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polar-chat.de  Der Hund
Jackson

Was tun???

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Im moment weiß ich absolut nicht weiter. Fast jeden abend weint mein Sohn, er hat ein Foto von Jackson bei sich und fängt an zu weinen.

Er vermißt ihn so sehr und er wäre schon so lange weg, sagt er mir dann. Ich versuche es ihm zu erklären und das der Tod eben zum leben dazu gehört.

Das Jackson uns das marlönchen geschickt hat, der kommt dann schnell und kuschelt sich an meinen kurzen.

Dann beruhigt er sich wieder, aber trotzdem ich weiß nicht, ist das alles normal? Im moment ist es wieder so stark, das er fast jeden abend am weinen ist.

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Habt ihr Jackson begraben?

Dekoriert zusammen das Grab, überlegt was Jackson mochte, wie ihr es gestalten könntet damit er sich freut.

Wenn es kein Grab gibt, macht einfach eins. :)

Und...auch wenn es gemein ist...nimm ihm das Foto ab. Maya hatte lange Zeit ein Bild von ihrem Papa (nach unserer Trennung) dabei. Sie hat sich richtig reingesteigert in die Traurigkeit...wollte Papa überall hin mitnehmen (und der lebt noch :Oo )...es war oft sehr schlimm mitanzuschauen.

Wir haben gemeinsam einen Rahmen gekauft und es aufgehängt. So kann sie es immer anschauen, aber sich nicht mehr, besonders Abends im Bett, extrem reinsteigern.

Schafft zusammen einen Gedenkort, lass deinen Bub basteln, malen etc um das verarbeiten zu können. Aber nimm ihm die Last in Form des Bildes ab, damit er loslassen kann.

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Das tut mir echt Leid und ich kann verstehen das dir das Herz blutet.

Das mit dem Grab ist ne gute Idee ansonsten weiß ich leider auch nicht was man am besten machen kann.

Lg Birgit

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Wir haben an einer Lieblingsstelle von unserem Luis, Luftballons fliegen lassen. Die Kinder hatten Ihrem Luis Wünsche auf Zettelchen gemalt.

Bei uns war das auch sehr lange Thema, es kommt immer wieder mal hoch, obwohl uns auch ein "Nachfolger" geschickt wurde. Aber die Beziehung zu einm Hund, der von Geburt an einfach da war ist halt einfach eine andere!

Manchmal ist es schwer zu begreifen, daß es eben einen Abschied gibt, der für immer ist. Wobei eigentlich ist Luis nach wie vor ein Teil von uns allen, inzwischen ist die Freude an der Erinnerung überwiegend ohne Tränen möglich.

Da stimmt das Sprichwort "Die Zeit heilt alle Wunden", aber diese Zeit warbei uns fast 2 Jahre.

Ich schicke Euch tröstende Grüße und viel Kraft!

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Wir haben ihn ja begraben, er hatte im letzten Jahr Schneeglöckchen und andere Blumen ausgegraben die so im Frühling blühen und auf sein Grab gepflanzt. Er hat es immer gemacht, als ich die Hühner und Gänse versorgt habe, dann ist er weggegangen und war am Grab.

Das Foto werde ich ihm abnehmen, bzw. habe ich es schon. Er hat es wohl wieder gefunden. Das Buch mit den vielen Fotos habe ich schon versteckt.

Das es ihm so schwerfällt loszulassen, hätte ich jetzt nicht gedacht. Marlow versucht auch zu trösten, was ich toll finde.

Ich werde nochmal deinen Vorschlag (Stefi) in Angriff nehmen.

Danke schon mal euch beiden!!!

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Ui, da habt ihr aber auch lange gebraucht. Mein kurzer meint dann immer, das es unfair war, das ich Jackson viel länger kannte als er und die beiden waren wirklich ein Traumpaar.

Er ist mit Jackson auch viel sensibler umgegangen als mit marlow. Er mag ihn auch, aber er ist für ihn halt nicht Jackson. Kann ich auch verstehen, denn jeder Hund ist anders.

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Ich weiss nicht, wann euer Hund gestorben ist, als unsere Murkel starb hab ich und die Kinder Wochen geweint, wenn wir an sie gedacht oder von ihr gesprochen haben.

Mein Mann war dann auch sofort einverstanden, als ich nach zwei Monaten von einem neuen Hund sprach. Er war froh, dass dann die Heulerei aufgehört hat.

Nach zwei Jahren gehen die Kinder immer noch an ihr Grab und zünden eine Kerze an oder bringen ihr ein Blümchen.

Es war ihr erster Hund und den werden sie nie vergessen.

Ich würde ein Bild von dem Hund an die Wand hängen und wenn er traurig ist über schöne Erlebnisse, die ihr mit dem Hund hattet sprechen.

Dann kommt auf eine Träne auch ein Lächeln.

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Wir haben fast alle unsere Tiere im Garten begraben. Von der kleinen Rennmaus zum Hüter-Mix Jule.

Manchmal geht Maya in den Garten und fängt einfach an zu weinen weil ihr Rennmaus Bert wieder einfällt, die sie kaum kannte aber sie ist traurig das er jetzt nicht mehr da ist.

Sie hatte mal eine Phase in der wir fast täglich auf dem Friedhof spazieren gehen mussten. Sie wollte die Gräber sehen, fand die Bepflanzung schön. Wir haben uns alles angeschut und dann kamen Fragen wie: "Mama wann stirbst du?" oder "Wer stirbt als nächstes aus unserer Familie?"

Für Erwachsene sind solche Themen oft schwieriger als für die Kinder. Wer denkt schon gerne an den Tod gelieber Menschen.

Mir war es, soweit das möglich war immer wichtig das Maya verstorbene Tiere nochmal sieht und auch anfassen kann.

Das sie begreifen kann das es jetzt anders ist. Der Körper ist nicht mehr warm, sondern kalt und steif. Es ist zwar irgendwie noch das geliebte Tier, aber ein teil, der wichtigste fehlt.

Ich habe ihr Geeschichten von der Regenbogenbrücke erzählt von einer großen Wiese auf der alle unsere Tiere jetzt leben.

Maya machte sich Sorgen das unser Kater Paul dort jetzt unsere Rennmäuse jagt. Aber wir kamen zu dem Schluß das es nicht möglich ist, denn hinter der Regenbogenbrücke gibt es für alle Tiere so viel zu Fressen, das sie gar nicht jagen wollen sondern alle gemeinsam spielen.

Sie schauen auf uns herab und passen auf uns auf.

Und wenn wir einen Regenbogen sehen, sind gerade wieder Tiere unterwegs auf die große Wiese.

Maya winkt dann immer und schickt Grüße, während ich ein paar Tränchen verdrücke... (so wie jetzt schon fast :Oo )

Kinder müssen traurig sein und auch sehen das Erwachsene traurig sind. Man darf das. Und man darf weinen, denn weinen befreit.

Immer wieder darüber reden. Fragen stellen und Fragen stellen lassen. Je mehr Kinder darüber wissen, desto besser können sie damit umgehen.

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Irgendwann hat mein Mann, Luis war sein Seelenhund, zu meinem Sohn gesagt, daß man Luis gehen lassen muß, damit er den Frieden finden kann, den er verdient hat. Weil er sicher nicht gewollt hat, daß wir hier unten sitzen und immer weinen, wenn wir an ihn denken. Er wollte schon immer, daß wir glücklich sind.

Ein so treuer Freund, wie Euer Jackson und unser Luis hat es einfach verdient, daß er unbeschwert über die Regenbogenwiese toben kann und wer weiß, vielleicht sehen wir uns da ja wieder, aber unser Leben hier ist sehr, sehr wichtig und jeder hat seine Aufgabe. Die Aufgabe von Luis/ Jackson ist beendet und jetzt hat er das Recht seinen Frieden zu haben. Wenn wir immer weinen, wenn wir an ihn denken hat er das so nicht verdient.

Luis hat uns Mo geschickt, sicher ist er kein Vergleich, aber er hat uns doch geholfen.

Es ist eine sehr schwierige Wanderung auf einem sehr schmalen Grad. Man darf die Trauer des Kindes nicht abtun, aber man muß dennoch aufpassen sie nicht zugroß werden zu lassen.

Wie gesagt, diese Gespräche fanden oft zwischen Vater und Sohn statt, weil es eben zwischen den Dreien eine besondere Beziehnung gab. Irgendwann wurde mein Mann auch mal energischer und hateben gesagt, daß Luis das so eben nicht will, er will, daß es uns gut geht und nicht das wir ständig trauern.

Egal wie lange wir unseren Hund kannten, wir hatten das große Geschenk ihn zu kennen und zu lieben, er hat uns zurück geliebt, das Geschenk erhalten manche nie!

Eine so lieben Freund wirklich loszulassen ist schwer, aber wichtig, auch für Euren Jackson!

Vielleicht kannst Du Deinem Sohn das auch irgendwie vermitteln. :kuss:

Alles Liebe!

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Wir haben übrigens kein Grab.

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