Jump to content

Klasse, dass Du unsere große Hunde Community gefunden hast! 

Erstelle in wenigen Sekunden ein Benutzerkonto oder logge Dich noch einfacher mit Deinem Facebook oder Google account ein. 

➡️  Konto erstellen | Login

Hundeforum Der Hund
Amy

Epilepsie beim Hund

Empfohlene Beiträge

Hallo zusammen!

Hat jemand von euch Erfahrungen mit Epilepsie beim Hund. Meine Amy hat letztes Jahr im Oktober ihren ersten Anfall bekommen, seit dem hatte sie fünf Stück. Sie bekommt Luminal.Ich bin für jeden Tip oder Rat dankbar.

Grüßle Bärbel

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Hallo,

ich kenn mich zwar nicht aus aber hier hab ich etwas zur Behandlung aus dem Internet:

Behandlung der Epilepsie

Epilepsie kann medikamentös behandelt werden. Krampfhindernde Medizin ist vielfach erprobt, und Ihr Tierarzt kennt sich hier bestens aus.

Um Misverständnissen vorzubeugen: Die Grundlage der primären Epilepsie kann nicht beseitigt werden, aber die Symptome können meistens und deutlich gelindert werden.

Aber ich will um die Frage, behandeln oder nicht (sprich: einschläfern lassen), nicht zu schnell hinweg gehen.

Erstens ist Epilepsie nicht gleich Epilepsie. Es gibt starke und weniger starke Ausprägungen. Aber egal um welche Intensität es sich handelt, denken Sie immer daran, daß das Tier keinen Schmerz spürt. Der Mensch ist es in erster Linie, der mit der Krankheit bzw. seiner Erscheinungsform Probleme hat.

Ich möchte an dieser Stelle den Epilepsie-Experten Dr. Wood zitieren:

"Meiner Meinung nach werden voreilige Entscheidungen zum Einschläfern epileptischer Hunde zuvorderst von Menschen getroffen, die sich davor fürchten, daß ihr Tier einen Anfall hat oder die fälschlicher Weise annehmen, daß das Tier während und nach der Attacke schrecklich leidet. Während eines Anfalls sind die Tiere nicht in der Lage, Schmerzen oder Angst wahrzunehmen, zumindest erinneren sie sich nicht daran. Dies basiert auf Erkenntnissen bei der Epilepsie des Menschen, und ist - obwohl nicht völlig beweisbar - eine verläßliche Extrapolation aus der Human-Medizin. Der Anfall ist fast immer für den Betrachter wesentlich traumatischer als für das Tier selbst.

Das Bemühen, das Tier vor Verletzungen zu schützen (ins Wasser fallen, gegen irgend etwas zu laufen ...) ist alles, um was sich ein Dabeistehender kümmern sollte - nicht darum, daß das Tier während des Anfalls leiden könnte.

In Bezug auf die Lebensqualität muß noch ein anderer Mythos zerstört werden, nämlich daß epileptische Tiere unglücklich und nicht in der Lage sind, ein zufriedenes Leben zu führen. Viele Besitzer berichten von einer andauernden Veränderung im Temperament nach dem ersten Anfall, und einige berichten, daß der Hund anscheinend nicht mehr so glücklich ist, seit er krampfhemmende Medikamente bekommt. Trotzdem ist es völlig normal, daß diese Tiere ein langes und erfülltes Leben haben - mit gelegentlichen oder seltenen Anfällen. Und es scheint mir unmoralisch, den voreiligen Schluß zu ziehen, daß man sich um diese Tiere nicht liebevoll kümmern kann und ihnen nicht erlaubt, friedlich und in der Umgebung ihrer Familie ihr Leben zu verbringen. " Ende des Zitats.

Also nicht aufgeben.

Zur Behandlung konkret. Wie gesagt die Medikamentation erhalten Sie von Ihrem Tierarzt. Eines müssen Sie aber unbedingt selbst sicherstellen:

die konsequente Einhaltung der verordneten Dosis. Ihr Tierazt wird von Zeit zu Zeit die Wirkung überprüfen und die Dosis anpassen. Einer der häufigsten Fehler, die von Hundehaltern in diesem Fall gemacht wird, ist der, daß sie die Dosis unterschreiten (z.B. weil sie von den Nebenwirkungen abgeschreckt werden) anstatt der Steigerung der Dosis, wie sie der Tierarzt verordnet hat, bedingungslos zu folgen.

Und warten sie nicht zu lange: spätestens beim zweiten Anfall sollte mit der Behandlung begonnen werden - je früher, desto größer sind die Erfolgschancen.

Der etwas ruhigstellende Effekt (Sedativum) der Medikamente läßt meist nach ein paar Wochen nach, und die anderen Nebenwirkungen mögen sich schlimm anhören - aber, was ist denn schlimmer: permanente Steigerung der epileptischen Intensität oder kontrollierte Nebenwirkungen?

Zum Abschluß nochmal: achten Sie mit darauf, daß die Möglichkeiten einer sekundären Epilepsie ausgeschlossen, d.h. untersucht worden sind. Sie sind zwar relativ in der Unterzahl, aber es nützt Ihrem Hund wenig, wenn er krampfhindernde Medikamente bekommt, in Wirklichkeit aber eine Korrektur im Stoffwechsel angebracht (und ausreichend) wäre.

Wenn Ihr Tierarzt von Anfang an und ohne weitere Nachfrage von einer primären, vererbten Epilepsie ausgeht - wechseln Sie den Tierarzt (die Damen und Herrn Doktoren mögen mir verzeihen!)

Oder hier ein anderes Forum:

http://www.wer-weiss-was.de/theme92/article975255.html

Vielleicht hilft das ja...und sschnelle Besserung so zu sagen

LG Melanie

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Hi

Ich habe auch einen Hund mit Epilepsie. Was würde dich den alles interessieren? Frag enfach mal vielleicht kann ich dir ja weiterhelfen.

Gruß

Sille mit Susi und Trixi

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

hallo Sille !

Das Problem ist bei einem meiner Oldies auch vor Kurzen aufgetreten.

könntest du mir schildern, wie bei deinem Hund die Anfälle auschauen und was der Tierarzt verschrieben hat ?

Wie oft treten die Anfälle auf, gibt es davor Anzeichen usw.

Bei meinem alten Rüden, sind es seit einem halben Jahr 3 Anfälle, ohne vorherigen Stress oder Ähnlichem.

Diese Woche fiel er beim Häufchen machen ganz einfach um, blieb so eine halbe Minute schreiend seitlich , ganz steif, liegen.

Habe ihn dann ins Haus getragen, geduscht, weil er sich da immer anmacht dabei und Alles ist wieder ganz normal.

Da meine Tochter Epileptikerin ( sehr gut mit medikamenten eingestellt ) Ist,

kenne ich es bei Menschen sehr gut.

Bei Hunden ist mir diese Erfahrung neu.

lg

Regina

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Also bei bei meinem Hund waren die Anfälle bis jetzt immer Morgens er ist auch einfach Umgefallen hat gekrampft und eingenässt. Bei ihr ist es so das sie einem nach dem Anfall nicht gleich erkennt. Mich erkennt sie als erstes wieder( Kurz nach Anfall) auf andere Personen reagiert sie vor lauter Panik erstmal agressiv. Da sie die Anfälle (Bis jetzt zwei) im Moment nur alle vier Monate bekommt, musste sie noch nicht Medikamentös eingestellt werden.

Was hast du für einen Hund und wie alt ist er?

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Servus !

Danke für deine Antwort !

Habe vier Wuffis, aber der um den es sich handelt ist ein Shih Tzu Rüde und 14 Jahre alt.

Der erste Anfall trat vor einem 1/2 Jahr auf, dann war bis vor einem Monat Ruhe, jetzt innerhalb von 4 Wochen dafür 2 mal.

War eh beim Tierarzt, muß aber noch das Ergebnis des Blutbildes abwarten.

lg

Regina

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

mein hund hat auch epilepsie und wird zur zeit auf luminal eingestellt,am anfang hatte er starke probleme und die dosis wurde reduziert aber bisher klappt es super nun und es ist seit 5 wochen kein anfall mehr eingetreten

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Bei Skipper wurde im Juni 06 primäre Epilepsie diagnostiziert. Er bekommt Antiepileptika und ich habe seine Ernährung komplett umgestellt. Er bekommt jetzt nur noch Getreide freies Futter. Morgens Trockenfutter (Fenrier) und abends barfe ich (roh).

Bei ihm waren die Anfälle atypisch, d.h. er hat nur 1 Sek. gekrampft, sich also eigentlich nur kurz steif aufgerichtet und dabei Kot/Urin fahren lassen, allerdings fiel er dann jeweils für 6-7 Std in ein tiefes Koma. Der erste Anfall war im Sept. 05, da erlitt er im Anfall auch noch einen Herzstillstand. Ich machte ihm Herzmassage und er atmete wieder, aber ganz flach und unregelmässig. Der Tierarzt stellte später eine starke Untertemperatur fest. Da wir in den Ferien waren und hoch auf einer Alp eine Hütte gemietet hatten, dauerte es eine Weile, bis der Tierarzt (es war Samstag) bei uns eintraf. Ca. eine halbe Stunde später hatte Skipper nochmals - trotzdem er immer noch bewusstlos war - einen Anfall mit Herzstillstand... Ich massierte ihn wieder und seine Atmung kam wieder, aber setzte immer wieder aus... so fuhren wir ins Tal hinunter zum Tierarzt in die Praxis, wo Skipper noch eine Infusion bekam. Der Tierarzt gab ihm eine 20% Überlebenschance, d.h. er rechnete damit, dass Skippers Atmung plötzlich einfach aufhört... Wir haben uns im Ferienhaus zusammen mit dem völlig verkoteten Hund auf eine Decke gelegt und ihn mit unseren Körpern gewärmt. Nach total 6,5 Std kam er wieder zu sich. Anfangs torkelte er zwar, aber erkannte mich gleich und leckte mich ab... Am nächsten Morgen war er sehr müde.

Der zweite Anfall war Anfang Juni 06. Wir waren auf einem Spaziergang und machten nach ca. 3/4 Std ein Picknick. Skipper hatte schon vorher angezeigt, dass er sich nicht wohl fühlte (wollte nicht spielen und rennen, völlig abnormal bei ihm) und erlitt dann beim Picknicksplatz einen Anfall, d.h. er fing an zu torkeln. Ich legte ihn dann hin und massierte ihm die Brust. Mein Mann rannte alles zurück und holte das Auto (es war Sonntag). Wir fuhren dann direkt in die nächste Tierklinik. Auf dem Weg dorthin (ca. 20 Min.) krampfte Skipper kurz auf, liess Urin fahren und fiel wieder ins Koma. In der Tierklinik bekam er Sauerstoff und eine Infusion. Sein Koma dauerte wieder 6 Std und auch die Tierarzt der Tierklinik rechnete nicht damit, dass er wieder zurück kommt... Daraufhin haben wir ihn in der Unitierklinik in Zürich komplett abklären lassen inkl. Herzultraschall usw. Die Diagnose Epilepsie stand relativ rasch fest, trotz der atypischen langen Bewusstlosigket.

Seither hat Skipper keinen Anfall mehr gehabt... Wir hoffen sehr, dass das so bleibt!

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Wir waren auch in dem Tierspital in Zürich und haben dort alles abgeklärt und es stand fest, vererbte Epilepsie. Jetzt bekommt sie die geringste Dosis von Tabletten und bis jetzt (ca. 4 Wochen) gab es zum glück keinen großen Anfall mehr. :)

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Getreide soll bei Hunden mit Epi Anfälle auslösen können. Achte darum darauf, dass Du Amy Getreide frei ernährst!

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

  • Das könnte Dich auch interessieren

    • Epilepsie? Simparica? Welpe!!!

      Hallo ihr lieben!  Ich bin neu hier, ich habe einen Labrador border collie mischling der 18 Wochen alt ist.  Er ist eigentlich ein sehr aufgeweckter, extrem intelligenter hund, der durch denn collie und sehr forderr und oft seine grenzen austestet aber wir lieben ihn überalles so wie er ist.  Leider hat er zum einen keine Hoden bekommen, also sie sind nicht abgestiegen und zum zweiten hatte er nun schon 3 epileptische anfälle. Den ersten mit 15 wochen und die letzten beiden am Samstag und am Sonntag. Wir waren auch schon in der Tierklinik, haben sein blut und alles was man testen kann testen lassen. „Leider“ war alles ohne Befund, man konnte lediglich sehen dass er definitiv gekrampft hatte. Die behandelnde Ärztin dort ist eine Neurologin, also wir haben alles bestmögliche versucht. Nun sie meinte es könnte sich „auswachsen“ da er noch so jung ist und vorerst möchte sie keine Medikamente verschreiben, nur notfalls Medikamente haben wir bekommen. Alle anderen 9 Welpen haben nichts. Mutter ebenso nicht und deren stammbaum auch nicht. Vom Vater haben wir leider keine Informationen, ausser dass er keine epilepsie hat, die vorfahren wissen wir leider nicht. Unser kleiner ist geimpft und bekam mit 13 wochen simparica gegen zecken. Nun habt ihr Erfahrungen mit simparica und anfällen? Oder mit welpen bei denen sich die epilepsie ausgewachsen hat? Sollte er epilepsie haben, dann ist es nun mal so und dann werden wir das beste daraus machen, was ich nur momentan nicht ganz verstehen kann, da er doch so extrem jung ist und keiner der anderen etwas hat. Und vorallem weil es ja bei menschen auch Reaktionen auf arzneimittel gibt, is doch logisch dass hunde auch welche haben können. Ich bitte euch um Erfahrungen, gut gemeinte Ratschläge und nicht um eventuelle Vorwürfe warum wir denn so einen „modehund“ (wie wir es leider schon öfter gehört haben) haben oder warum wir ihm so ein gift verabreicht haben. Da mein Stiefvater letztes Jahr FSME hatte, haben wir sem Tierarzt vertraut und gehofft dass er das mittel gut verträgt.  Schönen Abend noch und ich würd mich über Erfahrungen freuen!   

      in Hundekrankheiten

    • Epilepsie bei junger deutscher Dogge

      Hallo zusammen,   ich bin mittlerweile relativ verzweifelt und hoffe hier Erfahrungen zu finden.   Hier die Fakten:   Jaro, Deutsche Dogge (geb. 30.01.2018), vom Züchter, männlich, getreidefreies Trockenfutter (Wolfsblut), ganz lieber ausgeglichener Hund der mit jedem zurecht kommt.   01.10. hatte er seinen ersten Anfall - also im Alter von grade mal 8 Monaten - er hat sehr stark gekrampft, gekotet und uriniert, war nach dem Anfall kompett unorientiert, ist umgefallen und hat leider auch nach mir geschnappt als ich ihm das Maul abwischen wollte (vermutlich war er noch blind/taub und einfach überfordert mit der Situation) Es hat relativ lange gedauert bis ich mich ihm wieder nähern durfte und er wieder halbwegs der Alte war (ca 30-50min). Nach Abspracher mit dem Tierarzt sollten wir erstmal abwarten.   14.10. zweiter Anfall (13 Tage Abstand) Wieder starker Anfall mit unkontrolliertem koten/urinieren. Leider war er auch nach diesem Anfall sehr aggressiv. Hat meinen Mann angenurrt und angebellt als er sich nähern wollte. Hat wieder ca 40 min gedauert bis er wieder normal war.   Am nächsten Tag (der Anfall war an einem Sonntag) war ich beim Tierarzt. Wir haben zwei kleine Kinder 7 und 5 und besonders natürlich der Punkt, dass er nach den Anfällen aggressiv war hat mich sehr beunruhigt. Seit dem bekommt er Luminal 100mg 2x täglich. Entsprach bei seinem Gewicht damal 2,22mg /kg KG   01.11. dritter Anfall (16 Tage Abstand, 15 Tage seit Luminal) Erste Besserungen: er hat nicht gekotet oder uriniert und war schneller wieder er selber (ca 10 min) er war auch nicht mehr aggressiv sondern hat mich nur noch skeptisch angebafft (ich habe mich ihm nicht genähert, sondern aus einigen Metern Entfernung beobachtet)   5. 11 vierter Anfall (24 Tage Abstand) Es wird besser!!! leichter Anfall, konnte danach direkt koordiniert aufstehen und wir konnten sofort zu ihm! gaaanz viele Hoffnung das es besser wird   03.12. fünfter Anfall (8 Tage Abstand!!!) Wieder ein schlimmerer Anfall, Aussondern von stinkender Flüssigkeit (vermutlich Analdrüsen), unkoordiniert...   04.12. Wieder Tierarzt. Erhöhung auf 150mg Luminal 2x Täglich (3mg/kg KG) 14 Tage später soll Blutentnahme erfolgen um den Phenobarbitalspiegel zu überprüfen   13.12. sechster Anfall (10 Tage Abstand, 8 Tage nach Dosiserhöhung) wieder ein schlimmer Anfall, unkoordiniert   18.12. Blutentnahme, zwei Tage später Ergebnis: Hund völlig gesund, Phenobarbitalspiegel bei 22,5. Tierärztin empfielt zusätzlich zu dem Luminal nun Pexion jeweils 1,5 Tabletten morgens und abends (müssten 600mg 2 x täglich sein - Gewicht Hund aktuell 50kg)  Allerdings sind diese auch wieder recht teuer (allein die Kosten für die Epilepsie lägen dann bei ca. 200€/ Monat zusätzlich 100€ Futter und noch der andere Kram der halt normal anfällt sowie normale Tierarztkosten und evt Operationen...) wenn es ihm an Ende hilft und auch der richtige Weg ist sind wir natürlich bereit dies zu zahlen. Nur habe ich um etwas Bedenkzeit gebeten um es mit meinem Mann zu besprechen, sich über das neue Medikament schlau zu machen und evt über eine zweite Tierarztmeinung nachzudenken.   23.12. siebter Anfall ( 10 Tage Abstand) wieder ein recht doller Anfall bei dem er sehr stark gekrampft hat. Zudem war er nach diesem Anfall blind. Es hat zwei drei Minuten gedauert bis er wieder sehen konnte und nicht frontal gegen die Türen gelaufen ist.   30.12. achter Anfall ( 7 Tage Abstand!!! ) nun hatte er grade seinen achten Anfall... dieser hat mich sehr erschreckt, da dieser nicht wie sonst die anderen ca. 40-60 Sekunden gedauert hat sondern auf einmal 2:20min gedauert hat. Ich hatte wahnsinnige Angst, dass es sich um einen Grand Male (oder wie es sich schimpft) handelt. Er hat sehr starkt gekrampft - ich hatte wirklich Angst er bekommt keine Luft - aber wir konnten direkt nach dem Anfall Kontakt zu ihm aufnehmen und ihn beruhigen und dazu bewegen nicht direkt aufzustehen - da er dann vermutlich wieder umgefallen wäre.     Die Anfälle hat er immer wenn er ruhig in seinem Körbchen liegt, dauern idR 40-60 Sekunden (Außer heute) und bisher habe ich leider keine besonderen Auslöser finden können trotz Tagebuch.     Nun hoffe ich hier Erfahrungen, Tipps und gute Ratschläge zu bekommen....   Ich habe bisher im Internet nur davon lesen können, dass ENTWEDER Luminal ODER Pexion gegeben wird - aber zusammen???? Außerdem hatte ich an Bromid gedacht. Die Tierärztin meinte mit Pexion wäre besser... und bei dem Luminaspiegel ist doch auch noch Luft oder?   Nun wollen wir vermutlich eine zweite Meinung einholen. Wir haben hier eine große Tierklinik, allerdings müsste man da auf einen Termin warten, außerdem haben wir im Nachbarort noch eine andere ganz tolle Tierarztpraxis - aber ob sie sich wirklich mit Epilepsie auskennen? Einen Tierneurologen habe ich im Umkreis nicht finden können... oder sollen wir doch auf unsere bisherige Tierärztin hören und zusätzlich Pexion geben?   Ich weiß momentan einfach nicht so recht wie wir jetzt weitermachen sollen, da es finanziell gesehen auch nicht einfach wäre jetzt mal eben nochmal ein paar Hundert oder tausend Euro für den Hund auszugeben, da wir in den letzten Wochen einige andere unvorhergesehene Zwischenfälle hatten die ein großes Loch in die Kasse gerissen haben - wie das dann immer so ist - wenn es kommt dann richtig...   Entschuldigt bitte diesen ellenlangen Text... ich bin mittlerweile echt verzweifelt und mich verlässt langsam die Hoffnung... schließlich ist er doch auch erst 11 Monate alt... würde ja eigentlich auch gegen eine primäre Epilepsie sprechend, aber es gibt keinen Hinweis was es sont sein kann...   allerdings habe ich beim Durchsuchen des Forums noch einen anderen Hinweis bekommen... unser Jaro hat als er ca 4 Monate alt war simparica (Tablette zum einnehmen) bekommen. Da wir einen Fall von Boreliose in unserer Familie haben - durch Zeckenbiss in der Kindheit -  bin ich da etwas vorsichtig und habe dann auf anraten der Tierärztin zu diesem Mittel gegriffen... habe ihr da komplett vertraut. später in der Hundeschule habe ich herausgefunden war für ein schreckliches Mittel das ist- seitdem hat er nichts chemisches mehr bekommen.   soooo ich danke euch schon mal vorab ganz lieb und hoffe nun hier erfahrene Hundehalter zu finden die mit weiterhelfen können...   ganz liebe Grüße Kim  

      in Hundekrankheiten

    • Epilepsie macht uns fertig :( Benötigen dringend Hilfe!

      Guten Abend,  ich bin neu hier und finde es toll, dass es diese Seite gibt! Mein Name ist Michaela und wir haben 2 Aussis, eine kastrierte Hündin und einen nicht kastrierten Rüden. Unser Rüde leidet seit fast 1 Jahr an Epilepsie und bekommt Luminal, das er leider überhaupt nicht verträgt. Ständig offene Hautstellen und Juckreiz quälen ihn. Was jedoch viel schlimmer ist, ist die Tatsache dass Jack trotz des Medikamentes weiterhin im Abstand von etwa 5 Wochen Anfälle hat. Und davon nicht nur 1 sondern inzwischen 4 bis 7 innerhalb von 2 Tagen. Das aktuelle Blutbild hat gezeigt dass der Spiegel im grünen Bereich liegt, trotzdem waren von Sonntag bis Montag 5 Anfälle, von denen er sich meiner Meinung nach nicht erholt hat. Jack ist unruhig, miefert nur noch, kann kaum noch Kommandos befolgen und an Stubenreinheit ist scheinbar auch nicht mehr zu denken. Es scheint als ob er überhaupt nicht mehr weiß was wir von ihm erwarten. Und er macht grundsätzlich das Gegenteil von dem was er tun soll. Bei "Sitz" kuckt er nur verwirrt, bei "Platz" geht er in seinen Korb, bei "Korb" geht er in den Flur. Er legt sich kaum noch ab und wenn, dann ist er nach ein paar Minuten wieder auf den Beinen und wackelt unruhig durch die Wohnung. Heute Morgen kamen wir vom Spaziergang zurück und er pieselte kaum zur Tür rein im Flur auf den Teppich. Wenn er in den Garten geht steht er da und weiß nicht was er tun soll. Er frisst wie bescheuert und seit neuestem klaut er aus dem Müll, reißt die gelben Säcke auf und schlabbert alles auf was ihm vor die Nase kommt. Er ist seit gestern nur noch neben sich, kann sich kaum auf den Beinen halten und läuft seit Wochen von morgens bis nachts unruhig durch's Haus. Seine Pupillen sind weit und er ist unglaublich schreckhaft geworden. Aber er kann sehen, das haben wir getestet. Die Art der Anfälle hat sich drastisch verschlimmert. Beim 4. Anfall am Sonntag ist er schreiend in einem Affenzahn davongelaufen bevor er krampfte, das war noch nie zuvor der Fall. Man hat es ihm angemerkt wenn er kurz vor einem Anfall stand da der Blick sich veränderte aber dieses in die Luft starren, Schreien und weglaufen war ein neues Symptom. Mir zerreißt es bei jedem Anfall erneut das Herz und meine Hilflosigkeit nimmt immer weiter zu. Wir versuchen alle möglichen Stressfaktoren auszumerzen, bekommen kaum noch Besuch, unternehmen nur ganz selten was und lassen die Hunde so gut wie nie alleine. Da ich im Januar wieder arbeiten muss (ich war fast ein halbes Jahr krank zuhause) muss ich aber etwas tun.  Kennt das jemand von euch und was habt ihr unternommen damit eure Hunde wieder "fast die alten" wurden? Von Jack ist leider nicht mehr viel übrig, was definitiv an den weiterhin auftretenden Anfällen und nicht am Luminal liegt.  Ich hoffe ihr könnt mir helfen denn so kann es nicht weitergehen. Ich möchte Jack ein schönes Leben bieten und ihn nicht aus Egoismus weil ich nicht loslassen will, unnötig quälen... Allein bei diesen Worten bin ich völlig aufgelöst :(( Ich danke euch im Voraus für eure Hilfe!! 

      in Hundekrankheiten

    • Hund bekommt nach OP Epilepsie und uriniert wieder in die Wohnung

      Hallo, und danke für die Aufnahme in diesem Forum. Ich möchte euch mal unser Problem schreiben, vielleicht hat jemand einen Rat für mich. Unser kleiner 12jähriger Westie wurde operiert. Ihm wurde ein Tumor am Darm entnommen und gleichzeitig kastriert, weil er andauernd eine Prostatavergrößerung hatte. Der Tierarzt hat uns das so empfohlen. Zwei Tage später bekam er in kurzen Abständen  2x  einen schweren Krampf, wir wussten nicht, was er hatte und sind zum Tierarzt. Wir hatten erst vermutet, er hätte Gift gefressen. Einen Tag später meinte der TA, es könnte sich um Epilepsie handeln. Der Hund wurde darauf gut eingestellt, hat aber einen Schaden zurück behalten durch die Krämpfe. Er hat einen starken Linksdrall, dreht sich nur nach links. Wenn er durch die Wohnung läuft, dann rennt er überall gegen und stößt sich den Kopf. Wahrscheinlich sieht er auf dem rechten Auge nicht mehr so gut oder gar nichts. Aber das große Problem für uns ist, er nässt seit dem wieder ein, er uriniert in der Wohnung wieder überall hin. Wir sind schon total verzweifelt. Kann man eigentlich einen kleinen Hund von 12 Jahren noch einmal zur Sauberkeit erziehen? Ich bin dankbar für jeden Rat. Liebe Grüße Inge

      in Hundekrankheiten

    • Epilepsie, SDU (Schilddrüsenunterfunktion) - Anfälle, Aggression, Verhalten

      Epilepsie und Schilddrüsenunterfunktion (SDU) beim Hund Tricky ist 4 Jahre alt, kastriert und ein Pinscher-Windspiel-Mix. Er wurde von der Polizei von seinem Vorbesitzer aufgrund eines Beißvorfalls ins Tierheim gebracht. Wir haben ihn seit knapp 4 Monaten, er hat uns mehrfach gebissen - während seiner Anfälle. Wir wussten zu Beginn nicht, was die Ursachen hierfür waren.
      Nach einem Hinweis unseres Trainers wurde beim Tierarzt SDU festgestellt, die aber zunächst vom TA nicht als "schlimm" bezeichnet wurde, er uns aber dennoch die Medikamente gegeben hat. Nachdem es zwar besser wurde, aber er noch immer seine Aussetzer bekam, wechselten wir auf Anraten des Trainers den Tierarzt. Diese stellte SDU fest, die noch nicht richtig eingestellt war. Darüber hinaus auch noch Epilepsie, also beides. Sollte die Behandlung nicht anschlagen, besteht noch die Möglichkeit des Euthyroid sick syndrom (ESS). Er behandelt nach Ausschlussdiagnose. Um zu zeigen, was es bedeutet, einen solchen Hund zu haben und da ich Tricky während seiner fokalen Anfälle nicht filmen kann, habe ich Videos gesucht, die andere Hundehalter von ihren Hunden bei YT hochgeladen haben. Video 1:
      Hier seht ihr ein typisches Verhalten, wie es auch bei Tricky ist - bis zur etwas 12.Sekunde. Danach beißt er, wenn man ihn nicht "runter" bekommt. Anders als in dem Video lässt er sich dann nicht anfassen und beißt sofort zu, meist in die Arme, verbeißt sich dann auch und ist nicht zu stoppen. Ab der 50sten Sekunde ist das Verhalten schlimmer, was seine Aggression betrifft. Er krampft nicht so stark wie der Hund in dem Film, statt dessen schreit er panisch. https://www.youtube.com/watch?v=5qmzHixdcNU Video 2:
      Ein anderes Typisches Verhalten ist bei ihm das "Fliegenschnappen". Auch hierzu habe ich ein Video gefunden. Bei Tricky entfällt oft Phase 1. 
      Durch einen Reiz (Türklingeln, schnelle Bewegung, Klopfgeräusche, andere Geräusche im Flur oder draußen) springt er unvermittelt auf und verhält sich, wie der Hund im Video. Dieses Springen und schnappen kann auch durch übermäßige, positive Erregung (z.B.Freude, wenn wir nach Hause kommen oder Besuch, den er mag) ausgelöst werden.
      Er ist währenddessen nicht abrufbar oder zu beruhigen oder zu stoppen, oft schnappt er auch nach uns und die Steigerung in Aggressionen ist ebenfalls nicht aufzuhalten.
      https://www.youtube.com/watch?v=Dn-ZpfCcl88 Video 3:
      Manchmal beginnen seine Anfälle auch, wie in dem folgenden Video, leider wird das hier als lustig dargestellt, der Hund steht aber unter großem Stress. Tricky verhält sich so, wenn einer von uns heim kommt oder weg geht, also positiver oder negativer Stress. Aus diesem Kreiseln wird dann oft - nicht immer - das "Fliegenschnappen" wie in Video 2 und er schraubt sich manchmal weiter hoch bis in Schnappen und zubeißen.
      https://www.youtube.com/watch?v=kby3j6cU7vI Video 4:
      Kleinere, leichte Anfälle kann ich mehrmals am Tag beobachten, nicht immer knickt ein Bein weg wie in diesem Video:
      https://www.youtube.com/watch?v=zpud7FtrpoY Video 5:
      Auch das ständige Lefzen-Kratzen mit Pfoten lecken ist ein schwacher Anfall. Er kann kaum damit aufhören. Das ist bei ihm so, wie in diesem Video:
      https://www.youtube.com/watch?v=46YvOoGi-i0 Trickys Schilddrüsenwerte sind im unteren Grenzbereich, durch Medikamente hat sich dies leicht gebessert. Seine Unterfunktion der Schilddrüse (SDU) zeigte folgende Symptome:
      -Körperzittern
      -offene Ohrspitzen
      -sehr dünnes Fell, fast fehlendes Bauchfell, allgemein schlechte Fellqualität, schuppige Haut
      -trauriges, faltiges Gesicht
      -Gangart nur eiliger Trab mit angespanntem, aufgezogenen Rücken (Kann auch von der Epilepsie kommen)
      -friert schnell
      -leichte Reizbarkeit
      -nervöses, hibbeliges Verhalten
      -ängstliches, schreckhaftes Verhalten, Panisches Verhalten
      -Angstagression, kreischendes Bellen, Schnappen
      Durch Medikamente sind viele Symptome verschwunden, er ist aber noch nicht richtig eingestellt. Dazu kommt noch teilweise "manisches" Kauen auf Gegenständen (Kauknochen, Knoten, Kong). 
      Im Normalzustand kaut er friedlich und langsam, lässt sich auch alles wegnehmen; im "Anfallzustand" ist er nicht von dem Kauobjekt weg zu bekommen, verteidigt es durch Umdrehen oder Weggehen, um gleich darauf wieder wie irre zu kauen. Er deutet dann auch Schnappen an, beißt aber nicht. Zusätzlich bekommt er ein Präparat gegen die Epilepsie, seitdem hat er bisher keinen starken Anfall mehr gehabt, nur noch leichte, die ein außenstehender nicht mal bemerken würde. Familie und Freunde sind entsetzt, wenn sie sehen oder mitbekommen haben, dass Tricky uns wieder so heftig gebissen hat, dass wir im Krankenhaus behandelt werden mussten. Oft kamen Worte wie "zurückbringen", "zeigen, wer der Herr im Hause ist", "einen auf den A...geben" usw. Zurück ins TH wäre sein Todesurteil, da er nicht vermittelbar ist. Den Hund zu schlagen ist niemals eine Option.
      Natürlich kamen auch Kommentare von Bekannten oder Nachbarn wie "einschläfern lassen". Natürlich gab es auch viel Zustimmung und Freunde, die uns verstehen.
      Sollten alle Behandlungen nicht anschlagen und der Hund dauerhaft leiden, müssen wir das erwägen, aber erst dann, wenn nichts anderes hilft und es dem Hund immer schlechter geht. Um Stress zu vermeiden, ist Tricky ein "Gelber Hund" (http://www.gulahund.de/), auch, wenn seine Anfälle bisher nur zu Hause aufgetreten sind.
      Zusätzlich trägt er gelegentlich Maulkorb (z.B. beim TA), Besuch ist für ihn tabu, da bleibt er in seiner Box, um ihm den Stress zu nehmen. Ansonsten ist er ein lernbegieriger, verschmuster, kleiner Hund, der viel Bewegung, abwechslungsreiche Spaziergänge und viel Körperkontakt braucht. Klare Strukturen in den Tagesabläufen helfen ihm ebenfalls, sich besser zu entspannen. Er ist ein kleiner Dickkopf, ziemlich quirlig aber ein lieber Kerl. Wir werden ihn nicht aufgeben und alles tun, damit es ihm besser und gut geht.
      Eine genaue Diagnose kann nur ein TA stellen - nicht jedes ungewöhnliche Verhalten ist einen Krankheit. Im Idealfall ist der TA spezialisiert, was Diagnostik und Behandlung angeht. Ich habe das jetzt so zusammengefasst, um anderen, denen es ähnlich geht, zu helfen und Mut zu machen und allen, die auf meine vorherigen Posts geantwortet haben, durch meine Erklärungen und diese Videos einen Einblick zu gewähren, was bei uns so tagtäglich abgeht. Mehr über Tricky findet Ihr hier: http://www.facebook.com/Tricky.dog Wir bleiben dran!

      in Hundekrankheiten


×

Mit der Nutzung dieser Website stimmen Sie zu, dass wir Cookies verwenden, um unser Angebot zu personalisieren. Mehr erfahren.