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Dein Hundeforum  Der Hund
Susi und Balou

Barsoi

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mühlau   

Natürlich würde sie jeden wilden Hasen, Katze oder Reh fangen und auch töten. Darum gehts mir auch garnicht.

Was mich extrem stört, dass der Barsoi an sich immer als schwierige Rasse verschrieen ist, auch bei den ganzen Windhundhilfeorganisationen. Das stimmt für mich nicht. Wenn man richtig mit ihnen umgeht, sind sie ganz leicht zu händeln.

Selbst unter vielen Windhundleuten besteht die Angst vor Barsois. Letzten Sommer haben sich z.B. die Barsois einer Freundin bei unserer Trainingswoche aus dem Wohnwagen befreit und fast alle anwesenden Menschen haben sich in ein sicheres Gebiet zurückgezogen, anstatt sie einzufangen.

Ich möchte ganz einfach eine Lanze für den Barsoi brechen. Für den Menschen zu dem sie passen, sind sie das Beste, was ihm passieren kann.

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Tazi   
Natürlich würde sie jeden wilden Hasen, Katze oder Reh fangen und auch töten. Darum gehts mir auch garnicht.

Was mich extrem stört, dass der Barsoi an sich immer als schwierige Rasse verschrieen ist, auch bei den ganzen Windhundhilfeorganisationen. Das stimmt für mich nicht. Wenn man richtig mit ihnen umgeht, sind sie ganz leicht zu händeln.

Selbst unter vielen Windhundleuten besteht die Angst vor Barsois. Letzten Sommer haben sich z.B. die Barsois einer Freundin bei unserer Trainingswoche aus dem Wohnwagen befreit und fast alle anwesenden Menschen haben sich in ein sicheres Gebiet zurückgezogen, anstatt sie einzufangen.

Ich möchte ganz einfach eine Lanze für den Barsoi brechen. Für den Menschen zu dem sie passen, sind sie das Beste, was ihm passieren kann.
http://www.polar-chat.de/topic.php?id=66219&goto=1417070

Zu rot, doch genau darum geht es. Leider wird in letzter Zeit immer öfter versucht diese Tatsache klein zu Reden. Anstatt zu sagen wie es ist, das gilt nicht nur für den Barsoi sondern für alle Windhundrassen.

Das ist das was ich sehr schlimm finde denn das ist für mich Vortäuschung falscher Tatsachen. Natürlich gibt es auch unter den Windhunden welche die nicht so extremen Jagdtrieb haben oder welche die sehr gut Ausgebildet sind das sie immer unter Kontrolle sind.

Nur das sind ausnahmen bzw. da steckt viel Arbeit hinter was man auf den ersten Blick nicht sieht.

Zu blau, genau für Menschen die wissen was sie sich holen mit allem für und wieder sind sie genau das richtige.

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Deerchen   

Ich verallgemeinere auch mal auf andere Windhundrassen...

Was ich schlimm finde ist, wenn Windhunde nur als liebe, in der Wohnung ruhige "Sofahunde" dargestellt werden, die überall zu halten sind. Das fällt mir gerade bei der Vermittlung von Hunden aus dem Süden auf. Das einzige Manko sei der Jagdtrieb, aber dafür gibt es ja die Schleppleine.... :(

Ja, diese Hunde sind im Haus absolut lieb und ruhig, vorausgesetzt sie haben die Möglichkeit ihre Leidenschaft, also auch das Hetzen auszuleben. Natürlich ist mir aber auch klar, dass ein Hund zwischen echtem und "falschem" Hasen unterscheiden kann, aber trotzdem finde ich Coursind usw wichtig für solche Rassen - neben vielen Spaziergängen mit Freilauf, Radeln usw.

Leider (!) gibt es viele Windhunde, die sich nicht bemerkbar machen, wenn ihre Bedürfnisse ignoriert werden. Sie leiden still vor sich hin. Ich bekomme beim Anblick mancher Windhunde das Grausen - teilnahmslos neben dem Besitzer hertrottende Hunde mit null Muskulatur.

Passend finde ich den Satz einer alten Deerhoundzüchterin: Die Hunde bringen es leicht fertig, sich zu Tode zu sorgen.

Man hat einen wirklichen Jäger vor sich und die Reaktionen können blitzschnell sein.

So saßen wir vor einiger Zeit im Wohnzimmer, Terassentür war geöffnet. Urplötzlich schossen alle Hunde nach draussen und man hörte nur noch ein Quietschen. Die Hunde kamen zurück, einer brachte stolz einen großen Marder mit ins Wohnzimmer, dem die Hunde das Genick durchgebissen haben. Ein und der selbe Hund liegt dann Minuten später wieder wie ein Lämmchen neben mir auf dem Sofa.

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gast   

Danke :)

Sicher sind die toll sonst hätte ich ja keine :) Hetz und Jagdleidenschaft gehören aber nun mal auch dazu. Ich verstehe nicht warum das negativ sein soll, wenn man darauf hin weist. Gehört zum Hund genau wie die Rute ;) Und ja es ist ein bischen etwas anderes, ob ein Weim etwas Anzeigt/durch startet oder ob es ein Windiger tut. Die Geschwindigkeit mit der das passiert ;)

Gruß Iris

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Deerchen   

Was auch nicht verschwiegen werden sollte, ist der (meiner bisherigen Erfahrung nach) vor allem bei Rüden vorkommende Schutzinstinkt.

Ich will jetzt nicht negative Seiten der Windhunde (in dem Fall Deers und Barsois) aufzählen, aber wie gesagt, es sind eben nicht immer zu allem und jedem freundliche Hunde.

Einer meiner Rüden hat diese Eigenschaft und ich finde es nicht mal negativ.

Nicht zu verwechseln ist sein Verhalten mit einem "Wachhund", der Haus und Hof bewacht. Im Gegenteil - jeder kann ein und aus gehen.

Gemeint ist vielmehr das Verhalten, wenn er mich bedroht fühlt.

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mühlau   

Hallo Deerchen.

Warst Du letztes Jahr bei der Deerhound-Jahresausstellung?

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Arrgyle   

Was mich extrem stört, dass der Barsoi an sich immer als schwierige Rasse verschrieen ist, auch bei den ganzen Windhundhilfeorganisationen. Das stimmt für mich nicht. Wenn man richtig mit ihnen umgeht, sind sie ganz leicht zu händeln.Wenn man richtig mit ihnen umgeht, dann sind ALLE Hunde leicht zu händeln.Aber ich würde NIE sagen, daß ein Barsoi ein einfacher Hund ist, obwohl ich sie absolut super finde. Der eine Rüde unserer Bekannten ist jetzt wohl am pubertieren und hat das Jagen / Töten für sich entdeckt und das ist nicht witzig, denn er unterscheidet leider auch nicht zwischen Hasen und kleinen Hunden. Wobei ich auch sagen muß, daß da einige (in meinen Augen) Halterfehler vorhanden sind. Ich bin letztes Jahr drei Wochen jeden Tag mit den drei Barsois und meinen vieren "auf Tour" gewesen und habe, nach einer Eingewöhnungszeit, auch alle "Offline" laufen lassen. Das würde ich JETZT bei seiner momentanen Entwicklung im Leben nicht mehr machen !!!

Für den Menschen zu dem sie passen, sind sie das Beste, was ihm passieren kann.Da stimme ich dir 100% zu !!!
http://www.polar-chat.de/topic.php?id=66219&goto=1417070

Arrgyle

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mühlau   

@argyle

Das unterschreib ich mit.

Halterfehler können ein Barsoi zu einem extrem schwierigen Hund machen.

Ich kenne nun mal sehr viele Barsois und davon würde ich eigentlich auch nur zwei als schwierig einstufen. Die leben aber halt beim falschen Menschen.

Ich irre mich ja vielleicht, aber es gibt sicher Rassen, die Fehler eher "verzeihen".

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belphegor   

ich finde es schon richtig, das die Windhundhilfe z.B. Barsois nur bedingt an "Rasseanfänger" abgibt. Es ist schwer zu erklären was "anders" ist bei einem Secondhand -Barsoi...

Und wie Argyle schon sagt auch ein Barsoi der als Welpe ins Haus kommt , zeigt "plötzlich" unerwünschte Verhaltensweisen.

So plötzlich ist das nicht, es kündigt sich an, man muss es nur erkennen und wissen wozu die fähig sind, negiert man das, kann man vor großen Problemen stehen.

Barsois sind signalempfindlich, sie nehmen jede kleinste Geste war, wahre Meister im Lesen der Körpersprache innerartlich und von Menschen.- allerdings sind sie selbst sehr signalschwach, es dauert eine Weile bis man sie lesen kann.

Ich kenne keinen Barsoirüden, der sich lange mit Imponiergehabe aufhält, wenn es nötig ist, dann setzt mein Rüde ein "Ausrufezeichen" und basta, falls danach noch eine Nachfrage kommt, gibt es eine unmissverständliche Warnung. Ein Warnschnappen über dem Hals...es hat noch keiner weiter nachgehackt.

Sie haben auch ein gutes Gedächtnis und können auf ihre Gelegenheit warten.

Sie wirken immer etwas abwesend, sind aber sehr reaktionsschnell beim Regeln ihrer Bedürfnisse und Angelegenheiten. Da hilft dann eine freundliche Ansage nicht mehr, da muss man sich durchsetzten, dh. der Hund muss Respekt vor einem haben. Und nein, kämpfen sollte man mit einem Barsoi nicht - da verliert man.

Ist so eine Sache mit dem Respekt.... meine Hunde wissen nicht, das sie mir in einigen Punkten überlegen sind....und ich arbeite daran das es so bleibt.

Uta mit Igor und Russkiy Azart Nais

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