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Hundeforum Der Hund
Mistery

Brauche Hilfe - Alleinsein purer Stress

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Hallo,

ich weiß, dass Thema gibt es schon zu Hauf und ich habe deswegen auch schon das ein oder andere mal gepostet, aber ich bin langsam am verzweifeln. Ich schilder das mal so kurz wie es geht:

Mein weißer Schäferhund ist jetzt 14 Monate alt und seit 12 Moaten bei mir. Das Alleinsein wurde von Anfang an mit ihm geübt, immer Stückchenweise angefangen bei ein paar Minuten. Zu Anfang ging das auch alles gut, allerdings hatte er schon immer Tendenzen dazu sich so sehr zu freuen wenn wir wieder kommen, dass es einem schon beim zuschauen fast weh tut. Es hielt sich vergleichsweise mit jetzt aber noch in Grenzen. Bis vor 2 Monaten hatte er die ganze Wohnung zur Verfügung, fing dann aber leider an, alles bis 1,80 m Höhe auseinander zu nehmen. Ich habe das der Pubertät bzw. der Langeweile zugeschrieben. Seitdem ist er bei uns im Schlafzimmer, da es dort einfacher für uns ist, alles wichtige zu verschanzen. Dort haben wir wieder angefangen mit 30 Minuten usw. bishin zu ein paar Stunden und auch da war alles in Ordnung. Haben das auch mal aufgenommen mit der Camera und er ist entspannt und schläft. Aber... wehe es dauert mal länger als 2-3 stunden, dann nimmt er die Türe auseinander (nur die Türe. Er hat also keine Zerstörungswut sondern will zu dieser Tür raus).

Das ist aber nicht das Hauptprobelm. Wenn wir wieder nach Hause kommen nach ca. 2 Stunden (wir lassen ihn übrigens ca. 2 mal die Woche für 2-3 Stunden alleine) ist er so gestresst, "schreit" uns förmlich an, das klingt ganz jämmerlich. Schmeißt sich ins Platz und ins Sitz in einem Tempo, dass einem ganz schwindeig wird. Dreht sich im Kreis, rollt siich auf den Rückem und rennt durch die Wohnung - wie gesagt schreiender Weise - als wär er übergeschnappt. Wir ignorieren ihn oder schicken ihn auf seine Decke bis er ich beruhigt hat. Wenn man ihn beachtet wird es nur noch viel schlimmer. Alleine wenn man ihn anschaut dreht er noch mehr hoch. Er ist dann also wirklich total gestresst und kann es nicht aushalten.

Wie gesagt, wir haben es mit Nichtbeachten, auf die Decke schicken und ablengen/beschäftigen versucht. Es dauert trotzdem 5-10 Minuten in denen er sich förmlich auf dem Boden windet. Und es wird immer schlimmer. Wir wissen einfach nicht, was wir machen sollen.

Er ist sonst sehr gut erzogen, folgt auf's Wort und führt auch in solch Stresssituationen noch Kommandos aus. Also das Hirn schält nicht völlig ab... Nur was können wir machen, dass er wenn wir nach Hause kommen die Situation entspannt sehen kann. Am Anfang ging es ja auch ganz gut. Zumindest mal besser als jetzt...

Bin verzweifelt...

LG

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Oh je, das nimmt ja schlimme Ausmasse an :(

Habt ihr mal über einen Hundesitter nachgedacht, denn das Verhalten scheint mir doch schon

sehr eingefahren zu sein.

Ich habe hier auch so ein Exemplar, das nicht gern allein zuhause ist, aber im Garten

entspannt er sich, nur im Haus allein ist für ihn Stress pur.

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Huhu,

ich hätte das Thema vielleicht anders nennen sollen, denn das Allleinsein ist nicht wirkliche in Problem, haben wir ja auf Camera. Sondern das Begrüßen. Solche Situationen gibt es auch nicht nur beim Alleinsein sondern auch bei folgenden z.B.

- Wenn Besuch kommt

- Wenn wir nach einem Spaziergang nach Hause (in die wohlgemerkt leere Wohnung) kommen

- Wenn er merkt, dass wir spazieren gehen wollen

- wenn am WE einer von uns mal länger im Bett bleibt usw.

das sind alles Situationen in denen er sich übermäßig freut. Er war schon als Welpe sehr auffällig mit seiner Freude, aber dass das solche Ausmaße annimmt...

Wenn er z.B. mal in einem andern Raum liegt zum Schlafen und wir vorm Fernseher sind, dann kommmt er Schwanzwedelnd rein und räumt mit seiner wedelnden Rute sogar 2 Liter Flaschen vom tisch ab.

Allerdings sind die Situationen die ich gerade genannt habe, alles welche, in denen er sich nach 1-2 Minuten wieder eingekriegt hat und die sind auch nicht so schlimm wie beim Allleinsein, aber auf jeden Fall sehr übertrieben.

Also liegt unser Problem eher bei Begrüßungen jeglicher Art :wall:

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... oder bewerte ich das ganze vielleicht über und seine Begrüßung fällt halt so aus inklusive Pfeifkonzert. Dass er immer irgendwas ins Maul nimmt und bringt das haben ja viele hier. (meiner auch) Also vielleicht alles doch nicht so tragisch? Oder sollte ich ihn erstmal begrüßen und dann auf seine Decke schicken?

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als Boxengegner stelle ich trotzdem mal ne Frage: habt ihr schon probiert, ob der Hund sich in einer geräumigen Box vielleicht sicherer und wohler fühlt, wenn ihr nicht da seid?

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Sind es wirklich 5-10 Minuten in denen er die Show aufführt oder kommt Euch die Zeit nur so lange vor? Bei der Action die er veranstaltet wirkt das vielleicht länger als es tatsächlich ist - aber wie lange das dauert ist eigentlich auch nicht so wichtig - wichtiger ist vielleicht, dass es etwas milder abläuft.

Wie ist denn Eure Stimmung / Euer Temperament so, wenn ihr heimkommt und den Hund begrüßt? Vielleicht könnt ihr da den Hund ein wenig beruhigend beeinflussen, wenn ihr Euch ruhig verhaltet, vielleicht nacheinander den Hund begrüßt?

Das hilft zwar vielleicht noch nicht bei der zeitlichen Grenze von 2 h nach der er die Türe aufbricht, aber vielleicht bei dem Begrüßungsthema.

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Wie gehts Kosmo denn mit seinen Allergien zur Zeit? :)

2x die Woche 2-3 Stunden... Habt ihr es schon mal mit mehr Regelmäßigkeit versucht? Also jeden Tag, wenns auch nur eine Stunde ist, alleine lassen, damit er mehr Routine bekommt? Und Rituale vor dem Gehen? Ruhige Rituale, noch einen Kaffee trinken, gemütlich und dann gemächlich aufbrechen, einfach Ruhe und Gelassenheit ausstrahlen, statt hektisches Aufbrechen?

Paula hatte ähnliche Probleme. Nach dem Umzug jetzt wirds wieder. Sie braucht einfach ihre Tagesroutine. Ist ja auch so'ne hektische Nudel, die gern mal den Tisch abräumt beim Wedeln... Wenn zumindest eine grobe Routine und regelmäßige Abläufe im Tag sind, dann ist sie in sich selbst ruhiger und nimmt Abweichungen gelassener.

Wegen der Zerstörerei, auch als Box-Nicht-Freund, würd ich ihm auch eine zulegen und ihm die Möglichkeit damit nehmen etwas zu zerstören. Für 2x/Woche 2-3 Stunden geht das schon.

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Also das mit der Tür macht er auch nicht jedes mal glücklicher Weise. Ich denke auch, dass sich das noch regelt, da er wie gesagt bis vor kurzem noch die ganze Wohnung hatte und von dem einem Zimmer noch nicht so begeistert ist ;)

In einer Box würde er total durchdrehen...

das kann durchaus sein, dass uns das länger vorkommt als es tatsächlich ist :kaffee: bei so einem schönen Konzert...

Das Begrüßen des Hundes ist kaum möglich, da er so aufgeregt hin un dherläuft. Wenn man ihn dann streicheln will, schmeißt er sich auf den Rücken. Dann kann ich ihn ganz kurz am Bauch berühren und dann wird es noch wilder. Dann dreht er sich wieder rum und würde am liebsten in mich "reinschlupfen". So als wäre jede Berührung von mir nicht genug. Seitdem bergüßen wir ihn gar nicht mehr. Also wir kommen rein, lassen ihn aus dem Schlafzimmer. Da nimmt er dann sein Spiele mit und versucht dann wie wild durch die Bude zu rennen. Ich schicke ihn dann auf seine Decke. Dort windet er sich dann singender Weise vor sich hin. Wir sind so lange er das macht in seinem Blickfeld, sind aber meist beschäftigt oder tun zumindest so.

Wie gesagt, nicht jeder Hund tickt gleich und ich weiß noch nicht ob ignorieren wirklich das rihtige für meinen Hund ist. Ich finde das Konzert das er uns hält auch nicht schlimm. Ist ja recht schnell wieder rum. Übrigens je länger wir weg sind, desto länger sein Auftritt :so Da er auch nicht schubst oder hochspringt ist das also nicht hochdramatisch. Mir geht es halt darum, dass ich das Gefühl habe, dass ihn das übermäßige Freuen waahnsinnig stresst. Also wenn es sich nur ein bisschen runterschrauben ließe... Das Singen und nervös umherlaufen mit seinem Spieli das hat er schon immer gemacht, aber eben diese auf dem Boden umherwinderei und sich ins Sitz und Platz zu schmeißen ist neu. Das sieht wirklich manchmal so aus, als wolle er uns gefallen damit wir ihn endlich anfassen und beachten. Er macht nämlich wie gesagt Sitz und Platz im Rekortempo (und das verlange ich ja meehrmals täglich von ihm) oder er dreht sich im Kreis (wr auch so ne Spielerei von mir was ich ihm beigebracht hab) usw.

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Hi,

das hat sich jetzt grad zeitlich überschnitten.

Also die Zerstörung der Tür hat er in den zwei Monaten nur 3 mal gemacht... Macht er also nicht immer...

Beim Gehen sind wir eigentlich gelassen. Hektisches Aufbrechen gab's eigentlich noch nie. Er geht auch von selber wenn er merkt, dass wir ohne ihn weg wollen, ins Schlafzimmer und wartet dort im Prinzip dann bis wir die Tür zu machen. Also alles ohne Zwang oder Drang und Stress

Hab aber muss ich sagen schon von vielen weißen Schäferhundhaltern gehört, dass sie dazu neigen so zu reagieren und ihnen das Alleinsein wohl auch schwer fällt???

Mit seiner Allergie... Mussten das Barfen ja aufhören, da er davon nur noch Durchfall hatte. Weiß der Geier warum. Seitdem bekommt er das TruFu von BestesFutter und siehe da. Wir haben einen Beschwerdefreien Hund und das seit Monaten =) Wie geht's Paula?

Das mit dem regelmäßig allein lassen ist inzwischen recht schwer geworden, da ich inzwischen hochschwanger bin, wir auf dem Land wohnen und so Ausflüge dann halt meist 2 Stunden dauern. Und mit der riesen Kugel sich ne Stunde lang die Füße zu verteten geht nicht mehr :D

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Hallo,

ich hab mal ne kleine Zwischenfrage: Wie sieht euer Ignorieren genau aus?

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