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Dein Hundeforum  Der Hund
Susi und Balou

Barsoi

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Deerchen   

@mühlau

Ja, war in Tüttleben. Eigentlich wars uns erst zu weit, aber nachdem wir dann eine nette Pension gefunden haben, die kein Problem mit mehreren Riesen hat, sind wir dann doch gefahren und ein paar Tage geblieben.

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mühlau   

Dann haben wir uns bestimmt gesehen.

Die Barsoi-Jahresausstellung findet in diesem Jahr am 11. 6. in Tüttleben statt und am 12. 6. ist ein Internationales Coursing mit einer hoffentlich sehr großen Barsoibeteiligung.

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barsoi   

Hallo zusammen bin neu hier in diesem forum:) und stolze Besitzerin von 3 Barsois. In der Tat kann man den Barsoi erziehen aber man soll bedenken, dass er schon ein stolzer manchmal sogar etwas rassistisch veranlagter Hund sein kann. Also ganz sicher nicht der Anfänger Hund. Wenn er etwas nicht machen will vergiss es,weil wenn man von Adel ist lässt man sich nicht so "manipulieren" ;))

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Andrea und ER   

Barsois...

 

Als ich die Rasse kennen lernte, war ich 15 und mit Afghanen und Sloughis unterwegs auf Rennbahnen.

Barsois galten damals mehrheitlich als Rennverweigerer und speziell die Rüden als ziemlich gefährlich. Ich fand sie einfach urkomisch, denn selbst bei offiziellen Rennen (bei denen nur rennlizensierte Hunde teilnehmen dürfen *g) kam es vor, dass das ganze Starterfeld erst gar nicht aus dem Startkasten erschien, wenn dieser aufgegangen war. Man hatte keine Eile. Und dieser armselige Flatterlumpen, der da von einem Motörchen weggezuppelt wurde, pah, war der uninteressant! Sie mögen als dumm gegolten haben, aber so dumm waren sie nicht. Irgendwann begab man sich dann auf die Rennbahn, hei, was für ein Spaß, frei rennen mit Kollegen, prima! Zwei hoppelten die Bahn entlang, zwei hüpften in den Innenraum der Bahn und begannen zu spielen, spielten sich in Richtung Gegengerade und hüpften dann zu ihren Kumpels wieder in die Bahn, um gemeinsam ein Stückchen zu laufen, ein Barsoi schlenderte dem Haha-"Hasen" entgegen, ließ ihn passieren und frischte das Spiel der anderen auf, der sechste lief unter Auslassung des restlichen Bahngedönses zickzack schnüffelnd die Start- und Zielgerade entlang und legte sich am Ziel ab, um auf das Flatterteil zu warten während sich vier der fünf in der Bahn befindlichen inzwischen in Richtung Umgebung bewegt hatten, um sich dort von ihren resigniert wirkenden Haltern einfangen zu lassen. Nur Einer blieb von Anfang an in der korrekten Richtung und kompletten Länge in der Bahn, hatte zwar so allein ein wenig an Hoppeltempo eingebüßt, wanderte aber sehr brav auch noch die letzten Meter in Richtung Ziel und gewann mit einer Zeit, die einer englischen Bulldogge nicht würdig gewesen wäre, aber unter tosendem Applaus den Pokal! So und ähnlich lernte ich sie kennen.

Geschichten von aggressiven Rüden hörte man immer mal wieder, ich habe damals keine erlebt, meine Tierärztin allerdings war sehr vorsichtig mit meiner ersten Barsoi- Hündin (wäre nicht nötig gewesen)!

 

Viele Jahre später fiel mir ein Findlingsbarsoi vor die Füße und wurde mein. Lulu, vermutlich russischer Herkunft, war ausgesprochen jagdtriebig, instinktsicher, intelligent und auch sehr lernwillig. Durch sie und mit ihr lernte ich viele Barsois und ihre Halter kennen und kam bald zur zweiten Barsoi- Hündin, einem nicht ganz so schlauen reinen Engelchen aus einer Zwingerauflösung. Sie war sehr unsicher, kannte außer Barsois und Züchtergrundstück nichts und war deshalb schwer zu vermitteln. Der erkrankte Züchter hatte sich gewünscht, dass sie zu mir kommt. Danach folgte dann noch ein Rüde, der jetzt bei mir lebt. Ein durch und durch freundlicher Hund, begeistert von Menschen, friedlich mit allen Hunden und so unkompliziert im Umgang, dass es fast schon langweilig ist. Täglicher Freilauf ist selbstverständlich, aber das ist durch den Umstand möglich, dass hier im Wald keinerlei Rotwild unterwegs ist, Hasen gibt es gar nicht und um die zahlreichen Wildschweine zu jagen, waren meine Hunde schlicht zu weise. ;)

Was man als Barsoi- Halter niemals vergessen darf, ist, dass sie ursprünglich auch und in manchen Kreisen ausschließlich zur Wolfsjagd gezüchtet wurden (und in Russland teilweise heute noch dazu verwendet werden). Das bedeutet, dass sie Artgenossen jagen! Und zwar, wie es früher üblich war, am liebsten zu zweit oder zu dritt. Ein einzelner Barsoi ist meistens harmlos, sind sie aber zu mehreren unterwegs, sollte man sehr genau hinschauen und wissen, wer unter ihnen das Startsignal gibt.

 

In 22 Jahren Barsoihaltung habe ich viele andere Barsois getroffen und mich oft - erschreckend oft - gewundert, wie blauäugig manche Leute mit diesem Potential umgehen. Sie nehmen den Fixierblick nicht wahr, sie schreiten nicht ein, wenn ihre Barsois belauern oder schon auf einen Hund lospreschen, der körpersprachlich bereits deutlich Fluchtbereitschaft signalisiert, sie tun es als harmloses Spiel ab, wenn in den Augen ihrer "edlen Geschöpfe" bereits das Raubtier blitzt. Eine Frau bezeichnete es grundsätzlich euphemistisch als "Umhauen", wenn einer ihrer Barsois, ein sehr stattlicher Rüde, mal wieder einen Artgenossen fixiert, mit den anderen gemeinsam gehetzt und dann allein erwischt hatte und das ging oft genug mit Verletzungen einher, wenn auch nicht mit schweren. Vor gut einem Jahr, an einem sonnigen Feiertag, hat eine (mir nicht persönlich bekannte) Barsoigruppe einen Yorkie- Welpen am Hundestrand als Beute identifiziert und hetzte das kleine Hundchen bis einer ihn griff und mit einem kurzen Schütteln tötete - in Anwesenheit der Besitzer einschließlich Kind... Ich war GsD nicht dabei, aber ich wurde von so vielen Leuten darauf angesprochen, dass die Geschichte sehr wahrscheinlich wahr ist.

 

Wenn sie nicht ins Hetzen geraten sind die meisten Barsois, auch die Rüden, sehr friedliche Wesen. Im Haus merkt man sie im Grunde nicht, wären da nicht die Haare und die schon durch die enorme Reichweite bedingte Klau- Begabung...

Innerhalb ihres Rudels habe ich Barsois, sowohl meine als auch die anderer Halter, als ausgesprochen beständige, sanfte, geradezu liebevolle Hunde erlebt.

Zu Menschen waren alle, die ich bisher kennen lernen durfte, durchgehend freundlich, zwar leicht distanziert Fremden gegenüber, aber nie aggressiv. Meiner ist begeistert von Fremden. Und Kindern gegenüber waren meine Barsois ausgesprochen lieb und geduldig.

 

Sie bellen so gut wie nie, obwohl sie ihre Stimme durchaus einsetzen (sie "hupen", wenn sie Wünsche haben, sie kotzen mit Stimme, sie husten oder räuspern sich mit Stimme), ich kenne sie nicht knurrend, ich habe sie nicht als wachsam erlebt und schon gar nicht als aggressiv gegen Menschen, weiß aber von Nachbarn, dass die Mädels sehr wohl angeschlagen haben, wenn sie mal allein zuhause waren und sich der Paketbote z.B. auf's Grundstück bewegt hatte. Sobald ich wieder da war, war Aufpassen mein Job. ;) Ob es an der Tür klingelt oder Jemand durch das Treppenhaus geht, ist meinem Rüden völlig egal. Er bellt nur, wenn im Fernseher ein frecher Hund auf die Kamera zu läuft. Und TV- Schäferhunde sollen auch weggehen! Schutz bietet ein Barsoi aber dennoch, schon durch seine Größe. Und sie sind absolute Kontaktschmiede, ich werde täglich auf diesen Hund angesprochen und das immer freundlich.

Viele Barsois lachen hinreißend, mit schief und kraus gezogener Nase, hochgezogenen Lippen und entblößten Zahnreihen. Es ist eindeutig eine ererbte Fähigkeit, da es bei manchen Rassen und dort in manchen Linien sehr häufig vorkommt. Barsois zählen zu den Hochleistungsgrinsern in der Hundewelt.

 

Hundesport geht sicherlich, aber einen Barsoi zur Unterordnung zu motivieren, ist eine Aufgabe und nicht so einfach wie bei anderen Rassen. Schutzdienst halte ich für sehr unwahrscheinlich (gefiele auch keinem der mir bekannten Barsoibesitzer), es gibt aber durchaus erfolgreiche Barsois in Rettungshunde- Staffeln, beim man- trailing, obedience, agility (in USA ist das gar nicht so selten). Von den Barsois, die ich kenne, waren höchstens drei so arbeitsfreudig, dass man ihnen mit einer Ausbildung in Unterordnung wirklich eine Freude gemacht hätte.

 

Die durchschnittliche Lebenserwartung liegt, wenn man sich die Regenbogenseiten von Züchtern und Barsoihaltern ansieht, für Rüden bei nur etwa 9 Jahren, für Hündinnen 1 - 2 Jahre höher. Meine Mädels wurden knapp 14 und knapp 15 Jahre alt, mein Rüde ist heute 10 Jahre alt geworden( :wub:  :wub: :wub:  happy birthday, Karenin! :wub:  :wub:  :wub: ).

 

Ich glaube, dass satte Barsois (keinesfalls dick gefüttert, aber eben nicht hungrig gehalten) nicht zwingend ihren Jagdtrieb ausleben müssen, denn der dient ja ursprünglich mal der Beutebeschaffung. Hat man einen Hund aus einer Rennlinie, mag das Rennen wichtig sein, aber die Barsois, die seit Beginn des letzten Jahrhunderts in Europa und Übersee vor allem wegen ihres bezaubernden Wesens (und auch ihrer Schönheit) gezüchtet wurden, müssen nicht unbedingt auf eine Rennbahn, zumal viele Bahnen für so große Hunde mMn zu enge Kurven aufweisen, was zu schlimmen Unfällen führen kann und dies auch immer wieder tut, da die Hunde auf den Geraden einfach zu schnell werden und in den Kurven dann extreme Belastungen für Bänder und Gelenke entstehen. Coursing ist da schon besser, wenn es gut gesteckt ist.

Aber bei manchen Barsois wird durch das Renntraining das Hetzen auch erst geweckt oder verstärkt und dann sollte man sich gut überlegen, ob das mit Freilauf unter anderen Hunden noch vereinbar ist. Wichtig ist, dass sie ihr Bewegungsbedürfnis stillen können und dazu brauchen sie offene Flächen, Wiesen, Strände. Barsois rennen, wie alle Windhunde, um des Rennens willen, auch allein, auch ganz ohne Hetzobjekt. Und sie lieben Aussichtsplätze, auf denen sie gerne stundenlang sitzen und beobachten und bei Lust oder Bedarf lossausen um mit einem angenehmen anderen Hund zu flirten oder zu spielen oder einen Bekannten zu begrüßen.

 

Es gibt bei Barsois genetisch bedingte Augenerkrankungen (PRA), auf die in der Zucht seit vielen Jahren untersucht wird, es gibt wohl auch wenige Fälle von DM (Degenerative Myelopathie), es gibt Autoimmunerkrankungen (z.B. chronische Bindehautentzündung), eine gewisse Neigung zu Magendrehungen (aber wohl nicht so ausgeprägt wie bei den voluminöseren großen Rassen) und DCM (Dilatative Kardiomyopathie), auf die ebenfalls untersucht wird. Derzeit bemüht sich der DWZRV, eine Übersicht über die Gesundheit der Barsois zu erstellen, was löblich ist.

Ich selbst kenne Barsois, die jung gestorben sind und verstehe die Besitzer, die sich nun für eine andere Rasse entschieden haben. Verglichen mit anderen Rassen allerdings geht's dem Barsoi noch relativ gut.

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Juline   

Herzlichen Glückwunsch Karenin, auf dass weitere schöne und gesunde Jahre folgen!!!

 

So schön, wie du sie beschreibst! Man merkt, dass du verliebt bist :)

Das sind aber auch faszinierende Hunde.

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Ninchen0_15   

Das wünsche ich Karenin auch, auf dass er die Lebenserwartung von Barsoi-Rüden gründlichst Lügen strafe!

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Andrea und ER   

Er grinst und dankt für die lieben Wünsche!

 

Ganz verstanden hat er den inzwischen gestrigen Tag wohl nicht, dauernd wurde er von Frauchen Purzelhund genannt, hatte sein Halsband mit rotem Samt umwickelt, durfte schon morgens aussuchen, was er essen möchte, wurde pausenlos geknutscht und bekam dann noch eine frische rohe Hühnerleber, Fleisch und Mark einer Beinscheibe, Haferflocken, Paranüsse, Rucola und Rote Bete (diese Mischung findet er extrem köstlich, da fängt er richtig an zu schielen, wenn ich sein Fressen vorbereite) zum Dinner und sogar ein kleines Stückchen süßes Brötchen zum Dessert, wo er doch so gerne Süßes mag und das sonst nie legal bekommt. Und er hat 2 große Tüten getrocknete Entenbruststreifen geschenkt bekommen, für die er töten könnte. Im Wald war er mit seinem griechisch- rumänischen Chaotenrudel und hat noch eine läufige Hündin getroffen, deren Frauchen aber leider gegen eine innige Geburtstagsumarmung war. Er hat sich trotzdem gefreut und viel gelacht und war ein glückliches Hundetier! :wub:

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Chaijka   

Bei uns wohnen aktuell 5 Barsois im Alter zwischen 7 Jahren und 6 Monaten.

Grundsätzlich sind Barsois im Haus sehr angenehm, wenn man geklärt hat, dass Mensch auch einen Platz auf dem Sofa braucht und zwar möglichst ohne Barsoi auf dem Schoß. Sie sind sehr anhänglich und grundsätzlich eigentlich leicht zu erziehen, allerdings in gewissen Grenzen. Unterordnungsarbeit finden Sie ziemlich langweilig aber Hausregeln kann man erarbeiten. Ganz wichtig ist natürlich das Komm und ein Stop/Steh Signal. Auch draußen hören Barsois ganz fantastisch---so lange nichts interessanteres zu sehen ist. Barsois sind Sichtjäger und scannen beim Spazieren gehen eigentlich ständig die Umgebung und wehe irgendwo liegt ein geduckter Hase und hebt nur ganz kurz ein Ohr an---dann ist der Barsoi weg. Bei uns kommt natürlich noch die Rudeldynamik dazu, es kann sein, dass 4 ganz entspannt vor sich hin trullern und rum schnüffeln und einer tut plötzlich so, als hätte er was gesehen (und die sehen wirklich die kleinste Bewegung)---sofort sind alle in Alarmbereitschaft. Sie sind Vollblutjäger und was sie fangen, das töten sie auch. Bei uns werden niemals alle Barsois gleichzeitig abgeleint und eine Jägerin, von der ich weiß, dass sie auch mit der Nase jagt, kommt draußen gar nicht von der Leine. Unsere Barsois sind keine großartigen Bewacher aber wir wohnen sehr außerhalb und ab Dämmerung werden Menschen und Hunde in Sichtweite durchaus deutlich verwarnt, nicht näher zu kommen.

Grundsätzlich sind Barsois eigentlich veträglich bis nicht interessiert mit/an anderen Hunden, wobei es da auch Ausnahmen gibt. Eine meiner Hündinnen geht auf Hunde die ihr schwächer erscheinen los, die Vorwarnung ist ein ganz kurzes Heben der Lippe um einen Eckzahn blitzen zu lassen, 3 Sekunden später legt sie los. Barsois zeigen grundsätzlich wenig Mimik, man muß lernen sie zu lesen, für Hunde (und Menschen) die das so nicht kennen durchaus schwierig.

Barsois und Rennbahn/Coursing ist sehr unterschiedlich. Grundsätzlich finden viele Barois den Plastik-Hasen ziemlich langweilig und auf der anderen Seite sind sie sehr intelligent. Sie haben ganz schnell raus, "wie der Hase läuft" und kürzen auch auf der Rennbahn ab (durch den Innnering auf die Gegenseite, auf der Rennbahn stehen bleiben und warten bis der Hase wieder kommt, usw.) Beim Coursing geht es besser aber auch da verstehen sie ganz schnell wie das Spiel funktioniert und erfinden eigene Regeln. Für ambitionierte Windhundsportler ist der Barsoi sicher nicht die erste Wahl :-) Sie sind eben Energiesparer und wissen ganz schnell, ob rennen sich lohnt oder nicht. Wenn sie einmal erwachsen sind, beschränkt sich das wilde rumtoben meist auf kurze Sequenzen, der Rest des Spaziergangs ist ziemlich gemütlich (ausgenommen natürlich, es taucht Wild auf).

Barsois lassen sich wunderbar zu mehreren halten, ob nun ein Hündinnenrudel, ein Rüdenrudel oder gemischt. Auch Besuchshunde sind in aller Regel gern gesehen. Aufpassen sollte man aber (wie oben schon erwähnt) beim "Spiel" von mehreren Barsois mit Nichtwindhunden. Denn auch beim Spiel besteht das vorrangige Ziel im Fangen, was für nicht Windhunde schnell sehr beängstigend werden kann und der Versuch des Weglaufens und möglichwerweise schreiens die Barsois erst so richtig in Stimmung bringt. Da ich meine Barsois kenne, lasse ich solche Spiele nicht zu, auch wenn manch ein Besitzer das komisch findet (manchmal kann man den Eindruck gewinnen, die Leute mögen ihre Hunde nicht).

Also alles in allem sind Barsois tolle, leichtführige Hunde, wenn man gewisse Regeln beachtet aber das ist wohl mit jeder Rasse so.

 

LG, Claudi und die Barsois von der Tillyschanze

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Cony   

Hallo,

 

unsere Nachbarn hatten vor ca. 20 Jahren einen Barsoi-Rüden namens Nicolai und noch einen Neufundländer-Rüden. Man kann sich leicht vorstellen, dass diese beide Hunderassen was den Bewegungsbedarf angeht überhaupt nicht zusammenpassten.

 

Nicolai schaffte es immer mal wieder auszubüchsen und killte beim Nachbarn dann immer mal wieder ein Huhn. Vom Charakter her war er sonst ein lieber, menschenbezogener Hund der für Streicheleinheiten sehr dankbar war.

 

Ich denke, dass es wie bei jeder Rasse einfach wichtig ist, genau zu überlegen, ob so ein Hund zu einem passt und ob man den Bedürfnissen dieser Rasse gerecht werden kann ansonsten ist man der bessere Hundeliebhaber, wenn man von der Anschaffung Abstand hält, denn es wäre schade, wenn das Tier nicht ausgelastet würde oder Schaden anrichtet.

 

Liebe Grüße

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