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polar-chat.de  Der Hund
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Inwieweit lasst ihr eure Hunde Probleme regeln?

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Ich muß mir grad mal nen bischen Frust von der Seele schreiben. Ich habe wie in der Vorstellung erwähnt, zwei Border Mädels, ein BC/Aussie Mädel und einen Chi. Also ein vierköpfiges Rudel.

Meine beiden Borders mögen keine schwarzen Labbis, die blonden sind genehm aber die schwarzen NOGO.. ebenso imponiertrabende Goldis die mit stolzgeschwellter Brust und aufgestelltem Schwanz daher traben.

Da ich das weiß, das es dann Konflikt Situationen geben kann, vermeide ich so weit es geht, solche Begegnungen.

Leider lebe ich aber in einer Gegend wo der schwarze Labbi Boom herrscht und leider auch viele HH einen solchen Hund haben, den lustig laufen lassen und von weitem DER TUT NIX brüllen, wenn ich sage meine aber...dann wird dämlich gegrinst, bis einer meiner Mädels abtackert und wenn das nicht hilft den anderen mal kurz Bescheid stößt. Dann gucken die Besitzer blöd und ich kann mich dann auch noch anmachen lassen. Ich muß dazu sagen, das meine beiden BC`s sehr rassistisch sind, Kontaktaufnahme findet nur mit BCs, Aussies und Collies statt, alle anderen Hunde werden gekonnt ignoriert, was nicht heißt, das wir nicht mit anderen laufen können, solange sie den Freiraum der BC`s akzeptieren ist alles ok.

Ich habe es aufgegeben Leuten zu erklären, das meine Hunde ein Rudel sind, das sie keinen anderen Hund zum spielen brauchen, da sie sich haben, desweiteren haben wohl die wenigsten HH Ahnung von der Körpersprache ihrer Hunde usw.

Wie schon gesagt ich meide weitesgehend solche Zusammenstöße, da ich unterwegs gerne mit meinen Hunden arbeite und sei es sowas banales wie UO. Wenn sich aber welche ergeben, bin ich mitlerweile geneigt meine Hunde nicht mehr anzuleinen, sondern auch einfach laufen zu lassen, weil ob ich anleine oder nicht, die anderen tuns nicht.

Wie verhaltet ihr euch in solchen Situationen, ich bin eher der Typ der seinen Hunden unnötigen Streß ersparen will und die Dinge regelt, aber bei der vielzahl an Labbis die wir hier haben, ist das nicht immer möglich.

Würde mich über Erfahrungen, Tipps etc. freuen.

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:winken:

ich verscheuche unliebsame Hunde selbst.

Aber hier sind die Leute im Allgemeinen nicht so unvernünftig. Es passiert meist nur aus Versehen, dass ein Hund in meine hineinrast bzw. hineinrasen will und Gwendas Körpersprache absolut missachtet.

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Hallo,

ich habe exakt das gleiche Problem mit meinem Border! Es hasst es, wenn ein frei laufender "Der-tut-nix-Hund" in ihn reinläuft.

Da die meisten Halter ihren Hund nicht anleinen, weiche ich entweder aus, wenn das nicht geht, gehe ich teilweise sogar wieder den Weg zurück, den ich gekommen bin und wenn gar nix mehr geht, dann sage ich dem Halter, dass mein Hund gaanz schlimm beißt, wenn sein Hund näher kommt. Die meisten leinen dann ihren Hund sofort an.

Ich muss ehrlich sagen, dass mir das Gassi-gehen immer weniger Spaß macht und ich gehe meist nur noch dort, wo das Risiko von freilaufenden Hunden gering ist, da Sam wirklich sehr ängstlich auf solche Hunde reagiert.

Er geht NIE freiwillig zu einem anderem Hund (außer wenn er verliebt ist :D ), er spielt auch nicht mit anderen Hunden und weicht ihnen aus, solange das möglich ist.

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Genau das meine ich, meine sind nicht ängstlich aber sehr darauf bedacht das kein Fremdhund einfach so ins Rudel donnert. So wie du, Weg wechseln, ausweichen oder sogar umdrehen geht mir tagtäglich so, aber ehrlich gesagt bin ich es leid. Vielleicht reagieren gewisse Halter mal anders wenn eine meiner Hündin einem fremden Hund mal ordentlich die Meinung geigt :???

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Ich habe selbst einen recht unsicheren Border, der aus Unsicherheit nach vorne gehen würde, wenn ich Situationen nicht regle (mit Hund, wie auch Menschen). Da es für ihn entspannender ist, wenn ich es mache lasse ich ihn abliegen und widme mich dem anderen Hund. Sollte es nur das Exemplar sein, dass mal von der Leine gesaust ist bringe ich ihn kommentarlos zum Besitzer. Kann ja jedem passieren. Ist es aber das Exemplar "ich mach dich platt" gehe ich vehement drauf zu, brülle oder mache dämliche Bewegungen. Zur Not werfe ich einen Ball. Das hilft vor allem bei Labbis gut.

Und dann gibt es noch die menschlichen Exemplare, die ihre Hunde über 400-500m auf uns zu sprinten lassen und die sich n Dreck drum kümmern. Die dann zuckersüß nach ner Viertelstunde mal kommen und ihre Hundchen holen und dann ohne Kommentar gehen. Da widme ich mich erst dem Hund und motz mal kräftig und dann kriegt der Besitzer das gleiche.

Ich unterscheide aber zwischen bemühten Hundehaltern, denen nur mal ein Fehler passiert ist und denen, die sich einfach nicht interessieren. Sollte ein unangeleintes Rudel auf uns zukommen lasse ich mein Rudel auch frei laufen. Da gehen sie eigentlich immer entspannt weiter. Einzelhunde, die auf mein Rudel zurasen sind eher ungut. Bin ich mit meinem kleinen Border unterwegs regle ich die Situationen und mit meiner "Alten".. da lasse ich sie ruhig auch mal regeln. Sie kann das und macht das auch sehr locker und ohne Terz. Die erklärt auch dem infantilsten Labbi die Welt ;)

Ansonsten: Nimm n Ball immer mit. Das hilft bei Labbis meist ganz gut. Oder schmeiß ne Hand voll Fütter ins Feld. Da ist der Labbi auch meist interessierter dran, als an anderen Hunden.

Gruß

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Die Halter werden sicher darauf reagieren. Es fragt sich nur, was deine Hunde daraus lernen, wenn du es ihnen überlässt.

Wenn du den fremden Hund anbrüllst und verscheuchst, werden die Halter dich auch meiden.

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Das mit dem Ball muß ich mir merken. Das mit dem anbrüllen, stampfen, drohend draufzugehen habe ich auch schon gemacht. Fazit war, das mich der Besitzer total angemacht hat und seien Hund trotzdem nicht angeleint hat.

Einen anderen Hund hat das leider überhaupt nicht interessiert der hat mir dafür noch die Zähne gezeigt und geknurrt, ist nen Labbi /Staff Mix, der hier definitv schon einige Rüden angegriffen hat, da ich an dem Tag meinen Chi Rüden dabei hatte, den ich ungern als Versuchskaninchen herhalten lassen wollte, hat meine ältere BC Hündin das geregelt, souverän und unblutig.

Ich bin im Augenblick echt nur noch gestresst und kann die Spaziergänge kaum noch geniessen, hier herrscht ne Labbimänia (schreibt man das so?) :kaffee:

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Oder schmeiß ne Hand voll Fütter ins Feld.

Ich habe mal gelesen, dass der eigene Hund den Halter weniger ernst nimmt, wenn er die Ressource Futter einem anderen Hund entgegen schmeißt :???

Auch meine Mantrail-Trainerin hat mir davon abgeraten...

Ist da was dran?

Aber mittlerweile würde ich sogar Steaks werfen, weil ich so frustriert bin und immer weniger Spaß habe, weil ich mich ständig umschaue, ob nicht ein Hund angesaust kommt.

Und hier in Belgien ist es immer die Sorte, deren Besitzer 400-500 Meter dahinter schlendert und meint, dass alle Hunde nur spielen wollen *seufz*

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hat meine ältere BC Hündin das geregelt, souverän und unblutig.

Aber du hast wenigstens einen Hund, der souverän regeln kann. Das ist doch schon mal was! Ich muss immer selber regeln, bin aber meist selbst zu verängstigt, weil ich letztens gebissen wurde (von einem "Das-hat-er-ja-noch-nie-gemacht-Labbi")

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Tips hm die hätte ich auch gerne.

Hier wimmelt es auch nur so von Labbis des Schlages der will nur spielen.

Muß eine neue mir unbekannte Zuchtlinie sein, die Rute immer schön oben.

Neulich ist mir einer in die Schafherde gelaufen, die Frau rief noch der will nur spielen.

Meine Border finden es aber nicht lustig, das ein Labbi hinter ihrer Beute her rennt. In diesem Fall hat es der Labbi schnell gelernt musste aber anschließend aufgrund einer Spielverletzung ausscheiden und zum Tierdoc. Seitdem sind meine Hunde böse und aggressiv eigentlich gut denn dann habe ich meine Ruhe vor diesen unerzogenen Flegeln, nur leider sind die Hunde die Leidtragenden und nicht der Mensch, ich kann bei diesem Fall nur hoffen das es teuer war beim Tierarzt. Nur so lernen die was.

Diese Leute meinen alle Hunde müssten Lieb sein zu einander und wissen gar nicht was passiert wenn so ein Knilch in ein geschlossenes Rudel läuft mit erhobener Rute.

Aber ich bin mir sicher das wird noch mehr den es gilt ja als Chic so einen Spieler zu haben.

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