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Beißerei auf der Hundewiese - wie reagieren?

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Ein Hund, der auf die kleinste verbale Kommunikation schon so reagiert, sollte wirklich nicht auf eine Hundewiese.

 

Aber scheint ja alles noch halbwegs glimpflich ausgegangen zu sein.

 

Vlt kannst du ihr eine regelmäßige Hundetruppe empfehlen, bzw einen Trainer, der unter Aufsicht an sowas arbeitet, falls du sie nochmal siehst. 

So gewinnt sie vlt auch wieder etwas Sicherheit und Vertrauen mit ihrem Hund.

 

Ansonsten kann man da nicht viel machen, denke ich.

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Hundewiesen sehe ich mittlerweile zwiespältig. 

Einerseits sind da eher oder vornehmlich die verträglichen Hunde. Andererseits ärgern mich da auch einige Sachen. Bälle z.B.

Halter, die unbedingt einen Ball in die Gruppe schmeißen müssen, weil sie ihre Hunde sonst nicht bewegt kriegen. Meiner ist immer der schnellste und der dreisteste und kriegt ihn daher immer, gibt ihn aber nicht mehr ab. Bälle zurückbringen haben wir einfach nicht im Repertoire. Er liegt dann abseits mit dem Ball.

Letztens hab ich mal nett gefragt ob man den Ball mal wegtun kann, damit die Hunde sich miteinander beschäftigen. Antwort: "Achso, haben Sie so einen Balljunkie? Ja das ist ja nicht mein Problem." 

Genau, meiner ist der Balljunkie. Ohne Ball spielt der sehr gern mit anderen Hunden. Im Gegensatz zu dem Hund dieses Mannes, der die ganze Zeit nur auf den Ball wartet. Der hat sich einen Spaß gemacht, hat Femo immer den Ball gezeigt und meinte dann: "Nee du darfst den nicht." Unverschämt fand ich das.

Wir sind dann gegangen. 

 

Auf der Wiese langweilt Femo sich mittlerweile auch, wenn er nicht einen Hund dabei hat, der total auf seiner Wellenlänge ist. 

Und immer wieder kommt es zu Unstimmigkeiten weil Hunde so unnatürlich miteinander konfrontiert werden. Femo mischt da zwar nie ernsthaft mit. Aber manchmal ist das einfach unangenehm. Schöner sind Waldspaziergänge mit gerade kennengelernten Hunden. Da wechselt sich Spielen und Schnüffeln schön ab.

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Wie groß ist diese Wiese? Nur zum Vergleich.. Wir gehen da nicht oft hin, einmal waren wir sogar zur Hauptbetriebszeit da.

Und die ist sehr groß, man kann sehr gut aneinander vorbeigehen und einen Pulk vermeiden, auch haben die Hunde recht gute Übung im Herankommen. Selten brettert einer in einen hinein. Seitlich sind kleine bewaldete Flächen, Fluß ist auch da, löst sich sukzessive in Liegewiesen und Parkspazierwege auf, es gibt also auch Pufferzonen. Das finde ich eigentlich recht ideal, auf kleinere würde ich nicht gehen.

Ressourcenkonflikte sind da auch extrem selten. (wenn ich mich da umgucke)

Meine interessiert sich nur aus Höflichkeit für die Wurfgegenstände, wenn einer darauf fixiert ist- sozusagen Schnittstelle zum Mitspielen, hat sie das Interesse des Hundes (was sie immer zuerst anders versucht) läßt sie das sofort los. Und es sind meist richtig viele unterwegs, irgendeinen findet sie immer.

Ich glaube die Qualiät von diesen Hundewiesen schwankt stark. Auf "unserer" sind eigentlich alle eher entspannt (deshalb ist mir die Frau so aufgefallen).

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Unsere ist auch groß, wenn man die Flächen mitzählt, wo eigentlich Leinenzwang ist. 

Die eigentliche Hundewiese ist so mittelgroß. Man kann da aber locker woanders hingehen, soviel Platz ist da. 

 

Meiner klaut den Ball, weil er Bälle mag und von mir selten welche bekommt. Aber er behält ihn vor allem, damit er gejagt wird. Das verstehen die anderen Hunde nur nicht. ;) Darum liegt er da rum und wartet und hofft. Manchmal läuft er zu den anderen Hunden und versucht sie zu animieren. Er ist da auch nicht aggressiv oder so. Man kann ihm den Ball auch wegnehmen, aber da muss man laufstark sein. ;) 

 

 

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vor 10 Stunden schrieb Freefalling:

Und immer wieder kommt es zu Unstimmigkeiten weil Hunde so unnatürlich miteinander konfrontiert werden.

 

vor 9 Stunden schrieb Freefalling:

Unsere ist auch groß, wenn man die Flächen mitzählt, wo eigentlich Leinenzwang ist. 

Die eigentliche Hundewiese ist so mittelgroß. Man kann da aber locker woanders hingehen, soviel Platz ist da.

Dann muß unsere wohl riesig sein im Vergleich. Es gibt da kein "unnatürlich konfontiert werden". Konfrontieren dort die Halter (wegen Passiv)?

Das fände ich auch doof. Daß Hunde untereinander konfrontieren, passiert schonmal, wird aber meist von den Hunden (selber oder umstehend) ganz gut aufgelöst, man kann da aber auch ( ausser Sonntag mittag) unbehelligt am Rand entlang gehen (da wäre dann die Waldsituation angrenzend). Oder meinst du ungewohnt?

Die Idiotendichte ist dort nicht höher als im (Stadt)Wald bei uns, eher geringer.

Daß sie sich die Spielpartner aussuchen kann ist auch von Vorteil, auf der normalen Gassistrecke begegnen wir meist den Balljunkies, Ressourcenverteidigern und Nichtspielenwollenden. Da heißt es dann "Dann müssen sie auf eine Hundewiese". Ich vermute der "Tip" kursiert hier schon länger:rolleyes:.

Aber auf der Wiese habe ich schon von genug Leuten gehört, daß es auf anderen Wiesen nicht so angenehm wäre.

 

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@gebemeinensenfdazu

Achso. Ja ich meinte: Die Halter stellen sich in einen Kreis und warten, dass die Hunde was machen. Manchmal klappt das, alle spielen bzw beschnüffeln sich o.ä., manchmal stehen alle nur rum und langweilen sich. Und manchmal fangen die an sich gegenseitig auf die Nerven zu gehen.

Man kann woanders auf der Wiese für sich allein spielen und man kann auch locker drumherum gehen. Das ist nicht das Problem.

Aber wenn man Kontakt sucht, sieht das meist aus wie oben beschrieben. Manchmal spalten sich auch Grüppchen ab. Das ist dann oft besser. Unsere Wiese ist nicht "schlimm". Femo und ich ziehen mit der Zeit nur irgendwie immer weniger da raus. Manche Halter haben nicht mehr alle Latten am Zaun, das gibt's aber ja überall. Die Hunde sind eigentlich immer alle nett.

 

Ich versuche Nummern von netten Teams zu sammeln und verabrede mich dann eher dort. 

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Ein 8 Monate alter Hund, der auf deutliche Laute eines Artgenossen (hier sogar das Gegengeschlecht) sofort in Aggressionsverhalten übergeht und zubeisst, ist ein sehr gefährlicher Hund.

Mir tud ehrlicherweise die UMWELT dieser naive Besitzerin samt Hund sehr viel mehr leid, als die Frau un ihr bissiger Hund selbst.

 

Meine Hunde kämen nicht auf 100 m an den asozialen ..... ran.

 

PS: ich geb noch ungefragt einen Tipp: NIEMALS Bällchen spielen auf Hundewiesen, es sei denn es ist ein gezieltes Training des eigenen Hundes, niemals Bällchen zu spielen auf Hundewiesen! :) 

 

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Ich finde das mit den Bällen auch ätzend, wie ich oben schon schrieb. Meiner wird da nicht aggressiv. Aber es ist so nervig. 10 Hunde und alle gucken nur auf den Ball. 

Mit Stöcken ist das nicht so schlimm. Da kann man ja noch mit zergeln bzw die werden nach ne Weile uninteressant, weil sie da überall runliegen. Ich mache einen großen Bogen im Leute, die mit Hund und Ball irgendwo auf der Wiese spielen. Die meisten sind ja absichtlich abseits. 

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Spätestens beim ersten Kontakt mit Hunden, die sorfort ins ernsthafte Jagdverhalten rutschen, wenn es um geworfene Beute geht, ist der Spass auch für den nettesten Hund, der nur spielt vorbei.

 

Meine Hunde sind sehr beuteaffin, deshalb lernen sie als erstes NICHT hinter Bällen her zu rennen :)

 

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Wir waren mal mit ca 15 Hunden in einem Freilaufgebiet unterwegs.

Eine Frau mit einem kleinen Mix kam uns entgegen - nahm ihre Ballschleuder und warf den Ball mitten in unsere Hunde :huh:

 

Ihr Hund war leider so "ballgesteuert", dass er gar nicht wahr genommen hat, dass er mitten in eine Gruppe Hunde brettert :ph34r:

 

Er hatte Glück: wir hatten nur nette Hunde dabei, die sich das interessiert angeguckt haben *g*

Als er den Ball hatte, sah er hoch, wurde dann noch ziemlich sauer, dass da URPLÖTZLICH so viele Hunde um ihn herum sind.

Nochmal Glück gehabt: alle Hunde gingen ihm aus dem Weg.

 

Im vorbeigehen konnte ich mir dann allerdings ein "schön bekloppt, den eigenen Hund so ner Meute zum Fraß vorzuwerfen" nicht verkneifen :huh:

 

Meine Hunde finden rum stehen extrem langweilig.

Meist kommen die Jungs dann auf irgendwelche blöden Ideen :D

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