich mich nur anschließen.

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Wichtig finde ich auch die Überlgeung, ob eure Hündin überhaupt Lust auf einen Kollegen hat.

Sie kann ihn sicherlich irgendwie akzeptieren aber wird auch sie wirklich glücklich damit??

Diese Erfahrung haben wir gemacht. Unser Rüde akzeptiert die Hündin und nach nun fast 3 Jahren ists okay, aber wirklich gebraucht hätte er es nicht.

Wisst ihr wie ichs meine?

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Wir hatten noch keinen fremdenHhund im Haus, nur im Garten toben des öfteren ihreHundekumpels mit ihr rum. Da ist das kein Problem, da wird gespielt und getobt.

Das Haus haben wir immer bewußt frei von anderen Hunden gelassen, da es ihr Reich ist und ich nicht ein Streit unter den Hundekumpels provozieren wollte, sollte einer in ihr Körbchen gehen oder an den Hundenapf.

Wichtig finde ich auch die Überlgeung, ob eure Hündin überhaupt Lust auf einen Kollegen hat.

Sie kann ihn sicherlich irgendwie akzeptieren aber wird auch sie wirklich glücklich damit??

zitieren

Ich denke, dass das schon eine Bereicherung für sie wäre, denn sie ist sehr verspielt, aber leider auch eine Zicke, Terrier halt. ;)

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