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Hundeforum Der Hund
Mecky97

Hündin ist aggressiv anderen Weibchen gegenüber

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Hallo :winken:

Wir haben unsere Kara ja inzwischen 8 Monate bei uns.

Sie kommt aus dem TH,lebte davor auf der Straße in Ungarn.

An sich eine total liebe Maus,wir sind gut zusammen gewachsten,sie mag unsere Kinder und hört auch soweit ganz gut.

Ihr einziges Problem was sie von Anfang an hat ist dass sie keine anderen Hündinnen mag.

Wahrscheinlich versucht sie sich da immer dominant zu verhalten,musste sich wohl immer durchsetzen damals im Rudel.So stelle ich mir das zumindest vor....

Allerdings besteht das Problem (sie kläfft dann unwahrscheinllich,ist super zickig,hängt in der Leine) nur dann wenn sie angeleint ist.Offline geht sie anderen Weibchen einfach aus dem Weg oder ist sogar ängstlich,klemmt den Schwanz ein.Sie flippt nur so an der Leine aus und auch nur bei Hündinnen- Rüden beschnuppert sie und geht brav weiter.

Leider hat sie sich kürzlich mit der Hündin eines Verwandten "in den Haaren gehabt",die andere hat sie versucht zu beißen was wir GsD verhindern konnten.

Seitdem ist es aber deutlich schlimmer geworden und sie läßt sich kaum noch bändigen wenn ein anderes Weibchen nur in die Nähe kommt :(

Ansonsten ist sie in "ihrem" Revier dominant,scharrt mit den Hinterläufen nach dem Geschäft und markiert wie ein Rüde,also sie hebt das Bein beim pieseln und macht eben auch überall hin,wie ein Rüde halt.

Habt ihr Tipps wie wir das ein bissel in den Griff bekommen könnten?

Wie soll ich mich verhalten wenn ein Weibchen in Sicht ist bzw sie anfängt zu stänkern?

Bin für jeden Tip dankbar! :kuss:

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Hallo,

grundsätzlich gibt es unter Hündinnen tatsächlich erbitterte Kämpfe und manchmal bis zum Tode. Wenn Hündinnen sich zu Feinden bekennen, dann ist es meistens eine Feindschaft auf Lebenszeit. Da nutzen die besten Worte nichts.

Ist die Hündin kastriert oder steht sie vor der ersten Läufigkeit?

Bei allen Begegnungen anderen Hunden gegenüber, die Hündin gar nicht erst hochpuschen lassen, sondern bereits im Vorfeld auf den Hundeführer fixieren und sie anderweitig ablenken. Nach Möglichkeit auch nicht direkt auf den anderen Hund zu laufen, sondern einen leichten Winkel einschlagen.

Viel Geduld mitbringen. Am besten mit ihr auf den Hundeplatz, wo sie es lernt Hundekontakt zu ertragen.

Gruß Christa

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Ansonsten ist sie in "ihrem" Revier dominant,scharrt mit den Hinterläufen nach dem Geschäft und markiert wie ein Rüde,also sie hebt das Bein beim pieseln und macht eben auch überall hin,wie ein Rüde halt.


http://www.polar-chat.de/topic.php?id=66269&goto=1391736

Öh, das macht Gwenda auch, sie ist aber eindeutig ein unsicherer Hund und steht deutlich unter Silvi, die selbiges nicht macht ... Das hat gar nichts mit "Dominanz" zu tun!

Kara kommt doch an sich mit anderen Hündinnen klar, wenn sie ihnen ohne Leine aus dem Weg geht. Da sehe ich keine Aggression in deiner Beschreibung. Sie ist anscheinend sehr unsicher.

Lasse die Pöbelei an der Leine nicht einmal ansatzweise zu, so wie schon Christa es beschrieben hat. Ich lasse Gwenda hinter mir laufen und führe sie so problemlos an an anderen Hunden vorbei. Kara muss lernen, dass sie diese Situation nicht zu regeln hat, sondern dass du das machst. Es liegt also nur an deiner Führung.

Außerdem sollte sie viele positive Hündinnenkontakte ohne Leine haben. So kann sie lernen, dass andere Hündinnen keine Bedrohung für sie darstellen.

(Die Unsicherheit deiner Hündin kommt vielleicht von Auseinandersetzungen in ihrem eigenen "Rudel" auf der Straße, aber möglicherweise auch von Auseinandersetzungen mit Fremdhunden, die nicht zum Rudel gehörten. Oder ist sie bei Hündinnen, die sie gut kennt, auch so aggressiv an der Leine?)

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Danke euch beiden erstmal ;)

Also Kara ist kastriert,ca 5 Jahre alt.

Ok,mir wurde mal gesagt dass das Gehabe Dominanz sei (scharren und markieren),aber ich denke du hast da eher recht,Kristin.Sie ist ja ansonsten unsicher,eher ängstlich.

Zukünftig werde ich versuchen sie hinter mir zu führen wenn sie angeleint ist .Ohne Leine geht sie anderen Hunden halt meistens aus dem Weg,ich versuche schon dass sie Kontakte hat.

Allerdings spielt sie auch nicht,jedenfalls noch nicht viel,manchmal gibts erste zaghafte Versuche ;) Sie versteht offenbar nicht was die Hunde da von ihr wollen und findet es eher lästig wenn einer um sie rumturnt und zum Spielen animieren will :D Sie läuft dann immer von ihnen weg und sucht meine Nähe...

Zu Hause ist es ja auch mittlerweile besser,da läßt sie sich auch mal aufs spielen ein.Allerdings rennt sie keinem Spielzeug hinterher,macht keine Zergelspiele usw :(

Das Einzige was ich auch draußen immer mal mit einbaue ist Leckerchen zu rollen/werfen-da rennt sie dann schon mal hinterher :)

Denn ich möchte ja schon dass wir vielleicht mal Dummytraining oder sowas machen können,sie mit anderen Hunden spielt usw.

Ich habe bei ihr immer das Gefühl es ging ihr ganzes Leben halt nur ums nackte Überleben,Fressen suchen und verteidigen müssen-spielen hat sie nie kennen gelernt!?

Sie hat jetzt auch keine "richtige" Hundefreundin,meine Bekannten mit Hund haben eigentlich auch nur Rüden.Die werden normal akzeptiert,aber nicht mit ihnen gespielt.

Hmm,dann werde ich mal versuchen die Tipps umzusetzen an der Leine wenigstens erstmal...

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:winken:

wenn Karas Leben so lange anders ablief und sie auf sich selbst gestellt war, wird sie Zeit brauchen, um zu lernen, welches Verhalten hier möglich und erwünscht ist.

Vielleicht findest du ja noch ein paar Leute mit netten Hündinnen, mit denen du regelmäßig spazieren gehen kannst.

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Allerdings rennt sie keinem Spielzeug hinterher,macht keine Zergelspiele usw :(

[...]

Denn ich möchte ja schon dass wir vielleicht mal Dummytraining oder sowas machen können,sie mit anderen Hunden spielt usw.

Das hat Juno (Ex-Straßenhündin) anfangs auch gar nicht interessiert. Doch nachdem sie oft genug so etwas bei anderen Hunden beobachtet hatte, wollte sie das ebenfalls probieren und ist nun schon schlecht drauf, wenn sie mal nicht genug spielen kann :D

Was das Markieren usw. betrifft: Das ist nun einmal, wie Hunde ihr Revier abstecken. Manche haben das vielleicht nie gelernt und brauchten das nie, aber es gibt so einige Hündinnen, die das machen.

Juno reagiert übrigens auch nicht sooo gut auf andere Hunde und scheint da eher "ihr Revier" verteidigen zu wollen. Allerdings konnte ich sie an seeehr viele Hunde gewöhnen. Gerade bei neuen kapiert sie auch nicht, wenn die spielen wollen, sondern reagiert erstmals anders - aber wenn ich gut genug dafür sorge, das es zu keiner Keilerei kommt und die Hunde sich oft genug sehen, dann klappt es eigentlich auch immer, das die sich auf Dauer miteinander verstehen. Eigentlich fast alle ihrer tollen Spielkameraden wollte sie anfangs verjagen...

Ich denke, so etwas braucht einfach Zeit.

Screet

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