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Verlangen wir zuviel von unseren Hunden?

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Das frage ich mich besonders dann, wenn ich mit Hund in der Stadt unterwegs bin und ihn somit in eine Welt mitschleife, die definitiv nicht seine ist.

Laut, hektisch... voll von Dingen, die Hund nicht verstehen kann und tausend Verhaltens,- und Benimmregeln, die gegen jegliches natürliches Hundeverhalten verstoßen- nicht zuletzt die Erwartungen des HH und der restlichen menschlichen Umwelt.

Es gibt etliche Hunde mit einem starken Nervenkostüm, die das gut aushalten und wegstecken können.

Aber es gibt auch genügend, die das nicht können und dann eben mit unerwünschtem Verhalten reagieren (bellen, schnappen etc.)

Verlangen wir manchmal vllt. einfach zuviel von unseren (bestimmten) Hunden?

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Verlangen wir manchmal vllt. einfach zuviel von unseren (bestimmten) Hunden?


http://www.polar-chat.de/topic.php?id=66236&goto=1391079

Definitiv JA! Ich halte z.B. nichts davon, ausländische Hunde zu retten, um sie dann einem deutschen Großstädter zu vermitteln. Die Hunde leiden unendlich und können meist ihr Leben lang nicht abgeleint werden.

Da stellt sich für mich die Frage: Wo fängt Tierschutz an und wo hört er auf?

Aber ich will hier kein Buh-Mann sein...

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Einerseits denke ich verlangen wir teilweise zu viel von unseren Hunden...teilweise können manche sich ja gut anpassen usw...schon ein schwieriges Thema :???

Wegen den Auslandshunden geb ich OldHemp recht mir tun die vielen vielen armen Hunde in Spanien oder was weiß ich wo wirklich leid und ich würd am liebsten allen helfen , doch fangen wir doch lieber erstmal im eigenen Land an , oder ?

lg

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Naja - abgesehen davon dass ich nen Südländer habe (der JUCHHUUU tatsächlich wider Erwarten keinen Jagdtrieb hat) - kommt auch das auf den Hund an. Hunde in der Großstadt ist wohl eh ein Thema für sich - ob nun In- oder Ausländer.

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kommt auch das auf den Hund an. Hunde in der Großstadt ist wohl eh ein Thema für sich - ob nun In- oder Ausländer.
http://www.polar-chat.de/topic.php?id=66236&goto=1391139

Natürlich kommt das auf den Hund an! Ich rede nur von einem Großteil der Hunde aus dem Ausland. Und ich will auch niemanden damit angreifen und ich habe auch nix dagegen, wenn man sich ein Tier aus dem Ausland holt (so lange dieser Hund nicht leidet und sein Halter nicht permanent heult, wie böse der Hund ist...)

Ich denke, dass gut sozialisierte Hunde sehr gut in der Großstadt klarkommen! Es sei denn, man geht nie mit ihnen in den Wald oder zur Wiese, sondern immer nur um den Block. Das grenzt für mich an Tierquälerei...

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Weiß ich doch Steffi ;)

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Hallo,

was die Umwelt und deren Anpassung anbelangt, verlangen wir unseren Hunden sehr viel ab und nur der wirklich nervenfeste Hund steht alles anstandslos durch.

Was die Erziehung und den Gehorsam anbelangt, lässt dies bei vielen Hundehaltern zu wünschen übrig. Da hätte ich gerne mehr Konsequenz und Durchsetzungsvermögen.

Gruß Christa

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Laut, hektisch... voll von Dingen, die Hund nicht verstehen kann und tausend Verhaltens,- und Benimmregeln, die gegen jegliches natürliches Hundeverhalten verstoßen- nicht zuletzt die Erwartungen des HH und der restlichen menschlichen Umwelt.

Was die Erziehung und den Gehorsam anbelangt, lässt dies bei vielen Hundehaltern zu wünschen übrig. Da hätte ich gerne mehr Konsequenz und Durchsetzungsvermögen.

zitieren

Ich habe lange Zeit in einer Großstadt gewohnt.

Währenddessen hatte ich keinen Hund, auch keine anderen Haustiere.

Ja,

FÜR MICH wäre es sicherlich schön gewesen mit Hund.

Für den Hund wäre es sicherlich überhaupt nicht artgerecht gewesen.

Liebe soll selbstlos sein.

Hunde müssen erzogen werden,

Hunde müssen gehorchen, das ist klar.

Aber in welchem Rahmen?

Und genauso steht für mich fest,

daß Hund immer auch Hund sein dürfen soll.

In einer Umgebung, die dem Naturell des Hundes entspricht.

Hunde haben ja keine andere Wahl,

als brav zu machen,

was ihr Besitzer sich ausdenkt für den Hund.

Wenn der will,

daß der Hund eben Tag für Tag um den Block geht, neben Hauptverkehrsstraße und verkümmert,

und Highlight der Woche ist Sonntags raus auf eine Wiese,

aber wehe, der Hund rennt mal zu weit weg,

sofort anleinen und Sitz und Platz,

dann versteh ich das nicht.

dann

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das ist eine Frage der Gewohnheit und der Nerven.

Es gibt Hunde, die kannst du gelassen auf den Rummel mitnehmen und die bleiben cool.

Das "zuviel" ist bei jedem Hund anders

Ist es nicht auch zuviel verlangt, einen Hund, der mit allen Poren seines Lebens jagen möchte in den Wald mitzunehmen und genau das zu verbieten?

Ist es nicht zuviel verlangt, einem Hund, der keinen Wert auf Artgenossen legt, immer und immer wieder dorthin zu zerren, "weil er es braucht". Und umgekehrt einem anderen, der das braucht, es zu verwehren?

Oder die Hunde, die partout Hundesport machen sollen oder täglich anders bespaßt werden, ob wie wollen oder nicht.

Wir verlangen zuviel oder zuwenig oder das falsche.

Ich weiß nicht, ob das je anders war.

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ja, eben.

es ist eine Frage der Gewohnheit.

Will ich einen Hund daran gewöhnen,

degeneriert im Großstadtgetümmel mit all dem Lärm und all den Reizen zu funktionieren?

Nein.

ich will das nicht.

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