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Hundeforum Der Hund
gast

Braucht man wirklich Hilfsmittel und Hundevereine?

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Ich habe viel darüber nachgedacht:

Konditionierung ist in der Hundeerziehung das A und O. Manche behaupten sogar, dass sie ihren Hund ausschließlich über eine positive Verstärkung erziehen. Aber selbst die Leute, die "strafen" bedienen sich auch der Konditionierung (positive und negative Strafe). Also alles Konditionierung?

Viele werden jetzt sagen, dass es auch anders geht. Aber ganz ehrlich: Wir benutzen doch alle irgendwann verschiedene Hilfsmittel, wie z.B. eine Schleppleine, Pfeife, Leckerlie, Spielzeug, Futter, Dummies, Superleckerlietube etc..

Muss ich den Hund wirklich mit Hilfsmitteln wie Leckerli, Spielis etc. motivieren? Geht das nicht auch anders?

Was wäre, wenn auf den Hundeplätzen keine Leckerlies und Spielzeuge mehr erlaubt wären? Wären dann alle Hundeplätze leer?

Würden sich die Hunde nicht sogar besser fühlen, wenn sie nicht so Dinge (Agi, THS, DogDance, Obedience etc) auf den Plätzen tun müssten, nur weil wir Menschen meinen, dass es ihnen Spaß macht und sie "auslastet"? Geht das nicht auch anders? Mittlerweile ist ja ein richtiger "Boom" in den Hundevereinen entstanden und jeder ist stolz, der irgendwo ein Turnier gelaufen ist, ein "Vorzüglich" erreicht hat, die BH absolviert hat etc...

Aber sagen diese Dinge wirklich etwas Positives über die Hund-Halter-Beziehung aus?

Ich persönlich bin mittlerweile meilenweit weg von Hundeplätzen, Turnieren, Prüfungen etc. Ich bin sogar deswegen schon schief angeschaut worden, so nach dem Motto: "Du hast doch einen Border, der braucht das!"

Braucht er das wirklich? Vernachlässige ich ihn, weil ich "nur" noch "natürliche" Dinge mit ihm mache? Weil er kein Agi, Flyball, Dogdance, Obedience, THS machen darf?

Ich weiß momentan einfach nicht, ob ich mich richtig verhalte...

Eure Meinungen dazu interessieren mich sehr!

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Eine Über-Beschäftigung des Hundes, und dann einen Bewegungs-Fetischisten als Ergebnis konditionieren, macht keinen Sinn.

Hunde sollten nicht als Sportgerät herhalten müssen.

Wo der Hund noch Spaß und Freude mit uns hat, muss man sehr individuell sehen, und die "Border" brauchen Bewegungseinheiten die eher über dem allgemeinen Bewegungs-Durchschnitt liegen dürften.

???

LG :winken:

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Hallo,

Ich glaube ,dass es nicht unbedingt wichtig ist, was man mit dem Hund macht, sondern dass man überhaupt was mit ihm macht , bzw drauf eingeht, was dem Hund Spass machen könnte. Und wenn man nur Spazierengeht und hat das Gefühl das reicht dem Hund und man kann das als Besi gut selbst einschätzen, warum also nich nur Spazierengehen?

Früher waren Hunde meist "Arbeitsgeräte", hatte ja jede Hunderasse ne Aufgabe,wurde darauf selektiert und wenns nur das Bewachen des Grundstücks oder Aufscheuchen von Wild ist. Heutzutage sind Hunde Lebensbegleiter und Spezialaufgaben meist unerwünscht ,also sucht man Ersatzaufgaben.

Ich glaube meine Hunde wären auch zufrieden ,wenn sie einfach den ganzen Tag nen Hof bewachen dürften. Hier in der Siedlung dürfen sie nicht und ich habe auch das Gefühl, dass sie sich freuen wenn ich mit ihnen clickere ,sie "laienhaft" mal massiere oder einfach nur bürste = wenn sie Aufmerksamkeit von mir bekommen.

Was heisst für dich natürlich??

In Verbindung mit einem Border käme mir zB sofort hüten in den Sinn und nich Agility oder Dogdance ,deshalb käme für mich diese Rasse nich Frage , ausser ich hab iwann tatsächlich mal nen Resthof.....

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es ist im Prinzip dasselbe Thema wie "zuviel verlangt, zuwenig verlangt, das falsche verlangt"

Es zählt, dass der Mensch sich gut fühlen möchte. Er will ein guter Hundehalter sein, ein guter Hundesportler, ein besserer Mensch als andere Hundehalter, bei denen der Hund nichts anderes tut, als einfach mitzulaufen, bei denen der Hund nicht im Mittelpunkt steht, sich nicht alles um ihn dreht. Natürlich muss man sich dazu ganz gescheiter Methoden bedienen, die allen Leuten demonstrieren, dass man gerade etwas ganz wichtiges und schwieriges tut, wie zum Beispiel den Hund leinenführig zu machen. Früher nicht mal eine Seite in einem Hundebuch wert, füllt es heute ganze Bücher und Regale voll Hilfsmitteln. Wow!

Ich gehöre auch mehr und mehr zu denen, die das nur noch kopfschüttelnd zur Kenntnis nehmen. Da läuft der Hund mit und wenn er nicht spurt bekommt er Gemecker und gut ist. Eigentlich ganz einfach. Die einen nennen es Symptombekämpfung. Ich nenne es, ich forme den Hund so, wie ich ihn für mich brauche.

Und die Leute werden nie erfahren, wie anspruchsvoll das Leben für einen Hund eigentlich ist, der nur überall mitläuft. So anspruchsvoll, dass viele dieser Übungsplatzwunder das gar nicht schaffen würden.

Aber es ist unspektakulär und unwichtig, schließlich schleppe ich keinen Rucksack an Utensilien mit mir rum. Ich bin nur ein 08/15-Hundehalter.

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Ob man wirklich Vereine braucht?

Ich brauche sie nicht, weil mir Vereinsmeierei zu wieder ist.

Ich finde es aber schön wenn man zu mehreren trainiert und sich gegenseitig korrigiert.

So lange der Hund nicht zum Sportgerät degradiert wird spricht doch nichts dagegen mit Gleichgesinnten seinem Hobby "Hund" nach zugehen und seine Erfahrungen auszutauschen.

Andere treffen sich regelmäßig zum Gassie gehen.

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Hmm, gute Frage, Steffi

Brauchen Hunde den Verein und die damit verbundene Beschäftigung?

Ich denke mal, nein.

Ein Hund BRAUCHT wirklich nur eins (ok, ausser natürlich Futter und Wasser): seinen Menschen.

Runde, unterbewegte Hunde von alten Frauen sind nicht weniger glücklich als die Sportskanonen. Vielleicht leben sie nicht so lange, vielleicht sind sie öfter krank. Aber: sie geben einem (alten oder kranken) Menschen Freude und Zusprache, und erhalten dafür eine Menge Liebe.

Es sind immer die Menscen, die den Verein "brauchen". Einige brauchen ihn als Anleitung, um den Hund zu verstehen - ich wage mal zu sagen, dass eine ganze Menge mehr einen guten Verein brauchen könnten ;) . Andere wollen mit ihrem Hund etwas unternehmen - zB Mantrailing - was nicht als einzelne Person+Hund geht, oder nur erschwert.

Manche haben Freundschaften geknüpft in der Hundeschule und sind nun gemeinsam in den Hundesportverein eingetreten. Man kommt ins Gespräch und kommt auf neue Ideen, was man so machen kann - und hops, ist man plötzlich bei den Mantrailern ;) (zB)

Vereine sind immer auch eine Möglichkeit, neue Leute kennenzulernen. Ein sozialer Treffpunkt, mal nicht virtuell.

Der HUND braucht nicht immer die anderen Hunde - manche haben aber Spaß daran. Dann schadet sowas sicher nicht.

Und natürlcih gibt es auch die, die nach einer erfolgreichen Prüfung oder einem Turnier plötzlich vom Wettkampf-Fieber gepackt werden und sich und ihre Hunde aus dem Spaß heraus in die Professionalität katapultieren wollen.

Mit seinem Border-Collie, Schäferhund, Rottweiler oder sonstwas kann man auch sehr schön alleine Spaß haben, aber der Mensch ... ist nunmal immer lieber zu zweit :)

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Ich kann nur insoweit dazu etwas sagen, daß Adelhaid ihren Besuchshundedienst nicht wirklich brauchen würde, aber alle, die davon profitieren wohl schon - sprich, die Bewohner in Altenheimen, die behinderten Kinder, etc.

Es ist so wie ein Halsband mit Diamanten bestückt. Interessiert das dem Hund, das sein Halsband mehrere Riesen wert ist?

Auf der anderen Seite, sollte man die Möglichkeiten in jeder Hinsicht nutzen, die diese Welt uns bietet, um unseren Hund(en) Freude zu schenken. Ob wir ihn jetzt auf der Wiese mit einem nassen Stock bespassen oder er auf den Hundeplatz irgendwelche Parcours absolvieren muß, ist letztendlich dem Hund total egal.

Solange dein Hund und du Freude an dem hat, was ihr macht, ist alles "paletti".

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So unspäktakulär ist das garnicht mit dem einfach nur mitlaufen.

Man glaubt garnicht wie viele Leute mich in der Stadt ansprechen so in der Art "Ach , dass der so mit ihnen mitkommt. ich könnte meinen hier nicht von der Leine lassen, dann wäre er weg"

;)

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Ich denke, dass es sicherlich möglich ist, einen Hund ganz ohne positive Bestärkung zu erziehen (sei es nun Leckerli oder Spiele oder sonstwas)

Aber meine Hunde sollen beim Lernen Spaß haben, motiviert sein. Genauso gehört meiner Meinung nach auch die Korrektur dazu und zwar von Anfang an Korrektur bedeutet ja nicht, brutal zu sein, sondern Grenzan aufzuzeigen (was übrigens sehr artgerecht ist)

Ich habe z.B. in meine Welpengruppe nicht verstanden, dass wir ohne Ende Leckerlis reinstopfen sollten aber um Gottes Willen nicht mal mit einem scharfen Wort korrigieren durften (das verstehen sie noch nicht)

Wenn Indja meine Punks korrigiert, verstehen sie das sehr gut!

Als sie sechs Monate alt waren, sollten wir plötzlich alles korrigieren, habe ich genausowenig verstanden wie meine Hunde.

Mit meinen Punks mache ich "nur noch" Mantrailing Indja und Skita sind "Tierärzte-Begleidhunde). Sie brauchen ihre Bewegung (die sie auch irgendwie jeden Tag bekommen) aber noch mehr geistige Arbeit (Bei den Punks ist es toll zu sehen, wie geshafft sie für den Rest des Tages sind nach 2 oder 3 Trails) die bekommen sie beim Spazieren-Gehen sie dürfen überwiegend frei laufen, müssen dann aber auch (sowas ähnliches wie) Unterordnung machen, sich also auf meine Wünsche konzentrieren.

Auch Borders brauchen nicht überwiegend bewegungs-, sondern geistige Arbeit. Ein Border hier im Dorf wird jeden Tag am Fahrrad ettliche km geschrubbt, aber er steht trotzdem (oder deshalb) ständig unter Strom. Ich denke nicht, dass der jetzt unbedingt eine Herde zum Hüten bräuchte, aber geistige Aufgaben wären ganz nett.

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Hallo,

Früher waren Hunde meist "Arbeitsgeräte", hatte ja jede Hunderasse ne Aufgabe,wurde darauf selektiert und wenns nur das Bewachen des Grundstücks oder Aufscheuchen von Wild ist.
http://www.polar-chat.de/topic.php?id=66475&goto=1395922

Aber auch die gingen nicht immer täglich auf die Jagd, zu den Herden..... ;)

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