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polar-chat.de  Der Hund
Camelott

Wie wenig man braucht, um glücklich zu sein!

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Manche von euch wissen ja das ich im Park wo ich mit Cooper oft bin, eine Hündin und ihre Welpen füttere. Als ich sie das erste mal sah waren es 5 Stück, 3 braune und zwei schwarze wobei einer davon drei Farben hatte.

Da die Welpen aber immer gut genährt waren die Mutter aber sehr dünn, fing ich an die Mutter vorher zu füttern damit die Kleinen ihr nicht alles weg fressen. Das klappte so gut das die Hündin immer schon von weitem jaulend und schwanzwedelnd angerannt kam wenn sie mich sah.

Aber irgendwann bekam ich Bedenken, zwei Welpen hatte man schon weggeholt und an die Hündin kam nicht wirklich viel dran. Immer so mager. Ich dachte mir das sie sich vielleicht doch zu sehr auf mich verläßt und nicht mehr selbst für ihr Futter sorgen will. Also ging ich dann nur noch jeden zweiten Tag und dann nur noch 1 mal die Woche hin. Aber sie wartete immer auf mich und die Welpen die sich eigentlich immer versteckten, kamen auch auf mein Pfeifen angelaufen. Ich habe mich dann immer auf die Wiese gesetzt und gewartet wenn alle Hunde zusammen spielten. Cooper hatte ich natürlich immer mit und die Welpen sprangen auch immer an ihm hoch und leckten sein Maul um ihm dann hintenrum in den Schwanz zu beißen. Zu drollig!

Aber irgendwann war nur noch ein Welpe über und ich war irgendwie traurig. Ob sie alle gut unter gekommen sind? Es waren doch "meine" Welpen. Aber mein Verstand mußte einsehen das es wohl das Beste für alle war wenn sie ein gutes zuhause finden als auf der Strasse aufzuwachsen.

Als ich dann Gestern mit einer großen Schüssel voll mit Reis und Huhn in den Park kam, kam niemand. Keine Hündin und auch kein Welpe. Ich suchte alles ab, pfiff wie blöde immer in der Hoffnung das sie mich hören. Aber es kam niemand. Mir blieb nichts anderes über als die Schüssel an den Platz zu stellen, Wasser aufzufüllen und den - traurigen- Heimweg anzutreten.

Heute zog es mich wieder in den Park, ich machte mir Sorgen und Vorwürfe. Also packte ich eine ordentliche Portion Tofu ein und ab in den Park.

Und da stand sie, mager und schwanzwedelnd und laut jaulend. Die Hündin! Ach was habe ich mich gefreut! Und sie erst, konnte sich gar nicht mehr einkriegen vor Freude, hüpfte und jaulte und wimmerte. Ich hätte sie fast in die Arme genommen, begnügte mich aber ihr das Futter zu geben. Dann gingen wir alle drei im Park spazieren.

An einem Hang, etwas außerhalb des Park`s, spielten mal wieder die Affen verrückt, der ganze Wald wackelte und schrie. Klar das Cooper neugierig war und doch mal schauen mußte was denn da so laut rumbrüllte. Die Hündin gleich mit. Aber ich wollte weiter und so pfiff ich nach den beiden. Und wer kam? Laut jaulend und schwanzwedelnd und fast hüpfend? Die Welpen!!!!! Alle drei!

Ihr könnt euch nicht vorstellen wie schön das war. Ich war total glücklich, alle Ärger der vergangenen Wochen war wie weggeblasen. Unglaublich.

Aber irgendwann wurde es Zeit nach Hause zu gehen und so trotteten wir als Patchwork Hundefamilie zurück in den Park. Drei Welpen, Cooper und die Hündin. Sie bringt mich auch immer zum Auto und Heute habe ich ihr versprochen das ich ab jetzt öfters kommen werde.

Hier ein paar Fotos:

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Waren die kleinen auch im Schnee draußen?

Mensch wie süß die sind

Schön das Du ein Auge auf Mama und Kinder hast =):kuss:

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Guck mal, wo Camelott herkommt ;) Da hat´s nicht gar so viel Schnee

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Kann man die Welpen und die Hündin nicht einfangen? Die wird ja wieder Welpen bekommen und die Welpen selber ja auch.

Gruß Christa

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Schöner Bericht :) Schoene Huendin, süße Welpen :)

LG Olga

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Die Mama ist eine richtig hübsche.

Ich würde sie, glaube ich, wenn die Welpen reif sind mitnehmen.

Hat sie eine Wunde am Hals?

Ich hoffe das die Familie gut durchkommt.

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Guck mal, wo Camelott herkommt ;) Da hat´s nicht gar so viel Schnee
http://www.polar-chat.de/topic.php?id=66420&goto=1394800

:megagrins

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(bearbeitet)

Über diese sinnlose Vermehrung habe ich mir auch schon viele Gedanken gemacht. Die Welpen könnte ich ja einfangen, aber die Hündin?

Wenn ich könnte würde ich sie alle mitnehmen, aber das geht leider nicht. Allerdings ziehen wir ganz in die Nähe, was aber auch noch ein paar Monate dauern kann. Vielleicht folgt mir dann die Hündin. Wäre zwar nicht mein Traumhund, aber wenn sie in Würde alt werden könnte, nicht mehr kämpfen muß und immer was zum Essen hätte....ja dann wäre sie herzlich willkommen.

Mal schauen wie es weitergeht, auf jeden Fall werde ich sie solange es geht weiter füttern. Irgendwie ist sie mir doch ans Herz gewachsen.

Ja das ist eine Wunde, woher die stammt weiß ich aber nicht. Ist aber jetzt auch schon wieder verheilt.

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Gibt es keine Organisation, an die Du dich wenden könntest? Die Welpen lassen sich bestimmt schnell vermitteln. Für die Hündin findet sich auch ein Weg!

Gruß Christa

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Nein Christa, da muß ich dich enttäuschen. Die Thais kennen keinen Tierschutz wie wir ihn kennen. Sie kennen ja noch nicht mal Umweltschutz.

Nicht weit von hier hat der König viel Geld für ein Tierheim gespendet. Durch Zufall kam ich mal dran vorbei. Du glaubst nicht was für jämmerliche Kreaturen da rum schlichen. Thailand ist durch und durch korrupt, das Geld wurde in die eigene Tasche geschaufelt aber doch nicht für die Hunde ausgegeben.

Die Thais glauben an die Wiedergeburt, aber auch, das wenn du ein böser Mensch warst, als Hund wieder geboren wirst.

Welpen gibt es hier wie Sand am Meer. Heute kam jemand mit einem drei Monate alten Shiwawa (schreibt man das so) der nicht größer als meine Hand war, in ein Einkaufscentrum wo ich mit meiner Freundin saß. Ich fragte ihn wo er ihn her hätte. Antwort:" Vom Markt, für 17,-Euro." In der Zeit wo ich das Baby in meinen Händen hielt zog er sich erst mal ein Hemd an. Dann ging er mit dem Hund einkaufen.

Vor zwei Tagen zeigte mir der Restaurant Besitzer am Strand seine drei Tage alten Golden Retriever Welpen. Neun Stück.

Auf dem Weg zum einkaufen muß ich am Hospital vorbei, dort konnte ich beobachten wie jemand mindestens 6 Welpen an der Strasse aussetzte.

Nein, Welpen wirst du hier nicht wirklich los, es sei denn es ist eine erkennbare Rasse, am liebsten die kleine Rassen, sind dann wie ein neues Spielzeug. Wenn sie langweilig geworden sind, werden sie ausgesetzt. So einfach ist das.

Ich brauchte sehr lange um damit irgendwie klar zu kommen und es schnürt mir immer noch den Magen zu wenn ich wieder einen toten Hund wie Dreck im Graben liegen sehe. Aber einen Trost habe ich dann, es geht ihnen besser.

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