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polar-chat.de  Der Hund
mialour

Jetzt bin ich ratlos- wie Fährte weiter ausbauen?

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Hallo Fories,

ich bin mir gerade der Rubrik nicht sicher, da es sich nicht direkt um Mantrailing sondern allg. "nur" um die Fährtenarbeit handelt, deshalb habe ich es mal hier eröffnet.

Auf dem Gebiet Nasenabeit und Fährte bin ich relativ neu und eigentlich auch nur durch Baghira dazu gekommen, da sie ein echter Nasenhund ist.

Angefangen habe ich damit als ich Zuhause aus Spaß Leckerchen versteckt habe und sie sie suchen ließ.

Das ging zackzack und nach 10 Minuten wusste ich nicht mehr wo ich noch etwas verstecken sollte.

Sie hatte wirklich ALLES gefunden (egal ob ich sie dabei in einem anderen Raum hatte und sie dann ein Leckerchen suchen ließ, das in einem Schrank oder in einem Kissenbezug versteckt war. :???

Chaos ist da eher visuell veranlagt deshalb habe ich das mit ihm nie soweit ausgebaut.

Also habe ich das Ganze dann mal nach draussen verlagert und eine Fährte gelegt (erst nur ganz kurz und gerade).... schwupps.. fertig.

Dann mit "Kurven" im Zickzack... schwupps... fertig. :???

Nun weiß ich nicht, wie ich das weiter ausbaue bzw. den "Schwierigkeitsgrad" erhöhe.

Habt ihr da Ideen?

Man hat wirklich kaum geatmet, da ist sie schon fertig und macht das wirklich voller Inbrunst

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Legst du immer Leckerchen dabei aus? Oder nur am Ende? Ist das eine Spaßfährte, oder für eine Prüfung?

Wenn Spaß, dann hätt ich ein paar Ideen ;)

Wenn du sie immer zwischendrin platzierst, dann mach das seltener. Nimm kleiner Leckerchen, lass sie schließlich ganz weg und lass nur am Ende welche.

Auch möglich: statt Leckerchen so dahinzulegen, leg sie unter einen Gegestand, Tuch oder so. Der Hund soll davor absitzen und diesen Gegenstand verweisen, dann erst geht es weiter.

Oder lege einen Gegenstand ans Ende, zB nen Schlüssel. Mach aus der Fährte ein "such Schlüssel" und immer öfter. Du kannst dann später einfach mal den Schlüssel "verlieren" beim Spaziergang (es geht auch ein Handschuh, ich nehm immer Lemmys Leine, zB) und den Hund dann den Gegenstand suchen lassen, ganz ohne Leckerchen (den gibt es erst von dir, wenn er den Gegenstand gefunden und verwiesen hat)

Mach die Fährten länger. Bau "Schleifen" ein :) , mach die Fährte im Wald oder auf der Wiese, wo ihr noch nicht wart.

Wären jetzt so meine Ideen ;)

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Schwieriger wird es auch unter Ablenkung, dort, wo andere Leute unterwegs sind. Wenn du eine Fährte an einer (relativ ruhigen) Straße legst, hast du auch einen anderen Untergrund.

Dann könntest du die Fährte auch eine Stunde vorher legen und den Hund erst später suchen lassen und den zeitlichen Abstand weiter ausbauen.

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Danke Lemmy :)

Ist alles nur zum Spaß- ich hab ja davon selbst keine Ahnung.

Ich hab die Abstände zwischen den einzelnen Leckerchens immer vergrößert bzw. dann jedes Zweite weggelassen usw. sodass nur noch eines am Ende lag- dabei gab es dann auch schon mal "ZickZack-Fährten".

Aber das mit den Gegenständen ist eine gute Idee.

Wie bringe ich ihr das Verweisen bei?

Immer dann ins Platz z.B. wenn sie den Gegenstand entdeckt hat und dann ein Leckerchen?

Sie ist dabei auch immer sehr aufgeregt.

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Huhu Kristin,

Ablenkung macht ihr gar nix. :)

Wenn sie am suchen ist, dann kann neben ihr etwas explodieren- "ich gucke nicht bevor ich nicht hier fertig bin" :D

Aber auch andere Gegenden und Untergründe könnte ich probieren, gute Idee.

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Hm, am einfachsten ist es, du platzierst ein Leckerchen in oder unter dem Gegenstand. So kann sie nicht sofort dran und es einsaugen :D

Du bist ja am ende der Leine. Sie hat also den Gegenstand, du siehst sie mit dem Fuß oder der Nase dranstupsen, dann sagst du "Fein, Sitz" und gibst einen Keks, dann den Keks unter dem Gegenstand.

Oder du nimmst den Gegenstand hoch und gibst ihr den Keks von dort, das ist egal.

Wichtig: DU gibst den Keks, sie soll anhalten vor dem Gegenstand.

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Hallo!

Ich habe mir Fähnchen gebastelt. Dann ab in den Wald und eine Schleppe (z.b. einen Futterbeutel mit einem Stück Pansen darin) hinter dir herziehen. Das kann einige 100 Meter so gehen und verschiedene Untergründe haben. Nett ist auch über einen Wildwechsel zu fährten.

Den Weg steckst du mit den Fähnchen ab.

Die Liegezeit ist dabei variabel. Anfangs würde ich nach ca. einer halben Stunde gehen.

Später kannst du noch Sackgassen einbauen: Dort befindet sich zwar ein Gegenstand (oder Leckerlie), aber der Hund muss kapieren, dass er wieder zurück auf die Fährte muss.

Ich benutze auf der Fährte immer Geschirr und Schleppleine.

Wenn dir der Hund auf der Fährte Gegenstände anzeigen soll, dann würde ich die Anzeige erst zuhause üben oder im Garten.

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Und sie würde sich nicht visuell irgendwann an den Fähnchen orientieren?

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Sam war eigentlich ein visueller Typ, aber er hat sich nie an den Fähnchen orientiert. Er hat immer die Nase am Boden.

Wenn du merkst, dass sie sich an den Fähnchen orientiert, kannst du auch Kreide holen und die Bäume markieren. Das haben wir mit Hunden gemacht, die wirklich rein visuell suchten.

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Ah okay... ja das hört sich gut an.

Ich werds mal ausprobieren... auch mit dem Stinkepansen im Schlepptau.

Da riecht man die Fährte wahrscheinlich selbst noch :D

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