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Hundeforum Der Hund
Ivon

Ich finde keinen Job für meinen Hund - wer kann helfen?

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Mein Leih-Border-Tier, was ich hier habe, war anfangs für sowas auch nicht zu haben. Er ist z.B. total geil auf Spielzeug jeglicher Art (konditioniertes Verhalten). Er dreht total durch, wenn man es wirft. Also werfe ich es nicht mehr, mich stört sein irrer Blick. Und ich habe ihn abliegen lassen und habe es ins Gebüsch geworfen. Paar mal auf und ab gegangen (mit Hund) und suchen lassen. Er ist ein sehr unkonzentrierter Hund, hat sich da aber prima konzentrieren können.

Find ich klasse, dass du nix geworfen hast!!!!

Ich denke jedoch nicht, dass es sich hierbei um konditioniertes Verhalten handelt, sondern um ein klassisches Fehlverhalten (Balljunkie, erhöhter Stresspegel, niedrige Impulskontrolle etc), der meist durch exzessives Ball werfen der Halter entsteht.

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Ja, ich meinte die Übungen der TE.

Wie gesagt, diese Mischung sollte für irgendwas von dem Beschriebenem begeisterbar sein.

Herr Border z.B. seine Besitzerin meint er kann nix und hat ein sehr geringe Auffassungsgabe und Konzentrationsspanne. Hat er nicht, ist alles eine Frage der Motivation und auch der Konsequenz (z.B. 3 Min. im Sitz bleiben, währden ich mit dem Rücken zum Hund gedreht Altpapier und Glas in den Container werfe).

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Ja, traurig, wenn ein Border bei solchen Leuten landet :(

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Ich denke jedoch nicht, dass es sich hierbei um konditioniertes Verhalten handelt, sondern um ein klassisches Fehlverhalten (Balljunkie, erhöhter Stresspegel, niedrige Impulskontrolle etc), der meist durch exzessives Ball werfen der Halter entsteht.
http://www.polar-chat.de/topic.php?id=66270&goto=1392232

Aber sein Verahlten (Spielzeug vor die Füsse werfen, drei Schritte rückwärts gehen und Spielzeug fixieren) ist konditioniert. Wenn er das bei der Besitzerin macht, wirft sie es ihm. Wenn man es nur in der Hand hält und trägt macht er das nicht.

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Aber sein Verahlten (Spielzeug vor die Füsse werfen, drei Schritte rückwärts gehen und Spielzeug fixieren) ist konditioniert. Wenn er das bei der Besitzerin macht, wirft sie es ihm. Wenn man es nur in der Hand hält und trägt macht er das nicht.

Klingt für mich immer noch nicht nach Konditionierung, sondern aus einer Sequenz des Hüteverhaltens. Mein Border würde das auch machen, wenn ich ihm ständig Dinge werfen würde und das würde exakt so aussehen. Fast alle Border, die Balljunkies sind, benehmen sich so. Es sieht immer gleich aus und hat nichts mit Konditionierung zu tun.

Der Border hat wohl eher seine Halterin konditioniert, die den Gegenstand dann schön brav immer und immer wieder wirft----seufz---

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Obwohl konditioniert in dem Sinne, dass die Halterin das Verhalten positiv verstärkt, in dem sie immer wieder den Ball wirft. :o

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Haha witzig dann is Sam wie Stella :D

Endlich mal ein Gleichgesinnter! :D

Musstest du dir auch anhören' dass dein Hund leidet, weil du ihn nicht klickerst, ihn also nicht PUNKTGENAU belohnen kannst? :zunge:
http://www.polar-chat.de/topic.php?id=66270&goto=1392211"

Ne GsD nich :D

Aber mein Hund is eh unbeliebt, weil sie von anderen niemals nie nen Leckerlie annimmt :D Ich liebe sie dafür :D

Für andere Hundebesitzer is Stella einfach ein komischer Hund, stur und für keine Leckerlies zu begeistern. Aber im Grunde ist es total einfach, führst du folgt sie dir, führst du nicht verarscht sie dich, des wars. :D

Was ihr auch als Kernaussage sehen könnt (um sich nicht an den Leckerlis aufzuhängen), wie oben schon erwähnt:

Finde die Motivation deines Hundes (die können sehr unterschiedlich sein) und fördere ihn seinem geistigem Stand entsprechend. So wie du es beschreibst klingt es für mich halt nach 'unattraktiv' aufgebaut (die Übung). Klar, wenn du den Hund überforderst oder seine Konzentration noch nicht so groß ist, um Außenreize auszuschalten, hat er keinen Bock mehr.

genau darum geht es ja, es wird nach der richtigen Motivation gesucht und die ist bei diesem Hund nunmal nicht bei Leckerlies zu finden.

Und warum ist Konditionierung lächerlich. Ich glaube ihr interpretiert teilweise etwas zuviel in die Blicke eurer Hund rein.

Nein definitiv nicht ^^

Jeder Hund ist anders und ich weiß nicht ob dir jemals ein Exemplar, wie meine Dame untergekommen ist. Aber bei so Dingen wie auf Klicker Konditionieren mit Leckerlie stopfen ... ich kenn einfach ihre Blicke, ich bin seit fast 15 Jahren ein super Team mit ihr, ich weiß wie diese Nudel tickt. Und wenn sie dann den Rest des Tages meine gesamt Führung anzweifelt, immer und immer wieder antestet ja dann merk ich definitiv, dass sie diese Leckerlie stopfen bescheuert fand und mich als überhaupt nicht mehr souverän empfunden hat.

Ich weiß ich hab keine einfache Dame aber genau deswegen liebe ich sie. Sie hört nur wenn ich souverän bin, bin ich das nicht übernimmt sie die Führung und leider (oder eigentlich nicht leider :D weil ich so unglaublich viel durch sie gelernt habe) ist sie eben ein Hund, der selber souverän führen kann ^^

Ein Hund stellt sich zu einem großen Teil auf seinen Besitzer ein. Und da der beschriebene Hund ja eigentlich eine sehr arbeitswillige Mischung ist, sollte sich da auch was finden.

Mein Leih-Border-Tier, was ich hier habe, war anfangs für sowas auch nicht zu haben. Er ist z.B. total geil auf Spielzeug jeglicher Art (konditioniertes Verhalten). Er dreht total durch, wenn man es wirft. Also werfe ich es nicht mehr, mich stört sein irrer Blick. Und ich habe ihn abliegen lassen und habe es ins Gebüsch geworfen. Paar mal auf und ab gegangen (mit Hund) und suchen lassen. Er ist ein sehr unkonzentrierter Hund, hat sich da aber prima konzentrieren können. Auf dem gesamten Spaziergang hat er 5 mal Spielzeug gesucht. Er lag danach 4 Stunden im Koma

Schau mal bei genau diesem Beispiel ist die absolute Motivation des Hundes sein Spielzeug. Konditioniert ist hier seine Erwartungshaltung und der dadurch immense Stresspegel, was du hier ja auch super kompensieren konntest und ihn durch das wenige Suchen lassen des Spielzeuges dazu gebracht hast, dass er sich konzentriert.

Aber hier liegt eben die Motivation schon vor, du musstest es nur noch in geregelte Bahnen ordnen. Bei Melody allerdings versucht Ivon ja noch die Motivation für etwas bestimmtes zu finden.

Lange Rede kurzer Sinn, jeder Hund hat eine andere Motivation zur Arbeit. Mein Hund lässt für ein Stückchen Käse jedes Spielzeug fallen. Herr Border eher nicht. Trotzdem kann man ihn für Nasenarbeit sehr ausdauernd begeistern, wenn man ein richtiges Motivationsobjekt findet. Verstanden?

Ja Verstanden hab ichs :D Aber genau da liegt ja der Hund begraben :D Die Motivation wird noch gesucht ^^zitieren

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Fahrradfahren aber nur kurze Distanzen bitte.... ist´n nen Jährling halt.....

und vorher aufwärmen bitte..... kleiner Spaziergang und rumtoben oder so.

ansonsten.....

vielleicht mal den halben oder ganzen morgennapf weglassen.....

oder nur nen 1/4 fleischanteil + reis o. nudeln und möhrchen geben....

und sie dann ihr Futter sich "verdienen" lassen....

ansonsten.....

naja... liest sich....sorry.... als ob DU deinem Hund gefallen musst?!

ein jeder Hund will eigendlich seinem alphatier gefallen und setzt alles drann um als Supihundi darzustehen....

wie schautz mit dem kleinen EinmalEins der Hundeschule aus?

wer betritt zuerst die wohnhöhle?... wer verlässt sie zuerst?

das alphatier? oder du? (frech grins)

Kernraumbegrenzung mal ausprobiert zu hause?Jederzeit freier Zugriff auf die Futterkammer/Küche? kann Wunder bewirken ;O)

ist die Lütte nen Kontrollfreak und folgt dir gar aufs Klo?

wie fütterst du? Napf hinstellen und in 10 Min leer....

...oder ganztags freier futterzugang?

fester Ruheplatz.... oder überall wo es Prinzesschen beliebt?

so viele unterschiedliche Faktoren haben auf das "gemeinsame Zusammenleben" Einfluss.....

...vor allem die, an die wir Menschen nie denken würden(smile)....

"Hunde ticken halt anders"

manchmal reicht es einfach nen Hut/Mütze zu tragen und der Hund verhält sich anders.

Für kleines Geld kann man ne Kennenlernstunde bei einer Hundeschule deiner Region organisieren wo du "euer Zusammenspiel" mal objektiv einschätzen lassen kannst....

greetz

non

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Hey!

Wow so viele Antworten - hatte leider keine Zeit gestern noch zu antworten. Muss mich ehrlich gesagt noch durchlesen.

@nonindian

Fahrradfahren wollen wir wieder im Frühling - bei Schnee und Glätte etwas schwierig :D

Sagen wir so, sie kann das 1x1 und meinem Hund gefallen will ich eigentlich nicht, ich möchte sein intuitives Talent finden. Ein Hütehund hütet, ein Vorstehhund steht vor, ein Labbi apportiert - verstehst du was ich mein? Ich möchte meinen Hund nicht bespaßen, sondern das wecken was in ihm steckt - schwer zu erklären :so

Um auf deine anderen Fragen zu antworten - ich betrete und verlasse als erstes die Wohnhöhle und in die Küche darf sie gar nicht rein. Essen bekommt sie zu ihren Zeiten und hat es auch nicht den ganzen Tag rumstehen.

Wenn es Essen gibt, hat sie erst abzusitzen und wenn sie mich anschaut dann bekommt sie ihr Essen.

Aber du hast recht, in letzter Zeit merke ich ihren Kontrollzwang - den ich ja eben durch ihre "Aufgabe", wie eben apportieren als Beispiel zu nennen, umlenken möchte.

Sie bekommt ihre Grenzen aufgezeigt und eine Prinzessin ist sie nicht - doch mit einem unausgeglichenen Hund ist es erschwerlicher zu arbeiten - wird dir sicher auch einleuchten.

So, ich muss jetzt mit meinem "Prinzesschen" gassi.

Auf die anderen Antworten antworte ich später. ;)

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@wautzi

Ball werfen kann man meines Erachtens nicht falsch aufbauen, entweder du siehst deinem Hund an mit welchen Elan und welcher Energie er dem Ball hinterher rennt und auch dir wieder bringt, oder der Hund strahlt diese Energie nicht aus, Melody strahlt diese Energie beim Ballspielen nicht wirklich aus.

Und ja, sie kann den Ball bringen.

Die Dummyarbeit haben wir in der Hundeschule aufgebaut - falsch aufgebaut kann es also nicht sein.

Leckerlies bringen bei uns ab einem bestimmten Punkt nichts mehr. Du hättest sie mal in der Hundeschule erleben sollen, als eine Gruppe Pferde an unserem Platz vorbeigeritten sind.

Melody war wie in Trance und nicht ansprechbar. Selbst der Hundetrainer hatte keine Chance - der Hund war einfach nicht da. Nicht mal ihre Lieblingsleckerlies haben sie ablenken können.

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